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Was macht ihr, um von der Arbeit abzuschalten?

cdleasRan-texine


Und: Weißt du, ob es sowas auch auf Deutsch gibt? Bin gerade etwas irritiert, da es sich ja um eine deutsche Zeitschrift zu handeln scheint, aber die Artikel sind alle auf Englisch. Ist zwar prinzipiell unproblematisch, aber halt auch nicht wirklich entspannend, wenn ich alles im Kopf übersetzen muss. Ich weiß ja, dass wissenschaftliche Texte oft auf Englisch sind, aber in der Menge in einer deutschen Zeitschrift finde ich das doch irritierend. Besonders, wenn dann sogar noch über Entdeckungen aus Deutschland geschrieben wird.

aLnfanLgmitfrxeude


Und die ist vom Springer Verkag? Der, der auch BILD und Spektrum macht ":/ ?

Gibt es da nichts Seriöses ;-D ?

Vielleicht habe ich das aber gerade auch falsch verstanden.

Zumindest sieht das ganz cool aus, danke :-D !

Und für die 80 Euro kriege ich dann 4 Ausgaben mit jeweils 3 Heften, oder wie?

naja, die PalZ war jetzt mal nur ein beispiel. ;-)

solche zeitschriften gibt es eben zuhauf, wenn man mal etwas danach sucht.

und meist müssen sie eben auch irgendwie verlegt und gedruckt werden, einen grösseren verlag dahinter gibt es also immer.

und für die 80 euro kriegst du 4 ausgaben, also alle 3 monate ein heft.

20 euro pro heft klingt natürlich nach ner menge, aber wie gesagt - der kram muss gedruckt und verlegt werden und bei solchen zeitschriften sind die auflagen bei weitem nicht so wie bei bild und co.

abgesehen davon hat man eben meist die neuesten inhalte aus der forschung drin.

Und: Weißt du, ob es sowas auch auf Deutsch gibt? Bin gerade etwas irritiert, da es sich ja um eine deutsche Zeitschrift zu handeln scheint, aber die Artikel sind alle auf Englisch. Ist zwar prinzipiell unproblematisch, aber halt auch nicht wirklich entspannend, wenn ich alles im Kopf übersetzen muss. Ich weiß ja, dass wissenschaftliche Texte oft auf Englisch sind, aber in der Menge in einer deutschen Zeitschrift finde ich das doch irritierend. Besonders, wenn dann sogar noch über Entdeckungen aus Deutschland geschrieben wird.

ja, das fand ich auch etwas irritierend. ":/

aber ich würde dir da folgenden rat geben: geh mal an einem tag in deiner stadt in eine universitätsbibliothek. dort gibt es dann in den fachbereichen meist relativ am eingang des jw. bereiches eine ganze reihe aktueller ausgaben der wichtigsten wissenschaftlichen zeitschriften aus diesem fachbereich. zur not einfach am tresen danach fragen da kannst du dann mal in die zeitschriften rein gucken und die aktuelle ausgabe anschauen und überlegen, ob es dich interessieren würde, ob sie auf deutsch oder englisch ist und wie du die machart findest. dann kannst du dir ja 1-2 zeitschriften aussuchen, die du gern in zukunft weiter lesen möchtest. ;-)

Cvomr:axn


Mir helfen Heavy Metal, meine Frau und Sport. ]:D

Sport mache ich 2x die Woche.

Ich habe festgestellt, dass ich Ausgleichsdinge brauche, die keine lange Vorbereitung brauchen. Weil ich nach der Arbeit nicht mehr ohne Weiteres in der Lage bin großartige Aktionen zu starten (dies ist wohl auch mittlerweile meinem Lebensalter geschuldet - über meinen schleichenden Berufsausstieg gibt es einen eigenen Faden). Ich gehe auch die Woche über Abends fast nie weg. Freunden gehören geplante Wochenend-Termine.

Heavy Metal und meine Frau sind vor allem schnell verfügbar. Wir fahren gemeinsam zur Arbeit, d.h. nach Feierabend treffen wir uns in wenigen Minuten im Auto und können Musik anmachen. Ich brauche dann ca. 5 Minuten um runterzukommen - in der Zeit reden wir auch nicht besonders viel. Aber bis wir zuhause sind, sind wir dann beide schon komplett im Feierabend und haben die Arbeit hinter uns gelassen.

Sport können wir glücklicherweise zuhause machen, weil wir ausreichend Platz für Geräte haben. Danach fühle ich mich auch ziemlich frisch, zumal ich auf der Arbeit Kopfarbeiter bin und mich dann beim Sport auspowere und den Kopf abschalte. Zusätzlich habe ich nach dem Sport noch ein ausgiebiges Ritual mit Dehnen und Strecken, bevor es unter die Dusche geht.

Und heute werde ich mich vor dem Sport auch noch kurz unter die Höhensonne legen. Dieses dauertrübe Wetter mit dunklen Tagen geht mir langsam auf den Keks, ich brauche mehr Vitamin-D. X-\

C8ot{eSauvaxge


Auf mich wirkst du etwas passiv, wenn ich ehrlich bin.

Wenn du gerne in der Natur bist, wieso kommst du nicht von selber auf die Idee, mit der Bahn mal rauszufahren? Oder in einem großen Park in der Stadt spazieren zu gehen?

Wenn du gerne liest, wieso soll anfangmitfreude eine Recherche nach interessanten Zeitschriften für dich anstellen? Geh doch in deiner großen Stadt mal in einen großen Zeitschriftenladen (zB am Flughafen) und schau dich um, was dich anmacht.

Abgesehen davon glaube ich, dass du dir auch IM Job Strategien zulegen musst, damit du hinterher abschalten kannst. Das sollte also eine Kombination sein zwischen Strategien im Job und in deiner Freizeit.

Ich checke zB immer bevor ich heimgehe, was am nächsten Tag zu tun ist, und schaue mir dann noch die wichtigen Termine der darauffolgenden Tage an. Am Freitag checke ich, was die nächste Woche zu tun sein wird. Natürlich muss ich da immer einen Puffer für Unvorhergesehenes einplanen. Ich gehe dann mit dem (berechtigten) Gefühl heim, dass ich meine Arbeit schaffen werde.

Wenn dir das Private mit Kollegen nicht so liegt, solltest du dich nicht dazu zwingen. Klar kannst du es mal ausprobieren und mit welchen nach der Arbeit was unternehmen, vielleicht gefällt es dir ja. Aber ich würde mich an deiner Stelle wohl nun nicht zu einem regelmäßigen Stammtisch verabreden. Das geht schon, dass man da nicht so intensiv mitmacht, die Kehrseite ist halt, dass du im Job dann auch nicht zum Kern des Teams gehörst. Da musst du abwägen was für dich passt.

Und wenn sich die Teamarbeit für dich einfach nicht bewährt, kannst du ja nach etwas anderem ausschauen. Da brauchst du dich nicht unter Zeitdruck zu setzen, da deine Arbeit im Moment ja ganz ok ist.

c5leasa'n-texine


@ anfangmitfreude

20 euro pro heft klingt natürlich nach ner menge, aber wie gesagt - der kram muss gedruckt und verlegt werden und bei solchen zeitschriften sind die auflagen bei weitem nicht so wie bei bild und co.

abgesehen davon hat man eben meist die neuesten inhalte aus der forschung drin.

Nö, ich finde den Preis schon gerechtfertigt.

ja, das fand ich auch etwas irritierend. ":/

aber ich würde dir da folgenden rat geben: geh mal an einem tag in deiner stadt in eine universitätsbibliothek. dort gibt es dann in den fachbereichen meist relativ am eingang des jw. bereiches eine ganze reihe aktueller ausgaben der wichtigsten wissenschaftlichen zeitschriften aus diesem fachbereich. zur not einfach am tresen danach fragen da kannst du dann mal in die zeitschriften rein gucken und die aktuelle ausgabe anschauen und überlegen, ob es dich interessieren würde, ob sie auf deutsch oder englisch ist und wie du die machart findest. dann kannst du dir ja 1-2 zeitschriften aussuchen, die du gern in zukunft weiter lesen möchtest. ;-)

Das ist ein klasse Tipp, danke! Weißt du, ob ich da in eine bestimmte Uni-Bibliothek gehen muss oder geht da jede? Kommt man da einfach so rein?

@ Comran

Mir helfen Heavy Metal, meine Frau und Sport. ]:D

Musik hilft mir auch :)z . Mein Partner je nach Stimmung ]:D . Und Sport finde ich schlimm ;-D . Dabei bin ich auch ein Kopfarbeiter... Vielleicht sollte ich mich doch mal überwinden. Aber dann wäre es wirklich eher sowas wie wandern.

Ich habe festgestellt, dass ich Ausgleichsdinge brauche, die keine lange Vorbereitung brauchen. Weil ich nach der Arbeit nicht mehr ohne Weiteres in der Lage bin großartige Aktionen zu starten (dies ist wohl auch mittlerweile meinem Lebensalter geschuldet - über meinen schleichenden Berufsausstieg gibt es einen eigenen Faden). Ich gehe auch die Woche über Abends fast nie weg. Freunden gehören geplante Wochenend-Termine.

Ja, das geht mir auch so. Am Besten sind Dinge, die mich etwas fordern, sodass ich keine Zeit zum grübeln habe, aber auch nicht zu sehr fordern, weil ich sonst auch einfach wegdrifte und eben auch wieder grüble, da kann ich dann die Konzentration nicht halten. Wie gesagt, hilft das Lesen von Fachliteratur ganz gut :)z .

Rituale mag ich nicht so gern, weil ich manchmal zu zwanghaften Verhaltensweisen neige, und das bei Menschen mit so Neigungen eher kontaproduktiv ist, haha. Aber vielleicht suche ich mir mal einen festen Zeitpunkt, zu dem ich sage: "Jetzt ist Feierabend." Z.B. immer, wenn die Tasche für den nächsten Tag schon gepackt ist. Dann stelle ich sie in die Ecke und gut ist.

Dieses dauertrübe Wetter mit dunklen Tagen geht mir langsam auf den Keks, ich brauche mehr Vitamin-D. X-\

Das kann ich verstehen ^^. Ich habe dafür auch eine Tageslichtlampe. Durch das trübe Wetter sind irgendwie alle um einen rum auch mieser drauf... Chefs, Kollegen... Und auch man selbst ist irgendwie dünnhäutiger...

@ CoteSauvage

Auf mich wirkst du etwas passiv, wenn ich ehrlich bin.

Der Eindruck täuscht. Ich bin eher ratlos und daher ratsuchend.

Wenn du gerne in der Natur bist, wieso kommst du nicht von selber auf die Idee, mit der Bahn mal rauszufahren? Oder in einem großen Park in der Stadt spazieren zu gehen?

Ein Park ist ja nun wirklich nicht ruhig oder naturnah und wandern kann man darin auch nicht.

Mit der Bahn kann man hier schlecht rausfahren, bzw. dauert es ewig.

Das geht schon mal ausnahmsweise, aber eben nicht immer.

Daher meine nicht-passive Strategie, andere Entspannungstechniken anzuwenden, und beim nächsten Umzug eben Augen auf bei der Wohnlage zu haben.

Wenn du gerne liest, wieso soll anfangmitfreude eine Recherche nach interessanten Zeitschriften für dich anstellen? Geh doch in deiner großen Stadt mal in einen großen Zeitschriftenladen (zB am Flughafen) und schau dich um, was dich anmacht.

Fachzeitschriften findet man nicht im Zeitungsladen, da gibt es eher populärwissenschaftliche Zeitschriften. Oder ist das am Flughafen anders?

Meines Wissens hat anfangmitfreude bereits studiert und kennt sich aus. Was spricht dagegen, jemanden zu fragen, der sich auskennt? Er hat mir ja jetzt auch einen guten Tipp gegeben.

Ich sehe nichts Passives daran, sich Anregungen und Rat zu holen, steht man selbst auf dem Schlauch oder weiß manche Sachen eben einfach nicht. Sollten ihn meine Fragen stören, steht es ihm ja frei, für sich selbst zu sprechen oder eben nicht mehr zu antworten.

Abgesehen davon glaube ich, dass du dir auch IM Job Strategien zulegen musst, damit du hinterher abschalten kannst. Das sollte also eine Kombination sein zwischen Strategien im Job und in deiner Freizeit.

Ich checke zB immer bevor ich heimgehe, was am nächsten Tag zu tun ist, und schaue mir dann noch die wichtigen Termine der darauffolgenden Tage an. Am Freitag checke ich, was die nächste Woche zu tun sein wird. Natürlich muss ich da immer einen Puffer für Unvorhergesehenes einplanen. Ich gehe dann mit dem (berechtigten) Gefühl heim, dass ich meine Arbeit schaffen werde.

Das ist ein guter Tipp, danke! Die To Dos schaue ich mir auch immer an, aber irgendwie denke ich dann immer: "Das schaffst du eh nie!" In meinem Job läuft es von der Zeiteinteilung leider nicht so dolle... Ich weiß noch nicht, ob oder wie ich das ändern kann.

Wenn dir das Private mit Kollegen nicht so liegt, solltest du dich nicht dazu zwingen. Klar kannst du es mal ausprobieren und mit welchen nach der Arbeit was unternehmen, vielleicht gefällt es dir ja. Aber ich würde mich an deiner Stelle wohl nun nicht zu einem regelmäßigen Stammtisch verabreden. Das geht schon, dass man da nicht so intensiv mitmacht, die Kehrseite ist halt, dass du im Job dann auch nicht zum Kern des Teams gehörst. Da musst du abwägen was für dich passt.

Ja... wenn ich da abwäge, gehöre ich lieber nicht zum Kern, wirklich. Hatte das jetzt erst wieder, dass ich mich wider besseren Wissens auf eine privaten Kontakt mit zwei Kollegen eingelassen habe, es hat für mich nicht funktioniert, und jetzt meiden die beiden mich total und zicken rum %:|. So böse Blicke und Getuschel frustrieren mich total, gerade, wenn man noch relativ eng zusammen arbeiten muss. Hm... hoffentlich renkt sich das irgendwann wieder ein.

Und wenn sich die Teamarbeit für dich einfach nicht bewährt, kannst du ja nach etwas anderem ausschauen. Da brauchst du dich nicht unter Zeitdruck zu setzen, da deine Arbeit im Moment ja ganz ok ist.

Ja, wie gesagt, wird sich da in 1 - 2 Jahren ziemlich sicher was ergeben. Bis dahin will ich es mir nur möglichst schön machen :)z .

ScunflAower_\73


Vorab: Ich bin seit einem Jahr freuberuflich tätig, somit entfällt die Komponente der Angst vor Bewertung/Kritik durch den Chef. Dafür bringt die Freiberuflichkeit andere Stressfaktoren mit sich.

Hinzu kommt, dass ich aktuell sehr viel arbeite und auch viel Arbeit mit nach Hause nehme (und sei es nur Formalkram und Buchhaltung). Ich mache halt alles alleine. Mein Job ist zudem inhaltlich durchaus belastend und mit viel Verantwortung verbunden. Irgendwas beschäftigt mich quasi immer, ultimative Sicherheit, wie etwas ablaufen wird, habe ich auch nicht. Als ich noch angestellt tätig war, spielten Verantwortung, Unvorhersagbarkeit und Überstunden auch eine große Rolle - und ich bin grundsätzlich tatsächlich auch anfällig für Nichtabschalten, zu viele ToDo-Listen im Kopf,...

Was mir jetzt hilft: klare Grenzen ziehen, was ich wann mache und wie lange ich arbeite. Und dann ziemlich stumpf wiederholen "Schluss für heute". Ich führe mir zudem vor Augen, was ich alles geschafft habe. Ich mache mir deutlich, dass ich sehr genau weiß, was am nächsten Tag ansteht - und da ich das so genau weiß, muss ich nicht ständig dran denken. Es reicht, wenn ich es morgens wieder tue. Ebenso weiß ich genau, wo ich gute Arbeit geleistet habe. Wo cih ggf. etwas geschludert habe; frei nach dem Motto "nicht perfekt, aber gut genug". Ich habe mir Kritik daher auch nicht zu sehr zu Herzen genommen, weil ich einfach wusste: Entweder habe ich mein Bestes gegeben und Kritik ist nur konstruktiv. Oder ich habe andere Prioritäten als Perfektion gesetzt und muss halt ggf. korrigieren.

Das sind die Strategien auf der einen Ebene. Auf der anderen lese ich gerne oder schaue irgendwas im TV/auf Netflix, was mich total fesselt und ablenkt. Ich fahre auch 45 Minuten eine Strecke. Das nervt manchmal, aber in der zeit kann ich ganz in Ruhe den Tag nochmals durchgehen und zu meinem Fazit kommen, welches mich dann abschalten lässt oder ggf. dazu führt, dass ich genau weiß, was am nächsten Tage zu machen ist. Aber das ist dann klar - und dann muss ich da nicht mehr dran denken. Manchmal hilft Musik, manchmal auch einfach Ruhe. Hier ist das Handynetzt grottig, so dass ich auf der Fahrt auch nicht telefonieren kann. Also viel Zeit für mich und zum Runterkommen.

h}eutVe_hxier


Mir hilft ein Saunagang zum Runterschalten nach einem besonders stressigem Tag. Da ist ruhige Umgebung, nicht viel zum Ablenken und hinterher fühle ich mich frisch wie neugeboren.

avnfang&mitfOreu1dxe


Das ist ein klasse Tipp, danke! Weißt du, ob ich da in eine bestimmte Uni-Bibliothek gehen muss oder geht da jede? Kommt man da einfach so rein?

da wirst du dich informieren müssen, wie das ist. manche unis haben die bib in einem grossen komplex, andere haben sie unterteilt nach fachgebieten. da gehst du dann eben in das fachgebiet, was dich interessiert.

rein kommen dürftest du da eigtl. relativ problemlos. nur ausleihen geht natürlich nur mit benutzerausweis. ;-)

c~leas[aZn-texine


Hallo ihr Lieben,

ich reaktiviere mal nochmal meinen Faden hier :-) :

Leider kann ich immernoch nicht besser von der Arbeit abschalten und mittlerweile geht es mir echt an die Substanz.

Seit Monaten ist mir alles zu viel und irgendwie hatte ich mich dieses Wochenende auf einen großen Ausflug gefreut, der mich mal von all den Sorgen und dem Stress ablenken sollte. Seit einiger Zeit gibt es nämlich keinen Tag mehr, an dem ich nicht an die Arbeit denke. Jetzt ist der Ausflug geplatzt und ich habe stundenlang nur geweint. Da ist mir klar geworden, dass da grundsätzlich etwas nicht stimmen kann.

Ich bin mit meinem Job an sich zufrieden und abgesehen von kleineres Querelen komme ich auch mit den anderen Mitarbeitern super aus; jedoch wird von der Chef-Etage relativ viel Druck ausgeübt. Wobei ich "relativ" betonen möchte. Es geht dabei um hin und wieder anfallende Überstunden und der Erwartung, immer 100 % zu geben. Dabei ist ja eigentlich erwiesen, dass Mitarbeiter auf Dauer nur 80 % geben sollten, um gesund zu bleiben.

Mittlerweile häufen sich leider auch meine Fehltage, was mir als Problem zurückgemeldet worden ist. Ich leiste zwar sonst sehr gute Arbeit, mache auch oft mehr als andere, aber, wie gesagt, fehle ich recht häufig, wurde mir gesagt. Ich bin in letzter Zeit ständig erkältet. Das letzte Mal habe ich mich aufgrund der Kritik auch krank zur Arbeit geschleppt und mich mit Tabletten fit gehalten, wodurch sich die letzte Erkältung jetzt schon fast 4 Wochen hinzieht.

Jetzt hatte ich, wie gesagt, Urlaub, und konnte mal halbwegs zur Ruhe kommen und wollte am Wochenende noch nen Kurztrip machen, um die nächsten Wochen bis zum nächsten Urlaub zu überstehen. Etwas Kraft tanken. Das hat jetzt nicht geklappt und ich habe das Gefühl, als hätte ich überhaupt keine Kraft mehr.

Ich bin auch mit unserem Wohnort total unglücklich. Wir haben derzeit kein Auto, man kommt ohne hier sehr schlecht weg, und alles, was mich umgibt, ist nackter, ekliger, grauer Beton. Wohin man sieht. Früher bin ich immer aufgestanden und hatte dann den Ausblick auf eine 10 km entfernte Hügelkette. Das hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Jetzt wurde ein weiteres Hochhaus gebaut. Jetzt sehe ich nur noch Beton.

Dabei bin ich eigentlich sehr naturverbunden.

Um aber in eine schönere Gegend ziehen zu können, sich ein Auto leisten zu können etc., müsste ich erstmal meinen jetzigen Karriereschritt zu Ende bringen, der, wie gesagt, noch über 2 Jahre andauern wird. Mir fehlt aber einfach die Kraft und ich weiß nicht, wie. Die Wohnung sieht schon aus wie bei Hempels, weil ich nicht mal mehr zum aufräumen komme. Ich bin nur noch fertig und gestresst, habe keine echte Erholung, und weiß nicht, wie ich aus dem Teufelskreis rauskommen soll. Ohne Erholung keine Reserven für den Job, ohne Job keine Chance darauf, sich jemals wieder zu erholen.

Bei mir besteht aktuell der Verdacht auf eine entzündliche Darmerkrankung, was ja auch das Immunsystem negativ beeinflusst. Auch hatte ich zuletzt eine Entzündung im Arm und bin, wie gesagt, ständig erkältet. Leider gibt es vom Arbeitgeber kein Verständnis. Ich werfe ihm das nicht direkt vor bin ich doch da, um eine Leistung zu erbringen. Auf der anderen Seite ist es für meine Genesung aber auch überhaupt nicht hilfreich, so wenig als Mensch wahrgenommen zu werden.

Ich bin total fertig. Ich habe auch eine Psychologin, die mich dabei unterstützen soll, Stress abzubauen. Aber leider ist die Therapie bald zu Ende und wir haben aufgrund meiner Arbeitszeiten lange keinen Termin mehr gehabt.

Ich überlege jetzt, ob Psychopharmaka vielleicht eine Hilfe wären. Eigentlich bin ich kein Fan von sowas, vor allem, wenn eine nicht-medikamentöse Lösung möglich wäre. Wo ich früher wohnte, war ich oft spazieren, war mir irgendetwas zu viel. Ich war dann ganz allein, an einem See in einem Wald. Das hat sich angefühlt wie 3 Tage Urlaub. Sowas gibt es nicht mehr, alle Parks sind zugebaut worden in den letzten Jahren, es gibt nur noch Lärm und Beton. Und, wie gesagt, komme ich hier ohne besseren Job nicht weg, den ich nur durch Erfahrung hier bekommen kann.

Wenn ich jetzt aber Psychopharmaka nehme, betäube ich dann nicht nur die Symptome? Ist das dann nicht wie ein Bandscheibenvorfall, bei dem man Medikamente gibt? Der Schmerz geht weg, aber die Ursache bleibt, und es wird langfristig schlimmer?

Gibt es vielleicht pflanzliche Alternativen? Lasea habe ich schon probiert, hat auch ein bisschen geholfen, war aber kein durchschlagender Erfolg. Derzeit nehme ich Schlaftabletten mit Melatonin,, weil ich sonst wohl auch nicht mehr schlafen könnte. Vielen Kollegen geht es ähnlich.

Und wenn ich sowas nehmen will, an wen wende ich mich da? Sollte ich meine Psychologin nach einem Psychiater fragen?

Jetzt stehe ich also vor der Wahl... meinen Job aufzugeben und dann niemals hier wegzukommen oder mir irgendein Mittel mit keine Ahnung welchen Nebenwirkungen aufschreiben zu lassen, um das hier noch durchzustehen, bis meine Lebensumstände besser werden.

Was würdet ihr tun?

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Wieso gibt es nur die 2 Möglichkeiten? Wieso kannst du keinen neuen Job suchen?

Beschreib mal deinen Tag so und was du nach der Abend so machst. Nur wieder Tipps ins Blaue rauszuschiessen wird wohl nicht helfen. :-)

a,n#fangmitmfreude


Was würdet ihr tun?

ich würde mir konkrete ziele setzen. also erstmal zum beispiel das hier:

Dabei bin ich eigentlich sehr naturverbunden.

umformulieren in etwas wie "ich möchte zukünftig naturnah leben!".

als nächstes das ganze dann auch noch konkretisieren. ab wann möchtest du naturnah leben, wie naturnah möchtest du leben, wie stellst du dir dann deinen alltag und deine freizeit vor? das am besten alles mal so konkret wie möglich aufschreiben - einerseits, um mal selbst schwarz auf weiss zu haben, was für ein ziel vor augen du hast und andererseits auch als belohnung. sowas wie "in 5 jahren möchte ich in einem schönen haus in naturnnähe leben und dann jeden tag mit meinem hund im wald gassi gehen" kann ja für einen naturverbundenen menschen auch durchaus eine belohnung sein. versuche also auch, die positiven aussichten zu erfassen und das, was du gerne durch das erreichen deines ziels im leben dazu gewinnen möchtest. ;-)

danach solltest du dich dann auch der frage widmen, wie du diese ziele - und die damit verbundenen belohnungen - im einzelnen erreichen möchtest.

jetzt mal nur als beispielsweiser ansatz: du nimmst dir als hauptziel, in 5 jahren auf dem land zu leben. ein unterziel könnte es dann sein, in 2-3 jahren bereits mit der wohnungssuche zu beginnen. ergo müsstest du auch monatlich einen kleinen betrag zurücklegen für den umzug, müsstest dir vorher überlegen in welche gegend, in welche stadt oder naturräumliche umgebung es dich ganz konkret verschlagen soll und wie du deinen lebensunterhalt dort finanzieren möchtest. ein weiteres unterziel könnte es sein, dann einen führerschein und ein auto zu haben, falls du noch keins von beidem hast - auf dem land geht es oft nicht ohne. auch da wieder ein paar euro im monat zurücklegen und auf einen kalender eintragen, dass du in ca. 4 jahren dann mit dem FS-kurs anfangen solltest. und so weiter und so fort. wenn du das alles mal im kopf durch gehst und aufschreibst, ist es erstmal "draussen" und du hast ein konkretes ziel vor augen sowie eben auch den weg dorthin.

vor allem - das ist auch wichtig - hast du dann aber auch die belohnung vor augen und kannst in so stresssituationen die augen schliessen und dir klar machen, dass du all diese opfer hier und jetzt auf dich nimmst, um dann in 5 jahren an deinem ziel sein zu können. das macht es vielleicht ein wenig erträglicher. :°_

und vor allem hast du den ganzen termin-kram dann auch mal schwarz auf weiss und weisst, wann du mit was loslegen musst, damit am ende alles so wird, wie du/ihr euch das vorstellt.

dann ist da noch das thema krankheiten. ich persönlich würde meinen körper nicht auch noch durch psychopharmaka ausknocken, wenn ich eh schon permanent kränklich bin. ":/

ich würde eher schauen, dass ich meine gesundheit wieder in den griff kriege. nicht, damit ich auf der arbeit besser funktionieren kann, sondern nur für mich, damit ich meine ziele im leben erreichen kann. bei darmerkrankungen gibt es ja die möglichkeiten, irgendwelche medikamente wie symbioflor o.ä. zu nehmen, die die darmflora wieder aufbauen.

erkältungen kannst du evtl. auch mit hausmittelchen wie inhalieren entgegen wirken. bei einer armentzündung würde mir jetzt auch nur noch einfallen, den arm ruhig zu lagern und zu entlasten. ggf. eben durch eine schlaufe, damit man gar nicht erst auf die idee kommt, ihn zu benutzen.

stressabbau durch medikamente ist dann auch so ein thema. mag natürlich sein, dass es irgendeine pille gibt, die du einwirfst und dadurch geht dein stress weg - das bezweifle ich aber stark. der menschliche körper, insbesondere das gehirn ist doch sehr anpassungsfähig. nimmst du so eine pille stresst dich eben nicht mehr die arbeit, aber dafür dann vielleicht irgendwas anderes?

will sagen: aus meiner sicht wäre es wichtig, wenn du dir irgendetwas suchst, mit dem du stress abbauen kannst. irgendwas, was du - wie einen waldspaziergang - nur für dich selbst machst, auch wenn du mitten in der stadt bist.

ich würde das dann auch als teil deiner zielvereinbarung (die du mit dir selbst machst) sehen: um weg ziehen und glücklicher leben zu können musst du dich entstressen, sonst läufst du amok. wie genau du das dann machen willst, musst du wissen. ich für meinen teil mache das als ebenfalls in einer grossstadt unglücklicher naturliebhaber über sport. der ist zwar meist auch "drinnen", aber man kann sich musik ins ohr packen oder ist einfach so mal ganz bei sich und macht was für sich alleine und kann "die welt da draussen" mal für ein paar stunden in der woche vergessen, weil man nur damit befasst ist, wieviel kilo man heben kann oder wie lange man auf dem ergometer schafft.

sport ist natürlich nicht jedermanns sache, aber grade in grossen städten gibt es ja nicht umsonst so viele fitnessstudios - wälder für ausgedehnte wanderungen sind eben rar.

aber da müsstest du eben auch deinen ausgleich finden - kann auch ein kaligraphie-kurs oder ein malkurs sein oder meditation oder sonst irgendwas, wobei du einfach mal nur ganz mit dir alleine bist und dich mit dir alleine befassen kannst.

und da schliesst sich dann auch der kreis: wenn du deine ziele aufgeschrieben und so detailliert wie möglich elaboriert hast, wenn du auch schon grob einen zeitplan erstellt hast, dann darfst du dir auch wirklich erlauben, mal ein paar stunden am tag nicht gestresst zu sein sondern nur bei dir selbst zu sein und auf die welt da draussen geflissentlich zu scheissen. ;-)

:)* *:)

DT.orWisx L.


Es tut mir leid das es dir so schlecht geht. Ich bin auch sehr Natur verbunden, diesen Stress mit der Arbeit habe ich glücklicherweise nicht. Ich denke mal du hast eine gehoberne Stellung als ich, Küche im Heim Vergleiche werden hinken.

Hast du mal darüber nachgedacht mit weniger Lohn auszukommen? Würde weniger ausreichen? Lieber würde ich bei einem Arbeitswechsel mit weniger zufrieden sein und woanders leben und dabei glücklich.

Es kann auch an der Jahreszeit liegen, die Sehnsucht nach Sonne.

Seit Jahren streue ich Thymian über fast alles was man essen kann und schon sehr lange hatte ich keine Erkältung mehr. Letzte Erkältung ist 5 Jahre her.

Gibt es dort wo du bist keinen öffentlichen Nahverkehr? Ich kann bis zum Stadtrand fahren und kann in einem großen Bogen zu Fuß nach Hause kommen, oder bis zu einer Haltestelle die mich zurückbringt. Solche Ausflüge sind für dich jetzt wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Leider. Ich fühle das du mehr brauchst.

Ich lese gerne im Selbstversorger Forum, vielleicht was für dich? Unterschiedliche Menschen die die Möglichkeit suchen abseits der modernen Landwirtschaft eine Existenz aufzubauen. Ich lese dort nur.

c<le*asan-Bteixne


@ Nala

Wieso gibt es nur die 2 Möglichkeiten? Wieso kannst du keinen neuen Job suchen

Aufgrund der Wiedererkennbarkeit kann ich leider keine näheren Details posten. Es ist so, dass ich da eine Art Zeugnis erhalte, bleibe ich noch eine Weile im Betrieb. Bekomme ich es, wird mir das viele Türen öffnen. Bekomme ich es nicht, ist meine Jobauswahl extrem begrenzt und ich werde auch nie mehr als 800 Euro Netto in Vollzeit verdienen in einem Job, den ich nicht mag.

Ich könnte natürlich die Firma wechseln in der Zeit der Qualifizierung, aber das würde meine Chancen auch weiter erschweren.

Beschreib mal deinen Tag so und was du nach der Abend so machst. Nur wieder Tipps ins Blaue rauszuschiessen wird wohl nicht helfen.

Ich stehe gegen 07:30 Uhr auf, mache mich schnell fertig, und mache dann um 08:00 Uhr los zur Arbeit. Da bin ich um 08:30 Uhr und gehe gegen 16:00 Uhr wieder nach Hause. In der Mittagspause versuche ich oft, etwas Sonne abzubekommen und in einen nahen Park zu gehen. Jedoch komme ich in letzter Zeit selten dazu, da ich mich oft mit Kollegen verquatsche. Zeit zum quatschen gibt es oft nur in der Mittagspause und ich genieße das dann auch sehr; jedoch verbringe ich so auch noch weniger Zeit draußen.

Um ca. 16:30 Uhr bin ich dann wieder daheim, bereite noch ein bisschen was für den nächsten Tag vor, sodass ich ab 17:00 Uhr wirklich Feierabend habe. Meist bin ich dann zu kaputt, um noch etwas in der Wohnung zu erledigen, was mir ein schlechtes Gewissen bereitet. Das betäube ich dann oft mit Fernsehen oder PC-Zeugs, bis es mir besser geht. Das dauert je nach Tag 1 - 2 Stunden. Dann mache ich oft Musik, spreche mit meinem Partner, lese, telefoniere... sowas eben. Manchmal gehe ich abends noch mit Freunden weg. Manchmal sehe ich nochmal fern, um von der Arbeit abzuschalten. Zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr gehe ich in der Regel ins Bett. Eigentlich viel zu früh für mich. Normalerweise werde ich dann oft erst aktiv, kreativ; ich schreibe viel. Auch Lust auf Sex habe ich eher nachts. Auf jeden Fall gehe ich dann ins Bett, lese noch ein bisschen, und schlafe ein.

c7leasan:-teixne


@ Doris

Es tut mir leid das es dir so schlecht geht. Ich bin auch sehr Natur verbunden, diesen Stress mit der Arbeit habe ich glücklicherweise nicht. Ich denke mal du hast eine gehoberne Stellung als ich, Vergleiche werden hinken.

Hm... ich weiß es nicht, aber in einer Küche zu arbeiten stelle ich mir auch stressig vor, vor allem körperlich anstrengend.

Hast du mal darüber nachgedacht mit weniger Lohn auszukommen? Würde weniger ausreichen? Lieber würde ich bei einem Arbeitswechsel mit weniger zufrieden sein und woanders leben und dabei glücklich.

Wie gesagt, wäre weniger schon extrem wenig. Halte ich jetzt noch durch, steht mir vielleicht ein Job in Aussicht mit 25-30-Stunden-Woche und 1.500 Euro Netto.

Wegen 100 Euro würde ich nicht zögern, aber bei so wenig Geld kann es sonst halt auch sein, dass ich gar nicht wo hinziehen kann, wo es schön ist.

Es kann auch an der Jahreszeit liegen, die Sehnsucht nach Sonne.

Ja, das kommt sicher hinzu.

Seit Jahren streue ich Thymian über fast alles was man essen kann und schon sehr lange hatte ich keine Erkältung mehr. Letzte Erkältung ist 5 Jahre her.

Das ist ein guter Tipp, danke!

Gibt es dort wo du bist keinen öffentlichen Nahverkehr? Ich kann bis zum Stadtrand fahren und kann in einem großen Bogen zu Fuß nach Hause kommen, oder bis zu einer Haltestelle die mich zurückbringt. Solche Ausflüge sind für dich jetzt wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Leider. Ich fühle das du mehr brauchst.

Lieber ein Tropfen auf dem heißen Stein als gar nichts. Das Problem ist, dass ich hier so... zugebaut bin... es so viele große Straßen und Autobahnen in der Umgebung gibt, dass auch rauszufahren nur wenig bringt. Da müsste ich eine Tour schon mindestens 60 - 90 Minuten, eher mehr, einplanen und das wird ja auch nicht ganz günstig. Wobei es mir meine Gesundheit schon wert ist.

Ich lese gerne im Selbstversorger Forum, vielleicht was für dich? Unterschiedliche Menschen die die Möglichkeit suchen abseits der modernen Landwirtschaft eine Existenz aufzubauen. Ich lese dort nur.

Hm... ich kann es mir ja mal ansehen :)z . Was mich auch reizen würde, wäre ein Balkongarten. Aber dafür müsste ich mich auch erst aufraffen und die Bude etwas auf Vordermann bringen. Und dafür fehlt mir gerade die Kraft. Teufelskreis %:| .

cslePasanZ-teHinxe


@ anfangmitfreude

Ehrlich gesagt war ich erst kurz sauer über deine Nachricht. Ich dachte: "Hey, ich tue doch nichts anderes, als über meine Misere nachzudenken! Was kommst du mir mit Zielen?"

Aber dann ist mir aufgefallen, dass meine Ziele wirklich nicht konkret sind. Es tut zwar weh, mir vorzustellen, wie schön es wäre, an einem hübschen Wald mit See zu wohnen, etwas entfernt noch liegt das Meer, ich habe ein hübsches, kleines Haus mit Gartenhäuschen daneben, in welchem ich ungestört Musik machen kann. Mein Freund und ich und unsere Haustiere und auch irgendwann unsere Kinder leben dort. Es ist still. Und friedlich. Niemand will was von uns, außer der Briefträger und die Menschen, die wir einladen. Aber es ist auch ein Ansporn.

Ich muss schauen, was ich jetzt konkret machen kann.

Erstmal kann ich schauen, dass meine Gesundheit sich verbessert, also konkret:

Schonkost + Hefetabletten nehmen, die der Arzt mir gegeben hat

Thymian, Tannenblut o.ä. zu mir nehmen, wegen der Erkältungen. Vielleicht finde ich auch was, was generell Entzündungen im Körper bekämpfen soll und die Abwehr stärkt?

Auf Arbeit zumindest nur noch 90 % geben. Wird zwar schwierig, aber so wie andere sich für Leistung belohnen, kann ich mich ja vielleicht fürs Loslassen belohnen?

Ich habe mir jetzt vorgenommen, wenigstens 1 x die Woche doch rauszufahren, so weit ich kann. Zwar kostet das Zeit und Geld, aber bringt mir hoffentlich auch was. Eigentlich wollte ich den Tag für Museumsbesuche freihalten, aber wenn ich ehrlich bin, brauche ich Naturerlebnisse gerade mehr. Ich habe halt nur Angst, irgendwann auf dem Land zu leben, und dann nicht mehr ins Museum zu kommen. Mal schauen, wie ich das löse?

Wenn ich das hinbekommen habe, wären die nächsten Schritte, auf Arbeit nur noch 80 % zu geben, Sport anzufangen (Fahrrad fahren), den Führerschein zu machen und die Wohnung wieder hinzubekommen.

Da hier aber wirklich Chaos herrscht, frage ich mich, ob man in so Situationen Hilfe bekommen kann. Ich bin jetzt kein Messi, würde ich sagen; ich habe nur oft die Kraft nicht, anzufangen. Von Müll trenne ich mich problemlos; von Nippes etwas schwieriger, aber es geht auch. Nur habe ich immer das Gefühl... ich fange in einer Ecke an, bin geschafft, und will ich nach ein paar Tagen weitermachen, ist die Ecke schon wieder zugeräumt.

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