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Gemocht werden

SMunn@yx36 hat die Diskussion gestartet


Wie merkt man ob es andere gut meinen oder nicht? Ich kann es so schwer erkennen und einschätzen. Ich habe As9galls das wer kennt.

Antworten
f6eli<s mar9garita


Ich habe As9galls

??? Hast du dich verschrieben, wenn nicht, was ist das?

SzujnnyZ3x6


;-D Asperger... vertippe mich immer schlimmer..

PrlüsDchb|iestt


Wir kennen leider nicht deine Freunde, daher ist so was schwer zu beurteilen.

Beschreibe mal das Verhalten deiner Freunde an Beispielen.

[[https://www.google.de/search?client=opera&amp;q=Wie+erkenne+ich%2C+ob+Menschen+es+gut+mit+mir+meinen%3F&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8]]

PQleüschbsiexst


Upps, da lief was anders als geplant.

Gib doch einmal folgenden Satz bei Google ein.

Wie erkenne ich, ob Menschen es gut mit mir meinen?

Da kommen lauter interessante Links die dir eventuell weiterhelfen können.

SUunn|yx36


Ich habe keine Freunde.Es geht um Menschen die sonst in mein Leben treten. Ich habe das Gefühl, dass alle mich hassen... Du hast mich auch gleich zu googel geschickt, obwohl ich hier miz euch schreiben mag.

SBu@nnky3V6


Ah ok, dachte hast mich pauschal weg zu googel geschickt..

P)lüscMhbiesxt


Ich bin mir sehr sicher, dass dich niemand hasst. Und alle schon mal gar nicht.

Warum sollte eine Person die nicht mit dir befreundet ist, also nur wenig privaten Kontakt zu dir hat ich hassen?

Ich hatte über einen längeren Zeitraum aus beruflichen Gründen Kontakt zu Autisten und von denen habe ich sicher niemanden gehasst.

Warum sollte dich jemand hassen?

SPun]ny3x6


Sind die Selbstzweifel bei Autisten normal?

Mich versteht keiner was alles schon mal schwer macht. Und außer dass Leute mich vollquatschen gibt es nichts. Dass mal jemand wirklich Interesse an mir hat, mich nimmt wie ich bin mit meiner tollpatschigen Art... Ich hatte noch nie ei e Freundin die mich mal eingeladen hat...für mich da war, wenns mir nicht gut ging.

ShpiTnn'erin


Ich hatte noch nie ei e Freundin die mich mal eingeladen hat...für mich da war, wenns mir nicht gut ging.

Hast du denn mal jemanden eingeladen, oder warst für jemanden da, dem es nicht gut ging?

Sind die Selbstzweifel bei Autisten normal?

Viele Menschen haben Selbstzweifel. :)_

e_inFkorenujser


Ich versuche die Frage mal auf eine etwas zynische, aber vllt hilfreiche Art zu beantworten:

Du weißt nie mit Sicherheit, was andere denken. Du kannst nur Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen versuchen.

Niemand meint es 'einfach nur gut', jeder Mensch hat Ziele und Überzeugungen, die ihn zu seinen Handlungen bewegen. Jeder, der mit dir interagiert, wird es aus Gründen tun, die man mit einer zynischen Weltsicht auf Selbstinteresse zurückführen kann.

Aber: Das heißt, dass es einfacher ist, als man denkt, herauszufinden, wer einen mag und wer gutes will. Man muss einfach die Menschen lange genug kennen und mit ihnen genug gesprochen haben, um zu verstehen, was sie antreibt. Da Menschen oft Geheimnisse haben möchten oder sich selbst keine Gedanken über ihre eigene Motivation machen, ist es allerdings eine Geduldsprobe, bis man endlich versteht, was jemanden antreibt.

Das nächste Problem ist, dass die Dinge, die einen Menschen antreiben, nicht unveränderlich sind. Natürlich gibt es keine guten und schlechten Menschen; ein Mensch, der als Kind sehr selbstüchtig war, kann daraus gelernt haben und ein sehr verantwortungsbewusster Erwachsener werden. Selbst ein Erwachsener, der in seinen 20ern ein aggressiver Egoist war, mag - auch wenn in ihm immernoch ein aggressiver Egoist steckt - mit 40 gelernt haben, seine Handlungen zu überdenken und seine eigenen Schwächen zu erkennen, was ihn umsichtiger und freundlicher macht, als er es vorher war. Aber andersherum kann ein sehr liebenswürdiger Mensch z.B. in den politischen Extremismus rutschen, weil er fest daran glaubt, das Richtige zu tun.

Es gibt keine Sicherheiten in diesem Bereich. Es bleibt einem nichts anderes übrig als annäherungsweise abzuschätzen, was genau einen Menschen im Allgemeinen wie im Speziellen, im jeweiligen Moment, antreibt.

Menschen, die den Wunsch haben, sich selbst als gut und hilfsbereit zu sehen, werden auch oft gut und hilfsbereit dir gegenüber sein. Sobald du weißt, dass jemand gern ein guter Mensch sein will, und auch genug Disziplin und Selbsterkenntnis besitzt um seine Fehler zu erkennen und zu vermeiden, weißt du, dass er vertrauenswürdiger ist, als jemand, der gegenteilige Qualitäten aufweist. ABER: Auch dieser Mensch kann sich ändern oder in bestimmten Momenten einen eigenen Fehler nicht erkennen oder nicht genug Disziplin haben um ihn zu vermeiden.

Ich zum Beispiel möchte mich gern als gut und hilfsbereit sehen. Darum antworte ich gerade in großem Umfang auf deine Frage. Ich habe aber auch das Bedürfnis, respektiert und bewundert zu werden, dies ist ebenfalls ein Grund, weshalb ich im Internet auf die Fragen wildfremder Menschen in großem Umfang antworte: Ich habe auch etwas davon, falls ich jemandem helfen oder etwas erklären kann, weil ich mich danach besser fühle; einerseits, weil ich meinem Selbstanspruch näher komme, jemandem irgendwie geholfen zu haben, andererseits, weil ich mit etwas Glück Respekt oder Dankbarkeit erfahre, die ich mir selbst wünsche.

Versuche dich mit intelligenten Menschen zu umgeben, die ihre eigenen Fehler erkennen und ihre eigenen Antriebe einschätzen können, und versuche dich mit Menschen zu umgeben, denen es wichtig ist, sich selbst als 'gut' zu sehen - einigen Menschen ist das nämlich egal. Das Gute ist: Die allermeisten Menschen sehen sich selbst gern als gut. Das konkrete Hauptproblem ist: Viele davon begnügen sich mit dem Gefühl, das Richtige zu tun, auch wenn sie sich selbst austricksen und nicht wirklich viel Mühe investieren.

Noch komplizierter ist die Frage, wie du weißt, ob jemand dich mag.

Es gibt viele Gründe einen Menschen zu mögen, aber auch diese gehen auf einen selbst zurück:

Ich mag manche Menschen, weil ich Spaß mit ihnen haben kann. Ich mag den Spaß, die Menschen bringen mir Spaß, also mag ich die Menschen.

Ich mag manche andere Menschen, weil ich sie wie oben beschrieben für vertrauenswürdig und gutwillig halte. Ich möchte, dass Menschen gut zu mir und zueinander sind, darum mag ich diese Menschen.

Andere Menschen mag ich, weil ich sie anziehend finde, z.B. aufgrund körperlicher Attraktivität. Hier ist es die simple Chemie, die mich von den Gefühl abhängig macht, in ihrer Nähe zu sein; auch wenn sie nicht vertrauenswürdig sind und ich wenig Spaß mit ihnen habe.

Andere Menschen mag ich, weil ich das Gefühl habe, dass sie mir erlauben, ich selbst zu sein. Man identifiziert sich ja nicht nur mit seinen Gedanken, sondern auch mit seinem Verhalten. In Isolation, allein im Kämmerlein, kann ich nicht ich selbst sein, weil ich mich damit identifiziere, wie ich mich in Gruppen verhalte. Manche Menschen erlauben mir, meine bevorzugten Seiten meines Charakters hervorzubringen, und ich umgebe mich gern mit ihnen.

Aber unter all diesen Menschen erreiche ich irgendwann den Punkt, an dem ich einfach sehr viel Zeit mit ihnen verbracht habe, sie gut kenne, und ihre Nähe für mich Teil meiner eigenen Identität geworden ist: Warum auch immer ich sie mal interessant fand, irgendwann werden sie Teil meiner Persönlichkeit - es fehlt mir etwas, wenn sie nicht da sind. Das ist eine Mischung aus allen zuvor genannten Punkten plus Zeit. Spätestens dann nenne ich sie Freunde, Partner, Familie usw. und werde mich sogar selbst ein wenig verändern, um sie nicht zu verlieren, da sie zu mir gehören.

Wenn jemand dich mag, dann kann es sein, dass er mit dir schöne Zeiten erlebt und das nicht missen möchte. Es kann sein, dass er sich aus verschiedenen Gründen zu dir hingezogen fühlt. Es kann sein, dass er sich in deiner Gegenwart so verhalten kann, wie er es gern möchte. Nichts davon ist per so gut oder schlecht.

Leute, die einen nur "zum Spaß" mögen und wieder zurücklassen, sobald man mal traurig ist, sind scheiße.

Leute, die einen nur attraktiv finden und verlassen, sobald man mal weniger attraktiv ist, sind auch scheiße.

Leute, die einen nur mögen, weil sie sich selbst inszenieren möchten oder einen Helferkomplex ausleben, sind auch scheiße.

Aber: All das sind nur übertriebene Formen normalen Sozialverhaltens. Letztlich wollen wir alle uns gut fühlen, und was dazu führt, dass wir uns gut fühlen, variiert individuell. Aber wenn Leute sich dann gut fühlen, wenn sie Zeit mit dir verbringen, dann sind das die Leute, die du ins Vertrauen ziehen kannst, zumindest wenn sie auch ein Mindestmaß an Selbstbeherrschung und Selbstkenntnis mitbringen und somit fähig sind, sich zusammenzureißen und zu entschuldigen, wenn sie mal selbstsüchtig handeln. Jeder wird das gelegentlich tun. Niemand meint es immer nur 'gut', bzw. ändert sich die Definition von 'gut' immer wieder.

Ich hoffe das war jetzt nicht zu theoretisch und nicht zu zynisch. Ich sage damit NICHT, dass es keine echten Freunde oder echte Liebe gibt, ich möchte damit nur sagen, dass alles einen Grund hat, der nicht immer so romantisch ist, wie das Resultat. Und wenn man kein Gefühl dafür hat, wie andere Menschen denken, dann hilft es vielleicht, sich der Gründe bewusst zu werden.

Unter gar keinen Umständen soll mein Post als eine Allumfassende, vollständige Beschreibung der menschlichen Psyche verstanden werden. Es ist nur ein Anfangspunkt. Man kann hunderte von Büchern darüber schreiben, und ich musste viel auslassen und vereinfachen um es überhaupt als Forenpost zu formulieren!

Und die Betrachtungsweise mag auch die Falsche für dich sein. Mir hat sie jedoch geholfen.

SkunnHy36


@Spinnerin. Ich kann nicht mehr zählen wer wie oft bei mir war. Die Einseitigkeit ist schon auffällig.

Forenuser daaanke @:)

Genau so rational habe ich es gebraucht.

Ich habe den 1. Schritt noch nicht geschafft...ist leider die Basis, da sonst alles fürn A... Ich muss die Muster eeendlich durchbrechen:

-Menschen die mich vollquatschen und Aufmerksamkeit suchen

-..mich mit Problemen volladen

-nicht nehmen wie ich bin

- ausnutzen, weil wg Asperger oft sehr naiv

Erst den Müll wegkehren. S.o.

Dann interessieren mich Menschen eh kaum. Nur sehr intelligente. Fällt die Masse schon hinten runter.

Ich geh lieber meinen Hobbys nach. Da brauchts keine Menschen.

Und jd sehr liebevollen väterlichen wünsch ich mir. Der mir die Hände wärmt oder so was. Das vermisse ich.Menschen sonst sind mir lästig, machen mir Stress und langweilen mich.

Ich brauch nun Erfolg im Verhindern der sch.... Kontakte. Das zerstört (e) mich die Schmarotzerei, Jammerei und Perfomance auf meine Kosten.

eainFFoAreenuxser


Wie gesagt: Niemand wird all das tun, was du dir wünscht, ohne, dass er selbst sich genauso gut behandelt fühlt oder sonst irgendetwas davon hat. Was du beschreibst klingt als würdest du viel erwarten, aber ich weiß nicht, ob es realistisch ist, dass sowas einfach so von außen kommt.

SJunnxy36


Wo ließt Du raus, dass ich viel erwarte? Ein intelligenter Mann der mir die Häne wärmt. Andere Frauen wollen erfolgreich, gutaussehend, reich usw. Ob sie selbst was zu bieten haben sei dahingestellt.

Bisher hatte ich nur Beziehungen zu Alkoholikern wo nur ich die Fürsorgliche war. Und nun wünsche ich mir keinen Kranken den ich eh nicht retten kann, sondern wen der auf mich auch aufpasst.

fYe0lisG maErgarixta


Dann interessieren mich Menschen eh kaum. Nur sehr intelligente. Fällt die Masse schon hinten runter.

Das scheint dein Problem zu sein. Die meisten werden das natürlich merken und nehmen dann Abstand. Sehr intelligente Menschen gibt es nicht so viele, die große Bandbreite hat eine ganz normale Intelligenz.

Bist du denn selber sehr intelligent? Wenn ja, dann suche ausschließlich Kontakt zu ihnen.

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