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Depressionen - Neurologe möglicher/richtiger Ansprechpartner?

Sfchw!arz6x66 hat die Diskussion gestartet


Ich denke, ich habe schon mein ganzes Leben Depressionen, nicht allzu stark ausgeprägt, aber in einigen Bereichen schon eingreifend/störend. Langsam möchte ich das Problem dann doch mal angehen bzw. abklären lassen, ob es sich überhaupt um Depressionen handelt. Morgen habe ich meinen vierteljährlichen Standard-Kontrolltermin beim Neurologen wegen MS, ist dieser ein möglicher Ansprechpartner bei Depressionen, auch was ggf. Verschreibung von Antidepressiva anbelangt oder muss man da explizit zum Psychiater?

Antworten
P^lüscWhbi#est


Ist der Neurologe zusätzlich auch Psychiater? Dann kannst du ihn drauf ansprechen.

Wenn du dir deiner Depressionen sicher bist kann dir auch ein Hausarzt was aufschreiben.

Da gibt es dann meist Citalopram und wenn das nicht hilft muss doch ein Psychiater ran.

Sachw[arzx666


Nein, zusätzlich Psychiater ist sie nicht, soweit ich weiß, allerdings stehen Depressionen ja oftmals auch im Zusammenhang mit MS. Also kann ich auf jeden Fall mal fragen. Ja, auf (Es)Citalopram würde es nach meinem Wunsch hinauslaufen, habe mich viel zum Thema Antidepressiva belesen und das ist augenscheinlich das harmloseste, was Nebenwirkungen betrifft, bei gutem Behandlungserfolg. Ich bin eigentlich garkein Medikamentenfan.

Danke! :)z

mBusi|cusx_65


Ist der Neurologe zusätzlich auch Psychiater? Dann kannst du ihn drauf ansprechen.

Ich würde sagen, ansprechen kann man es auf jeden Fall, auch wenn der Neurologe nicht explizit als "Psychiater" firmiert. Falls er die Diagnostik bzw. Therapie bezüglich Depression nicht selbst machen möchte, kann er vielleicht einen guten Psychiater empfehlen.

LFuc`i32


Ansprechen auf jeden Fall. Neurologische Erkrankungen gehen oft mit Depression einher.

Die Behandlung von Depression gehört auch zu dem Bereich und die Aufgaben der Neurologen.

Ein Psychiater braucht man eigentlich nur für Persönlicketisstörungen, Schizophrenie und andere schwer behandelbaren psychiatrische Störungen.

S[ch`wa`rz6/66


Meine Neurologin hat gerade angerufen, um den Termin für morgen abzusagen und zu verschieben, weil sie schwer krank ist, wollte aber noch schnell wissen, ob sich bei mir etwas geändert hat bei meinen MS-Symptomen und ob ich noch irgendetwas ansprechen möchte, da habe ich erwähnt, dass ich morgen mal das Thema Depressionen ansprechen wollte und ich nicht weiß, ob sie der richtige Ansprechpartner ist.

Sie meinte "ja" und wir hätten das Thema ja irgendwann schonmal kurz angerissen, sie beraumt dann für den nächsten Termin auch extra 20min an. :)^ :)z

PQlüs9chob5iesxt


:)^ Klingt gut.

m.iri8x0


Vielleicht lässt du auch nebenbei mal deinen Vitamin D Wert checken. Ich hatte mit Vitamin D ziemlich gute Erfolge, was die Stimmungslage angeht. Bei mir kommt die Problematik aber eher von der Schilddrüse, weshalb ich nicht weiß ob dir das in deiner Situation weiterhelfen kann. Wäre auf jeden Fall eine gute Alternative zu Antidepressiva, wenn es hilft. Die Ärztin wird dir da aber sicher weiterhelfen können. *:)

L?uci3*2


Ich würde vorschlagen, dass du morgen Psychotherapeuten anrufst. Findest du gar nichts...

Bei Absagen/Wartezeiten über 4 Monaten: schreibe Namen, Telefonnummern und Adressen auf. Plus Wartezeiten, wenn angeben - brauchst du für die Krankenkasse. Dann rufst du bei privaten an - Achtung! Sie müssen psychologische Psychotherapeuten sein! Nicht Psychotherapeuten nach HPG Gesetz. Die übernimmt die Kasse nicht und die meisten haben nie Psychologie studiert. Nennt sich Kostenerstattungsverfahren. Du hast das Recht auf ein Therapieplatz innerhalb 4 Monaten. Ist das nicht gewährleistet, springt die Kostenerstattungsverfahrwn ein.

Überweisung/Verordung brauchst du nicht. Als Psychotherapeuten kann man sowieso nichts damit anfangen.

Medikamente - falls überhaupt erforderlich, sind nur eine Überbruckung bei leichteren bis mittlere Depression.

SFchwarxz666


Vielleicht lässt du auch nebenbei mal deinen Vitamin D Wert checken. Ich hatte mit Vitamin D ziemlich gute Erfolge, was die Stimmungslage angeht. Bei mir kommt die Problematik aber eher von der Schilddrüse, weshalb ich nicht weiß ob dir das in deiner Situation weiterhelfen kann. Wäre auf jeden Fall eine gute Alternative zu Antidepressiva, wenn es hilft. Die Ärztin wird dir da aber sicher weiterhelfen können. *:)

Vitamin D3 habe ich mit 20000i.E./Tag über 2 Jahre selbst supplementiert, zzgl. K2 und Magnesium, bringt garnichts, gleiches bei B-Vitaminen, zudem waren letztere, vor allem B12, im Normbereich bei mehreren Blutbildern rund um die MS-Diagnose vor 2.5 Jahren. Einen erneuter B12 Test (Blutabnahme) wird aber heute nochmal auf Veranlassung meiner Neurologin gemacht, wenn ich die Folgeverordnung Physio abhole, die sie noch fertig gemacht hat vor ihrer Krankschreibung.

@ Luci32,

danke für die Tipps, aber dass hört sich für mich nach purem Stress an, da warte ich lieber erstmal auf den nächsten Neurologentermin.

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