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Soll ich zum Psychologen?

s7ensib8elmann9x9


Ich habe auch nicht vor etwas daran zu ändern, denn unglücklich oder traurig bin ich nicht...

Dann brauchst du auch keinen Psychologen, sondern einfach ein anderes Lebensumfeld- z.B. kleine Hütte im Wald.

V&erwu'ndxert


Ich kann es sehr gut nachvollziehen, was du beschreibst:

Nein, du musst kein Arbeiterbienchen werden, das der Staat braucht.

Nein, du musst keine Social Media verwenden, obgleich du gerade hier in einem Forum aktiv bist.

Ja, du kannst die Menschen hassen, denn auch Hass ist ein Gefühl wie alle anderen.

Ja, du kannst einen Scheiss auf die Meinung anderer Menschen geben. Das gewährt dir Unabhängigkeit.

Ja, du siehst die Welt, wie sie wirklich ist. Jedenfalls ist es deine eigene Wirklichkeit, denn sonst würden ja alle anderen irren.

Ja, ich kann auch alles andere nachvollziehen, was du schreibst.

Deine Frage ist aber: Soll ich zum Psychologen?

Was erwartest du denn vom Psychoklempner? Du bist all deiner Aussagen sehr gewiss und es scheint für dich zweifelsfrei. Medikamente lehnst du auch bereits entschieden ab. Was soll der Psychologe machen? Auch er wird keinen Zauberspruch haben:

"Abrakadabra, madani wird nun Freude an Arbeit haben und seine Eltern lieben!"

Das wird so sicher nicht passieren.

Um auf deine Frage zu antworten:

"Nein, lass das mit dem Psychologen bleiben. Das ist Zeitverschwendung für beide."

Gehe in den Wald, baue dir ein Tipi und ernähre ich von Beeren und - wenn du einen erwischst - Hasen. Ich erwarte, dass das für dich besser ist und für den Rest der Menschheit auch.

P:*sch\biexst


Antidepressiva sollen dafür sorgen, dass du dich wohl in deiner Haut fühlst und dein Leben als schön empfindest.

Fehlt da nicht ein "nicht"? (Ernst gemeinte Frage und keine verdeckte Kritik an Antidepressiva)

Selbstverständlich fehlt da kein Nicht!

Oder denkst du ernsthaft dass Antidepressiva dafür sorgen sollen dass man sich nicht wohl in seiner Haut fühlt und sein Leben nicht als schön empfindet?

Komische Ansichten hast du. ":/

P`MscQhbie1st


Fehlt da nicht ein "nicht"? (Ernst gemeinte Frage und keine verdeckte Kritik an Antidepressiva)

Das war von J_B. Hatte vergessen es in klammern zu setzen.

JT_B


Selbstverständlich fehlt da kein Nicht!

Oder denkst du ernsthaft dass Antidepressiva dafür sorgen sollen dass man sich nicht wohl in seiner Haut fühlt und sein Leben nicht als schön empfindet?

Komische Ansichten hast du. ":/

Ich hatte erwartet dein Beitrag sollte bedeuten: (abgeändertes Zitat:)

Was für Erwartungen hast du denn an Antidepressiva?

Antidepressiva sollen nicht dafür sorgen, dass du dich wohl in deiner Haut fühlst und dein Leben als schön empfindest.

Sondern, die sollen einfach verhindern, dass du in "tiefe Löcher" fällst und dich über Stunden nur Scheiße fühlst.

Ich war bisher der Meinung, dass Antidepressiva stabilisieren und unterstützen sollen, aber keine Glücklichmacher sind. Deswegen hatte ich deinen Beitrag auch eher so verstanden, dass du darauf hinaus willst, dass man eine realistische Erwartungshaltung haben soll und sich Probleme nicht allein durch Pilleineinahme lösen.

Entschuldige bitte das Missverständnis.

PvlüsYchbiexst


Ich war bisher der Meinung, dass Antidepressiva stabilisieren und unterstützen sollen, aber keine Glücklichmacher sind.

Richtig! :)^

Und weil die eben keine High Gefühle, bzw. Euphorie hervorrufen nehmen vielen lieber Drogen,

anstatt Antidepressiva und Therapie.

Epvol{uzzer


Warst du schon immer ein eher zurückgezogener Mensch? Wenn ja, könnte auch eine Autismus Spektrum Störung vorliegen.

Es gibt Selbsttests im Internet dazu.

PcPs(chb"iexst


Der Gedanke kam mir auch. Das erklärt aber nicht den Hass auf diese Gesellschaft.

Allein die Tatsache dass er hier schreibt zeigt doch, dass er einen Leidensdruck hat.

Und dass für ihn eben nicht alles so toll ist, wie er das hier darstellt.

V)e@rwun?dexrt


Ich würde mich tierisch freuen wenn ich bei irgendwie ums Leben kommen würde, d

Das ist jetzt aber schon ein kleiner Widerspruch, denn wenn du tot bist ist es vorbei mit der Freude.

Trotzdem gibt mir dieser Satz von dir Anlass zu einem weiteren Kommentar und einen Ansatz zu einer Änderung bei dir. Immerhin kennst du das Gefühl der "Freude". Was also, ausser der Hoffnung auf baldigen Tod, würde dir sonst Freude vermitteln?

ERvWoluz?zer


Der Gedanke kam mir auch. Das erklärt aber nicht den Hass auf diese Gesellschaft.

Unzufriedenheit und Leidensdruck triggern das eigene Aggressionspotential. Mit "Hass auf die Gesellschaft" gibt man dem Aggressionspotential nur ein Ziel vor, um sich Erleichterung zu verschaffen, damit richtet sich die Aggression zumindest nicht gegen sich selbst oder andere nahe stehenden Personen.

Im Prinzip deutet Hass auf einen Konflikt, den der, der ihn empfindet (mitunter ohne ihn benennen zu können), nicht lösen kann.

VgerwundWerxt


Gefühle gibt es immer paarweise.

Hass ist das Gegenteil von Liebe. Hass entsteht durch enttäuschte Liebe. Für madani wäre es wichtig heraus zu finden, wer und wodurch seine Liebe so enttäuscht wurde, dass sie in Hass umschlug. (Blöde Satzkonstruktion, aber ihr wisst schon, wie es gemeint ist.) Das setzt allerdings voraus, dass madani eine Änderung möchte, was ich bisher nicht erkennen kann.

PJUsch3bieskt


Die Gesellschaft erwartet von einer Person ein bestimmtes Verhalten. Und wenn man das nicht bieten kann hat man es schwer in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Dann ist man ein Sonderexemplar mit dem irgendwie niemand zurecht kommt.

Und wenn man dadurch Ablehnung erfährt kann das zu einem Leidensdruck und dem Wunsch nach einem baldigem Ableben führen. Und genau das könnte ich mir bei dem TE vorstellen.

Die Gesellschaft akzeptiert ihn nicht wie er ist, also scheißt er auf die Gesellschaft.

gder=aldk aus wixen


Weil ich unsere Gesellschaft hasse, die Menschheit verachte und weder an Erfolg, Macht oder Reichtum interessiert bin

aha-aber aushalten lässt du dich von der gesellschaft, die du so verachtest-oder verdienst deinen lebensunterhalt, indem auf wände einboxt ":/ .....so leute sind mir am liebsten-alle anderen verachten-aber leben von ihnen ist ok :=o

J)osch"i6x8


Es wäre sinnvoll zum Hausarzt zu gehen und ihm das zu schildern was du hast. Wenn er

dich und deine Probleme versteht wird er dich krank schreiben. Die muss du auch wenn du Arbeitssuchend bist(Arbeitslos zu sagen finde ich zu faul zum arbeiten zu sein) auf dem Amt abgeben.

Irgendwann wenn du ein ganzes Jahr krank geschrieben wurdest(dauerhaft ohne Pause dazwischen) Amtsärztlich untersucht in wie weit du überhaupt Vermittelbar bist. Du solltest dir aber selber den gefallen tun und eine Stationäre Therapie anstreben mit Einweisung vom Arzt, besser noch von einem Facharzt (Psychologen/Neurologen?).

Ich kann dir nur empfehlen tue etwas daran

.

.

So und nun zu meinem Erlebniss:

Das hatte ich vor gut 10 Jahren hinter mir, konnte aber die Kurve kriegen nachdem ich therapiert wurde (die Psychotante hatte in meinen Augen eh einen an der Klatsche, hörte nur halb zu) ohne Medikamente.

Es hatten mir damals 4 Tage in der geschlossenen Abteilung gereicht (suizidversuch)ohne Beruhigungsmittel (vertrugen sich nicht mit den Antiepileptika und Diabetesgedöns).

Bei mir hat es geholfen und mir die Augen geöffnet (es hat Klick gemacht und wollte es nicht wie die Mitpatienten erleben).

Ich könnte ein Buch darüber schreiben, kannst du mir (oder die anderen auch) glauben...

s6eXnsibe@lmannx99


aber aushalten lässt du dich von der gesellschaft, die du so verachtest-oder verdienst deinen lebensunterhalt, indem auf wände einboxt

u.a. deswegen empfahl ich eine Hütte im Wald (am besten in der Nähe eines Sees mit Fischen), wo er für seinen Lebensunterhalt selbstverantwortlich ist und sich nicht von anderen durchfüttern lassen muss.

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