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Gemocht werden

JOessS}lythxerin


Man kann es auch umdrehen: Nicht der Mensch mit Asperger ist der Gestörte, sondern das Umfeld.

Einen schönen Film, der mögliche "Probleme" mit Asperger Menschen darstellt, ist der französische Film "Birnenkuchen mit Lavendel". Wenn Menschen Probleme mit Asperger-Menschen haben, sehe ich starke Probleme bei den Menschen, die nicht verstehen, mit Asperger-Menschen umzugehen, Menschen die unter Umständen ständig Blödsinn oder Flachheiten schwafeln (und damit nerven) und das nicht merken ...

Dachte, in dem Spruch ging es um Homosexuelle? Also ist jeder gestört, der nicht gestört ist? ;-D

Es gibt unzählige Filme, Bücher, Dokus, sogar YouTube Channel zum Thema Asperger. Das wäre vielleicht auch eine Idee für Sunny, mal zu gucken, wie andere weibliche Asperger leben. Vielleicht mildert das das Aliengefühl etwas.

Man sagt dummen Menschen nicht wie doof sie sind. Man grüßt...es sei denn der andere grüßt nie und man scheisst nicht in die Ecke. Denke die Grundregeln verstehen alle...

Tust du ja scheinbar nicht. Wenn ein Kollege mit dir über die neueste Folge Big Brother reden will, dann sagst du endweder "Ich gucke kein Sat1" oder besser "Ich habe gestern Abend eine Doku über Picasso geguckt, welches ist dein Lieblingsbild von ihm?" damit lenkst du das Gespräch. Nicht sagen solltest du "So etwas dummes und niveauloses gucke ich nicht" oder denjenigen einfach ignorieren.

A5BCx01


Ein sehr interessantes Video über den Einfluss der Gene auf die Persönlichkeit: Genetische Programmierung. Wie Gene unsere Persönlichkeit beeinflussen.

[[https://www.youtube.com/watch?v=z6w678W3p30]]

SVunnyx36


Danke Euch @:) ...musste viel nachdenken.

Ich muss mich abfinden damit, dass ich mit 3 oder r Asperger bekommen habe und meine Mutter mich zusätzlich als Ihre Mutter missbraucht hat. Und, dass meine Familie mich wegen meines Autismus stark abgeleht hat. Unbeschwert klingt anders.

Es wäre ein Wunder, wenn ich es heute nicht mehr als schwer hätte...

Es

SFunnxy36


...der Smalltalk ist nicht das eigentliche Problem, sondern, dass Menschen es heute noch schaffen mich als Erwachsene zu missbrauchen

- in dem sie mich bei der Arbeit stören

- mit Problemen vollmüllen

-alles einseitig ist...

Normal wäre, wenn auch ich mal Kontakt aufnehmen würde...Es sind auch keine Kollegen mit denen ich direkt zusammenarbeite...das sollte ich dazusagen. Es sind nur irgendwelche Leute die ihren Müll bei mir loslassen ollen.

Svun9ny3C6


...wie die Mutter damals jnd immer wieder das Gefüjl macjtlos und missbraucht zu sein. Nicht gut für meine Entwicklung. Und nein ich habe und möchte keine Menschen mehr um mich.

Einen sehr liebevollen Partner. Im erein hane ich neulich einen kennengelernt. Ruhig, emphatisch..Ich habe schon gemerkt, dass da was ist... Jemand zum Teilen von Hobnys, Liebe, Geborgenheit...was auch immer das sein mag

sPensibejlmaxnn99


Es wäre ein Wunder, wenn ich es heute nicht mehr als schwer hätte...

Ja, dass wäre allerdings ein Wunder.

... aber: "Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen ..."

S;unnEy36


Eine Frage noch: Denkt ihr ich soll mit Psychoanalyse weiter machen?

Ich bin mir nicht sicher, ob es mir noch was bringt....ob ich seit Monaten noch weiter komme..

A BC0x1


Denkt ihr ich soll mit Psychoanalyse weiter machen?

Es lohnt sich immer etwas zu machen auch wenn es vielleicht nicht so schnell geht. Also bleib dran. Intelligente Menschen wollen sich gerne weiterentwickeln. Deine Geschichte ist recht traurig soweit ich das bisher gelesen habe. Da ist es schon notwendig das sich einiges verbessert. Was mir einfällt ist, das Du schreibst das Deine Mutter viel mit Deinen Problemen zu tun hat. Da denke ich das deine Probleme nicht alle angeboren sein können, sondern auch viele erworben wurden. Die Frage ist wieviel dann tatsächlich noch Asperger ist. Du solltest Dich nicht so einfach mit dieser Diagnose abgeben @:)

Cjall9aCanlla


Man muss hier nicht die Diagnose in Frage stellen.

Gerade, weil Asperger, das inzwischen diagnostisch wieder als HFA unspezifisch dem Autismus-Spektrum zugerechnet wird, sehr individuelle Ausprägungen hat, kann man mit dieser Diagnose sehr gut arbeiten und muss jetzt nicht noch krampfhaft nach weiteren Baustellen suchen.

HFA-Kinder sind eine Herausforderung für ihr soziales Umfeld und das Spektrum hat selbstverständlich auch einen Einfluss auf die Beziehungen mit anderen Menschen, und natürlich ist auch die Beziehung ihrer Mutter dadurch zusätzlich geprägt.

Schön ist immer, wenn bereits in der Kindheit systemisch mit der ganzen Familie gearbeitet wird. Aber dafür ist es nie zu spät - vielleicht wäre es sinnvoll, hier gezielt mit einem Therapeuten an den familären Beziehungen zu arbeiten und die betreffenden Familienmitglieder - hier die Mutter - idealerweise auch mit einzubeziehen.

Ich persönlich bin nur unter sehr bestimmten Umständen vom Nutzen einer Psychoanalyse überzeugt und würde dir das nicht empfehlen. Evtl. könntest du mit therapeutischer Hilfe mal systematisch feststellen, wo deine größten Entwicklungsfelder und Baustellen liegen (z.B. soziale Beziehungen gestalten, Mutter-Kind-Beziehung, ...) und so mehr Klarheit darüber gewinnen, welche der vielen Therapieformen dir weiterhelfen könnte.

*:)

K^idttyG?one4Maxd


Hi Sunny36,

du gehst auf die Fragen von klein_schlumpfine nicht ein - mich würde interessieren, kannst du es nicht? Findest du die Fragen nervig, doof oder einfach daneben? Magst du dich nicht damit beschäftigen, sie zu beantworten?

Ich nehme an du liest es und das war's. Du siehst wahrscheinlich keine 'soziale' Verpflichtung auf das Geschriebene einzugehen, oder?

Und auch nowheregirl hat sehr schön geschrieben - da dachte ich, verstehst du ihren Beitrag ganz, wie sie ihn meint?

Ich erlaube mir zu sagen, ich glaube nicht. Und da hakt es nämlich mit den Aspergern - falls ich zu arrogant klinge, mein Bruder ist ein Asperger und meine Mutter war eine undiagnostizierte Aspergerin, darum kenne ich mich aus.

Und ich habe die Vermutung, du verstehst nicht alles, was du da an langen, vor allem emotionaleren, detaillierteren Beiträgen bekommst, oder? Trotz Intelligenz?

Auch das Beispiel, ich glaube von klein_schlumpfine war es, daß sie sich beim Bäcker anders verhält als mit dem Geschäftspartner war sehr treffend - mein Bruder kann das nicht, ob Bäcker oder Geschäftspartner, sein Anliegen bringt er vor und da wechselt er nicht in seinem sozialen Verhalten, das kann er gar nicht.

S>un'ny3G6


Die Beiträge haben mir sehr geholfen. Tatsächlich bin ich sehr unbeholfen im Zwischenmenschlichen.

Für mich sind Kontakte zu Geschäftsleuten, Bekannten, Verkäufer...alles gleich..Traurig, aber es kommen ja auch keine Gefühle von Wärme und Vermissen und all dem auf was man so erzählt.

- ich will max paar Minuten am Tag Smalltalk

- ich will lernen von Kontakten, weshalb meine Freizeit aus Unterricht besteht. Von all den Menschen um mich kann ich nichts lernen

- Menschen spüren meine Gutmütigkeit und nutzen diese aus, weshalb mich nur noch schützen will, statt Freundschaften zu erwarten.

Ich denke auch, dass meine Mutter mich stark geprägt hat. Ich habe es verinnerlicht zu spüren was mein Gegenüber will und braucht und dann helfe ich.

Mehr habe ich ja nicht gelernt.

Ich habe nie gelernt

- was sind meine Bedürfnisse

- wie kann uch auch mal was von anderen wollen und nehmen ( Lernen heisst bei mir natürlich gleich teuer bezahlter Unzerricht)

- ich darf auch einfach mal sein ohne helfen, retten und geben

- ich habe nie gelernt ok zu sein. wurde mit gesunden Kindern verglichen. Meine Stärken die es ja gibt eurdrn unter den Teppich gekehrt.

Trotz all der lieben Beiträge, meine Frage: wie sill ICH bei so einem Dauermissbrauch tageintagaus und dem Asperger nun ersthaft Kontakte schließen,

die mich nicht auch wieder missbrauchen.

Es gibt viele sch... Menschen und die riechen meine Schwäche aus 1km Entfernung. Geschäftspartner, Kollegen nutzen das zu 99% aus. Ist ja ihr Vorteil, wenns bei mir mehr fürs Geld gibt.

Und Kontakte auch zu ca 92%. Die Freundin, dir immer einläd, die man mit Problemen vollmüllen kann usw und die nichts fordert..

C&allasCalxla


Liebe Sunny,

hier hast du doch schon ein paar gute und wichtige Punkte gefunden, an denen du arbeiten kannst!

Hast du denn gar keine Freunde, die du magst und die dich mögen und die auch mal für dich da sind, wenn es dir nicht so gut geht? Warum versuchst du nicht mal im Gegenzug dich einfach bei deinen Freunden auch selber einzuladen?

Viele Menschen mit AS bevorzugen ja auch die eigenen vier Wände - vielleicht sind deine Freunde auch aufmerksamer und einfühlsamer, als du denkst und sie spüren das, evtl. sogar unbewusst und kommen dir deshalb entgegen wenn sie dich sehen wollen und besuchen dich dann?

F{ordGr?anayda2,3L1g08


So wie Sunny das schreibt, so ging es mir auch mal, man ist der beste Freund, man wird ausgenutzt, betrogrn und beschissen,am ende ist man der dumme (gute) Mensch.

A$BC01


@ FordGranada2,3L108

was hast Du verändert würde mich interessieren und wie geht es Dir heute?

JSessSlydtherixn


- ich will lernen von Kontakten, weshalb meine Freizeit aus Unterricht besteht. Von all den Menschen um mich kann ich nichts lernen

Also an dem Punkt sind wir eindeutig unterschiedlicher Meinung. Es ist gerade der Kontakt zu anderen Menschen, durch den man das meiste lernt. Und nein, nicht durch Small Talk. Aber höre den Menschen zu, beobachte sie und ihre Interaktionen mit anderen Menschen. All diese kleinen Details, zB wenn die Bäckerin Brotsorten erklärt, wie sie mit den Kunden spricht etc kann dir irgendwann mal nützlich sein.

Das ist das, was mich bei dir so verwundert. Die meisten weiblichen Asperger sind eigentlich sehr gut im beobachten, zuhören und dann imitieren, weshalb sie auch seltener als Asperger erkannt werden als die männlichen.

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