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Wie lange kann man ohne Schlaf?

M]egaBtNsunamxi hat die Diskussion gestartet


Wie ist das eigentlich mit Schlafe? Wie lange kann man komplett ohne Schlaf auskommen? Bzw. kann man das so regeln, dass man nur ein paar Stunden schläft? Hält der Körper das aus oder macht der da irgednwann schlapp, bzw. die Psyche? Mir hat mal jemand gesagt, dass man nach drei Tagen ohne Schlaf so langsam aber sicher verrückt wird.

Antworten
E\smthderx67


Früher war Schlafentzug eine Foltermethode. Kann also auf Dauer nicht gesund sein. Der Körper und der Verstand rächen sich früher oder später.

Ibs8abelxll


Ja,

ich habe sogar gehört, dass man daran sterben könnte....

Sicher ist, dass Du den Schlaf brauchst, damit sich Dein Körper und Dein Geist erholt. Dinge, die am Tage passiert sind müssen irgendwie verarbeitet werden und der Körper schaltet während des Schlafes auf "Sparflamme", also wenig Energieverbrauch (deswegen sollte man vorm Schlafengehen ja auch nix essen, da "arbeitet" der Körper zu viel - obwohl ich selbst gerade nach dem Essen am liebsten schlafe ;-)).

Ich persönlich brauche so ca. 6 - 7 Stunden schlaf, aber auch das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

ZU viel ist ungesund - merke ich auch bei mir - weil man dann nur noch erledigt ist und sich wundert, weil man ja doch ausgeruht sein müsste.....und ZU wenig geht eine Zeit lang gut, doch irgendwann bist Du ausgepowert.

Ich bin ja panikkrank und einer der größten Auslöser für die Panik ist bei mir Schlafmangel....

Würde gerne mal die Meinung von einem lesen, der sich echt damit auskennt - ein interessantes Thema....

LG

CFonnaiYss6euxr


Mein längster Arbeits"tag" dauerte 53 Stunden...

...das war, als ich an der Uni meine Abschlussarbeit termingerecht einreichen musste.

Ich war danach so fix und fertig, dass ich kaum noch geradeauslaufen konnte.

Sicherlich verkraftet ein Mensch noch einiges mehr, wenns um Leben und Tod geht, aber für mich wars eindeutig genug und ich möchte sowas nicht nochmals machen müssen.

Gibt übrigens einen absolut geilen Roman zum Thema Schlafentzug: "Schlafes Bruder" von *nachdenk* Robert Schneider - oder so ähnlich. Das war das erste, was ich verschlungen habe, als ich nach der Abgabe meiner Arbeit wieder lesefähig war...

Gyr6as-xHalm


bei mir ists schon ziemlich arg wenn ich ne nacht durchmach...an nächsten tag bin ich dann voll auf der fresse. :-)

M[egaktsfuna'mxi


Hmm... Schlafentzug ist auch eine Methode gegen Depressionen. Bei Depressionen gibt es Kliniken, die den Patienten unter Aufsicht eine Nacht nicht schlafen lassen. Das soll dann Depressionen mildern. Das mit den Sterben hab ich auch schon gehört.

brol4axri


Vor einigen Monaten hatte ich eine schlimme Gastritis (wahrscheinlich lag es auch an einer phasenweisen Depression) und konnte wegen den Schmerzen acht Tage lang nicht schlafen (nichtmal eine Minute).

Mein Arzt hat mir dann irgendwann Antidepressiva als Schlafmittel verabreicht. Das hat gewirkt.

Es ist kein Wunder, dass man dabei verrückt wird. Die ganze Situation ist verrückt: Man will schlafen, ist müde, kann aber nicht schlafen.

Schlafentzug ist das Schlimmste, was man dem Menschen antun kann. Man fühlt sich müde, schlapp und der Geist ist total wirr. Zudem ist einem andauernd schwindelig und man ist unmotiviert, kann sich nicht entscheiden, man empfindet nichtmal was. Man will nur noch schlafen.

Ich habe mal bei Galileo auf Prosieben einen Mann gesehen, der 13 Jahre lang nicht schlafen konnte, weil Bakterien sich in seinem Gehirn eingenistet haben. Einfache Antibiotika ließen ihn dann wieder schlafen. Dennoch: Er ist durch den Schlafentzug nicht gestorben.

rkondrxa


@ Megatsunami

Ja stimmt, dass sind glaube ich sogar recht viele Kliniken. Durch schlafentzug ändert sich irgendwie der Hirnstoffwechsel oder so. Ich glaueb Melatonin und Serotonin.

Kurzfristig werden damit gute erfolge erzielt. Aber ich habe noch nichts gefunden, was auch die Langzeitwirkung belegt. - vielleicht nicht gut genug gesucht ???

Ich glaube nicht, dass man nach 3 Tagen schon verrückt wird. Aber es hat eindeutig auswirkungen auf den Hirnstoffwechsel. Daher wird es ja auch als Mittel in der Psychartrie benutzt. Aber da wird es ja ärtzlich überwacht.

Ich habe mal gehabt, dass ich lange Zeit nicht geschlafen haben. Wieviel Std. genau weiß ich nicht mehr. Aber länger als 48 Std. Danach war mein Körper so durcheinander und ich bekam Magenkrämpfe, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Ein Arzt hat mir dann ein Beruhigungsmittel gespritzt, damit ich überhaupt wieder schlafen konnte.

In Phasen von Manie kann es häufiger mal vorkommen, dass man mehrer Tage nicht schläft. Daher denke ich, dass es auf jedenfall länger als 3 Tage sein müssen.

Das sagt ein Schlaflabor über die Schlafdauer:

Wie lange ein Mensch schläft und mit wie viel Schlaf er auskommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Man weiß, dass Kinder besonders viel Schlaf brauchen, während z.B. ältere Menschen mit weniger Schlaf in der Nacht auskommen.

Eine Einteilung der Schlafzeiten ergibt

den Langschläfer mit 8-10 Std.

den Mittellangschläfer mit 6-8 Std. und

den Kurzschläfer mit 5-6 Std. pro Nacht.

Alle drei Schlaftypen bringen dem schlafgesunden Menschen die Erholung und Entspannung die er braucht. Entscheidend ist das Wissen um seinen eigenen Schlaftypus. Manche Schlafstörungen können nämlich daher kommen, dass der Betroffene eigentlich ein Kurzschläfer ist und immer viel zu lange im Bett bleibt. Die scheinbare Schlaflosigkeit wird dann falsch interpretiert.

Gruß

Rondra

r2on+dra


Hab grade gefunden, der Weltrekord im Schlafentzug liegt bei 11 Tagen.

[[http://www.schlafgestoert.de/Schlafallgemein/seiteschlafallgemein.html]]

Das ist eine Homepage von 3 Ärzten ich glaube Uniklinik Münster.

Gruß

Rondra

Shchlu8mpfinxa


Ich schlafe 11-12 Stunden. Ich brauche soviel schlaf, wenn ich weniger schlafe bin ich total kaputt. Aufbleiben kann ich 24 Stunden. Aber dann gehts mir auch schon mies ich hab dann voll den Tunnelblick meine Augen sind schwer und ich kann keinem der was erzählt mehr Folgen. :-).

M_aulwuxrf


Hallo,

ich habe mal gelesen, dass der Schlaf vor allem für den Geist nötig ist. Der Körper kann sich auch im nicht-schlafenden Zustand regenerieren.

Gruß,

B`ethxy


Also ich schlafe zur Zeit eigentlich sehr lange meistens 10-12 Stunden. Und kann auch nur ca 12 Stunden wach bleiben :-/

CzyMaxN


hm

war mal 54 stunden am stück wach und es wäre auchnoch länger gegangen - hätt ich nicht den "energie drink" getrunken. Nach dem hab ich nämlich in meinem sichtfeld in der mitte einen großen weißen punkt gehabt an dem ich garnichtsmehr sehen konnte. Ja, ich musste den kopf drehen um geradeaus zu sehen :-)

LSotxta


Durch schlafentzug ändert sich irgendwie der Hirnstoffwechsel oder so....

Kurzfristig werden damit gute erfolge erzielt. Aber ich habe noch nichts gefunden, was auch die Langzeitwirkung belegt.

Es hilft auch nur kurzfristig (bei Depressionen) und auch nicht bei Jedem. Die Wirkung hält nur einen Tag an, nachdem man die Nacht nicht geschlafen hat. Nach dem nächsten Schlaf ist die Depression wieder da. Aber so ein guter Tag kann bei schweren und langen depressiven Phasen schon ein großer Lichtblick sein, wenn man merkt - ich bin noch da. :-)

In Phasen von Manie kann es häufiger mal vorkommen, dass man mehrer Tage nicht schläft. Daher denke ich, dass es auf jedenfall länger als 3 Tage sein müssen.

Mein längstes waren mal 7 Tage. Das macht man aber nicht mit Absicht (in der Manie) sondern man wird einfach nicht müde. Man ist hellwach und voller Energie.

m}onst+errr


7 tage?! :-o

mein längstes mal war ca. 3,5 tage.

ernährt hab ich mich in diesen tagen fast ausschliesslich von kaffee und zigaretten... irgendwann konnte ich keinen klaren gedanken mehr fassen, konnte niemandem mehr zuhören. ich war völlig überdreht - nicht müde. ich hab am ganzen körper gezittert, war gleichzeitig sehr angespannt. mal war mir heiss, mal kalt.

als ich mich dann dazu entschlossen hab, mal wieder zu schlafen, bin ich stundenlang im bett gelegen und konnte gar nicht einschlafen.

...im grossen und ganzen ein interessantes experiment. :-)

hab aber auch schon über viele tage hinweg immer nur zwei oder drei stunden am tag geschlafen. dann zwischendurch ein paar tage pause mit richtigem schlaf und danach wieder eine phase mit wenig schlaf. ging auch... war gewöhnungssache. aber im nachinein betrachtet, würde ich sagen, dass das meinen körper sehr gestresst hat.

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