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Schlafprobleme vor und auf Reisen

AVnnox-Nym hat die Diskussion gestartet


Eigentlich kann ich zu Hause immer sehr gut ein- und durchschlafen. Seit einigen Jahren aber schlafe ich sehr schlecht, wenn ich am nächsten Morgen verreisen will. Früher nur bei großen Reisen, heute auch bei Kurzreisen. Auch kann ich heute in Hotelzimmern, bei Verwandten oder Freunden schlecht schlafen. Auch Baldrian u.ä. hat da nicht allzuviel gebracht. Die Folge ist natürlich große Müdigkeit am nächsten Tag.

Ich weiß nicht woran das liegen könnte. Was kann man da tun?

Antworten
f-elisi mayrgar?itxa


Das geht mir aber auch so, dass ich die Nacht vor einer Reise sehr schlecht schlafe. Ich weiß aber auch warum es bei mir so ist.

Wenn ich am nächsten Morgen verreise, habe ich meistens Angst zu verschlafen, denke darüber nach, ob ich alles eingepackt habe und aus diesem Grund, schlafe ich eben kaum. Außerdem ist für mich verreisen extrem stressig, deshalb bleibe ich lieber zuhause.

Wenn ich wo anders schlafe, ist es nicht die gewohnte Umgebung, das Bett ist anders, eventuell ist es auch sehr laut und das lässt mich auch schlecht schlafen.

Ich weiß nicht, ob es bei dir aus dem selben Grund ist?

Bevor du verreist, früher als sonst, ins Bett gehen, vielleicht mehrere Wecker stellen.

B&eenitaBx.


Das liegt doch einfach daran, dass Du Dir eben genau deshalb den Kopf zerbrichst, statt den Gedanken zu pflegen, ich schlafe wie ein Baby . Könnte man auch ,wenn man sich dazu entschließt.

Und außerdem ist es eigentlich fürs Leben unerheblich, wenn man mal eben weniger oder unruhig schläft. So oft verreist man doch eigentlich nicht.

Und sofern man nicht Pilot oder Flugbegleiter ist, düst man auch nicht dauernd durch verschiedene Zeitzonen und ist von Jetlag geplagt. Selbst wenn, hilft die Einstellung, da mu0 ich halt durch und ich werde mal ein paar Tage ein wenig neben der Spur sein.

Gelassen zulassen das Ganze, damit fährt man am Besten...

Baldrian sollte man mindestens eine Stunde vor dem zu Bett gehen hochdosiert einnehmen und direkt davor noch einmal.

Ich fliege demnächst an den Äquator. Zeitdifferenz 6 Stunden. Je älter ich werde, desto schwerer tue ich mich mit dem Jetlag.

Dann nehme ich eben auch mal 3 Nächte Hoggar. Und dann ist das ausgestanden.

0k815uasxer


@ Benita

Du scheinst Glück gehabt zu haben und auch im Alter noch sehr gesund zu sein, denn ansonsten kann man schlicht und einfach keine langen Flüge überstehen. Ist so.

Allein der Jetlag, fremde Länder, all das ist purer Streß, psychisch wie körperlich. Und ein paar Sprüche, immer alles gelassen sehen, helfen dagegen genau NULL.

Bei wirklich schlimmen Krankheiten wäre dein Lebenswandel nicht möglich oder wenn und aber, mit und ohne Zusammenreißen.

Ich wünsche dir noch einen guten Flug.

Nun zum Thema @ Anno-Nym

Du sagst, erst schliefst Du nur vor großen Reisen auf einmal schlecht, dann auch schon bei kleinen, und nun klappt es auch in Hotelzimmern nicht mehr.

Ich konnte den Verlauf auch bei mir beobachten, bis ich halt zum Schluß generell eine Schlafstörung hatte, egal, wo ich schlief, auch daheim, ohne am nächsten Tag zu verreisen. Es stresste dann schon, zu wissen, am nächsten Tag arbeiten zu müssen.

Früher störte mich auch keinerlei Lärm beim Einschlafen. Ich schlief als Kind auch auf Parties, auf denen meine Eltern feierten, als Jugendliche schlief ich in jedem Hotel wie ein junger Gott, und auf einmal ging es irgendwann los.

Irgendwas in Dir hat eine Empfindlichkeit ausgelöst, die sich auf Deinen Schlaf gelegt hat.

BbeniteaBO.


Nein, sooo gesund bin ich überhaupt nicht. Aber bei mir ist immer eine positive Einstellung, das klappt schon, das Leben ist für und nicht gegen mich vorhanden. Sonst hätte ich über 40 auch zum Teil sehr schwere Operationen nicht überstanden, Diabetes, Osteoporose, Muskel/Sehnenprobleme, Netzhauterkrankung, die zur Erblindung führt und und und....

Und genau diese Einstellung, dass das Unterbewusstsein das schon regelt, hilft mir. Immer. Sich vorzustellen, man wacht morgens munter auf, dass ist das, was dann auch so passiert. Das Unterbewusstsein braucht 21 Tage, um solche Vorstellungen umzusetzen,

Wer sich aber dauernd vorstellt, er hat ein Schlafproblem, was irgendwann tatsächlich aus 2 - 3 schlafgestörten Nächten entstanden sein mag, sich das aber dann jeden Abend erneut vorgeplappert hat: hoffentlich kann ich heute schlafen (und dabei dann aber ans Rumwälzen denkt und es schon fühlt) übt mit dem Umterbewußtsein das eben auch ein....

Es ist wie eine Selbsthypnose und der Körper verwirklicht es. Kann man in beide Richtungen "üben" ich schlafe gut, ich schlafe schlecht.

Und bei Reisen mit einigen Stunden Zeitverschiebungen klappt dies Erlernte nicht, weil der Körper einen anderen Rhythmus hat, von daher kann man sich aber sagen, ich helfe ein wenig nach, aber dann spielt sich das wieder ein. Ein Drama kann ich dann aber weglassen....

Es ist Übungssache, sich ein Bild zu machen und es zu fühlen. Den Fokus auf das zu lenken, was man wirklich will. Allein die Beschreibung, was nicht klappt, zeugt eben davon, dass falsch programmiert ist.

Vor Krankheiten bin ich offensichtlich nicht gefeit, aber ich habe es in der Hand oder vielmehr im Denken, was sich dann entwickelt.

Ich bin auch schon hypnotisch in Behandlung gewesen, weil ich keine Betäubungsspritzen vertrage. Ich mußte genau mit solchen Bildern, mein Körper ist unempfindlich gegen Schmerz (oder was immer ich ihm eingebe) arbeiten. Ich war 2 x bei einem Arzt, der mich geschult hat, ich habe das wochenlang täglich 2x machen müssen. Fokus, wie es sein muß. Und das Unterbewußtsein handelt dann genau so.... Das ist so.

Und wenn sich Widrigkeiten ergeben, immer zu dem Bild zurück, was wirklich sein soll.

Und genau, trotz dieser ganzen Krankheiten, die ich habe, pflege ich das Bild von Reisen, sehe mich glücklich jetzt zum Beispiel am Amazonas, sehe mich glücklich die Gegend betrachtend und auch nach Monaten wieder gesund aus dem Flieger steigend hier in Deutschland.

Wenn ich an meine ganzen Sch.ißkrankheiten denken würde und mir vorstellen würde, was alles passiert könnte, ja, da müßte ich tatsächlich zu Hause bleiben.... Aber ich denke eben anders. Wenn nicht jetzt, wann dann? Heute ist trotz meines Alters der jüngste Tag. Heute mache ich .... und den Satz kann ich täglich wiederholen.... Und zur Realität werden lassen.

Ahnnoy-NDyxm


Ich danke euch allen ganz herzlich für eure Antworten! :)^

Klar werde ich versuchen, künftig positiver zu denken beim Schlafengehen.....ob's was hilft weiß ich jetzt noch nicht.

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