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Mein Doktorat ist die Hölle

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Ich schäme mich fast so etwas wie "Meine Prof fühlt sich von mir bedroht" auch nur zu denken! Sie ist meine Prof! Ich hatte zu ihr aufgeschaut, sie wäre mein Vorbild gewesen...

Menschen halt. Ich denke, das ist einfach auch ein Teil allgemeine Lebenserfahrung, dass man dazu neigt, gewisse Leute zu idealisieren, von denen sich dann herausstellt, dass sie (wie alle) nicht zu knapp ihre Macken haben.

Schwierig wiederzugeben, war teilweise Körpersprache bzw anderes nicht-verbales.

Vielleicht interpretierst du manchmal zu viel in so Sachen herein? Vielleicht wuerdest du besser fahren, wenn du dich an das hieltest, was klar, deutlich und direkt gesagt wird (was eventuell bei ihr schon genug schraeg ist), und davon ausgehst, dass nonverbale und allzu indirekte Andeutungen einfach unklar sind und daher nicht "zaehlen", so lange die Botschaft nicht klipp und klar gemacht wurde?

aber im Vergleich dazu dass sie zwingend wollte dass ich hingehe, und jetzt ist es ihr egal..ev klingt das gegen aussen trivial, aber ich weiss einfach NIE woran ich bin, und das Ganze führt dazu dass ich völlig verunsichert bin.

Wenn du in der Wissenschaft was werden willst, solltest du meiner Meinung nach lernen, dich weniger vom erratischen Verhalten von anderen abhaengig zu machen, und mehr selber zu entscheiden, was du willst, und das durchziehen. Ich kann dir ihr Verhalten nicht erklaeren, keiner kann das, aber du kannst daran arbeiten, trotzdessen, dass du es nicht genau deuten kannst, handlungsfaehig zu sein.

Bezüglich Referenzen: Also für Job- und auch Doktoratssuche haben wir von unseren Profs Referenzschreiben erhalten, ist das in Deutschland den nicht so? Das ist ihr so weit ich weiss schon üblich.

Ich denke, dass das allgemein ueblich ist. Bloss denke ich auch, dass das, was in einer Referenz steht, auf Stellenbesetzungen oft weniger Einfluss hat, als die meisten Studenten/Bewerber denken. Wie gesagt, ich war schon in Komissionen, die wissenschaftliche Stellen besetzt haben. Zuerst mal geht man danach, was der Bewerber an eigenen Leistungen vorzuweisen hat, nicht nach dem, was XYZ ueber ihn schreibt. So wie ich es kenne (ist sicher nicht ueberall so, aber an vielen Orten), muss man fuer jede Ablehnung einen offiziellen Grund abgeben, warum der Bewerber die Spezifikation der Stelle nicht erfuellt, oder schlechter als ein anderer. Eine schlechte Referenz ist kein akzeptabler Grund, niemand wuerde deswegen jemanden ablehnen (wenigstens nicht offiziell; aber auch inoffiziell, denke ich, hat es starken Einfluss allenfalls auf Leute, die mit der Referenzverfasserin irgendwie eng bekannt und positiv verbunden sind).

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