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Sertralin Angst vor der Einnahme

S]unshi9neLxen


Ok das wusste ich nicht.

Xzirxain


Bei mir hielt das Starren ungefähr 1 Woche an.

Ich bin mir aber unsicher, ob es an den Tabletten lag. Zu dem Zeitpunkt starb mein Hamster auch noch und das machte mich auch sehr traurig.

(also ich hatte nicht deswegen Depressionen, es war nur noch ein weiterer Tropfen der alles beschissen machte)

Rwoa'daie


Aber "zur Vorsicht raten" finde ich im Bezug darauf, dass jemand einen tatsächlichen Leidensdruck besitzt und Probleme hat, seinen Alltag zu meistern, völlig absurd.

Absurd sind oft die Nebenwirkungen dieser Medikamente. Und es gibt warnende Berichte im Web zuhauf, dass die Leute, wenn sie erst einmal daran gewöhnt sind, riesige Probleme haben, wieder davon wegzukommen. Früher habe ich das auch anders gesehen, heute wäre ich selbst sehr vorsichtig mit den oft schnell verordneten Psychopharmaka. Zuerst würde ich alle anderen Mittel ausschöpfen.

Lieber wäre mir, ich könnte sagen, ja, ruhig einnehmen.

Rjoad|ie


Hinzufügung: Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Wer durch eine Depression handlungs- und arbeitsunfähig ist, greift natürlich zu jedem Strohhalm, und dazu können auch Antidepressiva gehören. Selbstverständlich will ich nicht davon abraten, wenn das die letzte Hoffnung ist.

Die Nebenwirkungen sind aber eben da, und viele wissen gar nicht, dass sie abhängig machen können. Nur das wollte ich sagen. Jeder muss selbst wissen, was er tut.

nlever-thelCess


@ Roadie

Hast du denn eigene Erfahrung mit Antidepressiva gemacht? Bzw. Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen? Ich bin auch ein Typ Mensch, der nach dem Motto lebt "lieber weniger Medikamente und wenn, dann erstmal Homöopathisch". Ist vielleicht auch der Grund gewesen, warum ich meine psychische Erkrankung fast 10 Jahre mit mir rumgeschleppt habe trotz "oberflächlicher" Therapie.

Dann habe ich es, als es einfach wirklich nicht mehr ging, mit einer geringen Dosis probiert und schnell eine Besserung gemerkt. Daraufhin die Dosis gesteigert (natürlich alles unter psychiatrischer Anweisung).

Dass die Abhängigkeit oder die Nebenwirkungen so extrem wären, dass man davon abraten muss, konnte ich bei den genannten Medikamenten jedoch nicht feststellen.

Klar sind das Medikamente, die nicht ohne sind und sicherlich nicht bei kleinsten Tiefphasen mal eben so vom Hausarzt verschrieben werden sollten, ohne therapeutische oder psychiatrische Begleitung. Machen leider Gottes viele Hausärzte.

Im Nachhinein denke ich, wäre ich vielleicht schon früher wieder "glücklicher" und lebensfähiger geworden, hätte ich mich früher auf Medikamente eingelassen und hätte dadurch mein Leben und vor allem die Therapie in den Griff bekommen.

Aber ja, das muss jeder selber wissen. Nach wie vor bin ich ein Mensch, der auf Antibiotika, Schmerzmittel, etc. so lang verzichtet, wie es irgendwie geht.

Sdunshti[ne-Len


Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. Ich bespreche diese Angst mit meiner Psychologin heute. Ich erinnere mich dadurch mit total heftigem.schrecklichen Angstgefühl an die Zeit vor 24 Jahren, als mein damaliger Freund mir was ins Glas warf und als ich getrunken habe sagte, gute Reise und jetzt amüsiere dich.Ich wusste gar nicht was los war bis er es erklärte......das war ein Horrortrip von den ich dachte zu sterben.....3 Tage. An einem anderen Tag hat er mir einen Tee gekocht.....mit Psylo....dingspilzen....wusste nicht was ich trank.....diesen Trip wird mein Gehirn Herz und Psyche nie verarbeiten. Schock...ein Freund trug mich ins nächste Krankenhaus. Danach trennte ich mich zwar, aber die Panik blieb. Ich aß nicht und Tabletten oder ähnliches sind seit dem mit großer Überwindung verbunden....Ich hatte es vergessen, bis jetzt....vielleicht liegt es daran und keine Antwort hat mich beruhigt. :�_ es liegt wohl an mir

nJeverth-elesxs


Ich kann das verstehen, was du beschreibst. Du hast Angst, durch die Medikamente erneut einen Kontrollverlust zu bekommen.

Vielleicht kannst du auch eine Woche in eine Tagesklinik unter gebracht werden, wo du die Medikamente unter Aufsicht die ersten Tage nehmen kannst? Wenn du dir das vorstellen kannst, besprich das doch mal mit deiner Psychologin.

SQunrshinseL`en


Ja das habe ich gemacht. Sie sagte ich habe bei der Einnahme offenbar ein flashback bekommen. Und war sofort in der Panik von damals. Du hast Recht. Die Angst vor dem Kontrollverlust ist dann echt riesig. Erinnert mich an vieles . Auch an meine Erkrankung 2006 bis 2012. Habe Drehschwindel stundenlang mit starken Bewegungen der Augen und Hörminderung...Morbus Meniere hieß es. Ich bin überall brechend umgefallen. Auto, Arbeit, Straßenbahn, Klo, Kino überall....

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