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Treue ist von der Natur nicht geplant

NWacple[s 17


Ich bin der Meinung dass wenn man sein Partner betrügt, liebt man sein Partner nicht mehr. Man betrügt nicht wenn man liebt, egal ob besoffen, gestresst oder deprimiert.

Dass manche trotz Seitensprung oder Affären nebenbei, trotzdem nicht den Arsch in der Hose haben deren jetzige Beziehung zu beenden, liegt daran dass man nach Jahren auch eine sehr enge Freundschaft zum Partner aufgebaut hat. Diese Geborgenheit und enge Freundschaft möchte man nicht missen und man möchte natürlich auch nicht sein Partner verletzen. Trotzdem ist die Liebe verflogen, weil sonst hätte man genau wie am Anfang der Beziehung sein Partner niemals betrügen können.

Ich könnte niemals ein Seitensprung verzeihen, weil ich nie wieder mein Partner vertrauen könnte.

c3ri&ech7arlxie


Alleine schon die Vorstellung, einem mir fremden Menschen näher als auf Handschlag zu kommen, verursacht bei mir Schüttelfrost. Ich habe auch das Umarmen lernen müssen und demzurfolge könnte ich auch nie einen anderen Menschen als den jeweiligen Partner küssen, anfassen, mit ihm schlafen...

ich mein', ich kenn' den doch gar nicht..... völlig absurd.... :-o ;-D

Zcwie*belOpizzxa


In der Natur ist sehr wohl beides vorgesehen: Lebenslange Treue ebenso wie völlige Treuelosigkeit. Und das quer gestreut durch die ganze Tierwelt. Da gibt es Vögel, die sich lebenslang treu sind ebenso wie Primaten, die wild durcheinander vögeln.

Ich hab neulich eine neuer Theorie gehört, die auf Menschen bezogen gar nicht so unwahrscheinlich klingt. Demnach gibt es wohl eine Art Liebeshormon, das ein Paar aneinander bindet, und zum Zweck hat, daß es sich gemeinsam um die "Aufzucht" des Nachwuchses kümmert - was ja beim Menschen aufgrund der Tatsache, wie unfertig er auf die Welt kommt, eine ganze Weile dauern kann. Würde das Paar da schon auseinandergehen, wäre der Sprössling schwer gefährdet, da eine(r) allein nicht so ohne weiteres für das Kleine sorgen kann.

Es kommt da wohl auch sehr auf die Umgebung an. Tiere, die im Rudel leben, und sich auch das Kümmern um den Nachwuchs teilen, haben dann wohl eher weniger feste Paarbildungen also solche, bei denen die Eltern allein sich um alles kümmern müssen.

Nach einigen Jahren allerdings läßt die Wirkung der "Droge" nach, und das Paar kann sich trennen und anderen Partnern zuwenden (oder auch keinen mehr), da der Nachwuchs jetzt groß genug ist.

M[inrexya


Du meinst wahrscheinlich das Bindungshormon Oxytocin?

Ich persönlich denke dass Monogamie wohl eher ein Produkt der Neuzeit ist. Die Religion hatte da ja auch einen wesentlichen Anteil daran. Wenn ich allein an so Praktiken von vor ein paar Jahrzehnten in erzkatholischen Ländern denke wo der eheliche Beischlaf nur durch das Loch in einem Laken ausgeführt werden durfte damit man sich ja nicht berührt und Lust jenseits des Fortpflanzungsaktes empfindet %:|

Dennoch gab es auch Prostitution schon immer also 8-(

Sexualität würde halt lange eher in einen tabuisierten Randbereich verdrängt, Freud lässt grüßen.

Persönliche lebe ich in einer offenen Ehe, würde mich als polyamor bezeichnen. Aktuell in einer Affäre mit einer Frau. Mein Mann hat ebenfalls seine Affären. Wir handhaben das seit mehreren Jahren und das Ausprobieren hat uns nur noch mehr zusammengeschweißt, weil wir wissen was wir aneinander haben. Eifersucht auf sexueller Ebene kenne ich nicht mehr. Auf emotionaler Ebene ist sie aber geblieben.

Theoretisch könnte ich mir sogar das Leben in einer kleinen Kommune gut vorstellen. Leider ist sowas ja nicht sehr verbreitet, müsste man also irgendwie selbst gründen. Mal schauen. ;-D

Z>whiebehlpizzxa


Da ist viel Wahres dran was du da schreibst. Und natürlich haben Religionen einen großen Einfluß auf menschliche Gesellschaften. Positive wie negative. Aber sie entstanden nicht im luftleeren Raum. Da kam nicht irgendein Typ, nannte sich Priester, und verfügte, daß ab sofort alle Menschen monogam zu leben hätten, weil sein Gott das so wolle. Da gab es also vorher schon entsprechende Gesellschaftsmodelle, auf denen Religionen, beginnend mit Naturreligionen, aufbauten.

Und es gibt ja tatsächlich auch sehr viele Fälle von Monogamie im Tierreich. Hier ist eine Religion oder ein von außen bestimmte Dogma als Ursache schlicht unmöglich. Dennoch leben Paare über lange Zeit, manchmal sogar ein Leben lang zusammen. Und das, obwohl es auch durchaus gute Gründe für Partnertausch gäbe (genetische Vielfalt etwa).

mbondt+stxerne


In der Natur ist sehr wohl beides vorgesehen: Lebenslange Treue ebenso wie völlige Treuelosigkeit. Und das quer gestreut durch die ganze Tierwelt. Da gibt es Vögel, die sich lebenslang treu sind ebenso wie Primaten, die wild durcheinander vögeln.

Ja, nur ein Schwan kann es sich nicht aussuchen, ob er lieber rammeln möchte wie die Kaninchen, weil er sich nicht ewig binden möchte. Es liegt nunmal in seiner Natur. Schwan bleibt Schwan. Kaninchen bleibt Kaninchen.

Der Mensch demgegenüber, als vernunftbegabtes Wesen, ist grundsätzlich dazu in der Lage, Vor- und Nachteile von Treue und Wollust gegeneinander abzuwägen, um am Ende zu einer vernünftigen Entscheidung zu kommen.

Nur selbstverständlich muss niemand seine Vernunftbegabung nutzen.

Wir Menschen sind schließlich in erster Linie Gefühlswesen.

Sjayo2kxo


Ich selber weiß dass ich nicht monogam kann, nur eine zeit lang aber nicht auf dauer, was jede meiner beziehungen beweist. Mein jetziger partner weiß das aber und hat sich auf eine offene partnerschaft eingelassen.

Das kann ich für mich übernehmen. :)z

Ich bin in meinen früheren Beziehungen aber nicht fremdgegangen, sondern habe mich rechtzeitig getrennt. Jetzt führe ich eine offene Beziehung.

J{akoxby


Jede Menge Argumente für Treue.

Trotzdem gehen viele fremd bzw. sind auf der Suche nach dem (sexuellen)Kick.

Warum ist das so?

Die Gründe für das fremdgehen sind vielfältig. Es kann jedem passieren.

Dafür eine funktionierende Beziehung aufgeben?

Ich weiß nicht....

Wo fängt denn fremdgehen an?

Wenn im Bett die Leidenschaft fehlt und ich mir beim Sex einen anderen Partner vorstelle?

Wenn ich einen Porno anschaue?

Wenn ich mit jemandem flirte oder chatte?

Alles nicht so einfach zu beurteilen.

Da man die Lebensumstände der Fremdgeher nicht kennt, sollte man sich mit pauschalen Urteilen zurückhalten.

AXnk[el#ina


Danke ihr Lieben für eure Antworten .

@ Jakob

guter Beitrag sehe ich ähnlich .

Jeder sollte sein Leben und seine Sexualität so leben wie es für ihn passt.

Für mich selbst ist Treue und Vertrauen in einer Beziehung mit das wichtigste überhaupt

Und ich ziehe es vor bevor ich jemanden hintergehe rechtzeitig meine Konsequenzen zu ziehen .

Und für MICH käme es auch nie infrage eine offene Beziehung zu führen denn auch wenn ich sonst ein Mensch bin der gerne teilt so möchte ich einen Partner nur für mich haben .

Doch ich würde jetzt Menschen die sich für ein offenes Beziehungsmodell entschieden haben niemals verurteilen denn für mich gilt jeder wie er mag .

AFnkelxina


Sorry sollte natürlich Jakoby heißen

DVieDosis;machtvdaMsGixft


[[http://www.zeit.de/2011/15/Ps-Treue-Interview]]

Ich finde diesen Artikel zum Thema in sich sehr schlüssig und nachvollziehbar, sowohl in biologischer als auch soziologischer Begründung. Menschen haben die Wahl was und für wen sie leben/lieben und sorgen wollen. Wie lange und warum, liegt nur zum Teil in ihrer eigenen Natur.

D ieDoFsismaXchtdasxGift


[[http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/54537/]]

Arnke>lina


Sehr interessanter Beitrag -danke dafür

Slchoko@ladensü3chtige


Ich finde jeder sollte so leben wie es ihm/ihr gefällt. Ob monogam oder nicht - was interessiert mich das bei anderen Leuten? Was hat es mich zu interessieren?

Ich bin nur fur Ehrlichkeit und Offenheit bei diesem Thema. Mein Mann und ich sind schon ewig zusammen und zumindest ich war bisher treu. Soweit ich das beurteilen kann er auch. Es ist uns wichtig. Ich habe ihm aber auch deutlich zu verstehen gegeben, dass ich es verstehen könnte, wenn er wirklich mal Lust auf jemand anderen hätte, nach so vielen Jahren. Jedenfalls wäre es mir lieber er wäre ehrlich und man könnte dann überlegen, was man macht, als dass er heimlich fremdgeht.

Aber auch das wird jeder anders sehen. Wichtig ist in meinen Augen, dass man ähnlich tickt.

OUrangen.baum30x00


Ob das heute noch gilt? Damals war es wohl notwendig, damit die menschliche Rasse nicht ausstirbt. Wobei ich sagen muss, besonders in Städten nehmen es die Menschen mit der Treue nicht so genau. Von dem her. Wenn ich in einer Beziehung bin, interessieren mich andere Männer nicht. Wäre das der Fall, ist die Beziehung nicht ok und ich würde diese hinterfragen. Fremdgehen ist für mich tabu. Sowohl für mich, als auch für meinen Partner. Sollte er fremdgehen, bräuchte er nicht mehr wiederkommen. Habe ich Interesse an einem anderen Mann, dann würde ich mich vorher trennen. Soviel Fairness sollte schon sein. Es sei denn, es ist eine offene Beziehung bei beiden Partnern in Ordnung.

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