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Hochsensibel? Wenn einem schnell alles zu viel wird

B#lacckSwanK8L7 hat die Diskussion gestartet


Ich hab zur Zeit ein ganz ganz großes Problem. Die Thematik besteht eigentlich schon länger - kurz gesagt: ich nehm mir alles viel zu schnell zu Herzen - aber die letzten Tage/Wochen macht es mich gesundheitlich so richtig fertig und ich habe fast schon chronische Migräne.

Da wäre einmal unser Hausverkauf, von dem wir dachten, er ginge gut über die Bühne. Aber die Käufer sind Arschlöcher, die sich schon wenige Tage nach Übergabe (inkl. gemeinsamer Begehung jedes einzelnen Raumes + Übergabeprotokoll) beschwerten, es sei ja so dreckig und so viel zum Putzen gewesen und nun nach 5 Wochen meinen, sie bekommen noch eine neue Heizung von uns.

Das Haus ist knappe 30 Jahre alt und wir haben die letzten 8 Jahre viel Arbeit da reingesteckt; bei der Übergabe hab ich Rotz und Wasser geheult und ich träume noch oft vom alten Zuhause und vermisse es. Und dann sind da so böse Menschen drin, die so unverschämt sind (auch wenn wir vor ihren Forderungen keine Angst haben). Es tut weh.

Dann das neue Zuhause, wo auch noch viel Arbeit auf uns wartet. Und ich mich noch nicht "angekommen" fühle. Und ich mich alleingelassen fühle, weil mein Mann einiges schleifen lässt, nichts von sich aus macht, nur wenn man ihn drum bittet und dann wieder viel murrt. Und ihm viele meiner Gestaltungsvorschläge nicht gefallen. Es tut weh.

Dann das Thema Kinderwunsch. 3. Kind ja oder nein. Unsere Beziehung stand noch vor kurzem extrem auf der Kippe. Mein Mann wünscht sich noch einen Nachzügler. Unsere Kinder sind aber schon 10 und 14. Ich will momentan eigentlich keins. Wir hatten mit der Verhütung geschludert und ich muss ehrlich sagen, ich war eher erleichtert, dass es eine Fehlgeburt wurde. Die Natur, meine Hormone drängen mich gefühlsmäßig dazu, nochmal schwanger zu werden, aber mein Verstand sagt, ich will es eigentlich nicht. Das tut weh.

Alles tut weh. Mir ist grad alles zu viel.

Was kann ich dagegen tun?

Vor noch nicht allzu langer Zeit hat es mir geholfen, was zu trinken, aber 1. ist es dysfunktional und 2. krieg ich davon erst recht Migräne.

Ich tue mir Gutes, indem ich viel an der frischen Luft bin, spazieren gehe. Ich ernähr mich auch ganz gesund, gönne mir auch mal was, war in letzter Zeit auch mal Shoppen.

Aber all das hilft nichts gegen die ungeheure Anspannung.

Wie werde ich "cooler", entspannter?

Antworten
Pplüsjchbiesxt


Hochsensibel bedeutet aber nicht automatisch sich alles extrem zu Herzen zu nehmen.

Ist hier mit hochsensibel das gemeint was man als HSP bezeichnet?

Oder einfach nur, dass man sich schnell mal angegriffen fühlt, obwohl das von anderen nicht so gemeint war?

Slchw<arz666


Was hat das jetzt mit hochsensibel zuntun? Scheint momentan eh son Trend zu sein, dass jeder hochsensibel ist, der etwas Stress hat... ":/

iJrge@ndnwied_anderxs


Ich finde den Titel des Fadens etwas verwirrend. ":/

Unter hochsensibel verstehe ich nämlich auch was ganz anderes. Unter hochsensibler Person verstehe ich jemanden, der viel sensibler auf Reize (sehen, hören, riechen, schmecken etc.) reagiert als andere und dadurch viel schneller reizüberflutet ist und daher öfter mal eine Auszeit braucht.

Du hast gerade einen großen Schritt im Leben gemacht: Der Umzug mit der ganzen Familie. Das ist ein Lebensereignis, das natürlich eine Eingewöhnungszeit braucht. Und dass das geliebte Haus weg ist muss auch erst mal verdaut werden.

Dann hast du eine Meinungsverschiedenheit mit deinem Mann. Er will noch ein Kind, du eigentlich nicht. Und du fühlst dich von ihm unter Druck gesetzt. Das müsst ihr klären.

Wie werde ich "cooler", entspannter?

Mir hilft Joggen um runter zu kommen, es gibt für mich nichts besseres.

Anderen soll Yoga ganz gut helfen. Autogenes Training?

Johanniskraut und Baldrian helfen mir in ähnlich stressigen Lebensphasen auch sehr gut.

m*nef


Scheint momentan eh son Trend zu sein, dass jeder hochsensibel ist, der etwas Stress hat... ":/

Ich denke auch, dass es sicher einige gibt, die sowas haben. Bei anderen habe ich eher den Eindruck, dass ist der Strohhalm, eine Erklärung für seine Probleme gefunden zu haben, an der man leider nichts ändern kann/muss.

"Etwas Stress" - ist natürlich subjektiv.


@ TE

Alles was zu beschreibst kann etliche Gründe haben und auch solche, an denen man arbeiten kann. "Hochsensibel" klingt das nicht.

Nimmst dir alles zu Herzen - Grübelzwang, geringes Selbstbewusstsein... was genau meinst du damit?

Da wäre einmal unser Hausverkauf, von dem wir dachten, er ginge gut über die Bühne. Aber die Käufer sind Arschlöcher, die sich schon wenige Tage nach Übergabe (inkl. gemeinsamer Begehung jedes einzelnen Raumes + Übergabeprotokoll) beschwerten, es sei ja so dreckig und so viel zum Putzen gewesen und nun nach 5 Wochen meinen, sie bekommen noch eine neue Heizung von uns.

Mit dem Arsch drauf setzen, sie klagen lassen. Wird wahrscheinlich nichts passieren. Und wenn doch, kann man das dann vor Gericht klären. Wenn man festgestellt hat, dass jemand ein Arschloch ist und meint, dass derjenige sich bereichern will, würde ich keine netten Gespräche mehr führen. Ich würde da eine Entscheidung treffen und mich dann nicht mehr nerven lassen. Doch, das geht wirklich.

Die Natur, meine Hormone drängen mich gefühlsmäßig dazu, nochmal schwanger zu werden, aber mein Verstand sagt, ich will es eigentlich nicht. Das tut weh.

Dass du gefühlsmäßig noch ein Kind willst, klingt aber auch nicht so :-/

Dann das neue Zuhause, wo auch noch viel Arbeit auf uns wartet. Und ich mich noch nicht "angekommen" fühle. Und ich mich alleingelassen fühle, weil mein Mann einiges schleifen lässt, nichts von sich aus macht, nur wenn man ihn drum bittet und dann wieder viel murrt. Und ihm viele meiner Gestaltungsvorschläge nicht gefallen. Es tut weh.

Das halte ich nicht für hochsensibel, sondern ganz normal. Es gibt Menschen, die können sich überall schnell zu Hause fühlen, und manche die Hängen an ihrem Zuhause und brauchen viel Zeit, sich umzustellen. Beides ist normal. Mach dir da mal keinen Stress und gestehe dir Umgewöhnzeit zu.

BleSsagItdeFrxau


Ich habe auch solche Anpassungsstörungen, wenn Veränderungen in meinem Leben auftauchen. Mit zunehmendem Alter und Veränderungen reagiere ich zunehmend empfindlich darauf. Es ist doch auch normal, dass man nicht wie ein Roboter alles einfach so hinnimmt und unbeschadet und unbekümmert weiter machen kann. Der Eine steckt das ein bisschen besser weg, der Andere schlechter. Da muss man einfach durch, es dauert halt seine Zeit. Nimm dir diese Zeit, sie steht dir zu. Lass dich nicht bezüglich eines weiteren Kindes unter Druck setzen. Hetze auch du deinen Mann nicht mit den zu erledigenden Arbeiten. Warum muss denn immer alles sofort und gleich fertig sein? Warum darf nicht mal etwas ein bisschen Zeit brauchen? Wer sagt, dass alles sofort perfekt sein muss? Du setzt dich selbst unter Druck, wenn du so denkst und versperrst dir gleichzeitig den Weg zur Heilung. Eine Wunde muss heilen. Das einzige was es dazu braucht sind Zeit und sie in Ruhe zu lassen. Mach weiter so, gut für dich zu sorgen und schraube deine Ansprüche an deine Gefühle etwas herunter. Es wird von ganz allein wieder besser, wenn du dir erlaubst zu trauern.

Das ist meine Erfahrung mit Veränderungen. Ich habe auch schon zu viele einschneidende davon in meinem Leben gehabt, für mein Empfinden. Andererseits ist das nun mal das Leben und keine Veränderungen wären auch doof. Schließlich will ich ja auch was erleben.

EkhemaWliger NuNtzer (u#586x592)


@ BesagteFrau und mnef

haben es schon sehr gut beschrieben und ich kann mich ihnen nur anschließen.

Sei einfach mit dir und deinem Mann etwas geduldiger und setze dich und ihn nicht so unter Druck .

Du hast gerade eine emotionale Situation hinter dir und dein Körper und deine Seele brauchen jetzt Zeit und Ruhe um alles zu verarbeiten .

Dann kommt vielleicht auch wieder nehr Gelassenheit bei dir auf mit schwierigen Zeiten besser umzugehen .

Alles Liebe für dich ! :)*

w.insw0inwixn


Was hat das jetzt mit hochsensibel zuntun? Scheint momentan eh son Trend zu sein, dass jeder hochsensibel ist, der etwas Stress hat... ":/

:)^

Mich nervt sowas auch, wenn Begriffe ständig missbraucht werden.

Hochsensibel ist, wenn man empfindlich reagiert, wer zappelt hat ADHS und wer ein Bier trinkt ist Alkoholiker! %-|

B/lacjkSw,an8x7


Ich möchte mich nicht an dem Begriff "hochsensibel" aufhängen, habe ihn im Fadentitel erwähnt, weil einige Merkmale auf mich zutreffen (und ich mir Hilfe/Tipps von Betroffenen erhofft habe):

- ausgeprägte subtile Wahrnehmung (vielschichtige Fantasie und Gedankengänge)

-erhöhte Schmerzempfindlichkeit

- detailreiche Wahrnehmung

- sehr ausgeprägtes Langzeitgedächtnis

- psychosoziale Feinwahrnehmung (Befindlichkeiten, Stimmungen und Emotionen anderer Menschen werden leichter und detaillierter erkannt)

- stärker beeinflussbar durch Stimmungen anderer Menschen

- gleichzeitige Wahrnehmung vieler Details einer Situation bei hoher Verarbeitungs- und Verknüpfungstiefe

- langer emotionaler "Nachklang" des Erlebten

- Denken in größeren Zusammenhängen

- ausgeprägter Altruismus, Gerechtigkeitssinn, starke Werteorientierung

- Harmoniebedürfnis, Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein

- Neigung zu Selbstkritik und Perfektionismus

Mir ist völlig egal wie man es nennt, ich möchte mich nicht darauf berufen, HSP zu haben/hochsensibel zu sein.

Ich möchte aufhören damit

- jede Emotion von anderen wahrzunehmen, aufzusaugen wie ein Schwamm und mich deswegen schlecht zu fühlen

- endlos zu grübeln, Situationen zu analysieren, mich an Kleinigkeiten aus der Vergangenheit aufzuhängen

- jedes Detail im Haus zu sehen, was noch zu machen ist

- diesen Perfektionismus an den Tag zu legen

Doch, insgeheim fänd ich es schön, nochmal Mutter zu werden, aber ich zerdenke das Thema, ich seh nur noch die Nachteile, fühle mich dem angesichts meiner Empfindlichkeiten nicht gewachsen. Ja ich glaube sogar, ich hätte es nicht verdient.

Ich bin saufroh umgezogen zu sein, weil ich soziale Kontakte als äußerst anstrengend empfinde und mich hier zum Glück noch keiner kennt.

Am liebsten würde ich mich eine ganze Woche einfach ins Bett legen mit der Bettdecke über dem Kopf.

Seit einer Woche habe ich jeden Tag Kopfschmerzen, wovon mind. 2 Stunden so schlimm sind, dass ich schließlich ein Triptan nehmen muss.

Also: was kann ich dagegen tun, mich so zu fühlen?

Joggen schaff ich nicht. Ich kann keine Kondition aufbauen, egal wie langsam ich laufe, egal wie ich atme, nach 100m krieg ich Seitenstechen und Ohrensausen.

Spazierengehen und Atemübungen bringen mir auch nichts.

B)lack8Swqan87


Ich hab mir jetzt nochmal eure Beiträge durchgelesen. Bei meinem letzten Beitrag war ich zu angespannt.

Danke für eute Tipps @:)

Also es ist okay, mich scheiße zu fühlen?

Alles scheiße zu finden?

Ich darf mich ins Bett legen und ausruhen?

Ich habe Angst, wenn ich es zulasse, in eine Depression zu rutschen und drin zu versinken.

Und was mein Mann und meine Kinder dann von mir denken. Und mein Vater (neben dem wir jetzt wohnen).

t^inxka


BlackSwan87

Für mich klingt es einfach so, als ob du mal eine Auszeit braucht. Evtl. eine Mütterkur? Wo es nur um dich geht und du dein Gedankenkarussell zum stoppen bekommst. Oder eine Mutter-Kind-Kur? Das wäre natürlich keine kurzfristige Hilfe, aber etwas worauf du dich freuen könntest. Vielleicht würde dir das helfen? Oder mach mal ein Wellnesswochenende. Nur du alleine mit einer Freundin vielleicht?

BFe2sawgteF<rau


Ich darf mich ins Bett legen und ausruhen?

Ich habe Angst, wenn ich es zulasse, in eine Depression zu rutschen und drin zu versinken.

Und was mein Mann und meine Kinder dann von mir denken. Und mein Vater (neben dem wir jetzt wohnen).

Bist du so fertig, dass du alle Verantwortung komplett abwerfen musst? Dann solltest du dir vielleicht sogar ärztliche Hilfe holen. Oder ist das nur so ein dahingesagter Wunsch: "Am liebsten würde ich mich eine Woche ins Bett legen..."

Ich meinte eigentlich mehr mit meinen Beitrag, dass du deine Gefühle nicht so in Frage stellen solltest und akzeptieren, dass du im Moment traurig bist. Du sagst, du sorgst schon recht gut für dich mit Ausgleich durch Spazieren gehen und gesunder Ernährung. Aber in deinem weiteren Beitrag, beschreibst du genauer, wie sensibel du tatsächlich bist.

Mir hilft da tatsächlich auch immer nur Abgrenzung. Ich habe nur wenig private Kontakte und gehe selten an stark belebte Orte. Ich pflege auch wenig Kontakt zu Nachbarn und höre z.B. auch so gut wie nie Musik, wenn ich fernsehe schalte ich den Ton bei der Werbung oder sehr lauten Filmsequenzen aus. Abgrenzung eben.

Eine Kur, finde ich auch eine gute Idee von tinka.

B\lack/Swranx87


Danke ihr Lieben :)* und sorry, dass ich so negativ bin.

Wellness-Wochenende. Hm. Freundin hab ich keine (will ich auch nicht). Nur eine Bekannte aus dem letzten Studium, die jetzt schwanger ist, was mir auch wehtut.

Ich war vor 4 Jahren sogar schon mal auf Mutter-Kind-Kur. Es hat mich überfordert dort. Die Gruppenaktivitäten, die Anwendungen. Mit anderen Erwachsenen Spiele spielen, Gesprächsrunden (ganz toll für jemanden wie mich, der so arg mitfühlt und von der Stimmung anderer so mitgerissen wird und dann noch lange darüber nachdenkt und dann so Gedanken hat wie "die haben wirkliche Probleme, was beschwer ich mich eigtl), mich massieren lassen - war mir alles so unangenehm und mental anstrengend, dass ich nicht mitgemacht hab. Alleine schwimmen, kneippen, das Zimmer, dass jeden Tag eine Putzfrau kam - das war schön. Meinen Kindern hat es gar nicht gefallen. Die Große hat Asperger (waren 6 Jahre lang bei einer Kinderpsychologin, aber seit 2 Jahren läuft schulisch und auch sonst alles) und auf Kur kaum was gegessen, 1. wegen dem Essen an sich, (sie isst auch heute noch ganz speziell) und 2. wegen dem großen, lauten Speisesaal. Die Kleine hat sich einen fiesen Magen-Darm-Virus eingefangen, aufgrunddessen wir die Kur abbrechen mussten.

Meine Neurologin würde mich in die Schmerzklinik schicken, wenn sie wüsste, was für einen Triptan-Konsum ich momentan hab. Möchte ich aber definitiv nicht.

Also will mir mein Körper was sagen. Ich soll also den Schmerz zulassen und mich ausruhen. Ich bin auch traurig, aber weinen, so mit Tränen, schaff ich nicht. Dabei weiß ich genau, wie gut es mir tun würde. Und ich hab wiegesagt Angst, im Tränenmeer zu versinken/nicht mehr aus dem Bett aufstehen zu können.

Hier hab ich noch keinen neuen Arzt. Und ehrlich gesagt, erwarte ich mir auch nichts davon. Mein letzter Hausarzt, der echt spitze war und sich immer sehr viel Zeit genommen hat, hat immer gesagt, er kann mir jetzt gerne ein Medikament aufschreiben, wenn ich meine, dass es mir hilft. Aber tief im Inneren, weiß ich doch, dass ich es nicht brauch und alles in/bei mir habe, was ich zur Heilung brauche. Antidepressiva hatte ich ja vor Jahren auch mal, aber Nebenwirkungen auch und wirklich besser ging es mir erst, als ich sie schon lang abgesetzt hatte.

Nur momentan ist alles ganz schön extrem verschüttet und ich komm nicht ran.

Vielleicht find ich es ja doch unter der Bettdecke...

Blöd nur, dass ich momentan kein eigenes Bett habe. Lächerlich, aber seit dem Umzug schlafe ich wieder bei der kleinen Tochter (die hat ein 1,40 Bett), weil mein Mann sich noch nicht für ein neues entscheiden konnte und ich mich weigere, bei ihm und den Hunden auf einer Matratze auf dem Boden zu schlafen...</p>
<p>Man muss dazu sagen, dass wir wirklich Pech hatten. Das große Auto ist kaputt gegangen und deshalb ist es nicht so leicht, mal eben ein Bett herzutransportieren.

jtuleju:lxy


Ich hatte auch so eine Phase. Mir hat da Neurodoron von Weleda sehr gut geholfen.

Alles Gute @:)

P-urple`lfike


Ja, Neurodoron hat mir auch geholfen, als ich überlastet war, weniger Freude erleben konnte, weil zu viel Stress usw.

Die Edelmetalle sollen wohl das Gemüt wieder in Gleichgewicht bringen.

Nur muss ich erwähnen: Hier war mir die einfache Lebensweise, ohne Besonderheiten (wie Umzug oder ähnliches) zu viel, ich war kurz vor einem BurnOut/einer Depression.

Neuodoron hilft nicht, eine vernünftige Entscheidung zu treffen, grade in puncto Kinderwunsch. Und auch nicht wie z.B. Baldrian oder illegalerweise Marihuana, was fast sofort beruhigend wirkt.

Man nimmt es als Tablette ein und läßt die unter der Zunge zergehen, die Neurologie wird wohl versorgt und das äußert sich dann nach Tagen, dass man merkt, man nimmt alles wieder etwas leichter, man sieht trotz z.B. einer riessigen Rechnung immer noch das Licht am anderem Ende des Tunnels. Man neigt nicht mehr so schnell/kaum mehr dazu, sich in seinem Unwohlsein zu suhlen.

Te, du schreibst selbst, du warst froh um die Fehlgeburt...... meinst du nicht, es reicht dann auch? Ich meine, du hast bereits 2 Kinder, und scheinst dich selbst als Problem wahrzunehmen....... Dann noch über ein 3. nachzudenken..... ist ja schön und gut. Auch schön, wenn dein Mann Kinder möchte und am liebsten ein drittes, aber hier muss ich dann fragen, ob dein Mann sich denn zum gleichen Teil um die Kinder kümmert, oder "macht er sie nur" und geht dann größtenteils arbeiten?

Und was tut er im übrigen, wenn er nicht mit Arbeit und Haus beschäftigt ist?

Faulenzen, richtig? Das ist etwas, dass du auch darfst, ohne Angst zu haben, was dein Mann, dein Vater und deine Kinder von dir denken.....

Weißt du, du bist keine Maschine, der man alle paar Tage Mokka einflößt und dann springst du.

Wirklich, plane dir bitte in einer Regelmäßigkeit Zeit für dich ein. Da soll dich auch niemand mit einer einfachen Frage stören oder so etwas in der Art.

Lass es dir gut gehen. Damit meine ich, wenn du zum Beispiel früher gerne PipiLangstrumpf gelesen hast und heute Lust darauf hast, dann tu das!

Wenn du früher gerne gemalt hast, dann greif dir doch einfach einen Malblock von deinen Kindern und Stifte und male etwas.

Irgendwas, es geht darum, dass du einen kleinen Raum in deinem Kopf und vielleicht auch in eurem neuen Heim einrichtest, an dem nur du deinen Fuss hinsetzen kannst und darfst.

Und nochmal: Hausfrau und Mutter zu sein ist mindestens so hart, wie ein Arbeitsleben selbst (das sage ich als Frau ohne Kinder!). Warum sollst du dich nicht auch zurückziehen können?

Es geht immerhin um dein Wohlbefinden, du musst schauen, dass Zeiten für dich einplanst. Wenn du das nicht tust, wirst du irgendwann kaputt gehen daran, und dann bist du für niemanden mehr eine Hilfe....

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