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Panikattacke, Hyperventilation, Übelkeit wegen ZA Termin

F_i:zzlfypuxzzly


Ich wollte es simulieren, was mich erwartet. Dieses dicke Wachs im Mund und nebenbei muss ich durch die Nase atmen, ohne zu hyperventilieren.

Du kannst nichts simulieren oder ausprobieren was Du nicht kennst. Ich habe dir schon am 07.10.17 die Unterschiede erklärt und Möglichkeiten für die Atemtechnik genannt. Ich schätze mal das Du nichts oder nur sehr wenig wirklich aufgenommen hast. In deiner Panik stellst Du alles sofort als riesig und unüberwindbar dar in deiner Phantasie, vllt einer unangenehm gemachten Erfahrung - und das Suchen nach für dich schlimmen Bildern?! Und das was dir die ZH sagt sind Fachausdrücke, hinter denen die Arbeitweise steckt. Auch diese unterschiedlichen Behandlungsarten und Vorgehensweise habe ich versucht dir am 7.10 mitzuteilen.

Merkst Du bzw. wird dir bewusst, dass Du hier immer wieder Gegenargumente bringst? Du hast bis jetzt mit keinem Wort erwähnt, ob Du das hier:

Du kaust mehrere Kaugummis durch und legst sie dann auf deine untere Zahreihe, beisst zu und hältst den Mund geschlossen. Dann fängst Du sofort an nur durch die Nase zu atmen und bleibst dabei, erst recht beim ZA. Sollte sich in Zukunft ein Würgereiz einstellen wollen, atmest Du weiter durch die Nase und schnaufst dabei laut und vernehmlich. Auch wenn Du schneller schnaufst/schnaufen musst - es ist möglich alles ohne Würgereiz durchzustehen.

auch in die Tat umgesetzt hast. Statt Kaugummi kannst Du dir auch was anderes überlegen. Nur fang an.

Und wenn die Behandlung es zulässt, kannst Du auch die Zunge etwas nach hinten ziehen und nach oben anlegen - auch das kannst Du üben.

Was Du auch jederzeit mit einbeziehen kannst. Und helfen werden dir mit Sicherheit auch weitere Möglichkeiten, die dir hier schon genannt wurden.

Also lese hier alles nach und mache dir sofort Notizen - und fange dann mit kleinen Schritten an.

Wenn Du nicht weiter weisst oder Du Fragen hast, dann frage nach. Nur lass bitte die Gegenargumente sein, bitte.

Ich weiss das es sehr schwer ist eine Phobie zu verändern, und das man sich durch Panikattacken in diesen Momenten nur sehr schwer auf alles einlassen kann. Deshalb ist es wichtig in den Phasen dazwischen ständig zu üben, damit man im Fall des Falles die erlernten Methoden anwenden kann. Das kannst nur Du für dich tun. Ich wünsche mir für dich, dass Du jetzt anfängst auch kreativer zu werden. Du wirst es iwann auch für dich erfahren, wie es ist, sich ohne Angst auf die jeweilige Situation einlassen zu können. Und das ist eine super Erfahrung, die dich stark macht.

L'ucix32


Wenn es dir hilft. Ich habe mir gerade eine Prothese machen lassen. Die Phase mit dem grossen Löffel und Wachs wurde schon bei dir gemacht.

Wird nicht nochmal gemacht. Daraus machen sie die Krone/Prothese oder was auch immer.

Du machst dich wegen nichts verrückt. Wofür du Angst hast, ist schon längst gelaufen. Das war die Bissschiene.

Die Reste erzeugt kein Würgereiz und ist schnell vorbei. Höchstens etwas schleifen.

OdrangTenbauXm300x0


Meine Gegenargumente sind mir gar nicht aufgefallen. Und ja, das mit der Zunge übe ich jeden Tag nur das mit dem Kaugummi klappt nicht. Die sind einfach zu dünn, selbst wenn ich mehrere nehme. Bei Hubba Bubba (bitte löschen, falls man den Namen nicht nennen darf) würde das wohl besser gehen. Also entschuldige, die Gegenargumente waren mir wirklich nicht bewusst und ihr gebt euch solche Mühe und ich mit meinem negativen Denken... Ich hasse es.

Luci, nein, das mit dem Wachs ist die Option, die mir die Dame an der Rezeption mitgeteilt hat, das genau das gemacht wird und auf dem Terminzettel steht auch das mit der Bissschiene. Also da ist wirklich nichts vorbei.

Es stimmt, ich sehe immer das Schlechte. Ich möchte ja umdenken und sagen, mein Gott, zwei Minuten und das Thema ist durch. Das könnt ihr mir glauben. Eine Phobie ist nichts schönes, im Gegenteil, meine hat viele Nachteile im Gegensatz zu manch anderen Phobien, die einfach gemieden werden können.

F izzUlyp uzzly


Bei Hubba Bubba (bitte löschen, falls man den Namen nicht nennen darf) würde das wohl besser gehen. Also entschuldige, die Gegenargumente waren mir wirklich nicht bewusst und ihr gebt euch solche Mühe und ich mit meinem negativen Denken... Ich hasse es.

Orangenbaum, da bist Du doch schon kreativ geworden... vom Kaugummi zum Hubba Bubba. Schließlich soll ja alles eine Möglichkeit darstellen iwie den Anfang zu finden. Verändern kannst und solltest Du es immer so, wie es für dich...positiv...passt. Und deine Gegenargumente sind dir jetzt bewusst geworden. Darum geht es doch, wenn man sich austauscht und Meinungen postet. Du wirst feststellen das dir das in Zukunft mal mehr oder weniger auffällt, und irgendwann verschwindet dein negatives Denken. Wichtig ist das Du am Ball bleibst. Hassen solltest Du dein neg. Denken nicht, weil es im Moment noch zu dir gehört. Und die Mühe die sich hier die UseRinnen geben gehört dazu, sonst würde ja niemand antworten. Gehe also nicht so hart mit dir um. Es ist wie es ist.

Ich habe allerdings eine Frage an dich....reine Neugier. Seit wann bist Du denn bei deiner Therapeutin? Wie gestalten sich eure Gespräche? Mir ist über deine Antworten aufgefallen, dass dir iwie einiges an Unterstützung oder Hinweisen fehlt (Begleitung zum ZA, Atemtechnik bzw. zu Beginn die Überprüfung der richtigen Anwendung, was dir schon längst hätte mal mitgeteilt werden können, mMn). Hierzu brauchst Du mir keine Antwort geben...fühle dich bitte nicht dazu gezwungen.

O.rangenbvaum300x0


Ist schon ok. Bei ihr geht es hauptsächlich über meine Emetophobie. Das mit dem Zahnarzt, da weiß sie über meine panische Angst vor dem Abdruck mit dem Löffel. Da ich eine ZÄ gefunden habe, die das unter Vollnarkose nach Attest macht, hatte sich das Thema erledigt. Erst im Aufwachraum bekam ich was von "Pergamentpapier" mit. Erst am nächsten Tag habe ich kapiert, dass die Prothese nicht fertig ist, sondern mehr auf mich zukommen wird. Hätte auch keine Panik (Angst vielleicht schon) vor dem Papier Abdruck. Doch auf dem Termin steht Bissnahme mit Bissschiene. So kam das alles ins rollen und dann kam noch die Helferin am Empfang, die meinte, es wäre ein Abdruck mit warmem Wachs.

Welche der drei Möglichkeiten nun am Dienstag auf mich zukommen werden, weiß ich nicht. Sie wohl selbst nicht. Mich hätte es schon beruhigt, wenn die Dame gesagt hätte, es würde schnell gehen. Aber sie sagte eben: "Wenn Sie gut mitarbeiten, ist es bald überstanden." Tja, sie kennt meine Phobie und der Satz hörte sich nicht gerade so an, als ob es ein Klacks wäre. Jedenfalls nicht für jemanden mit dieser Phobie. Natürlich möchte ich mitarbeiten, so gut es geht. Denn umso schneller habe ich es überstanden und ich habe bald wieder schöne Zähne. In Gedanken jedoch sehe ich mich, wie ich vom Stuhl aufspringe und wegrenne, sobald die Helferin oder ZA mit dem Wachskram um die Ecke kommt und diesen Gedanken hasse ich, bekomme ihn jedoch nicht weg.

Meine Psychiaterin übte mit mir die Atemübung. Ich solle mir das vorstellen und durch die Nase atmen. Gut, ich stellte mir das vor und fing an, zu hyperventilieren. :-/ Tausende Menschen schaffen es ohne Theater, selbst Kinder für ihre Zahnspange und dann komme ich und wenn ich dann auch hyperventiliere, kann es gut sein, dass ich in Ohnmacht falle, wäre nicht das erste mal. :[]

Ich werde versuchen, die Augen zu schließen und normal zu atmen. Vielleicht kann ich die ZÄ oder Helferin um Ablenkung bitten. Ihr habt so Recht, ich sehe immer nur das negative. Ich kann einfach nicht sagen. Kein Problem, es geht vorbei, ohne Komplikationen. Stell dich nicht wie ein Kleinkind an.

Bin ich froh, wenn der Termin vorbei ist. Hoffe nur, dass ich es dann geschafft habe und nicht wirklich weg gerannnt bin.

OGrang,enbWaumx3000


Seit heute Nacht habe ich Magenkrämpfe und Übelkeit, das kann noch etwas werden. %:|

OjrangeKnbaumx3000


So, stehe wieder vor einem Rückfall mit der Grippe. Halsschmerzen, Müdigkeit, komischer Geschmack im Mund. Ich möchte einfach, dass es klappt und ich den Termin nicht noch verschieben muss. Es soll einfach bald vorbei sein.

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