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Scheidungskinder und Beziehung?

amlicxe77 hat die Diskussion gestartet


Wie ist das?

Stimmt es das manche Scheidungskinder als Erwachsene Schwierigkeiten haben Beziehungen aufzubauen oder erst garkeine eingehen? Denke das hängt davon ab, wie sie die Zeit als Kind erlebt haben, und wie die Eltern in der Zeit mit Ihren Kindern umgegangen sind. Ich selbst bin kein Scheidungskind.

Wie kann man diese Beziehungsängste/Verlustängste als Freund/Freundin lösen? Geht das überhaupt?

Antworten
p:ekaxde


Auf mich trifft das zumindest zu...

Wennde Lösungen findest, teil se mir mal mit!

G*erne-Lebecn


Jo auf mich leider auch,

seid sich meine Eltern getrennt haben ( war 10 Jahre alt ), ging es komplett bergasb, manchmal überlege ich auch wie mein Leben wohl verlaufen wäre wenn meine Eltern sich nicht getrennt hätten.

MFG

a4licqe77


Vertrauen

Wie kann man denn als Möchte-Gern-Freundin Vertrauen aufbauen?

p@ekadxe


Ich kann das nur aus persönlicher Erfahrung beantworten: Mehr Körperkontakt als langes Gerede. Du kannst noch so viel verbales Vertrauen aufbauen - eine einfache Umarmung ist einfach mehr wert...

Ausserdem achte darauf, dass Scheidungskinder sich meistens mit Selbstzweifeln rumschlagen, also gib ihm (?) immer das Gefühl, dass Du ihn magst/liebst, egal was an ihm auffällig ist oder wie er sich benimmt. Gib ihm ein Zuhause. Komme auf Ihn zu - solange er Dich nicht abwehrt, bist Du nicht zu aufdringlich (Du bekommst anfangs wahrscheinlich weniger Feedback als bei anderen).

Ich hoffe, ich habe geholfen ;-)

a4lic=e77


@pekade

Dankeschön! Das mit dem weniger Feedback!

Das ist mir schon aufgefallen. Deshalb habe ich gedacht, ich lasse Ihn besser in Ruhe. Weil ich glaube wenn ein Mann eine Frau liebt bringt er die ganze Welt in Bewegung. Und da das nicht kommt. Und er verbal

beteuert, nicht verliebt zu sein,

weil er ja nicht weiß ob ich die Richtige bin, macht mich das sehr unsicher. Dennoch ist ihm meine Nähe sehr wichtig.

vBivia0n199


meine eltern haben sich scheiden lassen da war ich 6. ich hab ehrlich gesagt nur ein einziges mal erlebt das sich meine eltern mal umarmt haben ansonsten haben sie nur gestritten und meine mutter hat beim streit immer auf meinen vater eingeschlagen. mit den neuen freunden hat sie auch immer nur gestritten und ich mus zugeben, ich bin auch ziemlich streitsüchtig obwohl ich total nach harmonie aus bin. und ich geb mir auch immer noch die schuld an der trennung meiner eltern. ist wohl eher unbewusst aber wenn ich mal kinder hab dann mach ich alles ganz anders das hab ich mir hoch und heilig geschworen!!!!

l~unaktxic


Auch meine Eltern sind geschieden und beide neu verheiratet. Ob sie glücklich sind? Ich bin mir nicht so sicher. Ich selbst hatte auch noch nie eine Beziehung und manchmal denke ich, ich bin auch eh nicht beziehungsfähig. Kann Pekade nur zustimmen.. man selbst geht sehr viel mehr auf Distanz, ich denke auch "Scheidungskinder" überlegen es sich einmal mehr ob sie wirklich bereit sind eine Beziehung mit dieser Person einzugehen bzw ob der Partner WIRKLICH der Richtige ist um Kinder in die Welt zu setzen (denn ob eine Bez. funktioniert, dafür gibt es ja keine Garantie, und man will seinen Kindern ja nicht dasselbe antunt was man selbst mitgemacht hat)

mwensthealftxh


tja,

is ja lustig, das gerade die diskussion aufkommt....

bin auch nen scheidungskind, meine eltern haben sich als ich 11 war scheiden lassen. seitdem habe ich keine vernünftige beziehung zu stande gebracht. bin inzwischen 19 und das frustriert schon.

gebe aber die hoffnung noch nicht auf ;-)

ich brauche einfach n bissl mehr zeit als andere für solche sachen.

ich warte selber immer darauf, das die mädels offensiv sind, was aber leider meistens nicht so ist.

gruß

"menshealth"

m8ensAhe%altxh


i agree

stimme übrigens dem eintrag von lunatic zu 100% zu. viel besser hätte ich es auch nicht beschreiben können.....

pekade im übrigen kann ich auch nur beipflichten. nicht immer reden, sonderen einfach den anderen so nehmen wie er/sie ist und die eigene zuneigung spüren lassen.

a}li+cex77


@lunatic/pekade/menshealth

danke für eure beiträge.

das macht es leichter vieles zu verstehen.

Aber wie trefft ihr diese Entscheidung?!

oje.. als Nicht-Scheidungskind geht man da so unbedacht ran...

pgekiadxe


@alice77

Die Entscheidung ob wir eine Beziehung eingehen?

Genau wie alle anderen auch: aus dem Bauch heraus.

Du musst also für das entsprechende Gefühl bei Deinem Gegenüber erzeugen.

Und bei Scheidungskindern dauert das nicht nur länger, es bedarf auch mehr Anstrengung, weil sie Vertrauen nur äußerst langsam aufbauen. (Stetigkeit ist auch sehr wichtig)

Ich denke aber, dass Scheidungskinder das auf-sie-zukommen wesentlich mehr schätzen als andere - sie zeigen es nur, zumindest anfangs, nicht so sehr. :-)

l[un+atxic


@alice77

Und bei Scheidungskindern dauert das nicht nur länger, es bedarf auch mehr Anstrengung, weil sie Vertrauen nur äußerst langsam aufbauen. (Stetigkeit ist auch sehr wichtig)

Jep das kann ich nur bestätigen... man braucht viel Geduld und es is auch wirklich sehr schwierig, dem Partner dann Vertrauen zu geben(aus meiner Sicht jetzt). Bei mir ist es dann auch so das kleine Unstimmigkeiten, die ihm gar net mal so aufgefallen sind, mich schon sehr beunruhigen, wenn nicht sogar ängstigen (hat er mich überhaupt noch lieb?)

Also lass dich bloß nicht so schnell entmutigen auch wenn es erst mal so aussieht als käme da sehr wenig zurück. Innen drin arbeitet er ganz schön :-)

AdkaL


Mal ne Frage: Ist das jetzt eigentlich ein Unterschied wenn sich die Eltern geschieden haben oder wenn man nie 2 Elternteile hatte... ich habe ja nur ne Mutter, meinen Vater hab ich nie kennengelernt!

lju}naStixc


@akal

Also ich glaube hier gehts eher darum das man als Kind miterlebt hat wie ne Beziehung zwischen zwei Menschen (den eigenen Eltern von denen man als Kind ja doch denkt das die sich lieben) auf einmal kaputt geht und man meist auch die "unschöne" Seite der Medaille mitkriegt. Daraus resultiert dann diese Angst sich selbst binden zu wollen weil man sehr deutlich mitgekriegt hat was passieren kann. Klar, als erwachsenem Menschen ist es schon jedem klar das wenn man sich verliebt auch das Risiko eingeht verletzt zu werden, aber ich denke so Kindheitserlebnisse sind schon prägend, vor allem weil man damals ganz anders an sowas rangeht als wenn sich die Eltern jetzt scheiden lassen wenn man schon 20 is oder so. Natürlich kommts auch drauf an wie die Eltern damit umgehen (friedlich auseinander gehen oder nicht wobei ich fast der Meinung bin es gibt keine friedliche Scheidung). Und gerade Kinder sind in so Bereichen ja sehr sensibel, die kriegen mehr mit als man selber manchmal glaubt.

Ich denke wenn du deinen Vater nie kanntest.. dann is das ja ne andere Ausgangssituation (versteh mich nicht falsch, keine bessere oder schlechtere). Er war einfach nie da anstelle von dem Vergleich vor/nach einer Scheidung, also konntest du zu ihm auch keine Bindung aufbauen und mußtest dich nie für ein Elternteil "entscheiden".

Hast du denn auch Schwierigkeiten dich zu binden?

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