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Angstzustände, Zwangsgedanken, Müdigkeit ... Auslöser Stress?

m%obilex4 hat die Diskussion gestartet


(Uspr. Beitrag: "Was ist das?")


Guten Tag zusammen,

ich bin 21 Jahre alt, männlich und alles begann vor ca. 5 Wochen.

Immer direkt nach der Uni war ich sehr müde und musste mich sobald ich zu Hause war hinlegen und schlafen.

Die Woche darauf war dann ging gar nichts mehr. Ich hatte auf nichts mehr Lust und konnte mich nur in die Uni quälen. Die Zeit in der ich zu Hause war verbrachte ich mit schlafen. Außerdem hatte ich starke Wahrnehmungsstörungen, welche sich durch mangelnde Aufmerksamkeit-, Konzentration- und Gedächtnisstörungen äußerten. Zusätzlich hatte ich starke Angstzustände, dass irgendetwas nicht mit mir stimmt. Ich war die ganze Zeit am grübeln was sein könnte. Schließlich nahm ich den Weg zum Arzt auf, welcher mir Escitalopram gegen die Depressionen verschrieb und mich aufgrund der Wahrnehmungsstörungen ins MRT schickte. Die Woche, in der ich auf das MRT wartete war die reinste Qual: Ich habe mir die ganze Zeit Gedanken über Multiple Sklerose gemacht und war schon fast aufgrund der Symptome, die ich hatte (sämtliche MS-Symptome wie Kribbeln, Gleichgewichtsstörungen,etc. traten dann auf) überzeugt erkrankt zu sein. Da auf dem MRT überhaupt nichts zu sehen war, konnte ich mich erst 2 Tage später etwas beruhigen aber bekam nun die nächsten Ängste an einer Psychose, bzw. Schizophrenie erkrankt zu sein. Die erste Einnahme des Antidepressivums ist nun 2 Wochen her und ich habe wieder mehr Antrieb durch den Alltag und leide nicht mehr an den Angstzuständen. Dennoch mache ich mir große Sorgen, da ich immer noch Schwierigkeiten habe mich zu konzentrieren und aufmerksam zu sein. Ich bin den ganzen Tag am grübeln und komme aus dem Gedankenkarussel nicht heraus. Entweder mache ich mir über irgend eine Sache endlos Gedanken, führe Gespräche mit mir oder auch mit anderen (ich höre keine Stimmen - ich stelle mir nur vor die Person wäre mir gegenüber und ich würde mit ihr reden) oder mir gehen irgendwelche Lieder durch den Kopf. Gelegentlich habe ich auch aggresive Zwangsgedanken, wobei ich aber keiner Fliege etwas tun könnte. Was kann das sein? Ich habe große Angst vor einer Psychose bzw. Schizophrenie... Ist das möglich oder braucht einfach meine Depression noch Zeit um auszuheilen? Was soll/ kann ich tun, damit ich wieder der Alte bin?

Ergänzen kann ich noch, dass das ganze während der Prüfungsvorbereitung ausbrach. Außerdem habe ich mich vor 2 Monaten mit der Freundin getrennt, was mich zusätzlich belastet.

Antworten
MvissM*axrie


Hallo mobile4,

wurde denn noch was anderes untersuch? Blut, Urin o.Ä.?

Oder direkt Antidepressive verschrieben?

mEo:bixle4


Blut wurde untersucht und ist in Ordnung

MVissMLarixe


Schilddrüse wurde dann auch mitgemacht? hast du da Werte?

Vitamin D und Hormone wären auch wichtig. Vor allem in Stresssituationen kann da mal ordentlich was anfangen zu spinnen

AD sind schön und gut, aber man möchte die ja nicht immer nehmen müssen...

mQoVbilxe4


Man sagte mir nur dass mit der Schilddrüse alles gut ist...Vitamin D müsste auch passen

L!ilaLHina


Welcher Arzt hat dir das Antidepressivum verschrieben? Machst du außer der Tabletteneinname etwas gegen die Depression?

m;obilxe4


Das AD wurde vom Hausarzt verschrieben...sonst mache ich nichts - vor knapp einem Monat ging es mir auch noch super

LIila}LinVa


Ich würd dann mal Richtung Psychiater bzw. Psychotherapeuten schauen. Der Hausarzt ist kein Experte für psychische Erkrankungen.

mhobTiBlex4


Ja werde ich mal machen...aber was kann das sein? Werd ich wieder normal

jgunideptressioxn


Ich würde mich damit auch eine Beratungsstelle bzw. den Psychiater wenden, da dir der Hausarzt auf Dauer bei solchen Problemen nicht gut genug helfen kann. Ich denke, dass der Stress in der Uni und der zusätzliche ausgelöste Stress durch die Trennung die Ursache des Ganzen ist. Das sollte normalerweise wieder besser werden, sobald der Stress abnimmt und du besser über die Trennung hinweggekommen bist.

mLobi^le4


"Nur" Depression oder gar schlimmer?

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Hallo zusammen,

Ich habe jetzt meine Beschwerden seit über einem Monat. Zu mir ich bin 21 Jahre, männlich und studiere derzeit.

In der Lebensphase brach alles aus: ich war den ganzen Tag müde und habe geschlafen habe nichts mehr auf die Reihe bekommen und hatte Angststörungen und den ganzen Tag Gedankenkarusell.

Jetzt nach der 3-wöchigen Einnahme von Escitalopram 10mg sind die Angststörungen ein wenig besser geworden, tauchen aber immer noch ab und an auf. Ich maxhe mir ständig Gedanken dass ich eine ernsthafte Krankheit wie Schizophrenie haben könnte und mache mir darüber große Sorgen.

Ich habe immer noch den ganzen Tag das Gedankenkarussel, denke ständig über irgendetwas nach und bespreche Dinge mit mir selber in Gedanken...Abends kann ich nur schlecht einschlafen und habe einen sehr unruhigen schlaf da ich viel träume und vor allem wirre gespräche in meinem Kopf vorgehen- am schlimmsten morgens vor dem aufwachen.... ich höre keine Stimmen und mir ist bewusst dass die gespräche nicht real oder ähnlich sind...nur es ist sehr belastend...Tagsüber kann ich mich kaum konzentrieren...

Kann mir bitte jemand weiterhelfen was das sein könnte? Mache mir große Sorgen

Blut und Schilddrüse sind in Ordnung

R!awupevnpxilz


Servus,

Wenn du diese Zustände länger als einen Monat hast, dann rate ich Dir einen Psychotherapeuten aufzusuchen. [(...) medizinisch bedenklich]

P*eddxi


Ich muss immer schmunzeln dass die Allgemeinheit Depressionen als etwas nicht richtiges oder nicht richtig schlimmes erachten.

Eine körperliche Erkrankung aber ist was richtiges?

Ich rate auch zur Therapeutin oder Therapeut. Dieser schickt dich bei Verdacht auf körperliche Erkrankungen auch zum Facharzt. Oder er ermuntert dich dazu.

hzeuAte_ohixer


Sport ist immer gut zum Abschalten und das Gehirn durchzupusten. Da würde ich kurzfristig ansetzen, um dein Gedankenkarusell zu unterbrechen.

Einen Therapieplatz bekommt man leider nicht von heute auf morgen.

P.lüs_chb(iexst


10 mg sind sehr wenig. Du solltest deinen behandelnden Arzt fragen, ob du die Dosis erhöhen kannst.

Schizophrenie hast du sicher nicht, Menschen die eine Psychose haben sind meist auffällig und das Umfeld setzt meist alles daran, dass sie zum Psychiater gehen, bzw. in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Schizophrenie ist jetzt nicht schlimmer als eine Depression. Es ist eben nur etwas völlig anderes.

Es ist jetzt aber nichts was einen in völlige Panik versetzen sollte.

Viele Erkrankte können dank Antipsychotika ein gutes Leben führen.

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