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Ich + Schlaf = Hölle ...

Rneisf,inkenxMutti hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen :)

Seit ich denken kann, habe ich Probleme mit dem ein-und durchschlafen. Zudem sind seit einiger Zeit neue Probleme aufgetaucht, aber mal von Anfang an... Ich versuche, mich kurz zu halten.

Mit fünf kam ich in ein Kinderheim, nachdem ich ein Jahr zuvor in eine Pflegefamilie kam, welche mich in jeglicher Art misshandelte. Soweit ich weiß, musste mich die Polizei rausholen, und laut Bericht war ich völlig abgemagert, grün und blau geschlagen, etc. Es fehlte auch wohl nicht mehr viel, und ich wäre da oben...Und dann fing es an. Ich war bis tief in die Nacht wach, nachdem ich ins Heim kam. Dort bekam ich dann auch erschreckend reale Halluzinationen, fing an, mir die Nägel komplett abzukauen, habe meinen Kopf gegen die Heizungsrippen geschlagen...naja, ich hab halt n ganz schönen Knacks gekriegt. Und ehrlich gesagt kann ich mich nicht erinnern, auch nur eine Woche gut geschlafen zu haben. Ich brauche auch heute noch bis zu drei Stunden, teils kann ich nicht stillhalten, etc. Ich war erst vor zwei Monaten bei meinem Neurologen, ich wurde zwei Nächte Zuhause komplett verkabelt...damit zu schlafen war fast unmöglich. Raus kam: nix. Zumindest nichts körperliches. Ich nehme auch schon seit Jahren abends Medikamente, die mir das schlafen erleichtern sollen. Falls irgendwem die Diagnosen und Medis interessieren: Depressionen, ADHS, soziale Phobie, Hypochondrie, Kardiophobie, Zwangsstörungen und vermutlich auch schizoide Persönlichkeitsstörung. Medikamente: Escitalopram, Medikinet 20mg, 40mg, Promethazin. Ich war schon neun Mal in stationärer Behandlung, aber los werde ich das alles nie. Bei der Krankenkasse auch als chronisch eingetragen. Was mir aber seit einigen Wochen noch mehr zu machen schafft: Ich liege im Bett, versuche einzuschlafen, und dann durchfährt mich plötzlich eine Art Stromstoß. Mein ganzer Körper zuckt und krampft sich urplötzlich zusammen, damit einher geht das Gefühl einer Panikattacke, Herzrasen etc. Und das passiert teilweise bis zu dreimal hintereinander. Allerdings liegen einige Minuten dazwischen. Natürlich habe ich inzwischen schon Angst, mich hinzulegen, weil ich befürchte, dass das wieder passiert. Und ab und an bekomme ich urplötzlich panische Angst, ich muss mich dann aufsetzen, schnappe nach Luft, und denke dass ich gleich sterbe. Alles mehr als unangenehm. Kennt das jemand von euch? Ich habe inzwischen die Hoffnung aufgegeben, jemals richtig schlafen zu können, und überlege, noch mal einen Termin beim Neurologen zu machen. Wäre das ratsam? Ich meine, ich hatte ja erst vor kurzem die Schlafüberwachung... jedenfalls mag ich mich schon gar nicht mehr hinlegen, aber muss ich ja irgendwie. Was ich aber schon immer gut konnte: ich kann mich tagelang an Träume erinnern. Ich träume ziemlich real, empfinde Angst, Schmerz und handle genau so, wie ich es auch im Alltag tue. Wenn ich nicht wüsste, dass ich träumen würde, könnte ich keinen Unterschied zwischen Realität und Traum machen. Ich wurde auch schonmal erschossen. Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich, oder hat ein paar Tricks auf Lager. Warme Milch, Lavendel, autogenes Training funzt nicht.

Grüße @:)

Antworten
Dzie B"lutlxinie


Das klingt für mich psychosomatisch. Eine bekannte von mir hatte psychosomatische krampfanfälle.

Ich kann dir zwar nicht helfen drücke aber die Daumen und lese still mit @:)

ASrca%nia


Liebe ReisfinkenMutti,

tut mir leid, dass Du soviel durchmachen musstest! :)_

Treten die Zuckungen bei Dir genau in dem Moment auf, in dem man fast schon eingeschlafen bist? Ich meine damit den Augenblick, in dem das Bewußtsein "wegkippt".

Mir geht es seit Oktober 2015 so. Beim Einschlafen spüre ich mit unterschiedlicher Stärke elektrische Schläge und es kommt auch zu einer Bewegung des Körperteils, durch den der Strom grade fließt (z.B. Hand fliegt vom Bett hoch).

Ich hatte deswegen Probleme, überhaupt einschlafen zu können.

Falls es bei Dir ähnlich ist, dann könntest Du beim Neurologen mal über ständige Myoklonien (= Muskelzuckungen) beim Einschlafen sprechen.

Allerdings habe ich im Gegensatz zu Dir keine Panikattacken oder Angst und auch keine psychischen Probleme.

Seit Oktober 2016 nehme ich Clonazepam dagegen ein (0.25mg bis 0.5mg zur Nacht), was in den meisten Fällen gut hilft. Clonazepam ist derzeit das Mittel der Wahl bei Myoklonien beim Einschlafen. Aber ACHTUNG: Clonazepam kann stark abhängig machen! Daher nehme ich nur in Ausnahmefällen 0,5mg zuer Nacht ein.

Die Beschwerden werden 'propriosinpaler Myoklonus' genannt. Bei vielen Patienten wird keine Krankheit gefunden, die diese Zuckungen erklären können.

Es gibt allerdings einige Medikamente, die solche Zuckungen auslösen können. Auch das Medikament Escitalopram steht unter Verdacht, dass es Myoclonus auslösen könnte.

Vielleicht sind das ein paar Punkte, die Du mit einem Neurologen besprechen könntest, falls es bei Dir in die gleiche Richtung wie bei mir geht?

Liebe Grüße und die besten Wünsche Dir :)*

Arcania

Arrca-nia


Ooops—ganz vergessen:

Ich war damit 2016 auch im Schlaflabor. Man hat die Zuckungen dort per Videodokumentation gesehen, aber nichts auffälliges gemessen.

Ich habe erst viel später in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung gelesen, dass man diese Zuckungen nur in ganz speziellen Schlaflaboren, die eine "Multikanal-EMG-Ableitung" durchführen können, nachweisen kann.

Nochmals alles Gute Dir,

Arcania

RAe)isfIinHken\Mutti


Nein, eben nicht, und das finde ich ja so seltsam. Ich liege vielleicht fünf Minuten, bin nicht mal in der Nähe davon einzuschlafen, und dann passiert es... Und bei mir ist es der ganze Körper, der dann irgendwie die Kontrolle verliert.

FSelsahexldin


Oje, das tut mir leid, dass du dich mit dem Schlafen so quälen musst! :)*

Einen richtig guten Rat kann ich dir nicht geben, aber hast du es schonmal mit Sport abends probiert? Wenn ich psychisch belastende Situationen habe, hab ich das oft, dass ich im Bett liege und mich total gehetzt fühle und überhaupt nicht runter komme. Seit ich regelmäßig Sport mache ist es deutlich besser. Insbesondere habe ich das Gefühl, dass es mir hilft wenn ich nachts jogge und dann einfach nur noch ins Bett falle. Bei so massiven Problemen wie du sie hast, wird das bestimmt nicht komplett helfen, aber falls du keinen Sport machst, gibt es vielleicht trotzdem eine kleine Besserung?

Alles Gute! @:)

PBlüsc hbiesxt


Du könntest es mal mit kalifornischem Goldmohntee versuchen.

Kann man auch selber anpflanzen.

tOatxua


Hast du eine Traumatherapie gemacht, Reisfinkenmutti?

RQe?isfinxke<ndMutti


Sport hilft nicht. Ich war knapp zwei Jahre regelmäßig im Sportstudio, hat nichts geändert. Puh, ich hatte so ziemlich alle Therapien. Verhaltens-Konfrontations-Tiefentherapie... Hatte mal an Hypnose gedacht, da ich zwar gut über das erlebte reden kann, aber sicher einiges verdrängt habe, wo ich so einfach nicht mehr dran komme. Davon ab war mein Leben danach weiterhin, für mich, die Hölle. Neun Jahre in einem Kinderheim, wo wir mit sechs Jahren schon schwerste Gartenarbeit machen mussten. Einmal wurde ich über Nacht, mitten im Winter, im arschkalten Keller nur mit Schlafanzug eingesperrt, weil ich (und das ist kein Witz) wegen einer Erkältung "zu laut" die Nase hochgezogen habe. Als Beispiel. Man möge denken, das sei eine mittelalterliche Methode...das ist 'erst' 18 Jahre her (bin 30) . Und nach all den zahlreichen Therapien etc, wünschte ich mir, dass irgendwann mal Schluss damit ist. Das ist auf Dauer auch sehr anstrengend. Alleine schon jedesmal wieder alles von vorne bis hinten runterleiern...

R eisfitnkenMxutti


Goldmohntee. Noch nie gehört, dass muss ich erstmal googeln. ;-D

L_uci3x2


Ich würde denken - weiterhin Traumatherapie. Du assoziierst nacht mit trauma und folter. Das wird der Knackspunkt sein. Das muss therapeutisch gelöscht werden. Nicht einfach.

Viele Leute mit Trauma dissozieren oder bauen eine Mauer vor der Trauma auf. D.h. der Trauma wird sehr tief begraben//weggemauert aus Selbstschutz. Es ist sehr schwierig völlig daran zu kommen und kann wirklich viele Jahre dauern. Es gibt einige noch experimentelle Verfahren die eine Wirkung zu zeigen erscheinen. Leute mit Flashbacks sind am einfachsten zu therapieren - Trauma ist auf die Oberfläche und leicht zu greifen. Dissoziativen oder verdrängte am schwierigsten. Es braucht ein Menge Geduld. Es ist auch ein sehr, sehr harten Weg.

Die Schizoide Persönlichkeitsstörung macht es schwieriger an dich ranzukommen - da muss man auch ansetzen. Dadurch ist ja der menschliche Interaktion deutlich gehemmt.

RjeisfinQken/Mxutti


Das Problem ist nur, dass ich derzeit noch nicht wieder für eine Therapie bereit bin, und dann bringt das auch nicht viel. Die letzte stationäre ist auch erst eineinhalb Jahre her. Zudem bräuchte ich dann auf jeden Fall ein Einzelzimmer, sonst halte ich das kaum aus. Meine Betreuerin zum Beispiel, die ich seit sechs Jahren habe, war noch nicht einmal in meiner Wohnung. Weil ich sonst das Gefühl habe, dass mein Schutzraum keiner mehr ist. Und Doppelzimmer sind schrecklich...das sprechen über meine Probleme ist nie das Problem gewesen. Was ich noch nie konnte: jemandem länger als eine Sekunde in die Augen schauen. Wenn ich zum Beispiel unterwegs bin, und mir kommt jemand entgegen, gucke ich auf den Boden, bis er vorbeigegangen ist. Alleine schon das Gefühl, wenn ich angeguckt werde... Kann ich nicht genau beschreiben. Das ist auf jeden Fall nicht nur im Alltag problematisch, da mir immer unterstellt wird, ich würde nicht zuhören. Da ich dem gegenüber kaum in die Augen schauen kann. Dem ist aber nicht so. Und das hat auch nichts mit mangelndem Respekt zu tun. Den Therapeuten sage ich das zwar immer, ist aber trotzdem nicht schön. Und warum ich das habe, keine Ahnung... Ich vermute, weil ich all die zehn Jahre in der Schule gehänselt, und niedergemacht wurde. Vor der Tafel wurde ich ständig ausgelacht. Nicht nur, dass das Heimleben die Hölle war. Die Schule war auch kein bisschen anders. Ich kam also aus einer Pflegefamilie, die mich misshandelt hat, obwohl ich nichts falsch gemacht habe. Meine Mitschüler haben genau so gehandelt. Und das Heim, tja. Seitdem hatte ich kaum Freunde, und ich will auch keine haben. Ich kann mit Freunden auch nichts anfangen. Ich bin fast ausschließlich 365 Tage im Jahr alleine. Es sei denn, ich habe eine Beziehung. Die letzte ist zweieinhalb Jahre her. Aber da mir ein Exemplar mal das Jochbein brach, und ein anderer versucht hatte, mich umzubringen... Nicht nur, dass ich als Kind nie eine Bindung oder Vertrauen aufbauen konnte. Und wenn doch, setzte es was. Ich kriege ja schon fast zuviel, wenn mich wer anruft... Aber ich schweife ab, merke ich grade. ;-D

tCatuua


Ich verstehe, dass du vor einer weiteren Therapie zurückschreckst.

Solange eirst du aber mit den Auswirkungen keben müssen.

Es gibt übrigens auf Trauma spezialisierte Kliniken. Ich weiß von einer und die haben selbstverständlich nur Einzelzimmer.

Guck dir doch mal die [[http://www.klinik-waldschloesschen.de/fuer-patienten/ internetseite]] von denen an.

RKoad=ie


Es könnte sehr gut eine Nebenwirkung des Antidepressivums sein.

Ich schlafe auch sehr schlecht, und wenn ich mein Schlafmittel nicht nehme, so gut wie gar nicht meh und. Leider machen es alle diese Medikamente schwer, wieder ohne sie auszukommen, auch deine müsstest du "ausschleichen" und keinesfalls einfach weglassen.

Es gbit keine schnelle Lösung für unser Problem, nur eine Überlegung, ob man dem Körper nicht doch eine Chance geben sollte, ohne chemische Dauer-Keulen wieder zurückzufinden in ein natürliches Schlafverhalten. Du siehst, einen richtigen Rat habe ich nicht für dich, aber dass man Leidensgenossen hat, kann ja auch ein bisschen trösten, oder?

Gruß, Roadie

Ree9isfi nkenMxutti


Ja, aber einmal wurde in meiner Therapie das Medikament komplett abgesetzt, und habe wirklich keine Sekunde schlafen können. Ich merke ja, dass mir das Medikament hilft, dass ich davon müde werde. Ohne geht absolut nichts.

Update zur letzten Nacht: diesmal hat nicht der ganze Körper gezuckt, hurra. Dafür aber mein Kopf, bzw Genick, und zwar so, dass ich mir auf die Zunge gebissen habe. Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass im Zuge meiner Karpaltunnel Erkrankung mein Nacken geröntgt wurde. Dabei stellte sich eine Diskus-irgendwas raus, sprich, eine Bandscheibe macht Anstalten, abzuhauen. War aber wohl noch nicht so schlimm, da dahingehend nichts unternommen wurde. Bzw die war/ist noch weit entfernt von den Nerven, guckt aber schon leicht raus. Das war vor knapp zehn Monaten.

Ich erwähne dies, da ich mir vorstellen könnte, dass das Körperzucken daher kommen könnte, sollte sich die Bandscheibe weiter vor gekämpft haben. Als ich heute morgen wach wurde, mich hin setzte, kurz dampfte und mein Blick durch den Raum wanderte, erschrak ich. (Zur Info: Einzimmerwohnung). Robbie lag auf dem Kühlschrank. Robbie ist meine kleine, flauschige Plüsch-Robbe, ohne die ich nicht einschlafen könnte. Ich erzähle ihm dann immer von meinem Tag, meinen Sorgen, etc. Mag bekloppt klingen, aber so war ich schon immer. Wohl auch, da ich weder in den so wichtigen jungen Jahren eine Bindung zu wem aufbauen konnte, noch heutzutage. Wenn man mit vier Jahren von der alkoholkranken Mutter entfernt wird, in eine Pflegefamilie kommt, die einen aus Spaß misshandelt, dann in ein Heim, welches eher Sklaverei und Ausbeutung ähnelte (klingt mies, aber ein passender Begriff fällt mir nicht ein. Denn schon bei den harten Gartenarbeiten haben die Erzieher selbst keinen Finger krumm gemacht, uns stattdessen nur faul sitzend Befehle erteilt), wen wundert's ?Und gut, dass ich vor dem Schlafen noch meine Sorgen von der Seele rede. Tagsüber führe ich sonst ausgiebige Selbstgespräche, in denen ich teilweise ziemlich gut mit mir selbst diskutiere XD Oder aber mit meinen Reisfinken. Aber Robbie fällt schon höchst selten aus dem Bett, da ich ihn immer fest in den Armen halten. Da er aber nun auf dem Kühlschrank lag, und ich mich nicht daran erinnern kann, muss ich wieder geschlafwandelt sein. Denn im Wachzustand käme es mir nicht in den Sinn, ihn da zu parken, um dann wieder einzuschlafen. Schon in jüngeren Jahren berichteten mir Freunde, bei denen ich übernachtete, immer wieder davon, was ich nachts für Sachen machte. Alles war dabei, vom harmlosen hin setzen, bis hin zum Essen eines halben Hamburgers (den ich abends verweigerte, da Ananas drauf war, pfui spinne), und anziehen, bzw dem Versuch, von Klamotten des Kumpels.

Leider habe ich keine Kamera oder ähnliches, mit der ich mich die ganze Nacht über filmen könnte. Allerdings sieht mein Bett morgens aus wie ein Schlachtfeld, ich habe sieben Kissen, drei fliegen immer komplett raus, die Decke ist komplett in sich verdreht, und sonst noch so Sachen. Aber ich träume ja auch erschreckend real. Leider war wohl beider Schlafüberwachung nichts zu sehen, wohl der berüchtigte Vorführ-Effekt. Denn als ich damals Mal für eine Woche bei dem Kumpel übernachtete, was oft vorkam, war ich auch nicht jede Nacht unterwegs. Dafür habe ich ihm aber wohl jede Nacht ein Ohr abgekaut :-D Das habe ich heute noch. Wenn ich wach werde, bzw in der Zone zwischen Schlaf und Wach, höre ich mich selbst reden, sogar sehr deutlich, komplex und laut, bin aber noch nicht so wach, das ich es selbst stoppe. Schon ziemlich schräg, aber teilweise auch echt lustig. "Stellen Sie den Karton mit den Eiern bitte da ab" ... Ahja XD

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