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Lohnt es sich noch zu leben?

rEealihty hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Mein Problem ähnelt zwar einigen anderen, aber dennoch würde ich das Thema gerne neu einbringen.

Ich bin immer mehr am Verzweifeln. Mir fehlt jeglicher Halt im Leben. Außer einem besten freund (der in einer ähnlichen Sitution steckt) aus meiner Schulzeit habe ich keine weiteren Freunde. Ebenso habe ich keine Freundin oder hatte jemals eine. Das bringt mich dazu, dass ich in meiner Freizeit meist alleine in meinem Zimmer sitze, fernseh, Musik höre oder einfach nur dasitze und nicht weiter weiß. Es ist so erbärmlich und niederschmetternd. Ich fühle mich so alleine und weiß nicht wie ich aus dieser Lage herauskommen soll. Einen Psychologen habe ich deswegen auch schon aufgesucht, aber Freunde und eine Liebe kann der mir schließlich auch nicht geben. In irgendwelche Vereine gehen um neue Leute kennenzulernen funktioniert bei mir nicht, da ich zu kontaktunfähig bin. Außerdem gibt es in meiner Stadt keine Vereine, die auch meinen Interessen nachkommen würden bzw. diese werden von Leuten besetzt die ich kenne, aber mit denen ich nicht auskomme. Und der Weg in eine andere Stadt ist kostspielig. Mit meinen Eltern zerstreite ich mich wegen diesem Thema immer wieder, und inzwischen hasse ich sie sogar schon ein wenig, weil sie mich einfach nicht verstehen.

Was soll ich nur machen? Ohne Freundin oder Freunde leben ist doch unmöglich. Man bekommt doch nie richtig Spaß und wird total depressiv, wenn man unterwegs ist und Cliquen oder verliebte Pärchen sieht.

Zwischenzeitlich hat sich wenigstens meine schulische lage verbessert. Auf meiner alten Schule befand ich mich in einer Höllenklasse, die alles daran gesetzt hat, mich fetigzumachen. Schließlich bin ich von der Schule geflogen und hatte gar nichts mehr. Jetzt hole ich meinen Realschulabschluss nach und das mit gutem Erfolg. Aber was nützt mir Schule/Beruf, wenn ich Privat am Ende und vollkommen alleine bin ???

Bei mir geht das soweit, dass ich seit über 1 1/2 Jahren über Selbstmord nachdenke und schon mehrmals kurz davor war. Doch bis jetzt hab ich immer wieder die Kurve gekriegt und versucht mich für das Leben zu "motivieren". Doch lange halt ich das nicht mehr aus. Wofür lebe ich überhaupt noch? Jeder sagt das bessert sich bald, aber das höre ich inzwischen seit vielen jahren, und es wird eher schlimmer! Es ist kein Leben mehr, ich befinde mich in einem Albtraum! Wenn sich nicht bald etwas tut, mach ich ernst!

Antworten
Knu#rtx222


Re

Hallo Reality,

es ist sehr schwierig jemanden einen Rat zu geben der in deiner Lage ist. Man weiss nie ob der Rat angenommen wird oder man missverstanden wird.

Ich kann dir nur aus Erfahrungen berichten die ich anderen die in deiner oder ähnlicher Lage sind weitergebe.

Dein Hauptproblem scheint darin zu liegen, dass du denkst dass dir sowieso keiner helfen kann. Du hast teilweise damit recht, denn du selbst bist dir die größte Hilfe und das in allen Lebenslagen.

Wenn du hungrig bist dann besorgst du dir etwas zu essen. Das Essen wird dir warscheinlich noch zubereitet. Um den Hunger zu stillen musst Du selbst essen, dass kann niemand für dich erledigen.

Um aus gewissen Situationen heraus zu kommen ist deine eigene Hilfe ganz wichtig. Du hast soviel Potential in dir wenn du dir selbst vertraust und dich selbst zu schätzen lernst. Andere können dir nur Ratschläge geben, die Arbeit kannst nur du alleine bewältigen.

Wenn niemand deine Interessen teilt, so stelle mal als kleinen Anfang deine Interessen um. Du kannst nicht erwarten dass andere nach deinen Maßstäben leben werden, wei wir alle individuell sind ;-)

Beschäftige dich mit dir selbst, deinem Herz und beginne dich selbst zu lieben und zu achten. Wenn du das geschafft hast, wirst du merken dass sich deine Umgebung mit dir verändert. Du bist dann nicht mehr der Eigenbrötler. Wenn du dich selbst positiv veränderst erkennen das die anderen, auch die Mädchen :-)

Denn nur dann wenn du dich slbst akzeptierst und liebst, so wie du bist, dann steigt auch dein Selbstvertrauen, dass auch deine Umgebung spürt.

Wenn dir die Taten und Worte der anderen nicht gefallen, dann stelle nicht auf stur, sondern überlege warum das so ist. Es kann auch durchaus sein dass du bei dir suchen musst und nicht bei den anderen. Wir ralle haben Fehler in uns die wir manchmal garnicht selbst bemerken, verdrängen oder überspielen. Manchmal meint man auch dass sich die anderen gefälligst nach mir richten müssen. Das darf man nicht erwarten weil wir alle unterschiedlich sind. Was wir alle gemeinsam haben, sind Gefühle und unsere Seele die wir zu oft vernachlässigen und dadurch ins wanken geraten. Lasse deine Seele und deine Gefühle nicht wanken, stärke beide indem du dir selbst vertraust, mit dir und anderen nachsitig bist und deine Liebe zu dir und dadurch auch zu deinen Mitmenschen wachsen lässt.

Es ist dein Leben, dass du jederzeit bestimmen darfst. Deine Gefühle die du jederzeit verletzen oder lieben darfst. Es ist zum Großteil deine Entscheidung wie du lebst :-)

Vertrau in dich selbst, du hast alles dazu was du brauchst in dir. Du hast es nur vergessen ;-)

Wenn du garnicht mehr klar kommst, dann scheue dich nicht nochmal einen Terapeuten aufzusuchen und arbeite mit ihm aktiv mit. Lasse nicht andere für dich arbeiten, sondern hilf mit. Es funktioniert nicht ohne die eigene Hilfe.

Ich wünsche dir vom Herzen alles gute.

viele Grüße

Kurt

G#ren=zgängexr


@ reality

zu Deiner Eingangsfrage Ja es lohnt sich zu leben , es ist schön dabeizusein. es gibt viele schlaue Sprüche mit dem mam jemanden in Deiner Gemütslage Trost zuschiebt, manche haben es aber wirklich in sich, dazu nachher mehr. Kurt 222 pflichte ich absolut bei, auf Deinen Schlussatz möchte ich sagen.....naja Du machst ja wirklich ernst,merkst Du das ?.....Du schreibst Dir das Alles von der Seele und postest in diesem Forum, Du machst trotz der damaligen Horrorklasse Deinen Abschluss nach , mit gutem Erfolg schreibst Du, na das ist doch was!!! ist Dir eigentlich klar , welche Widerstände Du schon genommen hast? Jeder hat seine Lebensglut aus Sternenstaub in sich, mal steht sie in hellen Flammen, mal glimmt sie nur unter der Asche des vorherigen Abbrands, Du du bist gerade dabei sie wieder anzublasen. Alles ist in Bewegung , in Veränderung, auch Dein Lebensrat dreht sich, es gibt da bei jeder Umdrehung ein Oben und Unten, Du drehst gerade wieder nach Oben. Du wirst gestärkt und verändert aus diesem Unten auftauchen, suche Dir dann Ziele.......es gibt dazu einen schönen Reim von Goethe......

Und solang du das nicht hast,

Dieses: Stirb und werde,

bist du nur ein trüber gast

auf der dunklen Erde.......

erlebe Deinen Weg

Grenzgänger

AfnselWmox_G


Lohnt es sich zu leben?

Das ist eine gute Frage und gleichzeitig wohl eine der schwersten Fragen im Leben überhaupt.

Einige werden sich die Antwort leicht machen, indem sie

behaupten "Es lohnt sich immer

zu leben". Andere wiederum fühlen eine solche Leere oder Resignation in sich, dass sie

überzeugt sind, dass sich das Leben auf keinen Fall lohnt. Und wieder andere kommen zu

der mehr oder weniger weisen Erkenntnis: "Das muss jeder für sich selbst entscheiden."

Vor kurzem sah ich im TV eine Reportage über eine Ärztin, die ehrenamtlich Obdachlose

auf dem Hamburger Kiez betreut. Eine Szene daraus ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.

Es ging um einen Patienten - schätzungsweise Mitte 40 - bei dem die Ärztin während der

Untersuchung eine schwere Infektion feststellte.

Natürlich forderte sie den Mann eindringlich auf, sich umgehend in stationäre Behandlung

zu begeben (was rein technisch kein Problem gewesen wäre, da entsprechende Versorgungs-

möglichkeiten vorhanden sind). Die Reaktion des Patienten sinngemäß: "Gib mir mal ne Salbe

und lass es gut sein!"

Mein Eindruck: Der Mann hatte genug! Der hatte einfach keinen Bock mehr, sein Hundeleben

weiter zu führen. Seine Absicht: abwarten, bis die Infektion anschlägt und seiner Misere ein

Ende macht.

(Anmerkung: Später wurde gezeigt, dass der Patient in den ärztlichen Rat

eingewilligt hatte und ins Krankenhaus gegangen war.)

Jedenfalls habe ich mich gefragt: wer würde unter solchen Umständen wohl nicht auf die Idee

kommen, dass sich das Weiterkämpfen nicht mehr großartig lohnen würde?

Wer würde angesichts einer solchen Lebenssituation ernsthaft den moralischen Zeigefinger

heben wollen und was vom "Geschenk des Lebens" faseln.

Nur ein absoluter Ignorant würde dem Mann

Lebensmüdigkeit zum Vorwurf machen.

Worauf ich hinaus will, ist die Frage nach der Perspektive.

Ein Mensch muss nicht unbedingt so extrem unten sein wie in dem geschilderten Beispiel,

um keine Perspektive (mehr) zu haben.

Viele haben ein Dach über dem Kopf, genug Nahrung, vielleicht sogar ein geregeltes

Einkommen. Aber eine Sache (vielleicht die wichtigste) fehlt ihnen - ein wirklicher

Lebensinhalt.

Die derzeitige wirtschaftliche Situation in Deutschland kennt jeder.

Platt formuliert: wer noch Arbeit hat, der kann sich glücklich schätzen - und wird

sicherlich zu einigem an Zugeständnissen bereit sein, um diese Arbeit nicht zu verlieren.

Haltet z.B. mal einer Verkäuferin ein Mikrofon vor die Nase und fragt

sie, ob es ihr Spass macht, am Samstag bis um 20 Uhr Sonderschichten zu schieben ...

ihr wärt garantiert bass erstaunt über die Antwort.

Und was ist mit den fast 5 Millionen, denen es nicht vergönnt ist, Arbeit zu haben?

Klar ... die müssen sich mit der Tatsache abfinden, dass ihre Fähigkeiten

(und damit sie selbst?) schlechterdings nicht gebraucht werden, dass sie abgeschrieben sind.

Ist es denn wirklich SO abwegig, dass eine qualifizierte Arbeitskraft

nach der erfolglosen Bewerbung Nr. 150 sich selbst irgendwo als "wertlos"

einstuft und resigniert ???

Der absolute winner dieses Szenarios steht zweifellos fest: es ist das Kapital.

Es ist die Lachsschnittchen - Liga, welche unser Land und seine Bevölkerung nach

und nach glücklich vereinnahmt.

Unsere demokratisch gewählten Volksvertreter geben sich vor der Kamera optimistisch,

sind aber - so vermute ich - hinter vorgehaltener Hand ratlos bis gleichgültig.

Das Resultat: ein Staat, bestehend aus Menschen, die entweder in der permanenten Angst

leben, ihre Existenzgrundlage zu verlieren, oder die resignieren, weil ihre Bemühungen

um eine Existenzgrundlage aussichtslos sind. Gefragt sind doch letztlich nur die starken,

stabilen, leistungsfähigen und gesunden Bürger.

Den anderen, den Kranken und Schwachen, denen gnade Gott.

Notfalls werden sie vom Mob als "Sozialschmarotzer" beschimpft und niedergewalzt.

Und dies alles vollzieht sich wohlgemerkt unter der Koalitionsregierung zweier Parteien,

deren Wurzeln in der Arbeiter- bzw. Friedensbewegung zu finden sind!

Ironischer gehts ja fast nimmer!

Fazit: ich habe seit längerem das mulmige Gefühl, in einem Umfeld zu leben, wo das

Motto gilt: "Den letzten beißen die Hunde"!

Eine echte Perspektive für jeden einzelnen kann ich in einem solchen Umfeld nicht mehr sehen.

Ich behaupte: Wenn du keine Perspektive hast, dann bist du erledigt.

Denn die kann dir niemand geben: keine Freunde, kein Therapeut, kein Sozialpädagoge,

kein Partner - allenfalls kannst du sie in dir selbst finden, wenn du Glück hast.

Sorry fürs Predigen. Mitunter ist mir danach.

Sorry auch dafür, dass ich nicht auf das Posting von reality eingegangen bin.

Vielleicht werde ich das später noch nachholen.

AondrHe2x412


Eindeutig ja.

Du denkst jetzt sicher, der kann mir viel erzählen, wenn der Tag lang ist, aber ich war auch mal in Deiner Lage und habe es auch schon probiert, aber wie Du unschwer erkennen kannst, hat es nicht geklappt.

Danach gings mir noch ne Weile schlecht, aber mittlerweile hab ich eingesehen, dass es keinen Sinn mach tin allem nur negatives zu sehn. Ich hab imemr gedacht, ich sei ein schlechter Mensch, für niemanden gut genug, dazu bestimmt ewig allein zu sein, weder Freunde zu haben noch ne Freundin. An der Freundin hat sich nix geändert und auch Freund ehabe ich nicht viele, aber die die ich habe, auf die kann ich mich auch verlassen. Sie helfen mir durchs leben und verstehen mich und was mir wichtig ist, wenn sie ein Prob mit mir haben, sagen sie mir das und bereden das nicht hinter meinem Rücken. Auch dieses krampfhafte Suchen nach einer Freundin hab' ich aufgegeben. ich leben einfach nur noch in den Tag hinein, gehe joggen, spiele Volleyball, ab und zu mal schwimmen, ja und studieren tu ich auch noch. Auf Parties gehts auch nur noch um Spass zu haben und fertig.

Jetzt denkst Du sicher, toll für mich, aber bei dir ist das was andres. Ich weißt genau, dass du sowas in die Richtung denkst,w eil ich das auch mal gedacht habe. Nimm Dir Deinen Kumpel an die sprichwörtliche Hand und ab morgen fangtt ihr an was zu unternehmen, geht mal in die Disse oder abends einfach so in ne Kneipe. Macht Sport, am besten in Vereinen, da habt ihr auch die Chance neue Leute kennenzulernen. Und nicht enttäuscht sein, wenns nicht gleich beim ersten Versuch klappt. Wenn die Leute sehn, wie ihr wirklichs eid, wenn ihr natürlich seid, einfach Spass habt und euch um nix nen Kopf macht, werden die von ganz alleine auf euch aufmerksam, ohne dass ihr euch ein Bein dafür ausreissen müsst.

Das wichtigste im Leben von uns Menschen ist wohl zu wissen, dass wir gebraucht werden von anderen. Ich weiß, dass meine Freunde mich brauchen und ich sie und das gibt mir von tag zu Tag mehr Kraft um immer weiter aus diesem Loch der Depressionen raus zu kommen. Wovon Du nicht ausgehen solltest ist, dass Du bloss weil Du ggf. meinem Rat folgst keine Depri-Phasen mehr hast, hab ich auch manchmal. Dann bin ich einfach down und fertig. Es geht imemr wieder bergauf und schon alleine dafür lohnt es sich zu leben!!!!

ZTeitzeu6ge2015


Guten Tag,

die Frage ob es sich lohnt zu leben stelle ich mir schon so lange.

Interessant wäre doch warum man sich das fragt, scheint es doch den Mitmenschen recht vergnügt zu ergehen auf der blauen Kugel. Oder meint man das nur, sind das die guten Minen zu den bösen Spielen? Ich bin schon etwas älter und habe immer ein Auge dafür gehabt was mit den Menschen so passiert und mit mir selbst. Die jungen Jahre waren gut, was man hatte war gut, was man nicht hatte war der Reiz weiter zu machen um es zu bekommen. Dann merkte man das es oft ein vergeblicher Kampf war, Energie und Zeit war verbraucht und der Erfolg von zu kurzer Dauer. Manchmal wartete schon das nächste unnötige Ziel und als endlich Ruhe war sah man in den Spiegel und stellte fest das man alt geworden war dabei. Das schlimme war auch das die Errungenschaften entweder an Bedeutung verloren hatten oder gar nicht mehr da waren. Ziemlich übel, hatte doch Mühe und Lebensenergie verschlungen! Also ich habe da ein sehr getrübtes Bild vom Leben, hatte fast nur Kämpfe um alles was ich erreichen wollte oder musste. Wenn ich aber daran denke das meine Urahnen gegen die widrigsten Umstände gekämpft haben um unsere Familiengene zu erhalten wäre es sehr undankbar hier und heute zu resignieren. Sind es doch bei mir immer die anderen die mit ihrer Gier nach Macht und Geld alles menschliche vernachlässigen. Aber es ist richtig das man sich sowas fragt, bei mir ist es fast täglich 51 zu 49 und manchmal eben wieder 49 zu 51. Tut mir Leid, mehr kommt da einfach nicht raus. Mein Dasein ist auf jeden Fall kein glückliches, es ist ein gequältes Leben. Fast alle Hilfeversuche von außen scheitern. Und es sind nicht einmal richtige Depressionen, es sind Erkenntnisse die aus Aufwand und Ertrag beruhen. Überlege den Widerstand aufzugeben und wie ein Stück Treibholz mich dem Schicksal zu ergeben, mal sehen was dann wird, wird aber auch nicht gehen, habe Familie und Verantwortung. Verantwortung für Kinder denen man einreden muss das es sich alles lohnt und das Leben schön ist. Was für ein Theater auf dieser Welt!

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