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Therapie für alles...

Jc_B


Ich glaube, dass kaum jemand wegen einer Kleinigkeit lange beim Therapeuten ist. Ein Psychologe merkt doch, ob jemand eine Therapie benötigt.

Da sind wir dann wohl unterschiedlicher Meinung.

Glücklicherweise hast du das nicht zu bestimmen.

Na mir solls doch egal sein, wenn Leute weiterhin keine Therapieplätze bekommen und deshalb vor die Hunde gehen. Wenn sich nichts ändert, betrifft mich das ja auch nicht.

Selbstverständlich braucht es eine Diagnose. Der Therapeut muss ja bei der Krankenkasse angeben,

warum du die Therapie benötigst. Da wird schon der ICD 10 Code auf dem Zettel stehen.

Da können die ja schreiben, was sie wollen.

fbeliJs ma`rgarxita


J_B, ich möchte gerne nachvollziehen können, warum du glaubst, dass viele Menschen, die eine Therapie machen, sie gar nicht benötigen.

Hast du das irgendwo gelesen, kennst du Menschen in deinem Bekanntenkreis, Freunde oder Familie, bei denen es vielleicht so war? Oder weil du selber in Therapie warst und sie dir nicht geholfen hat?

Warum glaubst du das?

Jx_B


Unter anderem kann man das auch einfach in Foren wie diesem nachlesen, in denen Nutzer ihr jeweiliges Problem detailliert beschreiben.

P>lüsc`hbiesxt


Dir ist aber auch schon klar, dass da oft weit mehr im Argen ist, als hier zu lesen ist?

Hier landet oft nur der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.

Jx_B


Dir ist aber auch schon klar, dass da oft weit mehr im Argen ist, als hier zu lesen ist?

Hier landet oft nur der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.

Wenn einer schreibt er sei wegen "diesem Problem" in Therapie, dann nehme ich an, dass das auch stimmt.

Schreibt jemand er habe "dieses Problem" und ihm daraufhin geraten wird, sich in Therapie zu begeben, dann nehme ich auch an, dass die Ratgebenden nicht noch weitere versteckte Hintergrundinformationen haben.

MkonsLti


J_B

Nach allem, was ich bisher von Dir in diesem Faden gelesen habe, bist Du sehr wohl therapiebedürftig. Du behauptest zwar das Gegenteil, bezeichnest Dich aber als jemanden, der "am Boden liegt", auf den dann auch noch eingetreten wird. Was denn nun?

Wenn Du am Boden liegst, kannst Du natürlich auch wieder aus eigener Kraft aufstehen und weitermachen, als wäre nix gewesen. Dann mein Glückwunsch. Mancheine(r) schafft das tatsächlich, aber bei weitem nicht jeder.

Interessant finde ich immer wieder, dass vor allem jüngere Männer (bis ca. 40-45) der Ansicht sind, dass Psychotherapien nutzlos und verlorene Zeit seien. Genau diese Männer findet man dann Jahre später in psychosomatischen Kliniken oder gar in der Psychiatrie, weil eines schönen Tages nämlich gar nichts mehr ging. Nicht ohne Grund sind fast alle Männer in solchen Kliniken über 40.

Genauso wie man eine Erkältung übel verschleppen kann, trifft es auch psychische Probleme, die man einfach ignoriert. Auch das kann man verschleppen.

In meiner Verwandtschaft gibt es zwei Personen, die dringend einer Psychotherapie bedürfen. Bei beiden ist aber keine echte Einsicht vorhanden, obwohl sie den banalen Alltag schon lange nicht mehr gebacken kriegen. Beide sind seit Jahren nicht arbeitsfähig - und dies ohne besondere Einflüsse von außen, wie z.B. Ehekrise, körperliche Erkrankungen, Unfälle, Sorgen um die Kinder, Fehlgeburten oder Mobbing.

J4_xB


Nach allem, was ich bisher von Dir in diesem Faden gelesen habe, bist Du sehr wohl therapiebedürftig. Du behauptest zwar das Gegenteil, bezeichnest Dich aber als jemanden, der "am Boden liegt", auf den dann auch noch eingetreten wird. Was denn nun?

Wenn Du am Boden liegst, kannst Du natürlich auch wieder aus eigener Kraft aufstehen und weitermachen, als wäre nix gewesen. Dann mein Glückwunsch. Mancheine(r) schafft das tatsächlich, aber bei weitem nicht jeder.

Völlig widersinnige Einstellung. Auch hier steckt wieder die Idee dahinter, dass jeder Mensch, der unglücklich ist, psychisch krank sein muss. Und genau diese Idee führt zu erfolglosen Therapien.

Interessant finde ich immer wieder, dass vor allem jüngere Männer (bis ca. 40-45) der Ansicht sind, dass Psychotherapien nutzlos und verlorene Zeit seien. Genau diese Männer findet man dann Jahre später in psychosomatischen Kliniken oder gar in der Psychiatrie, weil eines schönen Tages nämlich gar nichts mehr ging. Nicht ohne Grund sind fast alle Männer in solchen Kliniken über 40.

Genauso wie man eine Erkältung übel verschleppen kann, trifft es auch psychische Probleme, die man einfach ignoriert. Auch das kann man verschleppen.

Das liegt wohl eher daran, dass Männer emotional widerstandsfähiger sind, als Frauen. Man sieht also bei Männern immer nur Extremfälle. Während Frauen Unterstützung brauchen bei Problemen, die sich wegreden lassen, werden Männer von solchen Problemen gar nicht erst berührt. Die Ausnahme sind wohl Probleme, die mit Aggressionen nach außen zu tun haben.

Cthoms}kxy


J_B, du glaubst den Müll, den du da von dir gibst, doch selbst nicht.

JJ_B


Müll sind solche Beiträge:

J_B, du glaubst den Müll, den du da von dir gibst, doch selbst nicht.

_pPaYrvHati_


@ J_B

Naja ich war halt naiv optimistisch, weil ich dachte andere wüssten es womöglich besser als ich ]:D Aber ich war wenigstens nicht wegen einer Kleinigkeit beim Therapeuten ;-)

Aber es stimmt schon: Letztlich war auch ich Symptom des Problems: Hauptsache abschieben zum Therapeuten, egal ob es Sinn macht, oder nicht. Da muss sich in Zukunft so einiges ändern.

Es wurde schon an anderer Stelle geklärt, dass deine ehemals behandelnde Therapeutin schlicht ihren Beruf verfehlt hat. Dass du diese Tatsache hier den Usern verschweigst, sagt auch einiges über dich aus. So kannst du natürlich wieder alles so drehen, wie es dir passt. Da kann man natürlich leicht behaupten, dass die Therapie sinnlos war und dass die User mit ihrem Tipp eine Therapie anzugehn unrecht hatten. Und das ganze Theater nur, dass du im Recht bleibst. Einfach nur schäbig! >:( Und bei deinem Verhalten, was du hier an den Tag legst, wunderst du dich echt noch, dass dich dein Umfeld behandelt wie einen Aussätzigen?

r-r2`01x7


@ _Parvati_

ist aber auch keiner gezwungen, sich auf den quark einzulassen. Wohin Diskussionen mit J_B führen ist nun hinreichend bekannt. Selber schuld wer sich da noch drauf einlässt.

Hab allerdings auch mal nachgedacht in letzter Zeit wo die Grenze zwischen "psychisch krank" und "normal unglücklich" liegt. Ist nur "psychisch krank" behandlungsbedürftig, oder reicht es, ganz allgemein, festzustellen, "jemandem geht es schlecht und deswegen hat er den Wunsch nach einer Form der Behandlung"?

Was ist die Grenze? Ist es die Unterscheidung, ob die emotionale Reaktion des Betroffenen angemessen ist, in Bezug auf das auslösende Ereignis? Ist "krank" eine nicht angemessene Reaktion?

Ist aber nicht auch eine starke, aber angemessene Reaktion (auf ein stark belastendes Ereignis) dennoch schlimm genug um eine psychologische Betreuung zu rechtfertigen?

Sollte man da differenzieren zwischen "Betreuung in einer Krisenzeit" und "Therapie"? Ich denke, ja, oder?

Therapie kann ansonsten ja gar nicht in einer akuten Krise stattfinden. Da ist eher Krisenintervention und Stabilisierung nötig. Therapie dann später wenns wieder halbwegs stabil ist.

Ist aber auch ansonsten wieder nicht so ein highlight Faden eigentlich.

J=_B


Es wurde schon an anderer Stelle geklärt, dass deine ehemals behandelnde Therapeutin schlicht ihren Beruf verfehlt hat. Dass du diese Tatsache hier den Usern verschweigst, sagt auch einiges über dich aus.

Da gibt es nichts zu verschweigen, weil das keine gesicherte Tatsache ist. Man kann nach jeder unerfolgreichen Therapie behaupten die Therapeutin/der Therapeut sei schuld. War nur eine Idee, die jemand in den Raum geworfen hat.

So kannst du natürlich wieder alles so drehen, wie es dir passt. Da kann man natürlich leicht behaupten, dass die Therapie sinnlos war und dass die User mit ihrem Tipp eine Therapie anzugehn unrecht hatten.

Und das ganze Theater nur, dass du im Recht bleibst. Einfach nur schäbig! >:( Und bei deinem Verhalten, was du hier an den Tag legst, wunderst du dich echt noch, dass dich dein Umfeld behandelt wie einen Aussätzigen?

Das hättest du wohl gern. Die Leute, die mich kennen mögen mich ;-) Passt dir leider nicht so ins gewünschte Bild.

_KPa\rvatKix_


War nur eine Idee, die jemand in den Raum geworfen hat.

Der aber einige User zugestimmt haben, nachdem, was du so über deine Therapie geschildert hast...

Die Leute, die mich kennen mögen mich ;-)

Dumm nur, dass du ihnen nicht glaubst, dass sie dich so mögen wie du bist...

Und die Menschen, die dich schlecht behandeln, riechen wahrscheinlich schon deinen schlechten Charakter 10 Meter gegen den Wind.

@ rr2017

ist aber auch keiner gezwungen, sich auf den quark einzulassen. Wohin Diskussionen mit J_B führen ist nun hinreichend bekannt. Selber schuld wer sich da noch drauf einlässt.

Da hast du natürlich recht.

JQ_xB


Der aber einige User zugestimmt haben, nachdem, was du so über deine Therapie geschildert hast...

...was es noch immer nicht zu einer Tatsache macht :)

Dumm nur, dass du ihnen nicht glaubst, dass sie dich so mögen wie du bist...

Und die Menschen, die dich schlecht behandeln, riechen wahrscheinlich schon deinen schlechten Charakter 10 Meter gegen den Wind.

Klar, im Vorbeigehen auf der Straße. Mein Charakter ist nicht schlechter als deiner, oder all denjenigen, die meinen hier mit Beleidigungen um sich werfen zu müssen. Aber das passt nicht in dein Weltbild, also glaub es halt nicht. Stattdessen könntest du dich ja auch einfach zu dem Fadenthema äußern, nicht wahr?

Lgom:axx


Man kann mal folgende Überlegung anstellen:

Die Zahl der Therapieplätze im Verhältnis zu den Bedürftigen ist zu gering. Scheint mir eine Tatsache zu sein. Welche Schlussfolgerung kann die Gesellschaft ziehen? Entweder die Zahl der Therapieplätze erhöhen oder den Mangel nach irgendeinem Schlüssel verteilen.

Die Gesellschaft hat sich wohl für die zweite Alternative entschieden. Nun kann man den Schlüssel durchaus kritisieren. So bezahlt die GKV nur widerwillig Therapien, wohingegen die Privatversicherten in einer deutlich besseren Position sind.

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