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Angststörung Cmd Muskuläre Verspannung Totalsanierung notwendig

D;onaldxDuck77 hat die Diskussion gestartet


Hallöchen ersteinmal

Soeben angemeldet um zum einen Betroffenen mögliche Hilfestellung zu geben und zum anderen selbst vllt Tipps zu bekommen auf die ich noch nicht gekommen bin.

Gleich eine Vorwarnung...Es wird länger werden X-\

Zu meiner Person vllt erstmal folgende Eckdaten. Bin 40, männlicher Gattung, Raucher und nunja sagen wir mal nicht der schlankeste

Aber von Anfang an.

Start der Problematik ist ca 2008/2009 also fast 10 Jahre. Es fing an mit gelegentlichen Panikattacken, wobei ich zu der Zeit noch nicht wusste das es Panik ist. Schwitzen, Atemprobleme, Angespannt von oben bis unten und ruhig sitzen zb. kam einer Folter gleich. Das Gefühl wenn ich mich nicht sofort bewege fällst du um und das wars.

Diese Attacken häuften sich von Gelegentlich alle paar Wochen zu täglich und traten vorrangig beim Autofahren auf. Wie die meisten war ich irgendwann überzeugt Todkrank zu sein.

Dazu kamen immer wieder Rückenprobleme von oben im Nacken bis zur LWS. Mal konnte ich den Kopf kaum drehen, mal brauchte ich nach dem aufstehen ewig bis ich gerade stand. In Verbindung dazu stand immer ein Ziehen im Kiefer bzw den Zähnen. Um es sich vorstellen zu können. Einfach mal für einige Sek die Zähne richtig fest aufeinander pressen und dann loslassen. Das Gefühl was nach dem loslassen da ist, war bei mir dauerhaft präsent. Irgendwann kam ich dann nicht mehr umher und ging doch mal zum Arzt. Blutdruck von 200/110 war das erste was auffiel und in dem Moment gings sogar vom Gefühl her noch gut. Es gab also Tabletten um dem entgegenzuwirken. Gebesssert hat das erstmal nicht wirklich viel. Klar waren die Werte nicht mehr so astronomisch hoch aber das restliche allgemeinbefinden, die Zähne, die Attacken blieben davon unberührt. Es ging weiter über Kardiologe, der mich sozusagen auslachte mit damals 34. Orthopäde der mich einzurenken versuchte und mir damals erzählen wollte die Zähne haben nichts mit dem Rücken zu tun. Weiterhin folgte ein Neurologe der zugleich Psychiater ist und nachdem er Untersuchungstechnisch nichts rausfand und mir nach Schilderung meiner Attacken eine Angststörung diagnostizierte. Empfehlung war ein Verhaltenstherapie. Habe ich dann auch angleiert und innerhalb von paar Monaten tatsächlich einen Platz bekommen. Zwischendurch kamen zu den wechselden Blutdruck Tabletten noch ein leichtes Anti Depressivum hinzu. Ich machte die Therapie mit 2facher Verlängerung und zwischenzeitlichem Therapeutenwechsel.

Also ich will die Therapie nicht schlecht reden. Sie hilft ungemein mit dem Problem umzugehen und es überhaupt zu verstehen. Gelöst hat Sie die Problematik allerdings nicht. Vllt hat Sie geholfen die Attacken etwas abzuschwächen.

Weiterhin Angst vor der Angst, immer wieder Rücken und Kiefer. Mittlerweile hatte es den Alltag schon bestimmt und sowas normales wie Einkaufen war bereits Folter pur. Man kann sich also vorstellen wie das soziale Leben aussah.

Natürlich war der Zahnarzt eine weitere Anlaufstelle in der ganzen Zeit und es gab eine Aufbissschine sowie ein rausnehmbaren Zahnersatz da mir im Unterkiefer 3 Backenzähne fehlten aufgrund von... ja nennen wir es beim Namen. Schlampiger Mundhygiene.

Auch das brachte keinen anhaltenden Erfolg. Die Schienen haben zwar die Zähne, welche sich bereits verschoben haben, vor weiteren Schäden bewahrt aber sonst nix. Das Zahnfleisch ist ebenfalls stark zurück gegangen. Problem dadurch wohl freiliegende Zahnhälse was insbesondere bei heiss/kalt Probleme macht.

Am ganzen Körper waren die Probleme spürbar. Gesicht verspannt, immer wieder Rücken, Nacken und Panik wenn es mal irgendwo zwickte was nicht erklärbar war. Und meistens war es das nicht ":/

Was mir recht schnell auffiel war das die einzige Besserung Sport war. Also wenn ich meinen Körper auf Temperatur brachte und so richtig schwitzte. In dem Zustand fühlte sich mein Körper ok an. Im Laufe der Zeit hab ich mir also ein halbes Fitnesstudio zugelegt. Laufband, Crosstrainer Gewichte usw. Wie gesagt in dem Moment war es gut. Allerdins waren die ersten 20 min Qual weil es überall zog und weh tat bis man mal Temperatur hatte und danach war es recht schnell auch wieder rum wenn man aufhörte. Die Motivation hielt sich also in Grenzen wie ihr euch vorstellen könnt. Es stellte sich immer nur kurzfristiger Erfolg ein. Das Resultat war das es schon fast in Richtung Depresssion ging.... Nein ich bin nicht selbstmordgefährdet... Aber die Intervalle sich aufzuraffen wurden immer länger bis man wieder ein Versuch startete. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, der zwischenzeitlich neue Job auch bereits wieder gekündigt worden und Krankengeld ausgelaufen. Ab hier kann ich nur von Glück reden meine Frau zu haben die mich nie unter Druck setzte und mittlerweile bis heute alleine für den Lebensunterhalt sorgt. Ohne Sie wäre ich vllt tatsächlich bereits zu SuizidGedanken abgedriftet.

Immer wieder gabs dann Versuche mit sport fitter zu werden, abzunehmen oder gar mit dem Rauchen aufzuhören. Alles war nur mit minimalem Erfolg gekrönt und sobald man 2 Tage mal nichts tat war es praktisch wieder dahin. Ok das Rauchen schreib ich mal einzig und allein der Dummheit zu. Das könnte man tatsächlich aber wenn man ohnehin jeden Tag seine Probleme spürt, fällt es echt schwer das noch obendrauf zu setzen.

Ich war mittlerweile absolut null belastbar. Bei den kleinsten außerplanmässigen Ereignissen artete das in Stress aus und ich konnte förmlich spüren wie sich alles anspannt und zu guter Schluss nicht selten in Panik endete. Da reichte schon wenn Besuch vor der Tür stand.

Alle Versuche scheiterten. Sei es über die verschiedenen Ärtze, Physiotherapie, Verhaltenstherapie, Sport oder sowas wie Autogenes Training. Thaimassagen getestet. Fehlanzeige außer das ich noch mehr Sorgen hatte weil ich ab da merkte wo es überall verspannt ist. Nämlich alles.

Nächtliches Sodbrennen, Übelkeit und Druck im Oberbauch waren bis hierher dazugekommen und immer wieder Begleiter das Alltages. Zusätzlich waren im Laufe der Jahre die Haare am Hinterkopf und im Schläfenbereich ausgegangen.

Über einen befreundeten Heilpraktiker gabs noch einige Versuche der Behandlung die mir aber nur in der Hinsicht geholfen haben wenn es akut war mit dem Rücken oder Beckenschiefstand. Er drehte und drückte mich dann gerade und meist gings dann wieder nach 2 Tagen.

Dann kam ein Erlebniss was mir wieder Mut machte. Wir planten einen USA Urlaub mit Freunden. 2 Wochen an der Westküste mit anschliessend 1 Woche Hawaii. Ich hatte schon Attacken wenn ich nur dran dachte aber meiner Frau zuliebe hab ichs durchgezogen. Und!!! Erstaunlicherweise hatte ich sehr sehr viel weniger Probleme als befürchtet. Die 3 Wochen verliefen im Vergleich zu daheim echt spitze. Wir waren wieder zuhause und die scheisse von vorher ging weiter. Das gab mir wieder zu denken. Das kann doch nicht sein. Ich fing wieder an im Netz zu forschen was ich mir eigentlich abgewöhnen wollte da ich danach meist eh nur noch 2 Wochen zu leben hatte aber egal.

Ein Begriff fiel mir ins Auge. Sensomotorische Körpertherapie. Ich dachte ja klar, wieder einer der versucht Geld zu machen mit schwachsinnigen Versprechen. Ich bestellte dennoch das Buch Unerklärliche Beschwerden von Helga Pohl. Was soll ich sagen. Das erste literarische Werk das mir alle meine Beschwerden aufführte. Aber wirklich alle. Bei anderen Quellen fehlte immer irgendwas oder passte nicht zu meinen Sympthomen. Dieses nicht. Es ging um das Thema was ich eh bereits vermutete und verantwortlich machte. Verspannungen der Muskulatur. Spezifischer noch. Es geht um Triggerpunkte und Verklebungen der Faszien. Leider erklärt das Buch nicht die Behandlungsmethodik an sich, da besagte Fr. Pohl wohl selber eine Klinik betreibt und dadurch bestimmt Kunden verlieren würde. Aber da es ausschliesslich um Triggerpunktbehandlung und Faszien ging dürfte Sie jetzt kein Wundermittel dazu haben sondern wie allgemein nachzulesen ist geht das nur über punktuelle Massage dieser Trigger. Ich mir also eine Massagehilfe besorgt, ein wenig Babyöl und auf die Suche gegangen. Ich kann gar nicht zählen wieviele dieser Triggerpunkte ich gefunden habe. Am ganzen Körper sind die vorhanden. Beispielsweise 2 am Arm. Einer davon Oberarm und einer Oberseite Unterarm direkt nach der Beuge/Ellenbogen. Diese 2 Punkte habe ich 5 min getriggert was absiolut schmerzhaft war, aber direkt und wirklich direkt dabei bekam ich Gefühl in die linke Hand die da bereits seit mehreren Monaten zur hälfte taub war und nichts anderes bis dahin geholfen hatte. Euphorisch behandelte ich mehrere Tage den ganzen Körper und es wurde insgesamt auch besser. Die Beweglichkeit nahm zu und insgesamt das Körpergefühl verbesserte sich.

Allerdings wie so oft zuvor lies ein Rückschlag natürlich nicht auf sich warten. Nachdem ich ein paar Tage nichts machte, es ist nämlich schon zeitaufwenig sich selbst zu massieren, fingen alle Probleme erneut und in fast dem gleichen Ausmaß wieder an. Vom emfinden her eher sogar noch schlimmer. Wieder einmal hab ich voll eins in die Fresse bekommen und die Motivation weiter zu machen war gegen null. Wer kämpft schon gern gegen Windmühlen an, oder wie dieser Typ aus der Sage der immer wieder ein Stein den Berg hoch rollt welcher dann kurz vorm Ziel abgeht und er von neuem anfangen muss. Deprimierend war gar kein Ausdruck. Ende Teil 1

Antworten
DXo8naldDkuck7x7


Teil 2

Das war der bis dahin beste Ansatz aus meiner Sicht und ich war überzeugt endlich den Schlüssel gefunden zu haben. Aber Pustekuchen. Nun Ok vllt muss ich noch eingestehen das Geduld nicht zu meinen Stärken gehört. Es muss bei mir auch immer recht schnell ein Erfolg spürbar sein. Naja wie auch immer. Das war vor ca nem halben Jahr und der bis dahin letzte Rückschlag. Vor 2 Wochen hab ich mich dann morgens wieder aus dem Bett gequält mit Kopfschmerzen und Armen aus Blei wo ich mir dachte, ok es kann nicht sein das ich morgens bereits im Arsch bin und erst den halben Tag benötige bis es einigermaßend geht. Ich brauche eine andere Matratze, aber was. Resultat aus der Forschung, Ich penne jetzt auf dem Boden und habe seitdem morgens zumindest keine Kopfschmerzen mehr. Auch habe ich die Triggerpunktmassage wieder aufgenommen und bisher den Eindruck das die Erfolge zumindest weitesgehend erhalten bleiben.Somit ist Motivation da weiterzumachen. Ich bin annähernd zu 100% überzeugt das die Probleme auf Verspannung allein zurückzuführen sind und die Panik ebenfalls dadurch ausgelöst wird wenn es mal zuviel wurde mit der Anspannung.

Das ist jetzt die grobe Zusammenfassung bis heute und da der Text eh schon ganz ordentlich ist mach ich erstmal Schluss und schau was so an Resonanz kommt. Hoffe ja der ein oder andere kann vllt zu neuen Ansätzen geschubst werden oder es fällt einem was ein was mir weiterhilft. Also nur zu bin gespannt

P#ongQo


Ich kann dir nur einen Rat geben.....hört sich hart an, aber, ich kann es nicht anders formulieren:

Hör auf, in Selbstmitleid zu vergehen, du bist übergewichtig, rauchst, und wunderst dich über hohen Blutdruck und das dir alles weh tut. Du hast nicht auf deine Zahnpflege geachtet und wunderst dich über Zahnprobleme, wobei ich diesen ganzen cmd-Quatsch eh an den Haaren herbeigezogen sehe, aber, das ist ein anderes Thema.

Ich kann dir nur raten....komm aus'm Pott, zieh mal eine Sache durch, egal in welchem Lebensbereich und hör nicht immer gleich wieder auf und suche Ausreden, warum dies oder jenes nicht wirkt oder warum du irgendetwas, wie z.B. das Rauchen aufhören, grad nicht "durchziehen" kannst. Bring mal was fertig und flüchte dich nicht immer wieder in Ausreden, wie krank du bist und was alles weh tut und warum du dies oder jenes nicht machen kannst....

Mir tun auch morgens die Knochen weh, wenn ich aufsteh, ich knirsche auch mit den Zähnen und presse, ich hab auch Verspannungen....so what.....wer hat das nicht auch mal mehr oder weniger...aber, ich mach da kein Bohei draus.....ich mache Dinge, die mir Spass machen, geh einer geregelten Arbeit nach und konzentrier mich nicht auf etweilige Befindlichkeitsstörungen, die ich zelebrieren könnte, ne.

Versuche, in dir selbst zu ruhen, sei stolz auf Dinge, die du tust und gut kannst, und versuche nicht, Aufmerksamkeit und Anerkennung über sekundären Krankheitsgewinn zu geneieren, dann gehts dir bald besser!!

Gruß Pongo

D<onalUdDusc"k77


Interessante Antwort

Ist in manchen Bereichen vllt auch nichtmal falsch.Wenn ich allerdings lese das du Menschen verallgemeinerst "Mir tun auch morgens die Knochen weh" bin ich mir nicht ganz sicher wie ich die Qualität deiner Antwot einordnen soll.

Wenn du das für dich selber in Ordnung findest und eben einfach so hinnehmen kannst ist das ja toll für dich. Ich würde es allerdings eher als unnormal bezeichnen.

Das man an vielen seiner Probleme und Beschwerden selbst schuld ist stelle ich auch nicht in Frage.Aber wofür bist du denn eigentlich hier wenn deine körperlichen Beschwerden so einfach zu ignorieren sind und du auch mit schmerzenden Knochen oder was auch immer deinen Spaß haben kannst.

Der Antwort entnehme ich das du zb keinerlei Erfahrung mit Angststörung oder Panikattacken besitzt. Unterm Strich ist die Aussage doch "Stell dich nicht so an" oder an der einen Hälfte biste selbst schuld und die andere bildest du dir ein!!!

Na denn Danke für deine Zeit den Beitrag überhaupt gelesen zu haben. Hilfreich ist die Antwort allerdings so gut wie gar nicht.

Kern der Aussage ist nämlich, Ignoriere die Problematik und mach einfach dann wirds irgendwann besser.

Da stellt sich mir doch eine Frage. Du als "Tipp-Geber" lebst nach diesem Motto. Warum genau hast auch du zb das Problem des Zähneknirchens/pressen. Warum tun dir morgens die Knochen weh und wieso hast du Verspannungen ??? Vllt solltest du dich selbst erstmal hinterfragen bevor du so wertvolle Tipps raushaust!!

TgintiFfaxx74


@ DonaldDuck:

Ich finde deinen Beitrag interessant; finde mich teilweise darin auch wieder. Habe die Pohl'sche Therapie auch mal ausprobiert; für ein paar Stunden war es besser, aber nix dauerhaftes. Und auf Dauer wohl auch zu teuer. Da ist dein "selbstquälerischer" Ansatz wohl dauerhafter. ;-D

Prinzipiell denke ich schon, dass Verspannungen extrem viel auslösen können. Habe es zumindest selbst erlebt. Wie ich auch die Geschichte von Dr. Pohl interessant finde; einer Psychotherapeutin, der man psychosomatische Beschwerden diagnostiziert, die aber dann doch körperlichen Ursprungs sind/waren. Herrlich, diese Ironie ... :-)

Berichte bitte weiter so.

@ Pongo:

Mir tun auch morgens die Knochen weh, wenn ich aufsteh, ich knirsche auch mit den Zähnen und presse, ich hab auch Verspannungen....so what.....wer hat das nicht auch mal mehr oder weniger...

Ein oder zweimal im Monat ist ja ok, aber wenns jeden Tag so ist, dann sollte man nicht mehr nur "so what" sagen. Man kann aber das alles ignorieren und so weitertun als sei nix. Die Rechnung kommt bestimmt. Irgendwann. Mal früher, mal später.

D(onalBdDucxk77


@ Tintifax74

Ja die Pohl'sche Therapie erscheint mir vom Ansatz bisher das sinnvollste. Es gibt deutschlandweit nur wenige die diese Therapie anbieten dürfen bzw unter diesem Namen. Und ja.. Es ist sehr teuer. Auch nicht wirklich in meinem Umfeld selbst wenn ich es in Erwägung ziehen würde.

Aber das wäre jetzt der Punkt der interessant wäre zu diskutieren. Bisher bin ich der Auffassung das die Behandlung im Prinzip nicht so gravierend von der allgemeine empfohlenen Triggerpunktbehandlung abweichen kann. Wenn du schonmal nach dieser Art behandelt wurdest, wie sieht das denn im einzelnen aus?

Mit der Besserung wird es so sein wie mit dem Punkt wo Pongo meinte man muss auch mal etwas länger durchziehen. Zumindest dabei geb ich ihm sogar Recht und vllt muss ich mir dabei sogar mangelde Disziplin wirklich ankreiden. Wenn man halt seit knapp 10 jahren immer wieder annähernd täglich Probleme hat und jeder Ansatz, egal wie lange er andauerte nach kurzer Zeit nichtstun wieder verflogen ist kann das schon sehr kräfteraubend sein.

Lange Zeit war es ja auch so das ich gar nicht wusste was überhaupt genau zu tun ist. Durch lange Beobachtung bin ich letztendlich zu dem Schluss gekommen das es wahrscheinlich rein um die Muskulatur geht. Zb sind die Probleme in den warmen Monaten wesentlich geringer als zb jetz wo es kalt ist.

Wie gesagt wäre es nett wenn du die Behandlung nach Pohl näher beschreiben könntest. Würde mich interessieren wie dabei genau vorgegangen wird oder was die so für Aussagen getroffen haben

DXo)naTldD:uck707


@ pongo

Oh...na gut, da hab ich mich wohl vertan was das Geschlecht anbelangt Sorry.

Aber im Kern ja eigentlich unerheblich. Es hat mich weiterhin beschäftigt und ich habe mir noch andere Beiträge von dir zur Gemüte geführt. Und siehe da... Es gibt doch tatsächlich auch welche die auf Erfahrungen basieren und vllt sogar etwas mit Wissen zu tun haben könnten. Daher frag ich nun nochmal freundlich nach warum bei mir und manch anderen mit dieser ruppigen und Vorurteilhaften Art geantwortet wird.

P%ongxo


Lieber Donald,

ich bin überhaupt nicht ruppig, sondern ich sage, vielleicht manchmal etwas hart im Ton, das mag sein, was ich für richtig halte. Ich schmiere niemandem Honig ums Maul, das hab ich nicht nötig..wirklich nicht, das tun aber die viele andere...die erzählen dem anderen, was dieser hören will, nur um gemocht zu werden. Nur weil ich dir etwas schreibe, wovon ich glaube, das es den Kern der Wahrheit treffen......KÖNNTE......es aber im ersten Moment weh tut zu hören deinerseits.....wenn du mich deshalb nicht magst....macht mir das nichts....weil du in diesem Moment nicht erkannt hast, das es vielleicht einen Funken Wahrheit gibt an dem was ich geschrieben habe.....ich kann dich auch betütteln, kann dich bemittleiden...dir die 20ste Therapiemöglichkeit erklären , ich kann dir...kurz gesagt...die Seele für einen kurzen Moment streicheln....aber.....das hilft DIR nicht, dein Problem zu erkennen und ev. drüber nachzudenken, was ich dir eigentlich mit den "barschen Worten" klarmachen will.

Ich antworte nicht immer so strikt....aber, wenn ich glaube, das man vielleicht jemandem mal mit klaren Worten eine andere Brille aufziehen hilft...dann hab ich doch schon was erreicht....oder? ;-)

_mPar3vakti,_


Gut ist schon mal, dass du die Motivation hast, etwas an deinem Zustand zu ändern. Positiv auch, dass du schon vieles ausprobiert hast um etwas zu ändern. Nur steht dir deine Ungeduld und dein quasie nicht vorhandene Durchhaltevermögen im Weg und dein innerer Schweinehund.

Was kann helfen? Erstelle schriftlich einen Plan! Setze dir ein Ziel und überlege, wie du es erreichen kannst. Unterteile dein großes Ziel in kleine Etappenziele. Sport ist ein gutes Beispiel. Hier könntest du einen Trainings- und Stundenplan erstellen. Wenn dann z.B. auf deinem Plan steht, dass du am Montag Schwimmen gehst, dann gehe schwimmen! Egal, ob du Lust hast oder nicht. Ausreden gelten nicht (außer Krankheit, Todesfälle o.ä ).

Klar, kann es auch mal Durchhänger und Rückschläge geben. Dann ist es halt so. Nur ist es wichtig, sich notfalls zu zwingen weiter zu machen. Dabei immer das eigene Ziel vor Augen halten.

Allerdings wie so oft zuvor lies ein Rückschlag natürlich nicht auf sich warten. Nachdem ich ein paar Tage nichts machte, es ist nämlich schon zeitaufwenig sich selbst zu massieren, fingen alle Probleme erneut und in fast dem gleichen Ausmaß wieder an. Vom emfinden her eher sogar noch schlimmer. Wieder einmal hab ich voll eins in die Fresse bekommen und die Motivation weiter zu machen war gegen null.

Das ist das, was ich nicht verstehe... Du merkst zwar, dass die Massage hilft, aber gibst beim kleinsten Rückschlag wieder auf. Warum? Sehe doch mal das Positive. Die Massage hat dir doch grundsätzlich geholfen. Wenn du die Massage aber nur ein paar Tage durchziehst und dann eine Weile nix machst, dann ist es doch logisch, dass die Beschwerden wieder anfangen. Das sollte dir doch zeigen, dass du am Ball bleiben musst, damit es dir (vielleicht irgendwann Dauerhaft) besser geht.

Mal ein paar Wochen Sport oder ein paar Tage Massage und schon ist alles in Butter. Sorry, so funktioniert das leider nicht! Wenn du eine deutliche Verbesserung deiner Beschwerden erreichen willst, musst du am Ball bleiben! Ja, auch, wenn es dir irgendwann wieder besser geht, wirst du weiter machen müssen damit sich dein Zustand nicht wieder verschlechtert.

Dlonal-dDupck77


@ pongo

Diese Brille muss man mir nicht aufziehen. Ich kann das glaube ich schon ganz gut selbst einschätzen mittlerweile wann ich etwas durchziehen muss und wann nicht. Das rauchen Beispielsweise hatte ich über ein halbes Jahr eingestellt. Es brachte null Verbesserung. Nunja jetzt könnte man drüber streiten warum man es doch wieder tut aber das müssen wir nicht. Es ist unterm Strich gesehen dumm das weis ich. Damit will ich nur sagen das du dir anhand der Zeilen ein solches Urteil ohne jemanden zu kennen oder zumindest nochmal hinterfragt hast gar nicht erlauben kannst. Nun stell dir mal vor die Person gegenüber ist psychisch sowieso bereits labil und du kommst mit sowas um die Ecke. Was meinst du was das für Auswirkungen haben könnte. Zugegeben vllt unwahrscheinlich aber wer weis.

@ Parvati

Jop habe ich bemerkt das Sport oder Massage Verbesserung bringen... Aber eben immer nur in diesem Moment. Über Nacht war es dann wieder gleich beschissen oder schlimmer. Es war nicht merkbar das Verbesserungen geblieben sind und sei es noch so wenig. Also schlussfolgerte ich daraus das noch immer etwas anderes eine Rolle spielt. Nun kommen wir zu dem Thema Über Nacht war es wieder scheisse. Ich hatte mehrere Matratzen ausprobiert. Weich, Hart, Federkern Kaltschaum usw. Die Probleme veränderten sich nach Unterlage. Bei der einen gab es Rückenschmerzen, bei der anderen sind dieArme eingeschlafen und mehr Kopfschmerzen. Die Couch war auch des öfteren das Nachtlager. Alles unterm Strich in irgendeiner Weise beschissen.

Wenn du also machst und tust und keine Erfolge auch bleiben, wie lange machst du dann weiter ???

Ich schrieb ja... aus der Not heraus, weil ich recht sicher bin das es was während der Nacht sein muss, also an der Schlafunterlage liegen könnte und ich nun auch nicht Unsummen an Geld für Matratzentests ausgeben kann und will, bin ich auf den Gedanken gekommen. Versuchs doch einfach mit dem Boden. Wieviele Kulturen schlafen so ???

Das mache ich seit knappen 2 Wochen und bisher gibt es Verbesserung. Erfolge bleiben auch einigermaßend. Bisher keine Kopfschmerzen oder Ziehen im Kiefer. Die Schulterpartie wird täglich lockerer und beweglicher.

Es ging mir nur darum das vllt noch jemand eine Idee hat die zusätzlich helfen kann oder das jemand mit gleicher Problematik ebenfalls neue Ansätze bekommt

mgusihcus_6x5


Ich habe einige Beiträge gelöscht. Bitte möglichst sachlich bleiben und auf persönliche Anfeindungen verzichten.

mSusKicu2s_6x5


DonaldDuck77: Übergewichtige haben oft einen schlechteren Vitamin-D-Status als Normalgewichtige, und das Rauchen stellt wahrscheinlich einen zusätzlichen Riskofaktor für Vitamin-D-Mangel dar. Wurde der Vitamin-D-Spiegel im Blut bei Dir in letzter Zeit mal bestimmt?

Nächtliches Sodbrennen, Übelkeit und Druck im Oberbauch

Evtl. eine Gastritis? In diesem Zusammenhang könntest Du auch mal auf Vitamin-B12-Mangel prüfen lassen, am besten über den Blutwert [[www.vitaminb12.de/mangel/test/holo-tc-test Holo-TC]].

DsonajldDmuck077


Nein, in letzter Zeit wurde gar nichts kontrolliert.

Dazu muss ich auch sagen das ich mittlerweile ungern zum Arzt gehe wenn nicht wirklich was gravierendes oder direkt ersichtliches vorhanden ist.

Ich hatte den Eindruck das sobald die Psyche im Spiel ist wirst du nicht mehr so ganz ernst genommen und all deine Beschwerden sind nur im Kopf. Mehrfach habe ich versucht Physiotherapie oder ähnliches zu bekommen. Auch mit der Erklärung ich möchte gern von einem Fachmann unter Anleitung lernen was und wie ich zuhause Übungen machen kann.

Du bist noch jung, du kannst doch schwimmen gehen war die Aussage. Nunja darüber könnte man jetzt stundenlang diskutieren aber ich bin vom Gesundheitssystem nicht wirklich überzeugt. Es geht doch meist eh nur ums Geld und erst dann um die Gesundheit des Patienten, wenn überhaupt.

Aber Danke für den Ansatz, ich werde mich damit beschäftigen.Ist ja sowieso momentan nicht uninteressant in der jahreszeit. Dabei könnte man gleich mal fragen ob jemand gute Produkte kennt um Vitamin D zuzuführen. Nach meiner Kenntnis wird das ja fast ausschliesslich über Sonne bzw die Haut gebildet. Ist momentan also schwer ":/

_,Parv8atxi_


Wenn du also machst und tust und keine Erfolge auch bleiben, wie lange machst du dann weiter ???

Du musst so lange am Ball bleiben wie nötig - und wenn es Monate oder Jahre sind. Und ja, ich weiß wovon ich rede!

Du Rauchst, du hast (wenn ich es richtig gedeutet habe) Übergewicht und Bewegst dich womöglich nicht ausreichend und dir geht es psychisch nicht gut. Du steckst in einem Teufelskreislauf... eines führt zum anderen. Mich wundert es nicht, dass es dir schlecht geht.

Fakt ist nun mal: Wer sich wenig bewegt und übergewichtig ist, bei dem besteht nun mal die Gefahr, dass Gelenke irgendwann einen Schaden nehmen und und Muskeln sich verspannen. Folge: Schmerzen. Kommen noch zusätzlich psychische Probleme hinzu, dann wird dies noch verstärkt. Heißt, Muskeln verspannen sich noch mehr. Also noch mehr Schmerzen. Inwieweit der Rauch darauf Auswirkungen hat, weiß ich nicht. Gut kann dieser allerdings nicht sein.

Aus meiner persönlichen Erfahrung als ehemaliger Schmerzpatient mit psychischer Erkrankung, kann ich dir nur den Rat geben: Bewegung, Bewegung und Sport! Am besten noch Entspannungstechniken wie PMR oder Meditation und du wirst deine Schmerzen ganz oder zumindest zum Teil in den Griff bekommen.

Es ist aber auch das, was allgemein immer von Ärzten gepredigt wird. Bewegung und Sport wirkt sich nun mal positiv auf Körper UND Seele aus. Das sollte doch eigentlich als Anreiz genügen, um genau das über einen langen Zeitraum durchzuziehen.

Der Anfang ist schwer. Erfolge stellen sich auch nicht von heute auf morgen ein. Man braucht Geduld und Durchgaltevermögen. Sonst bringt das alles nix.

Auch mit der Erklärung ich möchte gern von einem Fachmann unter Anleitung lernen was und wie ich zuhause Übungen machen kann.

Dafür brauchst du nicht zwingend Physiotherapie! Einige Krankenkassen bezahlen auch Kurse (Rückenkurs, Pilates, Yoga). Ich bin bei der AOK und da kann ich zwei Kurse (mit jeweils 10 Einheiten) im Jahr fast kostenlos in Anspruch nehmen. Wenn man dann ein entsprechendes Körpergefühl entwickelt hat, kann man die Sachen zu Hause durchführen und kann auch über YouTube oder Fitness-DVDs zu Hause vor dem TV turnen. Du kannst dich auch in einem Fitnesscenter anmelden. Zusätzlich kannst du noch Radfahren, Schwimmen, Joggen, Wandern usw. Du hast viele Möglichkeiten. Du musst sie nur nutzen!

Du bist noch jung, du kannst doch schwimmen gehen war die Aussage.

Da hat der Arzt nicht unrecht!

Nunja darüber könnte man jetzt stundenlang diskutieren aber ich bin vom Gesundheitssystem nicht wirklich überzeugt. Es geht doch meist eh nur ums Geld und erst dann um die Gesundheit des Patienten, wenn überhaupt.

Du kannst dich aber nicht immer nur auf die Ärzte, Physiotherapeuten und das Gesundheitssystem verlassen. Du hast sehr viele Möglichkeiten auch selbst aktiv etwas zu tun und die Möglichkeiten hast du eben noch nicht völlig ausgeschöpft.

D'o9naldDu`ck7x7


":/

Jetzt muss ich mich tatsächlich hinterfragen ob ich zu faul bin.

Im Prinzip Nr.2 nach Pongo die mir das sagt. Zwar etwas versteckter aber wohl doch in diese Richtung.

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