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#MeToo - Eine Schattenseite?

UHtaf45


Ich hatte mit der Admin geschrieben, sie hatte nichts gegen eine Veröffentlichung hier. Ich kann sie aber einfach bitten, den Faden zu verschieben.

Danke für Deine Antwort. Jetzt weiß ich auch was/wie Du es meinst! @:)

FnizOzlypuzzxly


@:)

E`hemalifg}er N!utzeTr (#*61x5494)


Ich glaube von mir sagen zu können, dass ich das Erlebte verarbeitet und abgeschlossen habe. Trotzdem bleibt ja eine Wunde eine Wunder, oder? Wie gut verheilt sie auch sein mag. Da sehe ich also keinen Widerspruch.

Mit dem Beispiel "Hand aufs Knie" wollte ich zeigen, was für Arten von Übergriffen teils durch MeToo wieder aufgerollt werden.

Meinst du "Hand aufs Knie"-Situationen im beruflichen Kontext?

(Denn bei metoo geht es um sexuelle Übergriffe bzw. Belästigungen im Beruf.)

Geht es dir auch um das Gesetz in Schweden oder ist das lediglich ot (es wurde immerhin von mehreren Usern aufgegriffen)?

Sry - ich bin etwas verwirrt, was hier genau Thema sein soll.

UotQa4x5


Das Gesetz aus Schweden kenne ich gar, darum geht es mir auch nicht.

Und hier meinte ich "Hand-aufs-Knie" als Form des Sexuellen Übergriffs...

c1leasaLn-tAeinxe


Hm... Natürlich sind Vergewaltigungen die schlimmste Form des sexuellen Übergriffs, aber auch andere Belästigungen sind schlimm und sollten thematisiert werden, meine ich. Häusliche Gewalt ist ja auch schon schlimm, wenn man "nur" hin und wieder vom Partner eine geknallt bekommt, da muss man ja nicht erst im Krankenhaus liegen nachdem man verprügelt worden ist, um darüber sprechen zu dürfen.

#metoo ist wichtig, da Belästigungen am Arbeitsplatz Alltag sind. Ich habe es schon am eigenen Leib erlebt, meine Mutter hat es schon erlebt, Kolleginnen von meinem Vater (durch einen Vorgsetzten!) haben es schon erlebt. Viele Frauen schweigen oder ziehen das Ganze ins Lächerliche, lachen darüber, um sich selbst aus der Opferrolle raus zu holen. Aber das ist der falsche Weg, finde ich. Denn das legitimiert die Täter. Erst durch die Debatte habe ich erfahren, wie viele andere betroffen sind, dass fast jede Frau (und auch einige Männer) betroffen sind. "Wie wollen wir miteinander umgehen?" Ist ja die Frage hinter dem allem. Und die sollte man schon stellen, denke ich.

Es ist natürlich schade, wenn du dadurch negativ berührt wirst, aber auch mir erscheint da der Gedanke nahe, dass du das Erlebte noch nicht vollständig verarbeitet hast. Das sieht man, finde ich, auch daran, dass du schreibst, "(nur) wirklich schlimme Dinge wie Vergewaltigungen sollten thematisiert werden". Auch Belästigungen unterhalb dieser Schwelle sind schlimm und dagegen vorzugehen ist sinnvoll. Sexuelle Gewalt welcher Form auch immer wird gerne missbraucht, um sich selbst groß und andere klein zu machen, und das zu erschweren oder zu verhindern finde ich sehr gut.

cxleansan-tteixne


Ach, noch kurz aus dem verlinkten Artikel kopiert:

Hinweis: Der Artikel wurde überarbeitet, um herauszustellen, dass der Mann sich nur eine mündliche Einverständnis einholen muss, wenn der Partner nicht durch Handlungen sein Einverständnis zum Sex deutlich signalisiert.

Und:

Wie die "Augsburger Allgemeine" weiter berichtet, müssen Frauen in Zukunft den Geschlechtsakt nicht mehr eindeutig ablehnen, damit er als Vergewaltigung im rechtlichen Sinne geahndet werden kann. Stattdessen obliege es dem Mann, im Vorfeld seine Partnerin um eine eindeutige Erlaubnis für den sexuellen Kontakt zu bitten. Dies gelte für jede Art Geschlechtsverkehr. Das Gesetz besagt jedoch, dass eine Frau nicht zwingend durch Worte ihr Einverständnis erklären muss. Es genüge, wenn Sie deutlich mit Handlung signalisiere, dass sie den Sex wolle. ... Der sozialdemokratische schwedische Regierungschef Löfven fasst den Gedanken hinter dem neuen Gesetz laut "Augsburger Allgemeine" so zusammen: "Die Botschaft ist einfach. Du musst dich bei der Person, mit der du Sex haben willst, erkundigen, ob sie Sex haben will. Wenn du dir unsicher bist, musst du es lassen. Sex muss freiwillig sein."

0b81H5+user


Wenn es wirklich verarbeitet wurde, kann da nichts neu aufreißen.

Und Trigger gibt es massig im Alltag, dafür braucht man kein #Metoo

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