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Notdienst gerufen und ist doch nicht schlimm was sie haben.....

m4nxef


Ich glaube er hat einfach mehrfach Blutdruck und Puls verwechselt.

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Es ist keine Psychose sondern das typische Verhalten einer Angstpatient der Sachen verwechselt und übertreibt.

Ich habe versehentlich Braunülen rausgerissen. Es blutet etwas aber nicht in einer Fontäne! Die liegen in die Venen und nicht tief in die Arterien! Es läuft einfach etwas Blut runter und macht eine Sauerei.

pbelzti er8x6


Gestern Abend kam meine Liebste mit einen Blinddarmdurchbruch ins Krankenhaus, war aber eine Ortschaft weiter und in 10 Minuten schon im RTW und auf den Weg ins KHS. Ich wollte noch ins Krankenhaus um nach ihr zu sehen. Noch bevor ich los konnte klingelte unser Vermieter und unterstellte mir das ich die Kakerlaken die wir in unserer Wohnung haben von mir in der Wohnung ausgesetzt haben.

Klar, theoretisch kann das natürlich so gewesen sein, eine Ansammlung dummer Zufälle.... [...]

mOne@f


Es ist keine Psychose sondern das typische Verhalten einer Angstpatient der Sachen verwechselt und übertreibt.

War auch mein Gedanke. Plus der Frust, der an (vermeintlich) unfähigen Ärzten und Sanis ausgelassen wird.

K5eller<CinYderellxa


Das "Sie haben nichts" hätte mich wohl auch erstmal beruhigt, es sei denn, ich wüßte aus meinem Krankheitsrepertoire, dass es anders ist.

Aber der Rest vom Verhalten der Sanis und der Ärzte im KH war unter aller Kanone. Ärzte verhalten sich mittlerweile so, dass man sie nonstop anzeigen müßte, oder zumindest melden. X-\

Das allesamt auch noch zu blöde waren, richtig in die Vene zu stechen, macht mich schon beim Lesen aggressiv... >:(

Ich wünsche Dir gute Besserung und dass Du noch einen Doc findest, der Dich wieder auf die Beine bringt und Dir eine richtige Diagnose verpasst. :)*

K%ellerC?indVerelxla


Vergessen: mit Rettungssanitäter habe ich übrigens auch sehr üble Erfahrungen gemacht.

K|eller8Cindexrella


ich holte mir mal noch ein -n-

Kpeller(Ciknderxella


und ziehe ein t ab X-\ X-\ |-o X-\

g'alaxyxs


Dein Kreislauf war stabil (wenn auch durch die Aufregung Puls und Blutdruck hoch waren, aber nicht gefährlich hoch), der Blutzucker normal, das EKG scheinbar auch normal. Du warst "nur" psychisch instabil (und das meine ich nicht böse oder abwertend, ich hatte selber schwere Depressionen und weiß wie man sich fühlen kann, wenn die Psyche nicht mitspielt) - da können die Sanis auch nicht viel machen, außer einem gut zuzureden oder einmal "drüberfahren" um einen aus der Abwärtsspirale, in die man sich oft selber reinmanövriert, rauszuholen. Medikamente zur Beruhigung werden in Ausnahmefällen im RTW gegeben, aber nicht in solchen Situationen. Auch im Krankenhaus werfen die nicht einfach mit Beruhigungsmitteln um sich, wenn sie Patienten nicht kennen. Verständlicherweise wird man da an einen niedergelassenen Psychologen oder eine psychiatrische Klinik verwiesen, in den meisten Kliniken haben sie dafür auch keine Kapazitäten. Der Ablauf erscheint mir keinesfalls unprofessionell. Ich kann verstehen, dass alles in einer psychisch schlechten Phase viel schlimmer und dramatischer erscheint. Aber jetzt wirkst du ja schon viel ruhiger. Versuche weiter zur Ruhe zu kommen und falls du nicht das erste mal so einen "Zusammenbruch" hattest, würde ich unbedingt psychologische Hilfe suchen. Da wirst du dann auch nicht mit irgendeinem Beruhigungsmittel ruhig gestellt, sondern da kann auf deine Probleme eingegangen werden.

Kianxga


Ärzte verhalten sich mittlerweile so, dass man sie nonstop anzeigen müßte, oder zumindest melden. X-\

Kann ich nicht Bestätigen.

Sicher gibt es auch Ärzte die man vergessen kann, da kann man trotzdem nich Pauschalisieren. Es gibt auch sehr gute Ärzte.

Das allesamt auch noch zu blöde waren, richtig in die Vene zu stechen, macht mich schon beim Lesen aggressiv... >:(

Beachte mal bitte dass der Patient wie er selber sagte am jenen Tag stark zittrig und wie ich denke in Panik war.

Zu dem kann er ja der Meinung sein seine Venen seien gut, ob das Wirklich objektiv so ist wissen wir nicht.

Also schalt mal nen Gang zurück und bezeichne nicht alle pauschal als blöd. %-|

ZOyda


Tja Sanis sind nunmal nicht zum ei -ei-machen da, die karren X-mal stündlich teilweise kritische und instabile atienten in eine Klinik. Medikamente teilt nur der Notarzt aus. Und das man seine Krankengeschichte mehrmals mitteilen muss ist auch normal, die Sanis sind keine Sekretäre die mitgehen und erst mal ne Runde mit den Ärzten plauschen. Die übergeben Werte und sind dann schon wieder auf dem Sprung zum nächsten.

Da herrscht wohl ein Missverständnis über die Aufgaben dieses Berufsstandes, wie es auch bei Pflegepersonal gern der Fall ist. Die sind hauptberuflich auch keine Befunde-kopierer, Kopfteil -hoch-steller oder Kaffe-bringer.....

L,iver>poxol


Es wurde alles noch schlimmer, so das man den Rettungswagen holte, der dann nach einer halben Stunde eintraf !

Das war du beschreibst läuft unter psychische Dekompensation und ist primär mal kein lebensbedrohlicher Notfall. Das bedeutet, es kommt ein Rettungswagen wenn gerade ein Rettungswagen frei ist und nichts dringlicheres anliegt. Und der kommt auch nicht mit Blaulicht. Da kann die Anfahrt schonmal 30 Minuten dauern.

Die Sanis haben mich dann erstmal verhört und das fast 15 Minuten(kann ich nicht anders formulieren), beruhigen hielten sie nicht für notwendig "ist ja nix schlimmes"

Das, was du "erstmal verhört" nennst, nennen wir Anamnese und das dient dazu, sich ein Bild von Situation und Patienten zu machen. Bevor ich reagieren und Handeln kann, muss ich erst wissen was hier Sache ist. Und wenn du wirklich so drauf warst, wie du hier beschreibst, wundert mich auch nicht, dass das 15 Minuten gedauert hat. Kann mir aber auch vorstellen, dass es dir wie 15 Minuten vorkam und in Wirklichkeit wesentlich weniger war.

Rettungsdienstmitarbeiter sind keine Psychiater und größtenteils auch nicht psychologisch geschult. Unser Job ist es nicht, Händchen zu halten und Patienten psychiatrisch zu betreuen. Unser Job ist es, herauszufinden ob einen lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt und ggf. Maßnahmen einzuleiten um den Patienten in stabilem Zustand ins Krankenhaus zu bringen. Und herauszufinden, was der Patient überhaupt hat um ihn in der entsprechenden Fachabteilung unterzubringen.

"Ist ja nix schlimmes" ist übrigens durchaus als Beruhigung zu verstehen. Vielen Patienten wären auch beruhigt, wenn man ihnen sagt, dass das was sie gerade haben sie nicht umbringt. Dass das bei dir nicht der Fall war, ist nicht das Problem des Rettungsdienstes.

Ich musste alleine zum RTW laufen wo ich auf den Weg dahin zusammenklappte

Du bist ein erwachsener Mann ohne nennenswerte körperliche Einschränkungen und hast augenscheinlich keine Erkrankung, die der Laufen zu einer lebensgefährlichen Verschlechterung führen würde. Da würde ich die auch laufen lassen.

Im Wagen wurde ein EKG angeschlossen nachdem man mich zerpfückt hatte und der Wert lag bei 210 zu 120. Ein Zugang wurde gelegt um den Zuckerspiegel (bin Diabetiker) zu messen , trotz guter Venen stachen sie zweimal daneben!!

Der dritte klappte dann nach langen gewurschtel(normalerweise geht das bei mir ruckzuck) und der Wert lag bei 117 (bei Arzt war es noch 132 was ich denen auch sagte), keinen Tropf kein beruhigungsmittel oder sonst was, nix. Trotz weiter zitternde Hände keine beruhigende Worte nur (nun stellen sie sich mal nicht so an) bekam ich dann zu hören....

Ist doch gut. Trotz offensichtlicher psychischer Probleme wurdest du körperlich untersucht und es wurde ausgeschlossen, dass (zusätzlich) eine körperliche Erkrankung vorliegt. Wenn du wirklich so aufgebracht warst und zitterst, dann kann auch mal der Zugang daneben gehen. Dafür müssen Patienten eben mal still halten. Geht das nicht, ist halt auch die Fehlerquote höher.

Blutdruck ist hoch, ok. Hätte ich in dem Moment aber auch der Aufregung zugeschoben. Halte es außerdem für wahrscheinlich, dass es Messfehler gab wenn du so unruhig warst.

Der Blutzucker ist ja kein statischer Wert, der verändert sich ständig. Zwischen dem Hausarztbesuch und dem Rettunsgwagen ist einige Zeit vergangen in der du dich sehr aufgeregt hast und Energie verbraucht hast. Da wundert es mich nicht, dass der Blutzucker gesunken ist. Aber weder 132 noch 117 (ich gehe mal von mg/dl aus) sind bedenkliche Werte.

Rettungsdienstpersonal darf keine Beruhigungsmittel geben (und hat je nach Ausstattung auch keine dabei) und ich sehe hier auch nicht die Notwendigkeit. Einen Tropf mit Beruhigungsmittel gibts nebenbei gesagt schonmal gar nicht, maximal eine Tablette. Und die eben vom Notarzt. Der hier aber nicht vor Ort ist. Und auch nicht vor Ort sein muss. Es liegt nämlich keine Notarztindikation vor.

Ich sehe jetzt irgendwie das Problem nicht. Du bist unzufrieden damit, wie du behandelt wurst. Ok. Aber was hast du denn erwartet? Dass man dir Händchen hält und sagt, dass alles gut wird. Dafür sind weder Rettungsdienst noch Notaufnahme da.

Wärst du in meinen Rettungswagen gelandet, hätte ich dich vermutlich in die Psychiatrie gefahren. Denn dort gibt es die entsprechenden Ärzte/Psychologen, die in diesem Falle deine Ansprechpartner gewesen wären bzw. immer noch sind.

Zu guter Letzt:

...meine Mutter schrie dann los [...]

Meine Mutter schrie herum und bekam nach 5 minuten ein Beruhigungsmittel für mich und nach weiteren palaver bekam sie vom Chefarzt ein Hausverbot erteilt.

DAS geht absolut gar nicht und meiner Meinung nach hat der Chefarzt ihr zu Recht Hausverbot erteilt. Man kann wie vernüftige erwachsenen Menschen miteinander reden und ich lasse mich sicher nicht von Patienten oder Angehörigen anschreien. Von mir hätte es in diesem Moment auch Ärger gegeben. Es gibt hier absolut keinen Grund rumzuschreien.

m^nxef


Das allesamt auch noch zu blöde waren, richtig in die Vene zu stechen, macht mich schon beim Lesen aggressiv... >:(

Das ist die Beschreibung des TE und schon gar nicht objektiv. Das kann auch passieren, ohne dass die zu blöde sind. Stell dir doch mal die Gesamtsituation vor: Sehr instabiler Mann, stark am Zittern, beschwert sich über alles, drumherum rennt die ältere, laut rumschreiende Mutter rum - da will man eine Bilderbuch-Behandlung erwarten?

Zumal der TE ja mehrmals schreibt, dass er ein Beruhigungsmittel wollte. Ihm war vermutlich im Grunde selbst klar, dass das auch das Hauptproblem ist.

J^osch%ie68


Mittlerweile geht es schon wieder aber ich habe vergessen zu erwähnen das ich zu Hause, noch Beruhigungtabletten hatte, da ich ein paar Tage vorher das selbe hatte und mir der HA etwas zur beruhigung verschrieben hat. Es war aber eben nicht da wo ich es gebraucht habe, ich war der Meinung das es was anderes gewesen sein muss. Schmerzen im linken Arm und Taubheit hatte ich so vor ein paar tagen nicht bzw. noch nie extrem. Das sagte ich zur Ärztin auch, die dann sagte holen sie die und nehmen sie eine ein aber ich kam ja nicht nach Hause und wollte eine haben was ich nicht bekam. Meine Mutter reagierte daher so hysterisch als ich ihr sagte das ich nichts bekommen habe und letztendlich bekam ich dann doch etwas zur beruhigung.

Die Tatsache das ich wieder so entlassen wurde wie ich ankam war für mich ein Ding der unmöglichkeit(Puls usw. war dann wieder in Ordnung) aber alles andere eben nicht.

Gestern habe ich es so geschrieben wie ich es noch zusammen bekommen habe.

Ich konnte mich heute mal mit einem Psychologen kurzfristig unterhalten und er meinte es bestehe Handlungsbedarf.

Mal sehen wann ich einen Termin bekomme.

SJeld,om


Ich würde folgende Blutwerte bestimmen lassen:

Holo TC

Ferritin

Vitamin D3

Magnesium im Vollblut

Kalium

Diese Werte sollten etwa im Mittelfeld der jeweiligen Referenzwerte liegen. Ferritin-Mangel kann neben anderen Mängeln zu den genannten Symptomen führen. Oft kommt es auch vor, dass mehrere Mängel gleichzeitig auftreten.

Super, dass auch die Hilfe eines Psychologen in Anspruch genommen wird.

Bei Fragen zu Mangelsymptomen gerne auch PN.

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