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Ich hab die Schnauze voll! Ständige, teils intensive Übelkeit!

JZohnpC%rossuaint hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe wirklich die Schnauze voll! Mir ist ständig übel. Mal minimal, mal mittelstark, mal richtig schlimm.

Völlig unabhängig von der Situation und/oder den Mahlzeiten. Ich habe eine Odyssee an

Arztbesuchen hinter mir. Ich wurde komplett auf den Kopf gestellt. Zig Blutabnahmen bezüglich Allergien, Entzüngungswerte, Schilddrüsenwerte, etc. Doppelte Stuhabgabe, zum generellen Befund und explizit für helicopacter. Magenspiegelung, Ultraschall, CT des Abdomens. Alles ohne Befund. Aber von vorne.

Vor nun gut 4 Monaten trafen wir uns in der Familie zum grillen, bereits beim essen wurde mir plötzlich furchtbar schlecht. Ich war ganz kurz davor mich zu übergeben. Am nächsten Tag war mir noch etwas flau, ich habe einfach nur knäckebrot gegessen und es ging dann die Woche auch langsam besser. Am Freitag hatte ich dann im Büro eine heftige Übelkeitsattacke, wieder so schlimm, dass ich dachte ich hätte mich übergeben müssen. Mittlerweile vergeht wirklich kein Tag mehr, an dem mir nicht übel ist! Selbstverständlich schränkt mich das massiv ein. Ich ziehe mich sozial komplett zurück, ich quäle mich im Büro, jeder Tag gleicht dem anderen Tag und eine gewisse Grundübelkeit begleitet mich mittlerweile ständig. Da ich sehr stark abgenommen habe, wollte mein Doc mich ins KH schicken. Der Chefarzt einer renomierten Klinik, hat mir gesagt, dass alle Befunde so frisch wären, dass man selbst nicht viel mehr machen würde! Einer Aufnahme würde nichts entgegen stehen, aber sie wäre mit höchster Wahrscheinlichkeit ergebnislos. Mehr und mehr wurde ich also in die "psychische" Richtung geschoben, so weit, dass ich es für eine kurze Zeit selbst glaubte. Mein Arzt verschrieb mir Citalopram, ein Anti Depressivum und schickte mich zu einem Orientierungsgespräch zum Psychologen.

Kurz zu mir.

Ich bin männlich, 33 Jahre und habe eigentlich nie große Sorgen gehabt. Allerdings hat sich vor ca. 2 und wieder vor 1 Jahr meine Welt geändert. Mein Vater verstarb an Krebs, meine Ex Freundin offenbarte mir vor knapp einem Jahr, dass sie einen anderen hätte. Nur wenige Tage nachdem und einen Tag VOR meinem Geburtstag. Es war zwischen uns ein ständiges hin und her, zusammen, getrennt, "in der Schwebe", nur Sex, mal mehr Gefühle, mal weniger. Für Sie war es unverständlich, dass mir das so den Boden unter den Füßen weg reißt, weil ja die Fronten geklärt gewesen sind. Sie belügt sich in dem Punkt aber selbst. Wie ich nämlich erfahren habe, lief das mit dem Neuen schon ca. 2 Monate bevor wir in den Urlaub sind. Den natürlich ich bezahlt habe. Sie wusste, dass die Fronten eben doch nicht so geklärt sind, sonst hätte sie mir das vor dem Urlaub gesagt. Jetzt versucht sie sich die Sache schön zu reden, nicht der "Buh - Mann" in der Geschichte zu sein... Ihr könnt mir glauben, dass war SEHR schmerzhaft für mich, auch in der Vergangenheit habe ich mir oft Sorgen um sie gemacht, Sorgen um uns und ob ich der Verantwortung die ich trug auch gerecht werden könnte. Ich habe einen sehr fordernden und verantwortungsvollen Job, der mir aber Freude bereitet.Ich hatte in der Vergangenheit finanzielle Sorgen, über einen längeren Zeitraum, diese sind allerdings lange wieder vorbei. Ich kann mir gut etwas erlauben.

Ich weiß, dass das nun so klingt, als sei eine psychische Komponente nicht ausgeschlossen. Ich weiß aber wie ich auf psychischen Stress reagiere. Ich rauche mehr, ernähre mich ungesund, gehe raus um mich abzulenken, trinke auch mal 1 - 2 Gläser Wein am Abend. Seit 4 Monaten aber keinen Tropfen mehr, keine Cola oder sonstiges. Nur Wasser, Tee und ab und an mal etwas Kaffee. Ich weiß wie sich psychische Last bei mir bemerkbar macht und ich gehöre ohnehin nicht zu den Menschen die glauben, dass die Psyche den Körper so weit steuern kann. Oder, anders gesagt, ich kann einfach nicht glauben, dass ich zu den Menschen gehöre, die sich durch die Psyche steuern lassen.

Dennoch war ich wie weiter oben erwähnt bei einer Psychologin. Diese diagnostizierte:

1. Somatoforme Störung

2. Angststörung

3. Verdacht auf eine atypische Anorexie

Sie stellte mir sogar ein Dringlichkeitsattest aus, damit ich über den Terminservice meiner Krankenkasse einen Facharzttermin

(Psychotherapeut) innerhalb von 4 Wochen bekomme.

Medikamentös nehme ich seit 2 Wochen: Doxepin 10mg morgens, 10 mg mittags, 25 mg Abends. Allerdings macht das die Sache nicht besser und das obwohl die Dinger ziemlich heftig dämpfend sind!

Viele Schulmediziner teilen die Meinung meines Hausarztes. Ich kann das aber einfach nicht und das NICHT weil ich Problkeme hätte mir eine psychische Krankheit einzugestehen, sondern einfach weil ich jemand bin der Krankheiten Organen zuordnet. So war ich schon immer, wenn es um Tabletten ging die mir helfen sollten, dann eher die Chemiekeule, weil ich von diesem pflanzlichen Esotherik Klimmbimms nie etwas gehalten habe.

Letztendlich weiß ich gar nicht weshalb ich das hier ausführe. Vielleicht geht es jemandem ähnlich, vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp für mich, so allerdings habe ich wirklich einfach nur die Schnauze voll.

Ich WILL!!! wieder ein richtiges Leben führen können!

Antworten
PY3schbniexst


Sorry, aber auch wenn du jetzt von pflanzlichen Klimbim nichts hältst, würde ich dir doch mal den Versuch mit Nux Vomica Globulis empfehlen.

J}o:hnCroqssaint


Ich bin für jeden Tipp absolut dankbar! "pflanzlicher Klimmbimms" ist/war meine persönliche Einstellung. Die spiegelt natürlich in keinster Weise eine Wirkung wieder oder nicht, ich denke aber das man an die Wirkung glauben muss. Dennoch herzlichen Dank für deinen Tipp.

hyawekeyex007


Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten, bei mir verstärkt Doxepin die Übelkeit massiv. Mir war auch immer mal wieder übel, was bei mir aber vermutlich eine psychische Ursache hat (Angst vor dem Erbrechen). Dann bekam ich wegen anderer Sachen Doxepin verordnet. Ich dachte, oh super, das Zeug soll ja sogar gegen Übelkeit und Reizdarm helfen und bin da sehr optimistisch ran gegangen.

Joa und die Übelkeit wurde schleichend schlimmer. Bis ich rausgefunden hab, dass es am Doxepin lag, dauerte es, weil diese Nebenwirkung kaum beschrieben ist.

Jetzt bin ich dabei, die Tabletten abzusetzen und auch darauf reagiert die Übelkeit. Irgendwas macht das Zeug im Gehirn an den Übelkeitsrezeptoren.

Hast du denn mal Medikamente (Vomex, MCP) gegen die Übelkeit genommen? Helfen die?

Dir alles Gute, ich leide mit dir. Diese fast tägliche Übelkeit ist schrecklich {:(

J3o2hngCrojssaiLnt


Hey, danke für deine Nachricht.

Ich habe die komplette Medikation durch, Vomex, MCP, Domperidon ... Alles nix geholfen, schlüssig laut der Schulmedizin, denn dann muss es ja psychisch sein.

p%elztikerx86


Wurdest du neurologisch untersucht?

Bestimmung der Magenentleerungszeit?

Wenn das nicht passiert ist, sollte m.E. beides gemacht werden.

Ist die Übelkeit morgens oder abends am schlimmsten?

J!ohnCSrUosshaixnt


Unspezifisch.

Neurologische Untersuchung wurde nicht vorgenommen, da das laut 3 Ärzten eine völlig unangemessene Strahlenbelastung für den Kopf wäre. Denn dort würde nix sitzen, was Übelkeit aus löst. Sieht man von Tumoren im Endstadium mal ab, die würden allerdings noch weitere Symptome machen.

Die Magenentleerungszeit? Du meinst bis die Verdauung abgeschlossen ist? Oder dieses Ding was durch die Nase in den Magen geschoben wird und etwas misst? Ich würge schon beim Zahnarzt, die MAgenspiegelung war schon die Hölle auf Erden für mich, da pack ich son anderen schlauch auch nicht.

Die Übelkeit war ne zeit lang morgens sehr schlimm, direkt nach dem aufstehen, dann abnehmend und wieder zunehmend. Jetzt ist es nach dem aufstehen meistens okay, bis es dann zu nimmt. Allerdings ist das wirklich unspezifisch.

G%numsxel


Mir ist aus anderen Gründen ständig übel (Nebenwirkung eines Medikamentes gegen Krebs) und der Arzt verschrieb mir Paspertin-Tropfen. Diese helfen mir sehr gut. 1/2 Stunde vor dem Essen eingenommen, kann ich ohne Widerwillen eine normale Portion essen.

Ich habe auch nicht mehr weiter abgenommen.

Vielleicht helfen diese Tropfen auch Dir. Mein Arzt sagt, dass die harmlos seien, sogar gegen Schwangerschaftsübelkeit würden sie verschrieben.

hvawUkeGyeL00x7


Andere Idee, wie steht es um eine Halswirbelsäule? Bist du häufig verspannt im Schulter-Nackenbereich?

Ich hab eine kaputte Halswirbelsäule und die macht auch gerne Übelkeit, bei Verspannungen, bei falschen Bewegungen und im Liegen. Da helfen dann die üblichen Medikamente auch eher wenig.

pEelzstixer86


Ich meinte eine klinische Untersuchung durch einen Neurologen. Auch gutartige Tumore können bei entsprechender Lokalisation anhaltende Übelkeit (durchaus auch ohne Kopfschmerzen) machen, wobei diese morgens meist am schlimmsten ist.

Eine klinisch-neurologische Untersuchung sollte man daher durchaus machen.

Eine MRT hat überhaupt keine Strahlenbelastung, und ist Gehirn meist dem CT ohnehin überlegen.

Die Magenentleerung kann mit Hilfe eines Atemtests oder einer Szintigraphie bestimmt werden. Da ist nichts mit Schlauch schlucken. Zum Ausschluss eines relevanten Refluxes kann man auch einen Breischlucktest machen, wenn man keinen Schlauch schlucken kann/will.

J!o$h0nC?r!ossaxint


@ Gnumsel

Zuerst mal komme ich mir nun schlecht vor, ich heule wegen Übelkeit rum, dabei hast du ein wirklich schlimmes Schicksal zu tragen. Herzlichen Dank für deine Antwort und ich wünsche dir viel Kraft und alles, alles Gute - auf das du wieder gesund wirst!

@ hawkeye007

Bin ich definitiv. Die Überlegung mal einen Osteopathen aufzusuchen hatte ich bereits, danke für den Tipp!

@ pelztier86

Vielen Dank. Ich habe mir auch schon oft überlegt meinen Arzt darauf anzusprechen, zuletzt wurde mir dieser "Wunsch" aber verweigert. Es würden sich so keine Zusammenhänge zu meiner Übelkeit ergeben, mit Ausnahme einiger Veränderungen, die aber sehr unwahrscheinlich seien und zudem noch Sympthome mit sich bringen würden, die ich nicht habe. So wäre eine solche Strahlenbelastung in dem Punkt nicht zu verantworten. Ich habe allerdings nicht an ein MRT gedacht, das werde ich nochmal ansprechen! Wir haben hier so stationäre Zentren für derlei Untersuchungen, terminlich sogar innerhalb von 2 Wochen machbar. Auch diesen Atemtest werde ich noch einmal ansprechen. Zum Thema Reflux - der wurde bei der Magenspiegelung nicht festgestellt.

Habe mir nun einige Punkte notiert:

1. Diagnostik auf einen Pilz im Magen

2. Überweisung zum Ostheopathen holen

3. Überweisung zum MRT holen

4. Atemtest zur Magenentleerung machen (Vermutlich Termin beim Gastroenterologen nötig)

Sonst noch jemand Ideen?

ESulxe2


Ich quatsche hier mal dazwischen, weil ich in so ziemlich derselben Situation bin wie John, ich denke, da muss ich keinen neuen Thread eröffnen. Dachte schon beim Titel des Threads "ich allerdings auch" ;-D

Mir ist seit fast einem Jahr jeden Tag schlecht, mal mehr, mal weniger. Ich habe schon einiges probiert, Magenspiegelung, Blutuntersuchung, Ultraschall vom Bauch, Pille abgesetzt, Psychotherapie, nichts hilft. Bei mir ist die Übelkeit ebenfalls völlig unabhängig von den Mahlzeiten, oft kann ich sogar trotz Übelkeit essen. Zudem hilft manchmal nicht mal MCP, was mich immer extrem wundert, da das ja ein sehr starkes Medikament ist ":/

Ich habe außerdem oft undefinierbare Schmerzen im Oberbauch, kann sein, dass es der Magen ist, aber ich bin mir nicht sicher. Letztens war ich wegen Herzschmerzen beim Kardiologen, mein Herz ist gesund, der meinte, es sei der Rücken. Also ab zum Orthopäden – ich hatte schon länger den Verdacht, dass etwas mit der HWS ist, da ich auch oft seltsame Taubheits- und leichte Lähmungsgefühle habe sowie ein verspanntes Gefühl im Oberkörper. Er hat meinen Rücken-/Nackenbereich abgetastet, rumgedrückt und dann irgendwas wieder eingerenkt – meinte, ich hätte leichte Blockaden und dass ich die, wenn die Herzschmerzen wieder auftreten, selbst lösen kann (hat mir gezeigt, wie ich da meinen Rücken nach hinten beugen muss, ich traue mich nur nicht, das zu machen. Aber oft fühle ich mich wenigstens ein bisschen besser, nachdem ich es versucht habe, zumindest was Schmerzen angeht). Allerdings sagte der Orthopäde auch, dass nur die Herzschmerzen von diesen Blockaden kämen, alles andere nicht. Er hat außerdem meine HWS geröntgt und alles war unauffällig.

Vor ein paar Monaten hatte ich auch so eine seltsame Situation... Ich bin zum Yoga gegangen, mir war, mal wieder grundlos, kotzübel, deshalb habe ich vorher noch eine MCP eingeworfen und sie hat nicht geholfen. Auch beim Yoga wurde es nicht besser, bis ich in den tiefen Ausfallschritt gegangen bin und von einer auf die andere Sekunde war diese quälende Übelkeit weg. Völlig weg. Erst dachte ich noch, ich müsse mich gleich übergeben und dann... ???

Was meint ihr, könnten meine Beschwerden (also auch Übelkeit, Taubheitsgefühle usw.) doch vom Rücken/der HWS kommen? Soll ich sicherheitshalber noch zu einem anderen Orthopäden?

Euch allen schöne Feiertage und allen Übelkeitsgeplagten alles Gute :)*

J9ohnC"rossaixnt


Danke für deinen Beitrag Eule2.

MCP wirkt bei mir überhaupt nicht mehr, alle anderen Mittel ebenfalls nicht.

Hast du dich auf Allergien untersuchen lassen? MRT des Kopfes? Hast du dich auf Pilze testen lassen? Warst du auf Grund der Übelkeit bei der Psychotherapie?

Generell würde ich dir eine zweite Meinung anraten. Einer meiner Hausärzte diagnostizierte mal eine sich anbahnende Erkältung bei mir, nach Wochen und einem weiteren Blutbild rief dieser noch Abends an und sagte zu mir "Strengen Sie sich nicht an, kommen Sie morgen sofort in die Praxis". Kaum da wurde ich ins Krankenhaus geschickt, meine Milz war stark vergrößert und ich hatte das pfeifrische Drüsenfieber. :)=

Ich würde mich gerne mit dir austauschen, auch fernab des Forums sofern das für dich okay ist. Ich glaube nämlich wir 2 greifen nach jedem Strohhalm. Vielleicht gelingt einem von uns der Durchbruch.

E|ule_2


Hast du dich auf Allergien untersuchen lassen?

Ich wurde vor ungefähr einem Jahr auf alle möglichen Allergien getestet, allerdings aus anderem Grund. Die Tests waren aber alle negativ. Mein HNO vermutet bei mir eine lokale Allergie, allerdings im Nasenbereich, ich denke nicht, dass das etwas damit zu tun hat.

MRT des Kopfes?

Das hatte ich noch nicht, wäre aber mein nächster Schritt. Bis jetzt habe ich das immer vor mir hergeschoben, weil ich schlimme Platzangst habe, aber ich halte es langsam echt für nötig. Im Gegensatz zu meiner Hausärztin...

Hast du dich auf Pilze testen lassen?

Oh, das hab ich oben vergessen, ich hatte auch eine Stuhluntersuchung, unauffällig. (Außer, das wird anders getestet... dann nein.)

Warst du auf Grund der Übelkeit bei der Psychotherapie?

Ich habe schon seit Jahren eine rezidivierende depressive Störung. Zu der Zeit, zu der die Magenprobleme losgingen, ging es mir aber gerade gut. Richtig gut. Natürlich wird man trotzdem schnell in eine Schublade gesteckt, zumal ich viele nicht unauffällige SvV-Narben habe und es sich daher kaum leugnen lässt. Sobald ein Arzt meinen Bauch abtastet, weiß er auch über meine Psyche Bescheid. %-| Meine Hausärztin war daher der Meinung, dass ich wohl wieder mitten in einer schweren depressiven Episode stecken muss und riet mir zu einer Therapie (nicht meine erste). Naja, für mich wird eher andersrum ein Schuh draus: Ich mache eine Therapie, um mit diesem Mist klarzukommen, musste nämlich die Schule abbrechen deswegen und habe außerdem Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen), deshalb ist das alles enorm belastend für mich. Ich bin mir wirklich 100%ig sicher, dass die Übelkeit nicht von der Psyche kommt, die kenne ich nämlich und meinen Körper auch. Ich hatte schon schwere depressive Episoden und da war mir nie schlecht. Nie. Genauso sicher bin ich mir, dass die Übelkeit nicht vom Magen kommt. Gestern Abend war mir auch wieder schlecht, es lagen aber Lebkuchen auf dem Wohnzimmertisch rum und ich hab mit viel Appetit nicht wenige davon gegessen, ohne dass die Übelkeit schlimmer wurde. 8-(

Kaum da wurde ich ins Krankenhaus geschickt, meine Milz war stark vergrößert und ich hatte das pfeifrische Drüsenfieber.

Auf sowas warte ich nur, kenne das nämlich auch sehr gut, dass Ärzte immer erstmal sagen, es ist nix :)=

JEohvnCrossYainyt


Ich wurde vor ungefähr einem Jahr auf alle möglichen Allergien getestet, allerdings aus anderem Grund. Die Tests waren aber alle negativ. Mein HNO vermutet bei mir eine lokale Allergie, allerdings im Nasenbereich, ich denke nicht, dass das etwas damit zu tun hat.

Da gehe ich mit dir konform. Außer deine Übelkeit befindet sich "im Hals", diesen würde ich durchaus dem Nasen/Rachenraum zuordnen. Vielleicht horchst du hier nochmal genau in dich hinein.

Das hatte ich noch nicht, wäre aber mein nächster Schritt. Bis jetzt habe ich das immer vor mir hergeschoben, weil ich schlimme Platzangst habe, aber ich halte es langsam echt für nötig. Im Gegensatz zu meiner Hausärztin...

Seien wir ehrlich, die Wahrscheinlichkeit ist vermutlich eher gering, ZUM GLÜCK! , das dort etwas gefunden wird. Dennoch halte auch ich das jetzt für einen wichtigen Schritt.

[...]und habe außerdem Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen), deshalb ist das alles enorm belastend für mich. Ich bin mir wirklich 100%ig sicher, dass die Übelkeit nicht von der Psyche kommt, die kenne ich nämlich und meinen Körper auch. Ich hatte schon schwere depressive Episoden und da war mir nie schlecht. Nie. Genauso sicher bin ich mir, dass die Übelkeit nicht vom Magen kommt. Gestern Abend war mir auch wieder schlecht, es lagen aber Lebkuchen auf dem Wohnzimmertisch rum und ich hab mit viel Appetit nicht wenige davon gegessen, ohne dass die Übelkeit schlimmer wurde. 8-(

Ich bin VOLL bei dir, wirklich, als hätte dieser Text meine Handschrift! Mir ist ja durchgängig übel, ein Beispiel war da der Freitag vorherige Woche, da wars so schlimm, dass ich mich hinlegen musste, begleitet von leichtem Schüttelfrost. Irgendwann bin ich eingeschlafen. Eine Stunde später wurde ich wach und hatte plötzlich Hunger. Habe mir 2 Brote gemacht und auf dem Tisch lagen Spekulatius rum, ich kann dir sagen, ich habe mindestens die halbe Packung gegessen. Danach verspürte ich zwar ein leichtes brennen, aber ich fühlte mich wohl und schlief dann auch wieder ein.

Ich bin mir wirklich auch zu 100% sicher, dass nicht meine Psyche daran Schuld ist! Ich kenne meinen Körper ganz genau, ich weiß auch wie ich auf traumatische Erlebnisse reagiere und zwar nicht so. Soll nicht heißen, dass es nicht sein könnte, schließlich ist irgendwann immer das erste Mal, es ist für mich nur sehr schwer vorstellbar. Ich glaube allerdings schon, dass die "Angst vor der Übelkeit" Übelkeit "begünstigt". Soll heißen, dass man sich diese "einbildet" und das wiederum dann die Angst wieder verstärkt.

Auf sowas warte ich nur, kenne das nämlich auch sehr gut, dass Ärzte immer erstmal sagen, es ist nix :)=

Ich werde auch darauf pochen jetzt alles zu untersuchen! Ich werde mich da auch nicht mehr abspeisen lassen! Zur Not wechsel ich 100 x den Arzt ODER gehe zur kompletten Diagnostik stationär auch wenn das mein absoluter Alptraum wäre!

Oh, das hab ich oben vergessen, ich hatte auch eine Stuhluntersuchung, unauffällig. (Außer, das wird anders getestet... dann nein.)

Kann man nicht unbedingt im Stuhl nachweisen, da es nur wenige Pilze gibt, die im Magen überleben können. Diese nisten sich gerne im Darmbereich ein und werden unter Umständen gar nicht mit ausgeschieden. Es gibt aber bestimmte Blutwerte die eine Aussage darüber geben können. Ich schreibe dir dazu gleich eine private Msg.

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