» »

Hochsensibel? Wenn einem schnell alles zu viel wird

E4hemali!ger Nsutzer2 (#61r1899x)


Gegen deine Kopfschmerzen könnten akut Kopfschmerzmittel bzw. die gleichen Medikamente wie bei Migränepatienten helfen (möglicherweise). Mittelfristig sehe ich das aber so wie die anderen, dass du umbedingt Stress(quellen) abbauen und dir mehr Auszeiten für dich selbst einbauen solltest.

Das gilt umso mehr, wenn du diese Eigenschaften hast, die du unter dem Begriff "hochsensibel" zusammengefasst hast (ich mag mich nicht um den Begriff streiten). Dann würde ich mir etwas suchen, dass du alleine machen kannst und evtl. zusätzlich etwas, das du in einer Gruppe machen kannst (beim Sport zB), aber bei dem du keine Verpflichtungen, die über die Teilnahme hinausgehen, hast.

Ist Sport generell nichts für dich und nur Zusatzstress? ... Statt Joggen würde ich mir sonst etwas suchen, was dir wirklich Spaß macht und dich nachher entspannt. Oder vielleicht entspannt dich Lesen oder Kreuzworträtsel lösen oder Gartenarbeit oder ein Haustier ... ?

BQlackDSwaEn8x7


Danke Leute, ich hab mir jetzt gleich mal dieses Neurodoron bestellt.

Ich glaube auch gerne an hormonelles Ungleichgewicht und mit der Fehlgeburt und der kurzzeitig begonnenen Minipilleneinnahme ist sicherlich einiges durcheinander gekommen.

Wobei ich sagen muss, dass ich mit dem hCG in meinem Körper ziemlich gut drauf war, recht ausgeglichen, liebeshungrig, kontaktfreudig. Schade, dass man das nicht substituieren kann, ohne schwanger zu sein.

2 × in meinem Leben hab ich Marihuana geraucht und bin direkt im Anschluss eingeschlafen. Hab aber auch am nächsten Tag Kopfschmerzen gehabt, genauso wie bei Alkohol.

Schlafen kann ich auch ohne Substanzen, auch wenn ich nachts doch auch mal etwas länger brauche zum Einschlafen. Aber da helfen immerhin die Atemübungen.

Mein Mann kümmert sich schon gut um die Kinder und hilft auch im Haushalt. Er hat auch die Vorstellung, dass er sich dann hauptsächlich um den neuen Nachwuchs kümmert. Aber auch wenn wir gerade ein dickes finanzielles Polster haben, irgendwann wird sich einer von uns hier eine Arbeit suchen müssen.

Was ich gut kann und was mir immer Spaß macht, ist Mama zu sein. Meine zwei Mädels brauchen mich nicht mehr so, was auch gut und okay ist, aber ja, ich steck schon immer in der Misere, dass ich mit mir selbst nichts anzufangen weiß. Mir ist fast alles zu anstrengend. Sport ist echt nichts (bin 174 cm bei 62 kg, hab aber eine Kondition wie mit 100 kg) und andere Menschen auch nicht.

Ich gestalte gerne, würde z.B. gerne (wieder) alte Möbel aufbereiten, schleifen, streichen und sowas. Aber das geht momentan nicht, weil noch nicht genug Platz ist. In "meinem" Hobby-Zimmer lagert grad alles, was mal in die Garage, dem Gartenhaus kommt, wenn das alles mal gebaut ist.

Da muss ich einfach noch geduldig sein.

Als Haustiere haben wir 3 Hunde, mit denen gehe ich 2 × am Tag für 45 Minuten spazieren. Zur Zeit ist das aber auch mehr oder weniger lästige Pflicht.

Lesen schaff ich auch leider gar nicht. Hab ich früher gerne gemacht, aber mir fehlt die Konzentration und ich kann meine Umwelt nicht mehr ausblenden, sodass ich dem, was ich gerade lese, schnell nicht mehr folgen kann. Das würde ich auch gerne ändern, weiß aber nicht wie.

Danke für die vielen Tipps und lieben Worte! Je mehr ich Feedback bekomme und darüber schreibe, desto mehr merke ich, dass es mir eigentlich gut gehen könnte. So viel ändern muss ich in meinem Leben nicht. Einzig meine innere Einstellung verändern. Einfach gechillter werden, geduldiger und was vor allem dazu gehört: akzeptieren wenn es mal nicht so läuft und es auf mich zulassen kommen.

Spirale lass ich mir trotzdem beim nächsten FA-Termin einsetzen, ich brauch die Zeit und Kraft jetzt für mich.

BLlack8Swaln8x7


Es auf mich zukommen lassen, sollte es heißen... %:|

Und: ich hab nie 100 kg gewogen, war schon immer eher schlank. Aber ich fühl mich innerlich so schwer, wollt ich damit ausdrücken.

P:urpWleBlikxe


Was ich gut kann und was mir immer Spaß macht, ist Mama zu sein. Meine zwei Mädels brauchen mich nicht mehr so, was auch gut und okay ist, aber ja, ich steck schon immer in der Misere, dass ich mit mir selbst nichts anzufangen weiß.

Das ist etwas, womit nicht weniger Menschen zu tun haben: Mit sich selbst nichts anzufangen wissen. Das fängt bei meiner Mutter an (ich bin stolz auf sie, denn im Moment reißt sie sich zusammen und wird wohl etwas ruhiger und lernt, Zeit mit sich selbst zu verbringen) und geht über mich weiter an nicht weniger Menschen in meinem Umfeld. Auch ich muss gegensteuern und weniger mit mir alleine sein, sondern etwas Kontakte knüpfen (du siehst, bei mir geht's eher in die andere Richtung).

Aber genau da solltest du glaube ich ansetzen.

Natürlich kann dich das Mama-Sein glücklich machen, aber irgendwann ist auch ein geplantes 3. Kind erwachsen und zieht aus. Dann stehst du wieder an diesem einen Punkt, glaube ich mal.

Also ich seh das jetzt nicht so kritisch. Ich denke, einen Hänger hat jeder mal.

Aber das ist ein Punkt, dann du evtl. bedenken solltest.

Ansonsten, lass mal einen zarten Brüller los in Richtung Kinder und Mann, du bräuchtest nun auch mal einen Tag, an dem Sie es dir schön und gemütlich machen sollen. Sie sollen dir ein Bad einlassen, dir vorlesen und all die Dinge. :) Das sei wichtig, damit du Kraft tanken kannst und wieder 100% geben kannst. Ich könnte mir vorstellen, dass sie das sogar gerne für dich machen. Ist doch auch schön, seine Mama strahlen zu sehen.

m%nef


Also es ist okay, mich scheiße zu fühlen?

Alles scheiße zu finden?

Ich darf mich ins Bett legen und ausruhen?

Ich habe Angst, wenn ich es zulasse, in eine Depression zu rutschen und drin zu versinken.

Wie lange hast du denn vor, dich alles scheiße findend ins Bett zu verziehen?

Wenn das zum Alltag wird, ist das natürlich nicht so super. Man muss schon immer wieder Punkte finden, sich aufzuraffen, um nicht vollends zu versacken. Aber mal nen Tag, ein Wochenende oder die Urlaubswoche lang nur rumgammeln und sich bemitleiden - kein Ding. Gibt viele Leute, denen das hilft, sich mal in ihrer miesen Laune voll zu entfalten, sofern es danach mit neuer Energie weitergeht.

s5ensibeblmannx99


Hochsensibel bedeutet aber nicht automatisch sich alles extrem zu Herzen zu nehmen.

So ist es. Man kann zwar Dinge sehr filigran und intensiv (sensibel) wahrnehmen, was man aus der Wahrnehmung aber macht, ist eine anderes Problem. Ich habe mir angewöhnt, Prioritäten zu setzten und Dinge, bei denen ich keine große Chance auf Änderung sehe, mehr oder weniger hinzunehmen.

Wir hatten im Übrigen auch Probleme mit unserem Hausverkauf- weniger mit den neuen Eigentümern als vielmehr mit dem Makler. Seitdem sind Makler für mich tabu den Ärger muss ich mir nicht mehr antun. Ähnliches gilt bei mir für Bausparkassen.

Manche Dinge sind für mich eben "scheißegal", weil ich sie kaum ändern kann und ja, Scheißmenschen, die intensiv auf persönlichen Vorteil bedacht sind, gibt es Viele- diese Menschen versuche ich zu meiden und zu ignorieren- manchmal kämpfe ich gegen deren persönlichen Vorteil (gegen deren egoistische Motive).

Zudem sind Dinge, die gelaufen sind und die ich nicht mehr umkehren kann ebenfalls stark egal. Meine Kraft stecke ich intensiv in Dinge, wo ich Chancen sehe, das sie änderbar sind- auch wenn es mitunter nur langfristig änderbar sein wird.

s9ensSibelymann99


Alles scheiße zu finden?

Schon wenn ich Ansätze dazu verspüre, versuch ich es auf schöne Dinge oder auf Dinge, die ich ändern will und kann, umzulenken, so dass ich nicht mehr an die Scheiße denken muss- und schon wird die Welt wunderschön- es gibt so viele schöne Dinge auf der Welt, es lohnt sich, seine Gedanken darauf zu lenken.

BSlacRkSw*an8x7


Ein paar Tage sind vergangen, in denen ich mich zwar auch ausgeruht habe, mal ein Bad genommen, auf der Couch gegammelt habe, aber auch weiterhin meine täglichen"Basic-Pflichten" erledigt hab (Kochen, mit den Kindern Hausaufgaben, ein bisschen Wäsche und Staubsaugen, mit den Hunden strammes Spazierengehen).

Ich kann nicht sagen, dass mich das überfordert hätte. Es war okay und trotzdem habe ich wieder nachmittags/abends fürchterliche Migräne bekommen. Ich hab mich gleich hingelegt, von meinem Mann massieren lassen, mit Tigerbalsam eingerieben, aber es wurde immer schlimmer, sodass ich wieder ein Triptan nehmen musste.

Ich kann mir langsam vorstellen, woran es liegen könnte. Ich grüble den ganzen Tag. Über die unverschämten Hauskäufer, jede tatsächlich stattgefundene, evtl. in der Zukunft bevorstehende Konversation, Situation. Ich rege mich wahnsinnig darüber auf. Murmle Schimpfwörter beim Spazierengehen vor mich hin.

Und wenn ich mal nicht über aktuelle unangenehme Dinge grüble, fällt mir irgendwas schmerzhaftes aus der Vergangenheit ein. Jedes Detail dazu. Obwohl es an die 20 Jahre her sein muss.

Oder ich frage mich, ob ich nicht doch nochmal schwanger werden möchte. Schwanke dabei innerhalb von Stunden von Abneigung/Panik zu Wunsch/Freude und wieder zurück. Stelle mir jede mögliche Konstellation dazu vor.

Ich will mich nicht selbst quälen!

Ich habe es verdient, mich gut zu fühlen.

Ich will mich gut fühlen!

Aber da ist so unheimlich viel Schmerz und Anspannung in mir. Mein Kopf rattert den ganzen Tag.

Ich versuche negative Gedanken in positive umzuformulieren, meine Gedanken abzulenken, aber es gelingt mir einfach nicht.

Ich bin wirklich verzweifelt.

Ich würde so gerne weinen, ich fühle mich schon lange danach, aber es kommen einfach keine Tränen.

Ich bin ein guter, liebenswerter Mensch, der alles gibt, was er kann und das ist mehr als okay so. Warum fühl ich mich so schrecklich?

Einerseits würde wohl irgendeine Aktivität, sei es ein Hobby oder sonstwas das Gedankenkarussell vermutlich eine Weile lang anhalten. Andererseits empfinde ich alles so anstrengend und möchte mich nicht überwinden müssen.

Dazu kommt, dass mir mein Körper ja wohl irgendwas mit den Schmerzen sagen will.

Will er mir wohlmöglich sagen, dass er sich mehr Ablenkung/Freude wünscht?

Dass ich was gegen meinen inneren Schmerz tun soll, in dem ich mir von außen Lebensfreude hole?

Oder überdecke/überspiele ich damit wohlmöglich was und es bewirkt genau das Gegenteil?

%:|

S%kolxka


@ BlackSwan87

1. Beginn eine Psychotherapie, du brauchts dringend jemanden zum Reden. Das Forum hier ist kein Ersatz.

2. Triff Entscheidungen: Im Moment ganz sicher kein 3. Kind. Darüber nachgedacht wird erst wieder in z.B. 6 Monaten.

3. Versuch abzugeben: Die weiteren Gespräche, etc. mit den Hauskäufern soll dein Mann führen und zu Ende erledigen. Nimm dich aus der Sache raus. Dein Mann schafft das auch alleine.

4. Klär deine Beziehung. Evtl. sogar Paartherapie? Ihr wolltet euch trennen? Vielleicht ist da noch mehr zu klären und ihr könnt nicht einfach so weitermachen und das neue Haus geniessen.

LG, Skolka

BRlack=Swa@n87


Danke für deinen Beitrag Skolka!

1. Jemanden zum Reden ja. Psychotherapie nein. Damit habe ich schon Jahre zugebracht. War sinnvoll, erkenntnisreich, hat mich weitergebracht, mir eine Basis geschaffen - fürs weitere Vorankommen brauche ich das aber nicht mehr.

Da ich aber an Freundschaften nicht interessiert bin, sollte es wohl doch so jemand wie ein Therapeut, Couch o.ä. sein, den ich halt bezahlen müsste. Heilpraktiker vielleicht?

2. Wäre ein guter Ansatz. Ich habe nur folgende Überlegungen: Hormonelle Verhütung vertrage ich definitiv nicht und Spirale/Kette usw. wären nur sinnvoll, wenn man sich ganz sicher ist, dass 1. die nächste 3 Jahre kein Kind geplant ist und 2. wenn abgeklärt ist, ob die Jahre andauernden Schmerzen und starken Blutungen nicht von einer Endometriose herrühren. Sonst bleiben ja nur Kondome und die mögen wir beide nicht und haben deshalb (und auch wegen den andauernden Blutungen und dem Stress) momentan gar keinen Sex...

3. Momentan geben die Käufer Ruhe. Wir haben Ihnen gesagt, dass wir nur noch schriftlich zu erreichen sind. Wenn jetzt doch noch was vom Anwalt kommt, werde ich meinen Mann und meinen Vater bitten, sich der Sache anzunehmen. Ich habe aber so und so keine Angst oder Bedenken mehr. Wir sind im Recht und die können uns gar nichts. Ärgerlich ist es, aber ich hab mich nun genug geärgert.

4. Nein wir wollen uns nicht trennen! Ich liebe meinen Mann! Ich hab nur Schwierigkeiten das zu sehen, wenn es mir nicht gut geht.

Es sind wieder ein paar Tage vergangen.

Vorgestern ging es mir gefühlsmäßig wieder sehr schlecht und ich schätze mal es gibt einen Zusammenhang mit den wieder begonnenen Blutungen. Dabei dachte ich gerade erst vor 15 Tagen meine Periode bekommen zu haben. Es ist alles noch gewaltig durcheinander seit der Fehlgeburt! Ein Glück dass ich bald wieder beim Frauenarzt bin.

Aber ich habe auch positives zu berichten: ob es an dem Neurodoron liegt, kann ich nicht sagen, aber bis auf vorgestern bin ich wieder zuversichtlicher und ruhiger.

Heute ist sogar Tag 4 ohne Triptaneinnahme! Als ich wieder merkte, dass eine Aura und leichte Schmerzen + Verspannungen einsetzen, hab ich mich am Freitag 2 × jeweils für eine halbe Stunde bis Stunde in einen dunklen Raum gelegt und auf YouTube zunächst nach "Anti-Migräne-Hypnose" gesucht. Bin dann aber auf so "Frequenzen", Klänge gegen Kopfschmerzen und Migräne gestoßen und was soll ich sagen - es hat funktioniert!

Tut gut wieder "die Macht" zu haben und nicht mehr so hilflos ausgeliefert zu sein :)^

Bvlacok!Swxan87


Coach, nicht Couch X-\

H_aisenrxeich


Dann das neue Zuhause, wo auch noch viel Arbeit auf uns wartet. Und ich mich noch nicht "angekommen" fühle. Und ich mich alleingelassen fühle, weil mein Mann einiges schleifen lässt, nichts von sich aus macht, nur wenn man ihn drum bittet und dann wieder viel murrt. Und ihm viele meiner Gestaltungsvorschläge nicht gefallen. Es tut weh.

Vielleicht wollte Dein Mann da gar nicht weg. Vielleicht hängt er auch am alten Zuhause. - Vielleicht lässt er auch deshalb "alles schleifen", weil er vielleicht auf der Arbeit viel Stress hat? ":/ - Nee, hochsensibel klingt das nicht, und:

Die Thematik besteht eigentlich schon länger

wenn man tatsächlich hochsensibel ist, dann besteht diese Thematik NICHT "schon länger" sondern bereits das ganze Leben lang......

Hochsensibilität ist ein Wesensmerkmal, das im Naturell verankert ist.

Ich glaube, Du bist gerade im Stress - und Stress haben auch Nicht-Hochsensible.

Das Haus ist knappe 30 Jahre alt und wir haben die letzten 8 Jahre viel Arbeit da reingesteckt; bei der Übergabe hab ich Rotz und Wasser geheult und ich träume noch oft vom alten Zuhause und vermisse es. Und dann sind da so böse Menschen drin, die so unverschämt sind

Warum habt Ihr es dann verkauft ??? ":/

B<lac]kSwanx87


Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich das Wort hochsensibel überhaupt erwähnt hab. Ach doch...weil ich mich so fühle (höchst sensibel) und das schon mein ganzes Leben lang. "Die Thematik, dass ich mir alles viel zu sehr zu Herzen nehme, besteht ja schon länger" - dabei spiele ich auf meinen Thread mit dem Schwiegervater an. Ich konnte mich noch nie abgrenzen.

Ist ja auch egal, dann hab ich halt nur Stress und bin nicht hochsensibel. Mir egal wie man es nennt. Tipps wären halt hilfreich gewesen, aber irgendwie les ich da keine.

Man könnte sich auch auf den Begriff "Mimose" einigen. So nannte mich meine Mutter immer. Der Beitrag stresst mich jedenfalls enorm.

Vielleicht wollte Dein Mann da gar nicht weg. Vielleicht hängt er auch am alten Zuhause. - Vielleicht lässt er auch deshalb "alles schleifen", weil er vielleicht auf der Arbeit viel Stress hat?

Nein, ganz falsch.

Warum wir unser Haus verkauft haben?

Wegen der Preisexplosion in unserer alten Stadt und dem traumhaften neuen Grundstück bei meinem Vater. Weil sich, vor allem auch mein Mann, nicht mehr drin wohl gefühlt hat. War ihm zu beengt (nur zwei Kinderzimmer ;-) ), zu kleiner Garten, zu nah an den Nachbarn dran. Wir konnten es so gut verkaufen, sind jetzt mit dem neuen Haus schuldenfrei und müssen beide seit einem halben Jahr nicht arbeiten gehen.

Ja der Stress wirds sein.

mbnexf


Diese Form von körperlicher Ruhe bringt natürlich nicht viel, wenn es in deinem Kopf immer weitergeht und du dafür kein Ventil findest.

Grundsätzlich denke ich nicht, dass man für alles eine Psychotherapie braucht (zumal man da üblicherweise relativ lange wartet und nicht kurzfristig einen Platz bekommt geschweigedenn sofort "geheilt" wird.) Ein bisschen kritisch finde ich allerdings, dass du das schon "innerlichen Schmerz" nennst. Das geht dann vielleicht doch über "normale" Überlastung hinaus :-/

Ich bin ein guter, liebenswerter Mensch, der alles gibt, was er kann und das ist mehr als okay so. Warum fühl ich mich so schrecklich?

Vielleicht gerade deshalb? Weil du denkst, dass du besseres verdient hast. Was jetzt nicht heißen soll, dass es nicht so ist. Aber leider können eben auch die nettesten, besten Menschen überhaupt an Arschlöcher geraten. Die Welt ist von Zeit zu Zeit unfair, du kannst auch mit größter Nettigkeit nicht dafür sorgen, dass andere dir genau diese Nettigkeit auch zurückgeben. Damit muss man sich denke ich einfach arrangieren und das beste draus machen. Eine Antwort oder gar Lösung dieses Problems wird es nicht geben.

Hilft dir körperliches Abreagieren, also bis an die Belastungsgrenze (natürlich nicht während einer Migräne Attacke, so langfristig)?

Vielleicht mal ein Wochenende wegfahren und aus dem alten Umfeld rauskommen?

Es mit Logik versuchen: Was bringt mir dieser Gedanke gerade, wie kann ich jetzt aus den Problemen das beste rausholen, wie nicht, inwiefern sind diese Sachen überhaupt rational bedrohlich für mich? (Am beispiel der Hauskäufer wäre die Erkenntnis wahrscheinlich: Gar nicht. Nervt, mehr aber auch nicht. Dein Leben wird weitergehen, die werden euch sicherlich nicht so schröpfen, dass ihr auf der Straße landet, also im Endeffekt ist es die Wut nicht wert).

Skkoulxka


Tipps wären halt hilfreich gewesen, aber irgendwie les ich da keine.

Hä?!? Du hast doch meine und andere Tipps gelesen und auch darauf reagiert. Finde ich jetzt etwas respektlos und nörglerisch.

Wir konnten es so gut verkaufen, sind jetzt mit dem neuen Haus schuldenfrei und müssen beide seit einem halben Jahr nicht arbeiten gehen.

Ihr müsst beide nicht mehr arbeiten?!? Du..., kann es sein, dass du ein bisschen ein Luxusweibchen bist, das auf sehr sehr hohem Niveau rumnörgelt? Irgendwie kommst du grade nicht sympathisch rüber.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH