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Psychosomatisch oder doch mehr?

A-ngeliKcCsup_cake hat die Diskussion gestartet


Hoffe ich bin im richtigen Bereich, wenn nicht bitte nicht böse sein.

Zu mir... bin weiblich, 25 und bei mir ging das alles mit dem SvV und den depressionen mit 14 los. Hab auch schon versucht eine Therapie zu machen, aber immer wieder aufgegeben wegen der langen Wartezeiten. War 2 Wochen mit 18 in einer Klink und diese war schrecklich für mich. Leichte Medikamente die mich beruhigen sollten habe ich schon probiert, mit ärztlicher Absprache, diese haben mich meist nur noch sensibler gemacht so das ich aus dem heulen quasi nich mehr raus kam.

Anfang Juni habe ich aufgehört nach 7 Jahren zu rauchen und am 15. kam dann das erste Mal diese fürchterliche Übelkeit. Meist Abends aber wenns Mal ganz schlimm war auch so eine Woche lang 24/7. HAbe meine Hausärztin aufgesucht und wir haben ziemlich viel durchgecheckt. Blutabnehmen (ugf. 4-5 Mal bis heute), Ultraschall, Magenspiegelung, die Galle wurde überprüft usw. Scheinbar bin ich körperlich gesund bis auf ein paar Leberwerte, die aber nicht bedrohlich waren.

Das schlimme an der Sache ist, dass diese Übelkeit nach dem essen meist zuerst auftritt. Als Beispiel: wir haben eine leckere Lasagne gemacht mein Freund und ich (wir wohnen zusammmen) und wir haben aufgegessen, es dauerte keine 5 Minuten und schwupps... Übelkeit... aber nicht nur so ein wenig. Bin immer kurz davor erbrechen zu müssen aber in der ganzen Zeit konnte ich das nicht. Manchmal bin ich wirklich versucht, mir den Finger in den Hals zu stecken um es raus zu lassen, aber dafür bin ich irgendwie nicht talentiert genug.

Mir ist jeden Tag so ganz leich schwindelig und ich kann mir nicht erklären warum. Dazu kommen jetzt auch noch Panikattacken und eine fürchterliche Angst. Am schlimmsten ist es, dass ich mitlerweile angst vorm Blutabnehmen habe seit mir einmal danach fast schwarz vor Augen geworden ist.

Bin jetzt auf der Warteliste für eine Klinik, die sich auch auf Angst spezialisiert hat und habe auch gefragt ob ich mit dem Psychosomatischen Teil richtig bin, das wurde bejaht. Die meinten die Wartezeit wäre so 4-8 Wochen, aber genau könne man das nicht sagen.Therapeuthen haben hier alle eine mindest Wartezeit von 7 Monaten.

Da schließt sich dann auch die Teufelsspirale wieder. Ich habe angst, dass diese Sympthome eben nicht psychosomatisch sind und der Arzt was übersehen hat. Auf der anderen Seite habe ich wahnsinnige Angst normal zum Arzt zu gehen und mir Blutabnehmen zu lassen, was wenn ich umklappe oder so? Das wächst bei mir schon dermaßen Richtung todesangst, dass ich nicht mehr weiter weiß.

Vielleicht hat jemand von euch ja ähnliches durch oder kann mir Tipps geben. Natürlich ist mir klar, dass das kein ersatz für eine Therapie ist, aber ein wenig austauschen ist doch ok.

lg Dina

Antworten
Pzlüsc6hbiesxt


Hallo,

Antidepressiva können in den ersten Wochen die Symptome verschlimmern.

Aber danach sollte es in den meisten Fällen besser werden.

Gegen deine Übelkeit könntest du versuchsweise Nux Vomica (Brechnuss) Globuli nehmen.

Solltest du zur Zeit Psychopharmaka nehmen, solltest du das mit den Globuli mit deinem behandelnden Arzt absprechen.

Hast du schon mal beobachtet, ob deine Übelkeit eventuell von einer Histaminunverträglichkeit herrührt?

Wann wurde zuletzt bei dir mal ein großes Blutbild gemacht, inklusive Vitamin D3 und B12?

P8lüscBhb9idest


Das mit dem umklappen hatte ich auch schon.

Das ist weder lebensbedrohlich noch gerät man dabei in Panik.

Das ist nichts, was einem Angst machen sollte.

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Hey,

Ja, ich will nicht sagen, dass alle Antidepressiva schlecht sind nur wollte ich erklären warum ich sie eben so angsteinflösend finde. Trozdem gerade weil es diese Nebenwirkungen gibt möchte ich eher anders gegen meine Sympthome vorgehen.

Nux Vomica ist glaube ich nicht das richtige für mich zumindest nachdem was ich gelesen habe. Wo es eingesetzt wird etc.

Eine LM unverträglichkeit würde ich eigentlich ausschließen, weil es dafür einfach zu zufällig ist. Histamin dem entstrprechend auch.

Das weiß ich nicht mit den Vitaminen. Eigentlich hat meine Ärztin ziemlich viel gecheckt. Hab leider den Befund an meinen anderen Arzt weiter gegeben, so das ich nicht nochmal drauf schauen kann.

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