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Frauenhass (Bitte Nur Männer!)

c^riectharxlie


Die meisten haben nie schlechte Erfahrungen mit Spinnen gemacht. Das sie Menschen nicht behagen ist ein Urinstinkt (könnte giftig sein, könnte beißen) und erstmal normal. Die Phobie übersteigert das Ganze.

So ein "Urinstinkt" ist aber nur für Schlangen nachgewiesen worden und das nur unter Vorbehalt...man hat nur herausgefunden, dass

die Alles oder Nichts-Reizschwelle bei Schlangen anscheinend niedriger ist.

Eol>eonoxra


Naja, aber er hat ja - so wie er schreibt - keine genauen Vorbehalte. Verwirrend finde ich das auch, aber ich muss das was er schreibt zur Grundlage als wahr annehmen. Ich denke die Idee kam ihm weil sich schlicht die Frage stellt: Wie kommt man überhaupt an eine Frau die auf das eingeht was man möchte, auch wenn es quer anmutet? Also quasi eine Zweckentfremdung einer Dienstleistung. Weil Dienstleistung.

Ein naheliegender Gedanke sich da an eine Prostituierte zu wenden. Und vermutlich wäre das für die Dame entspannt verdienstes Geld.

Er hat kein generell böses Frauenbild.

EkleDo*nora


@ criecharlie

Kann man Urinstinkt nachweisen?

Pfeilgiftfrösche würden auch instiktiv gemieden, wenn wir Neonfarben nicht mittlerweile selbst herstellen und ziemlich cool finden könnten. ^^ Sorry, ich möchte nicht ins Offtopic leiten.

Ich meine ... verzeih bitte wenn ich das etwas nicht richtig verwendet habe. Eine Urangst lösen gewisse Spezies jedoch schon aus. Vielleicht war der Begriff Instinkt von mir falsch gewählt.

EBleo]norxa


Sorry, Mobula, deinen Beitrag von 17.32 Uhr habe ich jetzt erst gesehen.

a+lktaxvia


Ich kann dann irgendwie nicht mal sowas sagen wie "Gute Frau, halten sie bitte Abstand. Ich fühl mich belästigt und bedrängt". Stattdessen rutschen mir Anreden wie "Drecksfot*e", "Hu*e", "Nu**e", "Schlam*e" usw. raus.

Geh doch einfach selber auf Abstand. Wenn du meinst der Frau ist das möglich, dann wird es auch dir möglich sein. Und auch ansonsten, das ist dein Problem, also hast du auch Abstand zu halten, anstatt die anderen anzupöbeln. Dann steig eben aus dem Buss, geh aus der Schlange im Supermarkt weg u.s.w. Denn, selbst wenn du sie nicht

"Drecksfot*e", "Hu*e", "Nu**e", "Schlam*e" usw.

nennst, sondern sie "höflich" mit

"Gute Frau, sie sind mir zu nah, weshalb ich sie höfflichst bitte doch etwas mehr Abstand zu halten."

ansprichst, warum sollten sie das tun und nicht du? Denn wie gesagt, ist ja dein Problem.

EileoWnora


anstatt die anderen anzupöbeln. Dann steig eben aus dem Buss, geh aus der Schlange im Supermarkt weg u.s.w.

Tut er im Regelfall. Hat er geschrieben.

E$leKoYnora


Und er isoliert sich bereits.

TIrau1mfängerijna


Geh doch einfach selber auf Abstand. Wenn du meinst der Frau ist das möglich, dann wird es auch dir möglich sein.

Also in der Supermarktschlange, möglicherweise mit bereits voll aufgeladenem Kassenband, kann er doch schlecht dem Vordermann noch mehr auf die Pelle rücken oder einfach aus dem Laden gehen, wenn hinter ihm eine Frau näher kommt oder? Oder im übervollen Bus? Was soll er denn da machen?

aElktaxvia


Also in der Supermarktschlange, möglicherweise mit bereits voll aufgeladenem Kassenband, kann er doch schlecht dem Vordermann noch mehr auf die Pelle rücken oder einfach aus dem Laden gehen, wenn hinter ihm eine Frau näher kommt oder? Oder im übervollen Bus? Was soll er denn da machen?

Na, bestimmt nicht andere beschimpfen oder erwarten, dass sie aussteigen, weg gehen u.ä. Ist ja wie gesagt sein Problem. Warum sollten die andere das alles für ihn in Kauf nehmen und auf Abstand gehen? Nichts anderes ist laut TE möglich.

f-elis, ma>rgarnit^a


Also in der Supermarktschlange, möglicherweise mit bereits voll aufgeladenem Kassenband, kann er doch schlecht dem Vordermann noch mehr auf die Pelle rücken oder einfach aus dem Laden gehen, wenn hinter ihm eine Frau näher kommt oder?

Das geht schon. Vor Jahren hatte ich Agoraphobie, die dann so stark wurde, dass ich Angst hatte, wenn mir ein Mensch (Frau oder Mann) nahe kam. Ich habe manchmal tatsächlich die Schlange im Supermarkt verlassen. Wenn jemand mir zu nahe kam, musste ich auch aufpassen, daß ich kein böses Gesicht machte. Ich bin dann auch einkaufen gegangen, wenn der Supermarkt fast leer war.

Das ist jetzt auch nicht das gleiche, wie beim TE, aber es half mir, mich sicherer zu fühlen. Außerdem habe ich meinen Einkaufskorb etwas hinter mich gestellt und somit vermieden, dass jemand mir zu nahe kam.

Und er isoliert sich bereits.

Ja, das ist ein Problem, das ist auch kein Leben.

L,ichtLAmH(ori,zonxt


@ aug233

Ob ein Beruf ihn von Frauen fernhält oder nicht, das war noch nicht zu lesen oder irgendwo gut versteckt.

Seestorm hat doch etwas dazu geschrieben.

Ich meine, ich arbeite in einer Männerdomäne, da gibts nur 2 Frauen (eine Sekretärin und eine im Lager). Habe also da pausenlos nur Männer um mich in allen Altersklassen.

Also offenbar eher weniger Berührungspunkte mit Frauen bei der Arbeit.

Emmo~tioynalxe


Lieber Seestorm,

ich benütze mal ein Zitat von blue herons Beitrag als Ausgangspunkt:

Mein erster Gedanke beim Lesen deines Eingangsbeitrages war auch, dass Angst dahinter liegen könnte. Wenn z.B. ein Trauma vorliegt, dann kann es passieren, dass das Gehirn die Netzwerke aus einer Zeit aktiviert, in der eine Situation eine reale Bedrohung war, und man das dann auch so empfindet, obwohl es heute absolut nicht mehr der Fall ist. Angenommen also, eine Frau hätte dir was Schlimmes angetan, als du klein und wehrlos warst, dann kann es sein, dass du bei Begegnung mental wieder in diesen Zustand zurückgehst und dein Organismus quasi nicht mehr wahrnimmt, dass du älter und jetzt einen Kopf größer bist als sie. Möglich ist das. [...]

Ich glaube, es muss so etwas gegeben haben, in irgendeiner Form, denn es muss einen Grund geben für Dein Bedürfnis, Dich zu schützen. Es kann auch eine Situation gewesen sein, die von außen gesehen "unbedeutend" war und der Umwelt gar nicht aufgefallen ist, die für Dich (als Kind) aber existentiell bedrohlich erschienen ist. Was m.E. schneller passiert, als man denkt, denn schließlich ist man als Kind von den Eltern bzw. anderen Erwachsenen abhängig und weiß das instinktiv auch sehr genau.

Wenn Du in Deinem Leben einfach keine Situation (und auch keine organischen Ursachen etc.) findest, mit der sich Dein Empfinden erklären lässt, dann fällt mir als Vorschlag noch ein, mittels Hypnose in der Zeit zurückzugehen, erst in diesem Leben und wenn da nichts ist, weiter zurück zur Ursache des aktuellen Problems.

Es gibt dazu viele Bücher, eins was ich hier stehen habe heißt "Die zahlreichen Leben der Seele" von Dr. Brian Weiss (mit dem gibt's auch Interviews etc. auf Youtube, wenn's Dich interessiert) und er beschreibt da, wie er genau das - im Grund zufällig - zum ersten Mal gemacht hat. Er hatte da eine Patientin mit Angststörungen, die er hypnotisiert und ihr die Weisung gegeben hat, zur Ursache für ihre Angst (in jener Sitzung die Angst vor tiefem Wasser) zurückzugehen. Womit er nicht gerechnet hatte, war, dass sie ihm plötzlich das alte Ägypten samt ihrem Leben als Tempeldienerin beschrieb - und ihren Tod durch Ertrinken.

Also, wenn man wie Du 12 Jahre Therapie auf dem Buckel hat und weiterhin leidet, und sich auch keine organische/neurologische Ursache ausmachen lässt, dann wäre das vielleicht noch eine Möglichkeit. Selbst wenn man nicht so ausgeprägte leiderzeugende Muster mit sich trägt wie Du kann es einen ungemein erleichtern, belastende Prägungen aus der weiteren Vergangenheit in derselben lassen zu können, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Soweit mir bekannt (und erlebt) ist eine Rückführung außerdem gefahrlos und (wie ich finde, und ich bin jetzt auch kein Krösus) auch gut bezahlbar.

Soweit also noch (m)eine Idee... Einige werden jetzt vielleicht mit Steinen schmeißen wollen, aber egal, das bin ich gewohnt....

Viele Grüße und alles Gute für Dich.

E3l7eYovnorxa


Offtopic

Ich finde man könnte die Beiträge ruhig aufmerksam lesen, wenn man sich interessiert.

Es wurde jetzt schon so oft nach überflüssigen Dingen gefragt oder rumgepöbelt ... dafür ist das Thema zu ernst und zu komplex.

Ist aber nur meine Ansicht.

EMleo\nora


überflüssig im Sinne von: schon beantwortet

Tfraumsfängegrina


Na, bestimmt nicht andere beschimpfen oder erwarten, dass sie aussteigen, weg gehen u.ä. Ist ja wie gesagt sein Problem. Warum sollten die andere das alles für ihn in Kauf nehmen und auf Abstand gehen? Nichts anderes ist laut TE möglich.

Hat keiner behauptet, dass das die Lösung ist oder? Ich glaube immer noch, dass es mithilfe eines Neurologen/Psychiaters, Medikamenten und Verhaltenstherapie in den Griff zu bekommen ist und da ist ja der TE schon dabei, wie er geschrieben hat (Termin in einigen Wochen).

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