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Hab Angst, schizophren zu werden

RtebeOccxa


Ich möchte daß Du weißt, daß Du auch depersonalisiert ok bist.

Ich hatte früher oft das Gefühl, mich von meinem KJörper zu entfernen. Wenn ich mal wieder verprügelt wurde habe ich mir die Situation dann sozusagen von außen angesehen. Es war dann, als würde es jemand ganz anderem geschehen als mir den ich nicht kenne und das war dann nicht mehr ganz so schlimm.

Ich hatte das Gefühl daß ich in Wirklichkeit jemand ganz anderes bin als derjenige der da durch die Gegend läuft, ich mußte das "wirkliche Ich" nur kennenlernen. Da war aber nichts zum Kennenlernen, daher distanzierte ich mich auch davon. Schließlich würde ich ja nie zugucken, wenn jemand anderes gequält wird ohne zu helfe.. Nein, mein "wirkliches Ich" war gar nicht da, während das Ich von dem ich glaubte daß es der unbekannten gequälten Person zuguckt nur ein Fremder war, etc. Irgendwann wußte ich nicht mehr wer ich jetzt wirklich bin, welche Werte mir wichtig sind und welche Teile von mir ich abgespalten habe.

Ich weiß allerdings nicht, ob das das Gleiche ist wie Depersonalisierung.

Ein Psychater hat mir da wenig geholfen, was aber vielleicht daran liegt, daß ich wegen etwas anderem bei ihm war.

Irgendwann habe ich gewmerkt, daß andere Leute sich selber so akzeptieren wie sie sind und damit besser fahren als ich. Habe mir fest vorgenommen daß ich das auch kann.

Naja. Jedenfalls habe ich dann irgendwann angefangen zu akzeptieren, daß bestimmte Dinge, die ich nicht haben wollte, auch zu mir gehören. ZB. meine schwachsinnige Angst vor Männern. Ich weiß aber wo sie herkommt und daß sie da ist. Seit dem Tag wo ich es akzeptiert habe daß sie da ist ob ich will oder nicht ist sie weniger geworden. Ich habe gelernt mit vielen Dingen besser umzugehen. zB. wenn ich in "der heißen Phase" Angst vor einem Mann hatte, habe ich ir gesagt, daß ich das ja nicht sein kann, weil ich ja nicht ohne Grund schiß kriege. Später habe ich mir gesagt, daß ICH die Angst habe, aber daß es doch eigentlich gar nicht nötig ist in Panik zu geraten wenn mir doch noch gar nichts schlimmes pasiert ist.

Später habe ich mir gedacht, was solls, ich habe Angst aber ich zeige sie wenn es sein muß, denn nur so kann ich erreichen daß ich dann nicht noch mehr bedrängt werde. So nach dem Prinzip"Ich lebe noch, also werde ich versuchen das durhzustehen".

Heute? 7 Jahre später kommt die Angst nicht mehr oft vor. Ohnmächtig oder so bin ich nicht mehr geworden. Wenn das Gefühl im Magen in mir hochkommt sage ich mir, das bin ich, ich habe Angst. Andere Leute hätten die jetzt nicht, aber die sind ja auch nicht so wie ich. Ich bin mir sehr bewußt, daß ich es bin und niemand anderes. Ich sage mir, daß ich so sein darf. Daß es wichtig ist, auch solche Tage zu erleben.

Das war nur ein Beispiel wie ich mir langsam etwas selbst geholfen habe. Das geht aber anfangs nur an den guten Tagen, wenn man nicht durch sich selbst gelähmt ist.

M6iet?zeKatxze


Vielen Dank :-)

Liebe Rebecca.

Danke für deinen lieben Beitrag. :-)

Der hat mich wirklich aufgemuntert!

Das akzeptieren der Angst und allem was dazu gehört fällt mir sehr schwer. :-(

Ich versuche es zwar immer wieder aber der Gedanke das ich aufgrund der DP völlig durchdrehen könnte bzw. verrückt werden könnte wirft mich dann doch wieder aus der Bahn.

Hast du denn neben all dem was du geschildert hast auch an Depressionen gelitten?

Erstmal ganz liebe Grüße und bis sehr bald, die Mietze

RMebecUcxa


Ich weiß nicht ob ich depressionen hatte. Ja, ich habe täglich geheult und wenn mich einer umgebracht hätte wär mir das auch oft egal gewesen, aber das kann auch an meinen Lebensumständen gelegen haben. ZT. bin ich nachts davon aufgewacht, daß mir jemand ein Messer an die Kehle gesetzt hat und der war nicht nur ein Bild meiner Angst sondern ganz real da.. oder ich wurde kopfüber aus dem vierten Stock an den Füßen aufgehangen"Wenn du ein falsches Wort sagst laß ich dich los"etc. Ich weiß nicht, ob man da noch von Depressionen sprechen kann.

Natürlich ist Dein Weg den Du gehst kein leichter Weg. Aber selbst wenn Du verrückt werden solltest - Du hast ein Recht dazu.Und Du würdest auch das besiegen. Ich glaube aber daß Du auf dem Weg der Besserung bist!

Liebste Grüße!

Rgebxecca


Dank an Phoebe

An eine Freundin / An einen Freund

Liebe mich und höre mir zu.

Versuche nicht, mich zu reparieren

Stelle mir Fragen, ohne mir Deine Antworten zu geben.

Meine Antworten sind bereits in mir.

Hilf mir, sie ans Licht zu bringen.

Sag mir nicht, ich soll mich abregen, wenn ich wütend bin.

Lass mich weinen, wenn ich traurig bin.

Versuche nicht, mich zum Lachen zu bringen,

wenn meine Tränen fließen.

Meine Seele braucht diese Reinigung.

Hilf mir, meine Gefühle zu fühlen.

Stärke mich durch Dein Mitfühlen.

Schwäche mich nicht durch Dein Mitleiden.

Fühle Dich nicht verletzt, weil ich verletzt bin.

Versuche nicht, die Dinge herunterzuspielen,

nur weil Du meinen Schmerz nicht ertragen kannst.

Hilf mir, heil zu werden.

Hab Vertrauen in Gott.

In allem ist göttliche Ordnung - überall.

Erzähl mir nicht, dass es keine Antwort oder Lösung gibt.

Beschuldige nicht andere, damit ich mich besser fühlen möge.

Hilf mir loszulassen

Schließ mich in Deine Gebete ein.

Sieh mich getröstet und stark.

Leih mir Deine Ohren, halte mich in Deinen Armen.

Sei da für mich mit offenem Herzen.

Hilf mir wachsen.

Hat Phoebe das nicht lieb geschrieben? Die kann das immer gut!

MkieJtzeKaVt_zxe


Da bin ich nun ich armer Tor und bin so schlau wie zuvor...

Hallo.

Ja, da ist sie wieder, die Angst ich könnte Schizophren werden.

Ich muß die ganze Zeit immer nur grübeln. :-(

Und immer wieder kommt dabei das gleiche raus: Ich hab Angst "verrückt" bzw. schizophren zu werden.

Vor ein paar Tagen machte ich mir noch große Sorgen, ich hatte geradezu Angst davor, eine multiple Persönlichkeit zu sein. :-(

Das hört sich schon ganzschön lächerlich an.Im Prinzip sind solche Ängste auch schon eine Art von "verrückt" sein.

Aber irgendwie bekomm ich nicht die Kurve.

In den letzten 10 Tagen schien es mir so als hätte ich wirklich Fortschritte gemacht (ohne Hilfe) und jetzt wieder dieser Einbruch... :-(

Bis zum Therapiebeginn ist es noch über einem Monat!

Liebe Grüße...

VZexeb


@MietzeKatze

Rückschläge sind normal, lass dich davon nicht unterkriegen. Sei stolz darauf, dass du es eine Zeitlang geschafft hast, dich besser zu fühlen: Du wirst es wieder schaffen!

Und: Lächerlich hört sich gar nichts an. Wer deine Ängste lächerlich fände, zeigte nur seine arrogante Überheblichkeit. Ängste haben viele Menschen und weil viele Ängste unbegründet sind, ist man deshalb noch lange nicht verrückt. Deine geistige Gesundheit zeigt sich in deiner Einsicht und deinem Kampf gegen deine Ängste, für den ich die weiterhin Kraft und Erfolg wünsche.

MdietrzieKatVze


Vielen Dank für deine lieben Worte, Veeb.

R`eb]ecca


Mietzekatze

Das ist nicht schlimm. Das gehört dazu.

Ein berühmter Mensch hat einmal gesagt:Es ist niemals schlimm zu fallen. Aber es ist schlimm liegenzubleiben.

MPi8etzCeKa8tgze


"Tri-tra-trallala, da ist die MietzeKatze wieder da!" :-(

Leider.

Ich würde diese Angst sooooo gern mal abhaken, doch ich schaff's nicht.

Hab vor ca. 3 Wochen eine Therapie begonnen (aufgrund meiner Depressionen).Ist sehr nett da und ich geh auch gern hin.

Jedoch konnte ich einfach noch nicht über diese Ängste verrückt zu werden, ganz speziel meine Angst vor der Schizophrenie, reden.

Die letzten Tage ist sie wieder da, sehr stark, hatte eben auch seit etwas längerem eine richtige Panikattacke.Hmmmm....eigentlich ist sie noch garnicht richtig weg.

Jedenfalls seh ich da irgendwie keinen Weg raus und bin am verzweifeln.Ich seh mich schon in Zukunft in einer psychiatrischen Klinik, völlig am Ende mit den Nerven, usw..Das wäre für mich persönlich der Untergang, die unfreiwillige Kapitulation.

Nun, diese erneute, so starke, Angst schizophren zu sein/werden wurde vor einigen Tagen zufällig von einem Bericht ausgelöst. :-(

Und nun bin ich wieder ohne unterlass dabei meine Gedanken, wie auch mein Verhalten auf's genaueste zu überwachen und auf verdächtiges zu prüfen.

Ich kann nicht mal mehr Filme schauen da ich befürchte mich so sehr in die Story zu vertiefen das ich nicht mehr davon loskomme und somit die Schizophrenie ausgelöst wird. :-(

Was ich auch ununterbrochen mache ist darüber zu grübeln wie es ist schizophren zu sein bzw. wie es ist Wahnvorstellungen zu haben.Dann versuche ich solche, schizophrenen bzw. wahnhaften bis hin zu paranoiden Gedankengänge zu konstruieren.Und schon denke ich: "Siehst du, da hast du's, du wirst/bist schizophren!".

Heute war ich im Kino und habe "I, Robot" gesehen.Dieser Film hat mich dazu animiert wieder solche Vorstellungen zu konstruieren und damit begann meine heutige Odyssee! :-(

Hin und wieder denke ich auch: "OK, grübel nicht darüber nach.Wenn du zuviel darüber nachdenkst dann wirst du wirklich schizophren!".

Ich fühle mich gerade sehr, sehr fremd (Depersonalisation) und am Boden.Ich weiß nicht wie weiter.Ich möchte einfach nur ein "normales" Leben führen.

Ich glaube ich werde gerade verrückt! :-(

T;hom?a6s12x06


Ich bin doch nicht allein...

Hallo Mietzekatze.

Weiß nicht ob du noch Online bist. Ich hab dir bereits eine persönliche Nachricht geschickt. Jetzt versuchs ich nochmal so. Ich muss dich kennenlernen. Mir gehts nämlich genauso und kein Mensch versteht mich. In vielen Beiträgen zu deinem Thema geht es darum, dass es "ganz normal" sei, dass du momentan etwas verwirrt bist. Oft habe ich aber festgestellt, dass fast kein Mensch versteht was ich wirklich meine. Ich fühle mich absolut fremd und entfernt von allem. Das ist ein Unterschied zu Depressionen oder Angstzuständen. Bei mir begann alles mit Depressionen. Depressionen sind unangenehm, aber ich (ICH!!!!) konnte versuchen ein Lösung zu finden. Dieses ICH!!! gibt es aber nicht mehr. Das ist der kleine Unterschied. Bitte melde dich bei mir.

gIra&ue 4welxt


Hallo Mieze Katze,

ich kann Dich aber berühigen, Schizophren bist Du auf keinen Fall. Denn dann wüsstest Du noch nicht mal das Du krank bist, oder anders bist. Das würdest Du gar nicht mehr mitbekommen, das Du etwas hast.

Ich hatte auch eine Angststörung, und Deine Beiträge lesen sich wie meine Gedanken aus meiner schilimmen Zeit.

Da musste nur mal ein falscher Beitrag im Fernsehen kommen, oder ein falsches Buch lesen, und Zack waren die Gedanken da.

Du sollstest mal mit Hilfe von Deinem Therapeuten den Grund der Angst finden. Es gibt irgendeinen Auslöser für diese Gedanken. ZB. bei mir ist in den letzten Zwei Jahre sehr viel schlimems passiert. Und dann entwickelte sich die Angst davor was noch alles kommt, und schon war die Spirale da, und ich hatte Angst vor allem möglichen.

Nimmst Du eigentlich Tabletten gegen die Angst, das wäre wichtig, das lindert auch die Symphtome, wie die Despersonaliesierung, diese Störung hat fast jeder Angstpatient. Ich hatte das auch sehr schlimm, aber danke AD ist es weggegangen.

Und lass die Finger von solchen Büchern, bis Du die Angst etwas bekämpfst hast. Und auch generell von Themen mit Krankheiten, die machen Dich nur noch kränker.

Versuche abzuschalten, kontrolliere nicht immer Deinen Körper, jeder hat mal ein Zippelein hier und dort, deswegen ist es nicht direkt irgendeine schlimme Krankheit.

Liebe Grüße und Gute Besserung

Alexandra

lrexx1(077


gehöre auch zu den sm kandidaten

gehöre auch zu den sm kandidaten,hatte nur bis jetzt das glück das ich zu feige war und bin, um ein ende zu setzen.na´ja,wenn ich ehrlich bin habe ich es schon zweimal hinter mir.das erste mal war es sowas wie ein hilfeschrei.da dieser für mich nicht erhört wurde war der zweite schon todernst gemeint.(entschuldigt den sarkasmus,er muß sein).beide male waren es tabletten.und wenn ich ehrlich bin waren die tabletten der einzige weg.alles andere kommt nicht in frage.knarre,zug oder mit auto gegen baum.ich mochte als ganzes unter die erde, nicht in kleinen stückchen.als nächsten grund warum es noch nicht endgültig geklappt hat ist wieder meine feigheit.ich traue mich nicht meine familie allein zu lassen, da ich denke das ich der einzige bin der die familie auch physisch verteidigen kann.solche sm gedanken trage ich schon seit meinem 17 geburtstag mit mir herum.also schon fast zehn jahre.die suizidversuche waren aber erst im februar und märz ´03.ich weiß das ich nicht eines natürlichen todes sterben werde.(komisch.das weiß ich schon von frühester kindheit an, waren aber damals mit nichten im sm bereich).warum ich derartige probleme habe und ein freak bin weiß ich nicht.es sind glaube ich viele kleine probleme die sich zu zwei oder drei großen problemen addieren.kleinigkeiten sind zum beispiel das ich ein wenig übergewichtig bin, ich mich total hässlich fühle und mein nicht vorhandener bartwuchs und depressionen.bin im übrigen 26.hat das nichtbartwachstum was mit meinem kopf zu tun?ich weiß nicht.war auch schon auf der offenen.dort hat man mir eine impulsive persönlichkeitsstörung attestiert.was soll ich sein.sowas wie ein verkappter jekyll/hyde. das ist vollquatsch und erklärt meine probleme nicht mal im ansatz.antidepressiva bekam ich auch, nur wurde ich dadurch noch fetter und meine gemütslage schlechter.für menschen die sowas nicht kennen ist es nicht nachvollziehbar und pillepalle.ich weiß nicht einmal genau was ich für probleme hab, kann mich also kaum erklären.und hab mehr als einmal das gefühl nicht verstanden und belächelt worden zu sein.ich will hier keine hilfe, aber vielleicht nen netten menschen der sowas nachvollziehen kann

jxow


Ich habe

Schizophrenie!! Wenn du sowas bekommen solltest, dann wirst du es schon merken! Der Verlauf ist übrigens schleichend bis zum Ausbruch! Wer dir hier erzählt, dass Schizophrenie mittels Medikamenten gut in den Grizz zu bekommen ist, den belehre ich gerne eines Besseren!

TxGM


Hallo ich selber bin Schizophren aber habe durch medikamente es in griff bekommen und bin der meinung das du nicht Schizophren bist weil auch mein cousin der auch die selben symptohme hat wie ich sie hatte bevor die krankheit dann richtig ausgebrochen ist und kann dir sagen das das was du anscheinend hasst bei einer psychose nur so kleine nebensymtohme sind und das die anderen symtohme viel häftiger sind und mit der zeit nicht auszuhalten sind weil man bei vielen symptohmen garnicht merkt das man krank ist sondern wirklich glaubt das sei was ganz anderes und das man auch häftige wahnvorstellungen bekommt und wenn es dann passiert kann keiner mehr erzäheln das es wegen der krankheit ist diese vorstellungne weil die person dann denkt er sei wirklich in gefahr oder wie auch immer und man kann sich auch nicht eine psychose einreden weil es mit einer richtigen störung des gehirns zusammen hängt die bei Schizophrenen nicht funktioniert

mEungi


servus leute also diese ganzen symptome hab ich. hab total angst schizo zu werden oder dass ich es schon bin aber die ganzen beiträge haben mich sowas von erleichtert wenn das natürlich so ist. meine frage ist wie bekomme ich diese krankheit weg die ich mittlerweile seit 1 jahr habe medikamente/therapie kann mir da jemand tipps geben

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