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Ich kriege nichts mehr auf die Reihe

P&lZüscmhbiexst


Psychische Probleme mit Drogen und Alkohol behandeln zu wollen ist das dümmste was man machen kann. Dann lieber gescheite Antidepressiva.

h0ielrgiAbtsfrVeibier


Plüschbiest, nein so war es nicht. Wie auch immer, die näheren Umstände tun hier nicht zur Sache.

Hanca, den Eindruck habe ich tatsächlich von mir selbst auch.

Aber ich mein, weshalb sollten die meinem (dringend Hilfe benötigten) Freund sagen, dass alles voll ist, aber sobald ich dort anrufe, bekomme ich plötzlich einen Platz? Ich glaube ich hätte dann auch ein super schlechtes Gewissen.

Wie gesagt, ich weiß nicht, was mich blockiert. Einerseits will ich Hilfe, andererseits bin ich zu kaputt und hoffnungslos. Mir fehlt der richtige Anstoß.

H4anxca


Erstmal wirst du nicht bei den Anfragen deines Freundes dabei gewesen sein und weißt mit Sicherheit nicht, wie viele Absagen er bekommen hat. Hat er eine Liste mit Therapeuten von der Krankenkasse? Kennt er alle zugelassenen Therapeuten?

Zum anderen ist es möglich, dass Therapeuten auch nach Krankheitsbildern unterscheiden, ob die Therapie für jemanden nützlich ist.

Wenn du keine eigenen Bemühungen unternimmst, kann das nichts werden.

Mir fehlt der richtige Anstoß.

Dann solltest du dir mal bewusst machen, dass es eher schlimmer als besser wird.

Wenn du die Depression noch ein weiteres Jahr hast, wird es noch schwerer, einen Ausweg zu finden.

Aber gut, manche Menschen müssen noch tiefer in der Schei..e sitzen, bevor sie sich Hilfe holen.

hSiejrgibt sfreibxier


Naja es waren halt alleTherapeuten aus der Nähe. Er hat mir doch gesagt, wieviele Absagen er bekommen hat.

Vielleicht muss ich tatsächlich noch tiefer drin sitzen, ich weiß es nicht. Aber ich frag mich, wie es noch schlimmer werden kann, es ist jetzt schon alles so aussichtslos.

Ich denke den ganzen Tag an diese Person.

C~hxe


Aber ich frag mich, wie es noch schlimmer werden kann, es ist jetzt schon alles so aussichtslos.

Ooch, ja: weiterer körperlicher Verfall, Herz- Kreislauf, Verdauung, Hirn... da geht schon noch was. Dann Verlust der Wohnung, Armut, kein Smartphone mehr, Straßenleben mit all seinen Facetten bis hin zu den angstvoll durchwachten Nächten. Und noch weiter. Das ist nicht lustig, das versucht man zu vermeiden.

Also Arsch hoch. Keine Ausreden mehr.

b!itzwexen


@ hiergibt...:

von Herzen viel GLÜCK :-) für deinen weiteren Weg!

Ich habe Jahre der Therapie - auch teilstationär / Tagesklinik - hinter und wohl auch noch vor mir.

Alle diese Therapieformen haben und hatten zu der Zeit, als sie angewendet wurden, ihre Berechtigung. Dazu können auch (wie bei mir) Psychopharmaka gehören, die als "chemische Unterstützung" zusammen mit einem guten Therapiearzt sehr sinnvoll sind.

Ich selbst habe seit 1993 Erfahrungen im Verabreichen* und in der Einnahme von diversen Antidepressiva. (*Für die, die sich wundern: habe 5 Jahre Medizinstudium hinter mir, ohne die Abschlussprüfung abgelegt zu haben.)

Das ist sicher ein Ausprobieren und womöglich bei dir auch nicht zwingend notwendig. Es kann auch länger (Monate) dauern, aber gute Gründe dafür geben. Die heutigen weiter und neu entwickelten PP sind sehr nebenwirkungsarm und meist gut verträglich. Dein Arzt wird dich ganz sicher auch fragen, was dir bei der Therapie am wichtigsten ist. Und: Psychotherapie wirkt! Das ist wissenschaftlich bewiesen.

Kooperiere mit deinen Therapeut/inn/en, denn sie haben im Fokus Dich wieder auf die Beine zu bekommen!

Mach' es!! :)*

Vielleicht hat eine Psychiatrie / Psychosomatik Notfall-Nummern. (Ich wohne in einer Unistadt, da ist das so.)

Mir hat die Therapie ein paarmal das Leben gerettet, und ich neige nicht zu Pathos...

hGie|rgib9tsfreibixer


Wenn das mal alles so einfach wäre. "Mach es einfach". Tja, mir gehen so viele Sachen durch den Kopf und noch immer ist da eine Barriere, die mich abhält. Das es theoretisch noch weiter bergabgehen kann ist mir bewusst, doch ich frage mich, ob es bei mir gefühlsmäßig einen Unterschied machen würde. Würde ich mich schlechter fühlen, wenn ich nun plötzlich obdachlos wäre? Ich kann diese Frage nicht glasklar mit "ja!" beantworten, sondern glaube irgendwie, dass es mir egal wäre. Ich bin mir selbst egal geworden.

Aber einen Entschluss habe ich gefasst: Ich möchte aufhören zu trinken. Nach einer Woche hatte ich nun gestern einen Rückfall und könnte mich ohrfeigen.

CQhe


Aber einen Entschluss habe ich gefasst: Ich möchte aufhören zu trinken. Nach einer Woche hatte ich nun gestern einen Rückfall und könnte mich ohrfeigen.

:)^ :)^ :)^ :)^

Das ist immerhin ein Anfang. Im Kopf! Ganz wichtig!!

Falls Du immer wieder Rückfälle hast, denk über einen Entzug in einer Klinik nach. Bevor Du das nicht probiert hast, kannst Du nicht sagen, daß es nicht zu schaffen wäre. Ich wünsche Dir die richtige Entscheidung.

h5ierg)ibtsfr5eibxier


Danke Che, ich gebe mein Bestes.

Vermutlich lag der schnelle Rückfall an meinem neuen bevorstehenden Job. Ich glaube ich packe das nicht.

Cche


Mit Alkohol schon gar nicht. Und glaube nicht, daß man einem Alkoholiker das nicht anmerken würde, daß er trinkt. Schlechte Voraussetzungen für den Job.

Versuchs erst mal.

Wenn Du keine Entzugserscheinungen spürst, wäre das gut. Dann schaffst Du das vielleicht ohne Hilfe. Aber mit geht's leichter.

P.DschbQiexst


Was für ein Job ist denn das?

h3ierPgibtsf1reiqbixer


Ich spüre keine (körperlichen) Entzugserscheinungen, ich bin auch nicht monatelang Dauer-Trinker gewesen... Es geht "erst" seit ein paar Wochen so, auch nicht zwangsläufig täglich. Nur dann wenn alles gar nicht mehr zu ertragen ist.

Plüschbiest, ein Job in der Altenpflege.

Cshxe


Halte zwei Wochen ohne Alkohol durch. Dann weißt Du daß Du es noch im Griff hast.

Andersherum gilt allerdings das Gegenteil...

OKptiomisxmus


hiergibtsfreibier

Verstehe ich das richtig - Du suchst Dir keinen Therapieplatz (oder zumindest sonst fachliche Hilfe), weil Du möglicherweise eher einen bekommen könntest als Dein Bekannter, dem es "noch viel schlechter als Dir" geht und Du dann ein schlechtes Gewissen hättest?

Sollte das tatsächlich eintreffen, dann würde es Dir bald besser oder gar wieder gut gehen - könntest Du diesem Menschen dann nicht vielleicht eine Stütze sein, dass er sich auch wieder gut fühlen kann? Du schriebst, Du wünschst Dir jemanden, der Deine Probleme für Dich löst. Den wirst Du nicht finden... Aber Menschen, die Dir beistehen! Und Du kannst später auch so ein "Beistand" werden. Das ist eine nicht zu unterschätzende, lebenswertsteigernde Eigenschaft.

In der Altenpflege brauchst Du mentale Stärke. Wie willst Du die hinbekommen? Die kannst Du nur selbst entwickeln. Das geht. Aber machen kannst nur Du selbst das.

Ich kann Dir nur noch einmal ans Herz legen - such Dir professionelle Hilfe. Je eher, je besser. Du bist für DICH verantwortlich - nicht für Bekannte oder Freunde.

Alles Gute für Dich. @:)

h%iemrgibtsfreTibier


Ich weiß nicht, wie ich das hinbekommen soll. In ein paar Stunden gehts los und ich fühle mich null bereit, fast wie versteinert. Doch was bleibt mir anderes übrig? Ich brauche dringend Geld.

Im Grunde suche ich nach Ausreden mir keine Therapie suchen zu müssen. Wie mehrfach gesagt, ich kann mich vor niemandem öffnen, ich setze immer eine Maske auf. Und wenn ich die abends endlich ablegen kann, kommt alles hoch. Ich mache das schon automatisch. Ich komme mir seltsam vor von Angesicht zu Angesicht mit jemandem über meine Gefühle und Gedanken zu erreden, ich überspiele und unterdrücke lieber.

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