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Wie lernt man Zufriedenheit?

aw-p(siyFchxo hat die Diskussion gestartet


Hallo,

eigentlich geht es mir recht gut, habe alles was ich brauche. Und dennoch bin ich unzufrieden. Wie lernt man, mit dem was man hat, zufrieden zusein??

Nicht immer und jedem hinterher zu hasten, neidisch sein, usw.

Antworten
MYaeoraxd


Indem man bei sich bleibt und nicht auf andere schaut. Oder indem man auf andere schaut und dort auch sieht welche Päckchen diejenigen zu tragen haben.

Und dann mal fragen ob man tauschen wollte.....die Antwort war bei mir immer nein, denn der Preis für manches wäre mir da zu hoch gewesen.

Und sich wirklich an kleinen Dingen erfreuen macht sehr viel aus. Es gibt so viele, die sich nichtmal an einem Kaffee erfreuen können oder am Beobachten einer Blaumeise im Garten. Sie sind so damit beschäftigt noch mehr zu kriegen und zu erreichen als das was sie bereits haben, dass sie das Vorhandene nicht mehr sehen.

Das macht unzufrieden.

LNicht@Am{Horizoxnt


Indem Du Deinen Fokus nicht darauf legst, was Dir fehlt, sondern Du dankbar bist für das, was Du hast.

B}enit"arB.


Ehrlich werden. Zu sich selbst. Wenn man nicht in Frieden mit sich selbst lebt, ist man unzufrieden. Dir passt offensichtlich einiges nicht. Da würde ich einmal genau hinschauen.

Was verbirgt sich? Um sich auch geborgen zu fühlen, muß man tiefer gehen, in sich hineinhören.

War in Deiner Familie schon einmal jemand, der auch nie zufrieden war? Vielleicht hast Du da Schwingungen geerbt, die sich wie fremd anfühlen.

k7autercLharelxie


den blickwinkel verändern ist ein schlüssel!

die positive seite der medallie betrachten.

sich nicht auf die negative seite fixieren...

glas halb voll oder glas halb leer ":/ ?

...

möglichst wenig medienkonsum, denn aus dieser richtung werden wir mit bad news zugemüllt, die verkaufen sich ja besser...

möglichst JEDER werbung aus dem weg gehen.

werbung lebt davon, den menschen angebliche bedürfnisse auf höchst erfolgreiche weise einzutrichtern...

...meditation vllt. buddhistisch geprägt

...menschen und tieren helfen

...empathie

aJ-psycxho


Ja, mein Glas ist immer halb leer...

Es fällt mir schwer die Blickeichtung zu ändern. Mir fehlt auch ein gutes Pfund an Selbstvertrauen

kPa7terc]harlxie


dann arbeite dran.

das ist es wert.

ich empfehl dir mal ein aus meiner persönlichen sicht sehr gutes kleines büchlein:

goo.gl/Gch8N6

ist echt klasse mit wertvollen lösungsansätzen - find ich total hilfreich, super nachvollziehbar und vor allem kein endloses geschwafel.

ps. ich bin kein missionar.

pps. be open for everything

kSate&rcha+rlxie


(aber kauf es dir nicht als e-book, da gibts 3 negative bewertungen)

ansonsten:

selten so ein geniales büchlein geschenkt bekommen! ist jeden cent wert :)z

l+ov+eableN<3


Ich kenne das zu gut. Mein Freund sagt oft zu mir:"Sei doch mal zu frieden mit dem was du hast." und er hat so recht damit.

Ich kann dir keine Antwort geben - ich denke das liegt am schwachen Selbstwert. Jedoch was ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufe, wäre ich denn so viel glücklicher, wenn ich das hätte was xy auch hat?

z.B. ein SUV fahren (nicht das ich sowas gerne hätte, aber als Beispiel) wenn man dann mal einen hat (ggf. weil es ein anderer hat und ich neidisch darauf war) dann ist es auch schon selbstverständlich das man es hat. Man erfreut sich nur kurz daran. Dann geht es weiter. Der andere hat auch ein Haus - oh ich brauch auch ein Haus damit ich glücklich bin.

Ich glaube unser Denkfehler ist es, dass wir denken, wenn man das oder das hat ist man "so" glücklich wie der andere mit dem wir uns vergleichen. Dabei wissen wir gar nicht ob der jenige wirklich glücklich ist. Wir wissen auch nicht wie viel er dafür machten musste, bis er dahin gekommen ist. Man merke - vergleichen ist totaler Schwachsinn. Wir machen es leider Gottes trotzdem.

Evl Piantxor


Habe auch schon viel über dieses Thema nachgegrübelt. Man müsste zunächst erstmal Zufriedenheit definieren. Vorallem um es begrifflich gegenüber dem Glück abzugrenzen.

Dennoch würde ich dir in erster Näherung raten radikal ehrlich zu dir zu sein, deiner inneren Stimme zu folgen, versuchen deine Bedürfnisse zu befriedigen. Das was dich unzufrieden werden lässt sind vermutlich kritische Stimmen deines Selbst. Im Therapeutendeutsch nennt man das "innerer Kritiker". Eine Stimme die alles was du tust (negativ) bewertet. Meist sind das frühere Bezugspersonen welche quasi in dir weiterleben.

Eine Selbstkenntnis bezüglich der Differenzierung zwischen eigenen Ansprüchen/Erwartung und Fremderwartung zu erlangen halte ich ebenso für sinnvoll.

Ein Teil deiner Unzufriedenheit ist sicher auch systembedingt, da uns von klein auf eingetrichtert wird dass wir uns stets verbessern , wachsen , konsumieren müssen. Das erzeugt meiner Meinung nach ein Gefühl der Unzulänglichkeit, daher wichtig zu unterscheiden was sind meine Ansprüche und die der anderen.

Ich glaube unser Denkfehler ist es, dass wir denken, wenn man das oder das hat ist man "so" glücklich wie der andere mit dem wir uns vergleichen. Dabei wissen wir gar nicht ob derjenige wirklich glücklich ist. Wir wissen auch nicht wie viel er dafür machten musste, bis er dahin gekommen ist. Man merke - vergleichen ist totaler Schwachsinn. Wir machen es leider Gottes trotzdem.

Ist meiner Meinung nach auch systembedingt. Der Wettbewerb lebt vom Vergleich. Vergleichen ist nicht per se schlecht, man kann andere auch als Ansporn nehmen um selbst im bestimmten Bereichen zu verbessern. Die Frage ist auch wenn ich jemanden sehe der mir in einem bestimmten Bereich überlegen ist, empfinde ich es als Bedrohung oder als Möglichkeit selbst davon zu profitieren? Das hat wiederum mit dem eigenen Selbstwertgefühl zu tun welches vollkommen unabhängig von anderen ist. Ich empfehle an der Stelle das Buch "Nathaniel Branden 6 Säulen des Selbstwertgefühls". Wenn du das Buch durcharbeitest und das meine ich wörtlich wirst du nachhaltig davon profitieren. Ein gesundes Selbstwertgefühl zu haben bedeutet dass dein Haus auf soliden, stabilen Pfeilern steht. Dein Haus kann noch so schön sein wenn das Fundament brüchig ist hilft alles andere nichts. Daher empfehle ich dir das Problem bei der Wurzel zu packen und auf Symptombehandlung zu verzichten.

aFmaraxnth8


hallo ich kenne das und mir haben so selbshilfebücher sehr gutgeholfen denn meist liegt die ursache für den UN_FRIEDEN , die unzufriedenheit tiefer , also ich find das ebbok " Glückskekse..für ihre gestresste seele" seeeehr wertvoll ( komischer name ist aber absolut klasse jeden tag ein kapitel ) oder bücher von l.hay .....alles gute , jeden tag ein stück ... :)^

a'-_psychxo


So, nächste Frage:

Wie lernt man, dass man sich nicht alles so zu Herzen nimmt ? Zur Zeit habe ich sehr viel zu arbeiten, und ein

Kollege meinte: "Nimm nicht alles so persönlich, nicht alles so zu Herzen nehmen. Eins nach dem anderen"

Wie lernt man das ???

svaschammol/lnexr


Ich glaub man hat kein Recht unzufrieden yu sein wenn man gesund ist und die Familie da ist.

swaschamKol3lneNr


Und un alles nicht so Persönlich zu nehmen frag ich mich ob ich die situation irgendwie ändern kann. wenn nicht - keine Probleme. nicht meine probleme

M9itorxaj


Zunächst einmal meine ich, dass man Zufriedenheit erlangen kann, ob man sie "lernen" im klassischen Stil kann, weiß ich nicht bzw. zweifle ich auch an. Viele Menschen lernen nur auf eine Aufgabe, Projekt usw.

Bei Erlernten besteht die Gefahr, dass es "verloren - vergessen" wird.

Zufriedenheit betreffend, sie sollte von INNEN kommen und darf nicht mit Konsum, Reichtum etc. verwechselt werden.

Da man leicht Thesen ohne Erklärung aufstellen kann, versuche ich meine zu begründen:

Durch Hektik, Zeitnot und ständiger Unruhe in vielen Bereichen meines Lebens vor vielen Jahren, ereigneten sich Dinge die mich zum Nach- und Umdenken bewegten.

Z. B. duch Kunsumreduzierung, Genügsamkeit, bewussteres Leben und Verweilen im Jetzt haben mir geholfen.

Rückschläge inbegriffen

Deshalb sollte man stets bemüht sein im ICHZUSTAND Zufriedenheit zu zelebrieren und dadurch letztendlich, was das Wort Zufriedenheit wesentlich beinhaltet: FRIEDEN suchen und finden.

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