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Die eigene Geduld und die Probleme anderer

t"his_}undefxined hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Menschen auf der anderen Seite,

dies ist mein erster eigener Eintrag den ich erstelle, nachdem ich nun einige Stunden mit lesen verbracht habe. Ich habe habe diesen Eintrag mal in dieser Kategorie platziert. Ich denke er passt hier noch am ehesten hinein.

Ich bin ein Mensch der viel nachdenkt. Selbstreflexion ist eine große stärke von mir. Leider neige ich aber auch zum grübeln und mutiere dann und wann zum Grübelmonster. Wobei es die letzten Jahre schon sehr viel besser geworden ist. Jedenfalls ist mir in jüngster Vergangenheit etwas aufgefallen.

Ein kleines Beispiel. Ich unterhalte mich mit Justus. Justus ist aufgebracht, total durch den Wind und erzählt mir von seiner Freundin Maria. Er liebt Sie so abgöttisch usw. Aber da gibt es diese eine Sache die Ihn halt echt an Ihr stört. Im Bett befriedigt Sie nicht seine Bedürfnisse. Und Justus hat einen dummen Fehler gemacht. Er hat Maria, die er ja über alles liebt, betrogen. Et voilà - Wir haben den Salat.

Diese Geschichte ist nur ein Beispiel. Aber eines was man auch hier durchaus schon des öfeteren gelesen hat. Also ich habe solche Szenarien bestimmt schon 2-3 gelesen. Kenne solche Geschichten aber auch aus meinem eigenem Leben. Worauf will ich damit eigentlich hinaus. Folgendes.

Ich bin eigentlich ein wirklich lieber und sehr zuvorkommender Kerl. Für die Menschen die ich liebe, denen es schlecht geht und die Hilfe benötigen und wo ich weiß, Sie sind es Wert, gebe ich alles. Jederzeit. Aber ich merke oft wie mich die Probleme der Menschen ermüden. Teilweise manchmal wütend machen. Ich dessen in letzter Zeit so überdrüssig geworden. Aber auch allgemein ist meine Resilienz sehr angeschlagen. Das muss ich zugeben.

Eine Frage beschäftigt mich. Es gibt ja diesen schönen Spruch "Warum einfach wenn es auch kompliziert geht". Und es scheint mir so als liegt es in der Natur der Menschen es genau so zu handhaben, mich schließe ich dabei übrigens nicht aus! Aber gut. Soscheint es nun mal zu sein. Um es noch kurz zu verdeutlichen muss Justus noch mal kurz herhalten.

Ich habe mir die Geschichte von Justus also angehört. Und aktuell würde ich ihm am liebsten genau das sagen: "Du liebst Sie also? Ja? Leck mich! Menschen wie du nerven mich. Es wäre einfach gewesen. Du hättest einfach mit Ihr reden können. Aber du musstest es ja gleich so kompliziert machen und ihr auch gleich richtig weh tun!"

Ich hoffe ich versteht was ich meine. Und ich hoffe einfach mal jemanden zu finden der mich vielleicht versteht oder es wenigstens nachvollziehen kann. Ich bin momentan mit meinem Kopf und meinen Gedanken sehr alleine und such einfach gleichgesinnte.

Viele liebe Grüße

Antworten
B enitaxB.


Hast Du das ebenso auch schon mal gehandhabt? Irgendetwas muß Dich doch selbst triggern und da solltest Du mal hinschauen. Wo kommt das her? Hat der Vater oder Großvater so gehandelt? Du selbst - und ist deshalb ein Selbsthass vorhanden?

Ansonsten hilft die Verinnerlichung: ich lasse Probleme dort, wo sie hingehören. Bei Emma-Knuthilde, Franz-Gotthilf,

Nachbar Dummkopf.....

t'hius_uSnde&finexd


Ein Selbsthass ist leider vorhanden, ja. Sagen wir es so. Ich wurde so erzogen und auch der restliche verlauf meines Lebens und auch ich selbst habe mir mehr als genug Grund gegeben mich selbst nicht zu lieben. Aber das ist alles aus der Vergangenheit. Ich lerne seit längerer Zeit mich selbst zu lieben und mache dabei auch sehr große Fortschritte. Aber wie so vieles ist dies ein Prozess und dieses dauert seine Zeit. Jedenfalls sind die Ursachen und das ganze Ausmaß diesbezüglich erarbeitet und ich bin mir dessen bewusst. Ich bin ein guter und liebenswerter Mensch :)

Aber um das Beispiel von Justus aufzugreifen, solch eine Situation hatte ich jetzt selbst nicht in jüngster Vergangenheit. Diese diente nur als Beispiel. Es sollte nur verdeutlichen das mir die Probleme der anderen, und vorallem das zustande kommen als aussenstehender oft so dämlich und unnötig kompliziert vorkommt.

Aber du hast schon Recht Benita, warum lasse ich es überhaupt erst so nah an mich rankommen... Das bringt mich irgendwie zum nachdenken. Als würde es mich regelrecht anziehen aber auch sofort überfordern. Sehr komisch. Aber mir gefällt dein Spruch " Probleme dort zu lassen, wo sie hingehören" Genau das sollte ich eigentlich tun. Aber es fällt mir schwer eine Distanz aufzubauen. Nur weiß ich ehrlich gesagt nicht wieso. Dies gilt es vielleicht herauszufinden bzw. zu schaffen.

Danke dir schon mal für deinen Input. Es beweist mal wieder wie gut die Meinung eines Ausenstehenden sein kann :)

PGlüsch6biesxt


Bei Emma-Knuthilde, Franz-Gotthilf,

;-D ;-D

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