» »

Paroxetin

I{sab!ellxl


@monart...

Ich wollte mich auch nicht so krass gegen Medikamente aussprechen. Ich betone eigentlich auch immer, dass es für mich nichts ist, und auch, dass ich einige andere kenne die damit nicht klar kamen. Es ist superschön und freut mich ehrlich für Dich, dass es Dir geholfen hat - aber man kann eben seine eigenen Erfahrungen nicht auf alle anderen übertragen.....

Liebe Grüße und weiterhin alles Gute!!!

eclainxe


...erste wirkung...

ja das ist wirklich so, dass das jeder für sich entscheiden muss.

aber ich denke auch, wenn der leidensdruck zu groß wird, dann greift man nach allem was einem geboten wird.

hab von medikamenten auch nicht viel gehalten. nehme paroxetin jetzt seit 12 tagen. und gestern hab ich zum ersten mal die wirkung gespürt (sonst nur die NEBENwirkungen). ich wusste, jetzt würde es mir eigentlich schlecht gehen bzw. jetzt hätte ich normalerweise angst, aber das war wie weggeblasen. auch ein komisches gefühl.. zu spüren, dass da keine angst mehr ist. muss ich mich auch erst dran gewöhnen, ist nämlich sehr ungewohnt. ;-)

außerdem hab ich gemerkt, dass ich wieder normal essen kann. hab ja jetzt schon ewig gar keinen appetit mehr gehabt, hab mich innerlich immer nur aufgewühlt gefühlt.

ich hab auch angst vor'm absetzen. aber im moment ist mir erstmal wichtig, dass es wieder bergauf geht.

was ich gut finde, und wovor ich nämlich vorher angst hatte, dass es irgendwie die persönlichkeit verändert, das ist nicht so. ich bin trotzdem ich, nur ohne diese irrationale angst.

am donnerstag hab ich einen termin bei einer psychologin. finde auch, dass man trotzdem was tun muss. denn irgendwoher kommt die angst ja. man sollte sich sozusagen nicht auf der wirkung der medikamente ausruhen. sie helfen mir aber, mein leben wieder halbwegs normal zu führen. und das ist für mich schon großartig.

ich wünsche euch allen das beste. :-)

liebe grüße,

IGsabeBlll


Hallo Elaine

DAS finde ich auch sehr, sehr wichtig: Neben den Medikamenten eine Therapie zu machen!!! Denn auch wenn die Angst plötzlich weg ist - man muß auch damit erst mal zu leben lernen. Bei mir war das ja auch so. Ich nahm die Tabletten (ca. 8 Wochen) und auf einmal war die Angst weg!!! Ich konnte damit überhaupt nicht umgehen, fiel in ein tiefes Loch. Ist schwer zu erklären, aber wenn einen etwas und sei es noch so unangenehm, jahrelang begleitet und es ist auf ein mal weg, so ist das unbekannt, unvertraut und macht Angst (eine andere Angst, aber dennoch Angst). Deshalb finde ich eine Tabletteneinnahme ohne Therapie sehr bedenklich....

Ich hoffe, dass verständlich ist was ich geschrieben habe :-)

LG

eMlagine


..genau so ist es!..

das ist nämlich der fakt. man darf nicht denken, dass die medikamente das allheilmittel sind, man kann sie eher als stütze sehen, das problem anzugehen. finde ich auch echt wichtig, dass zu betonen. da hast du vollkommen recht.

und das stimmt, wenn die angst plötzlich weg ist, das ist auch ein sehr merkwürdiges gefühl, womit sicher auch nicht jeder so umgehen kann. ich finde es auch sehr eigenartig.

das ist es ja, man kann nicht einfach ein symptom unterdrücken, denn die krankheit ist sozusagen trotzdem da und muss angegangen werden.

LG

IfsQabUellxl


Elaine...

...dem ist nichts hinzuzufügen.

Meiner Meinung nach bist Du auf dem richtigen Weg!

Viel Glück und viele Kraftsternchen!

LG

aVngstQhäsxchen82


Hallo Zusammen,

ich nehme seit 3 Wochen Paroxetin (10mg,also eine halbe immer morgens), da ich seit einigen Wochen unter Panikattacken und Angstzuständen leide.

In meiner Familie gab es vor 5 Jahren einen schrecklichen Todesfall; meine Mama hat sich umgebracht, sie hat sich vom Hochhaus runtergestürzt.

Zunächst habe ich gedacht, ich hätte diese Trauer einigermaßen überwunden,aber vor wenigen Wochen ist es dann nochmal komplett über mir eingebrochen.

Ich fühlte mich dann fast so wie meine Mama in der Situation damals, habe mich also praktisch so sehr in ihre Lage versetzt, dass ich am Ende selbst total fertig war und kaum Lebensfreude zu haben schien.

In den ersten 1-2 Wochen hatte ich das Gefühl, dass das Med. schon angeschlagen hat bei mir, ich fühlte mich auch schon besser; aber jetzt über OStern ist es dann nochmal schlimmer geworden; habe wieder eine Panikattacke gehabt und keine Lust zu nichts; und so kenne ich mich eigtl nicht. Normalerweise war ich ein lebensfroher Mensch, aber der Schmerz und der Verlust meiner Mama holen mich momentan wohl nochmal ein. Dazu kommen die Vorwürfe, die man sich seblst als Familienmitglied macht und die Angst davor, auch so eine genet. Veranlagung zu haben.

Heute mittag soll ich nochmal bei meiner Psaychologin anrufen, welche mir das Medikament verschrieben hat. Mal sehen, was sie mir dann rät.

Ich plane, auch eine Gesprächstherapie zu beginnnen. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht? Würde mich freuen über Berichte.

Mein Vater sieht dem eher skeptisch gegenüber..er meint, eine Gesprächstherapie hilft nicht viel , und das würde von selbst wieder weggehen...ich sehe das aber anders...

Also, in diesem Sinne wünsche ich euch allen das Beste...

Würde mich über Berichte von euch freuen..

Ich halt euch auf dem Laufenden

Liebe Grüße

angsthäschen82

Axzu`ce_na1


Hallo angsthäschen82,

was ich lese, tut mir sehr leid.

:°_ :°_ :°_

vielleicht solltest du einen neuen Faden eröffnen und dort über dein Problem reden.

Das hier ist ja ein sehr alter Faden und geht nur um das Medikament (in der Überschrift kommt nur das Wort Paroxetin vor und höchstwarscheinlich schauen dann nur Leute rein, die dieses Medikament nehmen), dass du gerade einnimmst. Aber dein Problem ist ja hauptsächlich der Tod deiner Lieben Mutter.

Ich denke, wenn du in der Überschrift eines eigenen Fadens kurz dein Problem angibst, werden dir eher Menschen antworten, die ähnliches durchgemacht haben.

Ich plane, auch eine Gesprächstherapie zu beginnnen. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht? Würde mich freuen über Berichte.

Ich denke, dass eine Gesprächstherapi sehr sinnvoll wäre.

Gute Besserung und viel Erfolg mit deiner Therapie,

@:) :)*

M4aixky


Hallo zusammen...

ich habe eine frage wegen de paroxetins und hoffe dass ihr mir gute tipps geben könnt.

zuerst muss ich euch natürlich mein problem erzählen.

seit meiner kindheit habe ich verschiedene ängste(bin jetzt 28),

ich war in meiner kindheit immer übergewichtig und wurde viel gehänselt.mein vater war sehr streng und hatte mir immer zu verstehen gegeben dass ich nicht so wie er wäre d.h er war immer der beste in der schule und der stärkste hatt immer alles erreicht und ich schaffe nicht mal meine hausaufgaben.

vor 10 jahren bekam ich autobahnangst und danach flugangst, dann 3 jahre später hatte ich eine panikattake und seither angst vor der angst.ich ging 3 jahre zu einem psychologen es half aber die phobien kamen immer wieder.und das schlimmste ist mein selbstbild ist immer noch sehr schlecht.ich war 4 jahre mit einem mädchen zusammen die auch die gleichen ängste hatte, sie ging zum gleichen psychologen wie ich der ihr und mir immer sagte ihr braucht keine medikamente, medis sind keine lösung.später ging es ihr so schlecht dass sie paroxetin nehmen musste und seither war sie wirklich angstfrei und total anders oder bessergesagt freier im kopf. sie machte schluss und war nicht mehr abhängig von mir, doch ich hatte und habe immer noch diese co abhängigkeit.ich habe dass gefühl nicht liebenswert zu sein und ein totaler looser als mann obwohl ich sehr gut aussehe und immer viele blicke von frauen auf mich ziehe und viele leute sagen dass ich ein sehr karismatischer mann wäre. ich habe auch depressionen und eben ein gestörtes selbstbild, das ganze leben kommt mir schwer vor,ich habe das gefühl nichts auf die reihe zu bekommen obwohl ich eine menge potenzial habe wirklich eine menge.ich habe auch konzentrationsstörungen vom allerfeinsten und grüble ständig an allem herum.ich will wieder eine freundinn aber habe einfach das gefühl dass ich eh keine finden werde was meine kumpels nicht glauben können dass ich von so etwas überzeugt sein kann.

ich weiss das das paroxetin super gegen ängste wirkt wie kein anderes medi, aber hilft es auch gegen mein negatives selbstbild und diese schlimme hoffnungslosigkeit.

im moment oder schon länger habe ich das gefühl nichts wirklich auf die reihe zu bekommen.ich denke eine freundinn wäre eine super unterstützung und zur gleichen zeit denke ich ich muss zuerst mein problem lösen.

was meint ihr dazu......?wäre froh über viele antworten....vielen dank

Z wackx44


Maiky, das was Azucena 1 im letzten Beitrag an angsthäschen geschrieben hat, gilt übertragen auch für Dich. Ich glaube nicht, dass Du in diesem alten Faden viele Zuschriften bekommst.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH