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Frauenhass (Bitte Nur Männer!)

cerieXcha%rli^e


Ich habe u.a. Soziologie/Psychologie studiert, die postings schreien nach sog. abweichenden Verhalten....

und der Gefährdungsaspekt (für sich und andere ) ist nicht von der Hand zu weisen. und ich denke, er redet sich das schön und weil er signalisiert, dass er schon in Therapie war/ist, wird ihm alles verziehen. Hauptsache, er "macht" was - und ich denke, es ist Show. Er betrügt sich selbst, weiß es aber nicht. Schau' Dir die postings an, die Wortwahl, den Verlauf..... das ist Adaption an das Forum, wohl nicht viel anderes.

bzlueF herxon


Klar deswegen kannst du natürlich mehr dazu sagen, als alle ausgebildeten Therapeuten bisher. Niemand hier findet sein Verhalten gut, auch er selbst nicht. Mir ist trotzdem völlig unklar, inwiefern es zielführend ist, jemanden der nach Ideen zur Hilfe fragt vorzuverurteilen. Schlag ihm doch mal konstruktive Lösungsansätze vor, die so formuliert sind, dass er sie als Betroffener auch annehmen kann, und ich werde der größte Fan deiner Kompetenz werden.

S)h4ojxo


Ich habe u.a. Soziologie/Psychologie studiert, die postings schreien nach sog. abweichenden Verhalten....

Wann so ungefähr und wie intensiv so ungefähr haste das denn studiert, Criecharlie? ;-D

c&rie cha_rlxie


Klar deswegen kannst du natürlich mehr dazu sagen, als alle ausgebildeten Therapeuten bisher.

Das habe ich nicht gesagt. Aber es ist ein Forum und meine Meinung ist so gleichberechtigt wie der anderen Diskussionsteilnehmer.

c+riec^harlixe


Lebenslauf kam per pn, damit das endlich mal ein Ende hat, Shojo.

cdri#echamrlixe


Niemand hier findet sein Verhalten gut, auch er selbst nicht.

- was ich eben bezweifle.

Mir ist trotzdem völlig unklar, inwiefern es zielführend ist, jemanden der nach Ideen zur Hilfe fragt vorzuverurteilen.

- das ist kein "VORverurteilen". Was fehlt denn noch? Du lässt Dich blenden, so, wie er das IMHO selbst macht.

Und mein konstruktiver Vorschlag ist es, diesen Ansatz mal in die Überlegung mit einzubeziehen. Bei so viel Therapien etc.. - da fehlt ein Element, wenn nicht mal ansatzsweise Besserung zu sehen ist (von Heilung spricht keiner, erwartet auch keiner) - und IMHO ist das fehlende Element intrinsische Motivation. Klar hat er hinterher ein schlechtes Gewissen, heult, ist zerknirscht...

das hat aber weder was damit zu tun, noch entschuldigt es sein Verhalten. Zumindest bei mir nicht.

S^hoxjo


Ich frage ja nur, weil "Oh, das sieht nach Devianz aus" halt so eine absolute Nullaussage ist in diesem Zusammenhang und ich mich frage, zu welchem Behufe man dieser, öhm, Diagnose dann irgendwelche tatsächlichen oder vermeintlichen akademischen Qualifikationen unterstützend zur Seite stellt. Das klingt für mich so ein bisschen, als ob alle bei kräftigem Geniesel ganz selbstverständlich ihre Schirme rausholen oder sich unterstellen, und dann hebt jemand bedeutsam den Finger und verkündet: Hört mich an! Es regnet! Ich bin übrigens Meteorologe!"

b7lueB herxon


Lebenslauf kam per pn

Made my day ;-)

Niemand spricht davon, dass man sein Verhalten entschuldigen kann (aber um Schuld geht es hier doch gar nicht), aber er sucht nach Lösungen. Und "reiss dich einfach nur zusammen, du willst bloß nicht wirklich" ist eine Sache, die man zwar sehr oft hört, die aber noch den wenigsten weitergeholfen hat. Glaubst du wirklich, wenn er nichts ändern wollte, bräuchte er die Absolution von uns ach so bedeutsamen med1-Nutzern um sich fortan im Recht und gut zu fühlen mit seinem Verhalten, und lustig Straftaten zu begehen? Naja, ich jedenfalls nach wie vor nicht, aber das ist natürlich nur meine Meinung.

a^ug23h3


Auf welche Weise schöpft ein Mensch aus sich selbst heraus eine Motivation zu Veränderungen in seinem Leben, wenn das Leben in seiner heutigen Form die belastenden wie auch die angenehmen Seiten hat?

Vor einigen Tagen hat die belastende Seite den TE so sehr bedrängt, dass er alles aufschrieb und hier mit seinen Fragen einstellte. Die Situation kann sich inzwischen geändert haben, selbst wenn alle äußeren Umstände gleich geblieben sind.

Es könnte sein, dass der Ärger über die hier zu lesenden Texte etwas bewirkt hat. Vermutlich erfahren wir nie in welcher Weise.

S>kolhkxa


Seltsam, mich erinnert dieser Fred irgendwie an diesen hier:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/741582/]]

Dieselbe Art zu argumentieren, einen ähnlichen Schreibstil, nichts war nützlich oder zutreffend, was User vorgeschlagen hatten. Und ellenlange Argumentationsketten, meistens mit dem Inhalt "mir geht oder ging es sehr gut, ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum ich derartige Aggressionen in mir habe".

E}leonoxra


Whatever. Hoffentlich war irgendwas hilfreich.

NqickAnamesWFue|r\Lau


Falls der Threadersteller hier noch mitliest...

Diese Gedankengänge sind mir nicht fremd. Ich bin im gleichen Alter und ebenfalls noch Jungfrau (masturbiere aber). Ich habe aber keine Phobie gegenüber Frauen, ich kann mit ihnen ohne Probleme interagieren. Aber, eine Misogynie ist mit Sicherheit da.

Angefangen hat es mit 13/14. Ich war als Kind immer für Gleichberechtigung, aber in dem Alter merkte ich, dass irgendwas "nicht stimmte". Ich kann mich lebhaft an den Fall Karla Faye Tucker erinnern, welcher 1997/1998 durch alle Medien ging. Die erste Frau seit Langem, welche in den USA hingerichtet werden sollte.

Zu genau diesem Zeitpunkt fing ich an Nachrichten zu konsumieren, und es gab in der Tat Kommentare wie "wie kann man nur eine Frau hinrichten!" - das hat mich damals richtig geschockt. Wieso kann man Hunderte von Männern hinrichten, bei einer Frau hört der Spass aber auf? Wo ist hier die Gleichberechtigung?

Kurze Zeit später kam der Kosovo-Krieg, und auf einigen Friedensdemos damals gab es Transparente zu sehen wie "Nato-Bomben töten Frauen und Kinder". Auch hier hatte ich die gleiche Reaktion ("die Männer in Serbien haben wohl alle eine feuerfeste Haut"). Auch hatte ich fast schon eine Todesangst entwickelt, denn bald war mein "Kinder-Status" weg.

Gleichzeitig natürlich das allgegenwärtige "Männer sind Schweine"-Gefasel (zu just genau dem Zeitpunkt auch ein Megahit).

Diese ganzen Eindrücke haben mir klar gemacht, dass zwar alle gleich sind, Frauen aber doch etwas "gleicher".

Inzwischen halte ich mich generell von Menschen fern, bei Frauen besteht die zusätzliche Angst, dass die mich falsch beschuldigen könnten, vergiften etc. und auch noch davonkommen könnten (wegen ihres "Frauseins"), weswegen ich wie gesagt noch Jungfrau bin.

Vielleicht hatte der TE eine ähnliche Entwicklung.

c/ri0echarxlie


Der Ansatz über Jahrhunderte war halt, dass Frauen aufgrund der Biologie schützenswerter sind. Sie gebären die Kinder, sie sind körperlich schwächer. Männer sind stark, können immer und überall Kinder zeugen, in dem Sinne eher austauschbar als Frauen, die "nur" einmal im Monat fruchbar sind, ein bestimmte Alter nicht überschreiten dürfen und bei Schwangerschaft + STillzeit für weiteren Nachwuchs fast 2 Jahre ausfallen.

Auch hat der männliche Sexualtrieb, gepaart mit der überlegenen Körperkraft, eine lange Zeit der Dominazz des Mannes ausgelöst. Das kehrt sich nun, da Kraft nicht mehr gefragt ist, allmählich um, heutzutage sind mehr soziale Fähigkeiten gefragt und vom Mann wird verlangt, dass er sich sexuell mehr im Griff hat. Heutzutage geht mehr über kognitive/emotionale Schiene, was Frauen anscheinend (?) besser bedienen können. Auch sind Frauen biologisch wohl mehr programmiert, sich um den Nachwuchs zu kümmern, Babyschreien tut körperlich richtig weh...

und bis eine Frau ihr Kind verläßt, gehört schon was dazu, bei Männern ist das Alltag. Da das soziale aber nun immer mehr im Vordergrund steht, sind Männer halt eben diesbezüglich "Schweine". Und übrigens waren die Sänger des Songs Männer.

cWriech9axrlie


Kurze Zeit später kam der Kosovo-Krieg, und auf einigen Friedensdemos damals gab es Transparente zu sehen wie "Nato-Bomben töten Frauen und Kinder". Auch hier hatte ich die gleiche Reaktion ("die Männer in Serbien haben wohl alle eine feuerfeste Haut"). Auch hatte ich fast schon eine Todesangst entwickelt, denn bald war mein "Kinder-Status" weg.

Ich bin auch damit aufgewachsen, dass Männer halt Soldaten werden und im Krieg getötet werden. Ich habe das erst differenzierter gesehen, als ich selbst Söhne bekommen habe - nur sollte man das nicht einseitig sehen. Nato-Bomben töten auch Männer. Und mittlerweile sind auch Frauen Soldaten, seitdem die Technisierung das Militär durchdringt.

Aber es bleibt dabei:

Männer sind biologisch stärker und haben eine andere Gefühlswelt, das macht sie vielleicht zu "besseren" Soldaten, die die schwächeren Frauen und kids zu Hause schützen. Klar ist das nicht fair, aber das ist nun mal die Biologie (gewesen).

Und natürlich trauert man auch getöteten Männern hinterher. Nur gilt das Töten von Schwächeren, also Frauen und Kinder, als besonders verwerflich.

c5riJechWarlie


Für Frauen ist das Einlassen auf einen Mann auch ein Risiko.

Körperlich, weil er stärker ist und ihr seinen Willen aufzwingen kann. Dann kann er sie schwängern, alleine wird sie nicht schwanger. Die Schwangerschaft stürzt sie in Abhängigkeit zu ihm, sie kann evtl. währenddessen nicht arbeiten, da krank, evtl. auch nicht nach der Geburt, da schwer verletzt. Das Baby muss versorgt werden, man braucht Geld... für das muss dann der Mann zuständig sein, wenn sie nicht kann. Sie ist also sozial, emotional, gesundheitlich und finanziell von ihm abhängig. Das diktiert die Biologie. Insofern sind beide auf allen Gebieten voneinander abhängig und beide sind für den anderen, wenn es schief läuft, gefährlich. Diese Symbiose diktiert die Natur und man sich im Einklang damit bewegen oder dagegen arbeiten. Immer das Gute sehen, okay?

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