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Ich hab die Schnauze voll! Ständige, teils intensive Übelkeit!

GbnumVsexl


Nein, John Croissant, Du heulst nicht rum! Ich wollte bloss sagen, was der Grund MEINER ständigen Übelkeit ist, damit Du weisst, warum ich nicht auf Deine übrigen Symptome eingehe - ich kenne sie nicht. Paspertin wäre vielleicht wirklich mal einen Versuch wert. Aber das Grundübel herausfinden (lassen), tut wirklich not! SO ist das kein Leben mehr für Dich, sondern bloss ein Vegetieren. Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du endlich einen kompetenten Arzt findest.

N$u9llacht$fuenfDzehn


Meine Mutter ist vor einiger Zeit nachts zur Kassenärztlichen Notfallsprechstunde gefahren, weil sie nicht mehr aufhören konnte, sich zu übergeben - Verdacht auf Magen-Darm. Ihr ging es wirklich richtig schlecht! Der diensthabende Arzt drückte auf eine bestimmte Stelle am Rücken und sie bekam sofort wieder eine Würgattacke. Nachdem die Stelle länger massiert und gewärmt wurde, war sie wieder topfit! Also ich würde auch Osteopathen/Physiotherapeuten empfehlen...

JcohnCro?ssaint


@ Gnumsel

Klar, aber es wäre ja nicht so, als würde ich davor weg rennen, ich habe ja wirklich schon einiges untersuchen lassen. Zur Systembehandlung werde ich deinen Vorschlag aber sehr gerne aufnehmen.

@ Nullachtfuenfzehn

Herzlichen Dank, die Indikation zur Vorstellung beim Ostheopathen wird für mich immer wichtiger. Ich werde mich umgehend um einen Termin kümmern. Selbst wenn ich die Kosten selbst trage (komplett) ist das glaube ich sehr gut investiertes Geld.

E&uGlex2


Außer deine Übelkeit befindet sich "im Hals", diesen würde ich durchaus dem Nasen/Rachenraum zuordnen.

Nee, die ist nicht im Hals.

Ich bin mir wirklich auch zu 100% sicher, dass nicht meine Psyche daran Schuld ist! Ich kenne meinen Körper ganz genau, ich weiß auch wie ich auf traumatische Erlebnisse reagiere und zwar nicht so.

Ganz genau. Zumal man glaube ich bei jeder Person irgendetwas in der Vergangenheit finden würde, von dem man sagen könnte, das hätte körperliche Symptome auslösen können. Klar ist das was dir passiert ist heftig, aber mal ehrlich, dass man dann ein oder sogar zwei Jahre später Symptome bekommen sollte...? Finde ich etwas faul von den Ärzten :=o

Ich glaube allerdings schon, dass die "Angst vor der Übelkeit" Übelkeit "begünstigt". Soll heißen, dass man sich diese "einbildet" und das wiederum dann die Angst wieder verstärkt.

Das auf jeden Fall. Aber es ist eben auch nicht immer so.

Der diensthabende Arzt drückte auf eine bestimmte Stelle am Rücken und sie bekam sofort wieder eine Würgattacke.

Das ist ja faszinierend :-o Quasi wie meine Yoga-Geschichte, nur umgekehrt. Dann werde ich an einer möglichen Ursache am Rücken auch auf jeden Fall dranbleiben!

John, mir ist da auch noch was in deinem ursprünglichen Post aufgefallen...

Dennoch war ich wie weiter oben erwähnt bei einer Psychologin. Diese diagnostizierte:

1. Somatoforme Störung

2. Angststörung

3. Verdacht auf eine atypische Anorexie

Wie kam die denn auf die atypische Anorexie? Hast du irgendwelche ES-Symptome? Angst vor dem Zunehmen etc.? Mir wurde damals vom Gastroenterologen auch ne ES unterstellt. Als ob ich mir mit 18 freiwillig ne Magenspiegelung geben würde, wenn ich eh wüsste was los ist :-| Somatoforme Störung, gut, die wurde mir auch diagnostiziert, da sind wir uns ja einig drüber... Und Angststörung, weshalb dachte sie das? Ich habe mehrere Angststörungen... Habe da aber andere Symptome als Übelkeit. Entschuldige dass ich dich so ausquetsche, ich finde nur die psychische Komponente immer sehr interessant – man darf sie nur nie über- oder unterschätzen.

JLohnCorosseaxint


Ganz genau. Zumal man glaube ich bei jeder Person irgendetwas in der Vergangenheit finden würde, von dem man sagen könnte, das hätte körperliche Symptome auslösen können. Klar ist das was dir passiert ist heftig, aber mal ehrlich, dass man dann ein oder sogar zwei Jahre später Symptome bekommen sollte...? Finde ich etwas faul von den Ärzten :=o

Halte ich für generell möglich, allerdings nicht in dem Ausmaß.

Wie kam die denn auf die atypische Anorexie? Hast du irgendwelche ES-Symptome? Angst vor dem Zunehmen etc.? Mir wurde damals vom Gastroenterologen auch ne ES unterstellt. Als ob ich mir mit 18 freiwillig ne Magenspiegelung geben würde, wenn ich eh wüsste was los ist :-| Somatoforme Störung, gut, die wurde mir auch diagnostiziert, da sind wir uns ja einig drüber... Und Angststörung, weshalb dachte sie das? Ich habe mehrere Angststörungen... Habe da aber andere Symptome als Übelkeit. Entschuldige dass ich dich so ausquetsche, ich finde nur die psychische Komponente immer sehr interessant – man darf sie nur nie über- oder unterschätzen.

Ich habe überhaupt keine Angst vor dem Zunehmen. Auch habe ich kein Problem mit Essen an sich. Das gehörte damals wirklich zu meinen Hobbys. Gutes Essen und nicht gerade wenig davon. Dabei wog ich bei 183 cm 86 Kilo. Auch wenn ich nie großartig viel Sport getrieben habe, hatte ich das große Glück einen athletischen Körper zu besitzen. Durch meine Symptomatik habe ich allerdings an die 10 Kilo abgenommen. Daher eben die atypische Anorexie, nicht etwa wie bei der typischen, in der sich Leute zu dick finden und daher hungern, sondern eher da ich mir dreifach überlege was ich zu mir nehmen kann, damit es meine Übelkeit bloß nicht verstärkt.

Die Angststörung vermutet sie in der Übelkeit, das ist also meine Angst. Es geht teilweise soweit bei mir, dass, sagen wir - ich nehme ein Paket von der Post an und ich verspüre nur eine leichte Übelkeit, ich mir nur denke "Oh Gott, wenn ich jetzt Postbote wäre und die ganze Zeit mit dem Auto anfahren müsste, aussteigen, Post verteilen .. was würde ich da bloß machen wenn mir übel wird?"

Dennoch halte ich manche Thesen für durchaus greifbar, anderes jedoch für viel zu weit hergeholt und ich kann für mich auch einfach nicht akzeptieren, dass eben die Psyche der Auslöser sein soll!

Ezulex2


Ich weiß, was atypische Anorexie ist und m. M. n. ist die bei dir ganz klar nicht vorhanden. Klar überlegst du, wie du isst, um die Übelkeit nicht noch schlimmer zu machen aber das ist keine Essstörung! Und eine Angststörung äußert sich auch definitiv anders als dadurch, dass einem plötzlich ständig schlecht ist, ohne dass du dabei wirklich Angst verspürst. Ich habe natürlich nicht Psychologie studiert und will nicht allem widersprechen, was diese Psychologin gesagt hat... Aber ich habe doch eigene Erfahrungen und etwas Ahnung von diesen Dingen und in meinen Augen hat sie dir diese Diagnosen quasi aufgezwängt, damit du möglichst bald selbst glaubst, diese Krankheiten zu haben und nicht noch mehr Ärzte mit der Suche nach der – möglicherweise sehr versteckten – Ursache nervst. Sorry wenn das alles etwas paranoid klingt, aber anhand deiner – und auch meiner – Symptomatik sind solche 0815 Diagnosen einfach schnell und unüberlegt gestellt. Je nach dem was für ein Beratungsgespräch du da hattest bei der Psychologin, wird sie dafür auch nur bezahlt, wenn sie eine Diagnose stellt. Nur als kleiner Denkanstoß. Ich glaube Ärzten (und Psychologen!) längst nicht mehr blind.

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