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"Nur" Depression oder gar schlimmer?

maoSbilxe4 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich habe jetzt meine Beschwerden seit über einem Monat. Zu mir ich bin 21 Jahre, männlich und studiere derzeit.

In der Lebensphase brach alles aus: ich war den ganzen Tag müde und habe geschlafen habe nichts mehr auf die Reihe bekommen und hatte Angststörungen und den ganzen Tag Gedankenkarusell.

Jetzt nach der 3-wöchigen Einnahme von Escitalopram 10mg sind die Angststörungen ein wenig besser geworden, tauchen aber immer noch ab und an auf. Ich maxhe mir ständig Gedanken dass ich eine ernsthafte Krankheit wie Schizophrenie haben könnte und mache mir darüber große Sorgen.

Ich habe immer noch den ganzen Tag das Gedankenkarussel, denke ständig über irgendetwas nach und bespreche Dinge mit mir selber in Gedanken...Abends kann ich nur schlecht einschlafen und habe einen sehr unruhigen schlaf da ich viel träume und vor allem wirre gespräche in meinem Kopf vorgehen- am schlimmsten morgens vor dem aufwachen.... ich höre keine Stimmen und mir ist bewusst dass die gespräche nicht real oder ähnlich sind...nur es ist sehr belastend...Tagsüber kann ich mich kaum konzentrieren...

Kann mir bitte jemand weiterhelfen was das sein könnte? Mache mir große Sorgen

Blut und Schilddrüse sind in Ordnung

Antworten
Rkaup:enp~ilz


Servus,

Wenn du diese Zustände länger als einen Monat hast, dann rate ich Dir einen Psychotherapeuten aufzusuchen. [(...) medizinisch bedenklich]

Pteeddxi


Ich muss immer schmunzeln dass die Allgemeinheit Depressionen als etwas nicht richtiges oder nicht richtig schlimmes erachten.

Eine körperliche Erkrankung aber ist was richtiges?

Ich rate auch zur Therapeutin oder Therapeut. Dieser schickt dich bei Verdacht auf körperliche Erkrankungen auch zum Facharzt. Oder er ermuntert dich dazu.

hveutep_hier


Sport ist immer gut zum Abschalten und das Gehirn durchzupusten. Da würde ich kurzfristig ansetzen, um dein Gedankenkarusell zu unterbrechen.

Einen Therapieplatz bekommt man leider nicht von heute auf morgen.

P+Rschfbfiexst


10 mg sind sehr wenig. Du solltest deinen behandelnden Arzt fragen, ob du die Dosis erhöhen kannst.

Schizophrenie hast du sicher nicht, Menschen die eine Psychose haben sind meist auffällig und das Umfeld setzt meist alles daran, dass sie zum Psychiater gehen, bzw. in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Schizophrenie ist jetzt nicht schlimmer als eine Depression. Es ist eben nur etwas völlig anderes.

Es ist jetzt aber nichts was einen in völlige Panik versetzen sollte.

Viele Erkrankte können dank Antipsychotika ein gutes Leben führen.

W2ill Res sRchaXffen


Hey du!

Im großen und ganzen ist schon alles gesagt!

Ich hatte das Medikament auch und genau das gleiche Schlafproblem.

Es wird nach Erhöhung schnell besser!

Ich würde es trotzdem immer mit dem Arzt besprechen!

Würde aber neben Medikamenten immer dazu raten nach den Ursachen zu schauen oder manchmal besser nach Möglichkeiten zum Umgang mit deinen genannten Symptomen.

Die Angst vor Schizophrenie oder anderer Erkrankung ist nichts Außergewöhnliches bei einer Belastungssymptomatik wie du sie schilderst!

Das Blut und Schilddrüse in Ordnung ist, ist super

Vertrau dir, das die Müdigkeit vom Kopf / Psyche kommt!

Versuch einen Therapeuten zu bekommen und dir selbst was Gutes zu tun

j@unideZpressxion


Du meinst in dieser Lebensphase brach alles aus. In welcher Lebensphase denn? Was machst du denn gerade? Job? Studium? So etwas kann verschiedene Auslöser haben, zumeist ist es Stress und daraus resultierende Überforderung. Das schlägt sich sofort auf die Psyche, führt zu Gedankenkarussell und man macht sich selbst unruhig und damit alles noch schlimmer.

[...]

Man muss das Problem da anpacken, wo es entsteht. Wenn bei dir Stress der Auslöser ist, dann musst du etwas dagegen unternehmen. Fahre einen Gang zurück und nimm dir etwas zeit für dich, sonst arbeitest du dich mit so etwas über kurz oder lang selbst auf. Umso früher du etwas unternimmst, desto besser ist es.

[...]

SLunfAlowear_7x3


Bitte kombiniere nicht ohne fachliche Beratung ein Antidepressivum und vermeintlich harmlose Stoffe wie Baldrian!!!

Ansonsten:

Suche Dir einen Psychotherapeuten, lass eine ordentliche Diagnostik durchführen - und Dich dann behandeln. Neben der Depression kämen auch noch andere Diagnosen (auch nicht schlimmer oder besser als Depression) in Frage.

Schau zunächst, ob es an Deiner Uni auch einen Fachbereich Psychologie gibt und dort eine sog. Hochschulambulanz. Die wäre ein erster guter Anlaufpunkt.

Wenn es gar nicht mehr geht, bleibt immer auch eine sofortige stationäre Behandlung, um zur Ruhe zu kommen, erste Strategien zu erlernen - und dann ambulant weiter zu behandeln.

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