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Wann Angehörige in die Psychiatrie einweisen lassen

muo$nd+stxerne


Es muss nicht mal eine Gefährdung vorliegen. Bei uns ist eine mit eine Psychose auf der Psychiatrie gelandet, weil er auf die Polizei eine verwirrten Eindruck gemacht hat (er ist harmlos, nur sehr desorientiert). Er hat sie gerufen, weil er sich von Fremden bedroht fühlte (es gab keine Bedrohung - paranoide Schizophrenie).

Geht schon.

Ja, das geht, weil der Patient freiwillig zur Polizei gegangen ist. Aber auch da kommt es auf das Geschick der Polizei an, dass der Patient sich anschließend in die Psychiatrie bringen lässt.

Dann ist der Patient juristisch betrachtet freiwillig in die Psychiatrie gegangen.

Wenn die Polizei dem Patienten demgegenüber blöde kommt, und er deshalb nicht bereit ist, freiwillig mitzugehen, muss wieder juristisch geklärt werden, ob eine Gefährdungssituation vorliegt, so wie Nofy es beschrieben hatte.

J\enny(1\971


Vielen Dank euch Allen,

sie nimmt ihre Medikamente, ich hab das Gefühl, dass die Dosis angepasst werden muss.

Ich schau weiter, wie sich das entwickelt, eventuell mache ich mit ihrem Psychiater ein Termin. Irgendwie war ich mit ihrem Zustand überfordert. Seit zwei Tagen ist sie etwas "lockerer", doch sobald Stress kommt wirkt sie vermehrt "daneben".

Mit der sozial psychiatrischen Dienst, habe ich keine gute Erfahrung gemacht.

Ich bin insofern die Ansprechperson, dass ich die einzige von den Geschwistern bin, die wirklich für sie da ist. Alle anderen leben ihr Leben.

L_ucix32


Ja, die SPD scheinen sich oft überhaupt nicht dafür zu interessieren und machen absolut gar nichts.

Viel Glück beim Psychiater! Ich hoffe da passiert etwas, damit es deiner Mutter besser geht.

N;ofxy


Wobei der Psychiater einer Schweigepflicht unterliegt und mit dir, da du kein offizieller Betreuer bist, nicht reden darf aber versuchen kann man es natürlich. @:)

S,unf2lowerB_73


Wobei der Psychiater einer Schweigepflicht unterliegt und mit dir, da du kein offizieller Betreuer bist, nicht reden darf aber versuchen kann man es natürlich.

Wobei es einen Unterschied macht, ob der Arzt Auskunft erstattet - oder ob der den Angehörigen zuhört und Informationen zur Kenntnis nimmt, ohne seinerseits Informationen presizugeben...

mtonds+stVerxne


Wenn ein Angehöriger beim Arzt anruft, steht die Schweigepflicht sowieso n ur auf dem Papier. Finde ich zwar nicht in Ordnung. Kann man aber nichts machen.

m?nef


Du kannst gar nichts tun, so sieht es leider in D aus.

Es hat auch gute Gründe. Wenn erstmal jeder sich Sorgen machende Angehörige andere mal eben einweisen lassen könnte, das wäre richtig übel. Auch wenn man sich im Einzelfall, wo es wirklich kritisch aussieht aber keine Einweisung erfolgt, hilflos fühlt, ist das Grundprinzip "nur im Notfall" schon richtig so.

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