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Meine Gedanken machen mich psychisch fertig?

Scop'hie-li3ndner hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe community,

Ich bin 17 und gehe auf ein Gymnasium ich weis nicht wirklich ob die Frage hier rein passt, aber ich brauche dringenden Rat.

Ich mache mir um alles zu viele Gedanken. - Klingt jetzt harmlos, aber ich kann nachts nicht mehr einschlafen. Wenn beispielsweise Freunde ohne mich etwas machen, dann denk ich Tag und Nacht darüber nach warum. Wenn ich in der Arbeit nicht drangenommen werde, dann verfolgt mich das Wochen. Ich kann meine Gedanken nicht abschalten, ich frage mich immer im Kopf: Warum ist das so? Bin ich nicht gut genug? Was soll ich tun? Wenn ich eine 3 statt einer 2 schreibe dann bin ich den ganzen Tag wieder in Gedanken. Wenn mein Schwarm mal ein anderes Mädchen anschaut, beschäftigt mich das den ganzen Tag. Ich halte es nicht mehr aus. Kann ich zum Psychologen? Meine Eltern sagen ich soll einfach nicht dran denken, aber das ist eindeutig der schlechteste Rat...Ich bin durchgehend im Stress, kann nicht schlafen, kann mich nicht auf wichtigere Sachen konzentrieren, sobald ich mich über etwas freu, kommen im nächsten Moment alle Gedanken wieder hoch.

Es macht mich kaputt, über alles so nachzudenken, was soll ich tun?

Antworten
FMan!txiK3


Hallo Sophielindner

Klar passt die Frage hier rein!

In dem besonderen Punkt über das Denken stimme ich Dir zu: einfach nicht an etwas zu denken bewirkt das Gegenteil dessen, was eigentlich erwirkt werden soll. Denn um an etwas zu denken, müssen die Gedanken darauf gerichtet sein. Sie auf zu etwas konkretes ausrichten und zeitgleich nicht darauf zu fokussieren ist zugegeben paradox.

Wenn beispielsweise Freunde ohne mich etwas machen, dann denk ich Tag und Nacht darüber nach warum.

Das klingt, als "müssten" diese Freunde immer(?) mit Dir etwas unternehmen, geht denn das? Hast Du denn immer Zeit, wenn Deine Freunde etwas machen wollen (oder umgekehrt)? Es besteht die Gefahr, dass einige dieser Freundinnen oder Freunde sich dann eingeengt fühlen könnten und das ist dann durchaus geeignet, Distanz zu schaffen, wo eigentlich (von allen) Nähe gewünscht ist.

Ich glaube, ich kann Dich da gut verstehen, wenn Du in diese Gedanken nach dem "warum" versinkst, doch: braucht es da wirklich einen Grund, dass Deine Freunde auch einmal etwas ohne Dich unternehmen?

Wenn mein Schwarm mal ein anderes Mädchen anschaut, beschäftigt mich das den ganzen Tag. Ich halte es nicht mehr aus.

Ja gut. Wie aber ist es, wenn Du einmal (im Geiste) die Rollen vertauschst? Wie würde Dein Schwarm reagieren (sollen)? Es ist u.U. nicht leicht, sich da hinein zu versetzen.

Ich bin durchgehend im Stress, kann nicht schlafen, kann mich nicht auf wichtigere Sachen konzentrieren, sobald ich mich über etwas freu, kommen im nächsten Moment alle Gedanken wieder hoch.

Das Ergebnis dieses intensiven Nachdenkens ist also Stress, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Deine Eltern: fühlst Du dich von ihnen verstanden? Lasse Dir gerne Zeit mit einer Antwort in dieser Hinsicht und schreibe, wenn Du magst und sich eine gefundene Antwort "richtig" anfühlt, bzw. stimmig erscheint.

F#anItiKx3


Warum ist das so? Bin ich nicht gut genug?

Eine Frage nach dem Selbst-Wert. Etwas wert sein, wenn Du Dich "nur" genügend anstrengst? Hierzu fällt mir gerade das Wort "Gelassenheit" ein, das einher geht mit (innerer) Ruhe, gefasst sein, die Fassung bewahren. Kannst Du damit etwas anfangen?

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