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Ich glaube ich bin depressiv (wegen Arbeitslosigkeit)

B>oxsprsingbett hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin seit 3 Jahren arbeitslos, ich leide seit 11 Jahre an Narkolepsie und durfte in meinem letzten Beruf nicht mehr arbeiten, da ich ständig eingeschlafen bin, Termine verpasste, nicht zur Arbeit kam wegen zu starker Müdigkeit, etc.

Seitdem gelingt es mir nicht mehr Fuß auf dem Arbeitsmarkt zu fassen, da es eben kein Arbeitgeber mitmacht, dass ich ständig einschlafe. Selbst für ehrenamtliche Tätigkeiten reicht es nicht. Man stellt mich entweder gar nicht erst ein oder schickt mich schnell wieder nach hause.

Ich bin aber erst Ende 20, beziehe Grundsicherung und fühle mich einfach abgehängt, so als hätte man mich auf ein Abstellgleis gestellt wo ich jetzt die nächsten 60 Jahre verschimmeln soll.

Hilfe bekomme ich nirgends.

Ich fühle mich mittlerweile sehr depressiv, ich bin oft lustlos, freudlos, viele Hobbys musste ich aus finanziellen Gründen aufgeben, jetzt habe ich nichts mehr was mein Leben bereichert oder mir Spaß macht. Einen Mann oder Freunde finde ich auch nicht, traue mich auch wegen der ständigen Schlafanfälle auch nicht so richtig unter Leute.

Ich glaube auch, dass ich Gebärmutterkrebs oder sowas habe, weil ich ständig Schmerzen habe, an Gewicht verliere und meine Regelblutung komisch ist. Aber ich kann mich nicht aufraffen zum Arzt zu gehen, ich habe gar kein Interesse mehr daran mich behandeln zu lassen, weil dann alles wieder so wird wie jetzt auch. Der Tod scheint mir momentan keine schlechte Alternative zu einem Leben im Bett zu sein...

Andere in meinem Alter bauen Häuser, gehen zur Arbeit, bekommen Kinder, heiraten, fahren in den Urlaub, etc. Und ich kann das alles nicht.

Es gibt auch keine Selbsthilfegruppe in meiner Nähe und sonst habe ich auch niemanden mit dem ich über meine Erkrankung reden kann und der mich versteht.

Ich lebe auf dem Dorf, kann aber nicht Auto fahren, das schränkt mich sehr ein. Aber wo sollte ich auch hin fahren?

Ich denke, dass ich sehr depressiv geworden bin, weiß aber auch keinen Ausweg aus meiner Situation. Antidepressiva wird mein Problem nicht lösen und beim Psychotherapeuten kann ich mich max. 10 Minuten wachhalten, wenn ich nicht schon im Wartezimmer in den Tiefschlaf versinke.

Wie komme ich da wieder raus und gewinne die Freude am Leben zurück?

Antworten
Pklüscbhb"iesxt


Hallo,

hast du eine offizielle Diagnose, was die Narkolepsie angeht?

Was sagt denn der Arzt, der die Diagnose gstellt hat, wie es mit dir weiter gehen soll?

Hast du mal einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt?

Nimmst du Medikamente ein? Wie sieht dein Alltag aus?

Was genau ist an deiner Regelblutung komisch?

Wie oft und wie stark hast du die Schmerzen?

In welchem Zeitraum hast du wieviel Gewicht verloren?

Wann wurde zuletzt deine Schilddrüse untersucht und die Werte bestimmt?

BRoxsprBingbextt


Ja ich habe die Diagnose schriftlich bekommen. Die Ärztin die die Diagnose gestellt hat meinte nur, dass ich doch beruflich irgendwas im Callcenter oder so machen soll wo ich niemanden verletzen kann, wenn ich einschlafe. Aber welches Callcenter stellt mich schon ein, wenn ich die halbe Arbeitszeit verschlafe?

Ich habe keinen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt. Die gibt es meines Wissens nach nur, wenn man mindestens 5 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt hat.

Medikamente nehme ich nur selten, wenn es mir besonders schlecht geht, also ca. 2-3 Mal die Woche, Tendenz aber steigend.

Mein Alltag sieht so aus, dass ich viel spazieren gehe und viel Sport mache. Und sonst eben schlafe.

An meiner Regelblutung ist komisch, dass der Zyklus verkürzt ist, die Blutung sehr schwach/kurz ist, ich dann Schmerzen habe und mein Bauch während der Blutung sehr dick aussieht.

Die Schmerzen fangen ein paar Tage vor der Regelblutung an und hören ca. 1-2 Wochen danach auf.

Ich verliere seit Mai jeden Monat rund 2kg an Gewicht.

Meine Schilddrüse wurde damals vor 11 Jahren untersucht als ich wegen den Narkolepsie Symptomen beim Arzt war.

E^hemaliBger NutzWer a(#58659x2)


Wenn deine Ärztin diese Diagnose gestellt hat musst du doch eigentlich auch eine Therapie von ihr verordnet bekommen haben soviel ich weiß kann man medikamentös bei Narkolepsie durchaus eine Besserung der Symptome erreichen .

Wenn nicht dann versuche nochmals mit deiner Ärztin zu reden und schildere ihr doch auch deine enormen psychischen Einschränkungen die du durch die Krankheit hast .

Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass man bei einem so jungen Menschen wie dir nichts für eine Besserung unternimmt

Natürlich musst du selbst auch was für eine Veränderung tun .

Ich wünsche dir dass du bald die dringend benötigte Hilfe für dein Leiden bekommst und dass es dir dann auch besser gehen wird damit .

Alles Gute für dich :)*

w[illgesu7ndseixn


Ein ganz pragmatischer Ansatz: Hat dir das Jobcenter ein "Berufs-Coaching" angeboten? Das kann durchaus helfen herauszufinden, welche Möglichkeiten es unter Berücksichtigung deiner individuellen Gegebenheiten es für dich gibt. Frag mal bei deiner Arbeitsvermittlerin nach!!!

Pkl>üsch-biesxt


Gilt so etwas als Schwerbehinderung?

Wenn ja, könntest du in einer Werkstatt für Schwerbehinderte arbeiten.

BDoxspri4nogbetxt


Ne das Jobcenter hat mir sowas nicht angeboten. Aber muss man dazu dort nicht registriert sein oder so? Eine Arbeitsvermittlerin habe ich nicht, ich habe ja mit dem Jobcenter nichts zu tun.

Ebhemaliger HNutzer (#:58659x2)


Warum hast du wenn du schon seit 3Jahren arbeitslos bist nichts mit dem Jobcenter zu tun ? Woher beziehst du dann dein Geld ?

Und wenn du zu keinem Arzt gehst wie soll dir denn dann geholfen werden . Du hast einen Verdacht dass mit dir etwas nicht stimmt und dem solltest du möglichst bald nachgehen .

Dein Leben ist zur Zeit ziemlich schwierig keine Frage aber trotz allen Einschränkungen solltest du es dir wert sein Hilfe für dich einzufordern. Ich weiß als nicht in deiner Situation steckender habe ich leicht reden aber ganz ohne Eigeninitiative geht es nun mal halt nicht .

Jammern und den Kopf in den Sand zu stecken bringt dich halt leider nicht weiter.

Ich wünsche dir dass du bald die nötige Kraft für dich bekommst um eine Veränderung herbeiführen zu können .

BqoxsBprin)gbextt


Was soll ich denn mit dem Jobcenter zu tun haben? Kann man da einfach so hingehen und sich Hilfe holen? Ich bekomme Geld vom Amt für Soziales.

Ich will doch gar nicht, dass man mir hilft.

Und mein Leben ist nicht zur Zeit ziemlich schwierig, es war schon immer ziemlich schwierig. Ich habe lange genug versucht an Hilfe zu gelangen, aber die gab es nicht.

E=hemal igerF Nu/tzer (e#58659x2)


Also ich kenne es halt so dass wenn man arbeitslos wird zum Jobcenter geht und sich dort arbeitslos meldet . Je nachdem wie lange du gearbeitet hast ( ich weiß man muss eine bestimmte Zeit gearbeitet haben um Anspruch zu haben ) bekommst du dann Arbeitslosengeld I und wenn die Zeit deines Anspruchs darauf ausgeschöpft ist und du noch immer arbeitssuchend bist bekommst du dann Hartz 4.

EBhe:maliwger Noutzer (#x586592)


Sorry dass ich dir zu nahe getreten bin aber wenn du in diesem leicht aggressiven Ton auch versucht hast Hilfe einzufordern kann ich es schon nachvollziehen dass es dabei Schwierigkeiten gab

S?apieYnt


Ok, Du WILLST also gar keine Hilfe. Sagst Du. Weshalb hast Du dich dann jetzt hier zu Wort gemeldet? Was möchtest Du?

SLapiiexnt


Hast Du dich mal an die Deutsche Narkolepsie Gesellschaft gewandt? Dort sind sicher eher Leute, die Dir zuhören und ggf doch helfen können. Du bist ja nicht die einzige Person der Erde, die unter Narkolepsie leidet.

[[http://www.dng-ev.de/die-dng/]]

B(oxs!priNngbetxt


Ich würde gerne wissen wie ich meine Lebensfreude zurückbekommen kann. Ich war ja nicht immer so depressiv und freudlos. An die DnG habe ich mich schon gewendet, bin da auch Mitglied, aber eine wirkliche Hilfe sind die leider auch nicht.

Leuc/i32


Es gibt Vermittler beim Arbeitsamt die nur Behinderte vermitteln. Bin auch bei einer. Die Arbeitsmöglichkeiten werden gezielt ausgesucht.

Ich dürfte 1 Jahr nicht arbeiten. Bin gerade auf die Suche. Habe 80% Behinderung und epileptischen Anfälle und eine Sonderform von Migräne mit Lähmungen.

Kann es auch nicht leiden zu Hause abzuhängen und ja, es macht depressiv. Ich habe die Zeit überbrückt mit selbstständige Arbeit zu Hause auf meinen Laptop. Vorteil Ist, keine kann dir sehen oder mitkriegen wenn etwas passiert. Man kann auch im Pyjama arbeiten 😂

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