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Erfahrungsberichte Schönklinik Prien am Chiemsee (Anorexie)

dGanMae8Y7


Ah, das könnte erklären weshalb du da gut alleine rausgekommen bist. Das ist eine ganz andere Gemengelage. ;-)

E\hemali\ger= Nutz~er (#6x1189x9)


Das ist eine ganz andere Gemengelage. ;-)

Mich würde eure "Gemengelage" interessieren, falls jemand das beschreiben möchte.

SYtuKden8tinx96


Huhu

Also wie dir ja bereits schon oft beschrieben wurde, gehört zunehmen dazu.

Ich war selbst bulemisch mit anorektischen Phasen.

Nun esse ich seit über 6 Jahren Essstörung endlich seit einem Monat normal. Aber auch nur weil ich selber eingesehen habe, dass es so nicht weiter geht. Vorher hat keine Therapie oder Klinik etwas gebracht.

Das bringt erst etwas wenn du die ES wirklich als Feind ansiehst.

Zum wahrnehmen des Körpers..das kam bei mir mit zunehmenden Gewicht erst.

Inzwischen bin ich im normalgewicht und nehme meinen Körper wieder normal wahr. als ich extrem untergewichtig war, hab ich mich selber auch viel dicker gesehen ...

Ich wünsche dir alles gute und hoffe du schaffst den Weg raus aus der doofen ES.

d5a@nae?87


Mich würde eure "Gemengelage" interessieren, falls jemand das beschreiben möchte.

Ich hab die Probleme ganz woanders richtig gehabt, deswegen fühle ich mich da nicht so berufen, weil das bei mir ja eher ein Nebenrauschen in einem ganzen Kanon selbstverletzender, bestrafender Aktionen war. Aber die anderen vielleicht.

BorokenF-mirrxor


Also muss man zunehmen damit die blöde Störung wenigstens weggeht.

Blöd nur wenn man zugenommen hat und sie ist immer noch nicht weg 😏

Tfigerbaend{i;gexrixn


Also wenn DAS alleine reichen würde, hätten die meisten die gegen ihre Krankheit ankämpfen es nicht so schwer :=o

EKhemalMiger iNutzEerA (W#6118299)


Inzwischen bin ich im normalgewicht und nehme meinen Körper wieder normal wahr. als ich extrem untergewichtig war, hab ich mich selber auch viel dicker gesehen ...

Also hast du dich nicht nur dicker gefühlt als du warst, sondern auch als dick gesehen zB im Spiegel oder auf Fotos?

D9é.lXi&ée


Bei mir hat die Essstörung ebenfalls eine andere Funktion und ist mehr ein Symptom bzw. ein Ausleben der Destruktion, des Selbsthasses und des Grenzenbalancierens.

wxint>er`so:nne x01


@ Broken - mirror

Ich glaube du könntest mal überlegen, was du eher für ein Typ bist- jemand der sagt: o.k. dann ist es in der Klinik so , ich gebe sozusagen die Verantwortung mal an andere ab, probiere es aus und schau, wie es mir damit geht... dann ist die genannte Klinik für dich vielleicht o.k.

oder bist du eher der Typ, der bei sovielen Vorgaben...man muss soviel essen , man muss soviel zunehmen....eher dich noch mehr verweigerst? (ich kenne das aus meiner Jugend; je mehr alle darauf geachtet haben, dass ich so und so viel esse, je weniger konnte ich essen ...ging erst weg, als der Druck essen zu müssen weg war ...)

bist du so ein Typ, wäre vielleicht eine moderatere Klinik für dich besser.

Nur so eine Meinung, bin natürlich kein Fachmann für deine Erkrankung.

tPatuxa


Noch mal zur Körperschemastörung, weil ich das spannend finde.

Ich hatte vor 20 Jahren eine Eßstörung ( Magersucht/Bulimie)

Ich esse jetzt 'fast' normal und habe aber die Körperschemastörung nie verloren. Wenn iich mich angucke sehe ich mich fett, aber auf Fotos denke uch manchmal, o mein Gott, wie mager bin ich denn. (BMI ist so 18)

d0anaeR8x7


Meine Ma hat sich auch noch Jahrzehnte nach der Magersucht nur schwer im Spiegel sehen können. Sie sah immer eine dicke Frau, auch wenn nicht so schlimm wie zur akuten Zeit. Heute, mit etwas über 50, ist das weg. Sie sieht endlich sich im Spiegel und nicht so ein Zerrbild ihrer selbst, dass ihr Gehirn im Abgleich mit einem total kranken, aber bei ihr als "normal" abgespeicherten Schema produziert.

DNé.9liée


Spiegel geht bei mir nicht, Videos noch weniger, Fotos unterschiedlich. Momentan nicht, bei einem bestimmten Gewicht ist es erträglich. Zu meinen tiefsten Zeiten, da sehe ich sehr wohl, dass da Knochen raus stehen. Die habe ich auch schon damals gesehen bzw. gefühlt, aber für mich war es einfach nie genug und bestimmte Körperstellen waren tatsächlich noch fett. Da habe ich das sowohl gesehen als auch gefühlt, auch wenn es vielleicht nicht so war.

dNanaex87


Streich das vielleicht. 8-)

E{hema|liger$ NutzeSr (#611d8x99)


Vielleicht spielt auch der Vergleich und was man als sein persönliches Normalgewicht verinnerlicht hat eine Rolle? Wenn ich meine Arme ansehe, finde ich sie idR dünn, manchmal fast schon zu dünn, aber wenn ich das damit vergleiche, wie die Arme in den unteren BMI-Bereichen bei mir ausgesehen haben, könnte man sie (relativ dazu) als dick bezeichnen im Sinne von dicker als die andere Armversion. Die Form vom Armverlauf ist auch etwas anders. Sehr ähnlich bei den Beinen.

Das ist aber nochmal ein anderes Empfinden, als wenn ich sagen wir mal ein paar kg zunehmen würde. Dann fände ich mich auch subjektiv dick und würde mich nicht mehr wohlfühlen. Früher hätte ich mich mit dem Gewicht bzw. dem Körper, den ich jetzt habe, dick gefühlt. ... Ob man das sehr viele kg+ so fortführen kann in dem Sinne, dass man den Körper dann jeweils nur lange genug mit dem höheren Gewicht "ertragen" und sich dran gewöhnen müsste, um das als neue Norm abzuspeichern, bezweifle ich aber. Nach unten hin Richtung Abnahme scheint das dagegen leichter und schleichender verlaufend zu klappen, aber auch nicht grenzenlos.

Kommt vielleicht auch darauf an, ob man die einfache Gemengelage (ich nenne das mal so) hat oder die anderen erwähnten Gemengelagen hat, bei denen Anorexie verglichen mit den anderen Sachen noch das "Mildeste" ist, was sie haben (Stichwort Nebenrauschen; bei mir war die Anorexie die Haupterkrankung).

Andererseits gibt es das Phänomen, dass sich einige ehemals sehr adipöse Menschen auch nach erreichen des Normalgewichts (nur von der anderen Seite quasi) trotzdem nicht vom verinnerlichten Körperschema her daran gewöhnen, dass sie nun deutlich schmaler/dünner geworden sind. Sie überschätzen ihren Körperumfang aufgrund des alten ehemaligen Körperumfangs, der immer noch als Norm-Schema gilt.

t.attuxa


Hmmm... ich sehe mich dick, wenn ich meinen Körper direkt ansehe, ebenfalls wenn ich mich im Spiegel angucke aber auf Bildern nehme ich wahr, dass ich sehr schlank bin.

Logisch ist das wohl alles nicht. Meine Körperwahrnehmung ist eohl auch Selbstwahrnehmung und die ist nach wie vor nicht positiv. Und mit dem Anschauen von Fotos entsteht eine Distanz, die mir erlaubt, die objektive Realität wahrzunehmen und meine Körperschemastörung zu entlarven.

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