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Borderline und Behandlungsmöglichkeiten

A0liBaxba82


Hi Itsme,

mit der Persönlichkeitsstörung könntest du Recht haben. Eigentlich sollte man die Symptome noch in für die Krankheit typische und allgemeine Symptome unterteilen. Depressive Symptome wirst du z.B. bei den meisten psychischen Krankheiten vorfinden und mit einer solchen Unterteilung ist es auch leichter die richtige Diagnose zu stellen. Bei der Borderline-Störung wäre so eintypisches Symptom z.B. die Person nicht als Ganzes betrachten zu können, sondern entweder als gut oder böse. Sowas wäre für mich dann schon ein relativ eindeutiges Symptom, aber nicht das man z.B. ein chronisches Gefühl der Leere verspürt. Das kann doch genausogut ein Depressiver empfinden.

Gruss

Alex

mcä3nncqhen


ich denke ich hab auch borderline,ich war zwar noch nicht bei therapeuten oder so aber alles passt irgendwie un jetz wollt ich mal fragen was kann man sich REZEPTFREI holen, praktisch sowas das die wirkung hat wie psychopax aber das rezeptfrei ist.Psychopax soll gut sein aber ist rezeptpflichtig :-/

danke

SlhivTadivxa


@Männchen

Es hat schon seinen Sinn ,das solche Medis Rezeptpflichtig sind .Von einer Selbstdiagnose rate ich ab .

Geh zum Arzt .

P.S.Ich bin seit 15 Jahren Borderlinerin .HAb schon viele Medis ausprobiert -ALLE auf Rezept

GXammKa-Atöqmchxen


Borderline? Wase ise Borderline?

Ja was ist denn das für eine Diagnose? Trifft der Psychologe die aufgrund bestimmter Symptome? Welche Symptome sind denn das und welche Diagnosemethode ist da maßgeblich? Oder gibt es etwa gar keinen Standard?

Also soweit ich das verstanden habe ist das ein Symptomkomplex, der ja ganz unterschiedliche Ursachen haben kann.

Was bringt dann diese Diagnose, wenn erstens das sogenannte Borderline-Syndrom bei jedem anders aussieht, relativ willkürlich diagnostiziert wird und bei jedem verschiedene Behandlungsmethoden erfordert. Insofern gibt es doch gar kein "Borderline".

Es ist halt nur eine Schublade für das Karteikärtchen und für die Abrechnung mit der Krankenkasse. Und es hört sich besser an als "nicht-alle-Tassen-im-Schrank-Syndrom".

Aber auch nicht wirklich: Die Diagnose Borderline ist ebenso eine unnötige Stigmatisierung, die aus Bequemlichkeitsgründen gestellt wird. Wenn die Fachwelt schon so hilflos ist, dann sollte sie sich lieber einen ehrlicheren und nicht so stigmatisierenden Namen ausdenken, der nicht so Pseudoschlau daherkommt. Wie wärs mit: "hab-keine-Ahnung-was-es-ist-aber-tu-mal-so-und-probier-mal-bisschen-Behandlungsmethoden-aus-Syndrom"

m"ännxchen


und welche haben wirklich geholfen@shiva ???

hab was von johanniskraut gehört is das was ???

lg

RNagdoxll


>diagnostische Merkmale eine Persölichkeitsstörung, wie z.B. "Borderline" unter

[[http://icd.web.med.uni-muenchen.de/ALL/A00-Z99.html#F00-F99]]

dort der blau unterstrichene Link F 60 - F 69 ...

Selbstdiagnose und Selbstbehandlung ist nicht möglich, da man ja befangen ist ... Schon mal nene Herzspezialisten gesehen, der sich selbst operiert ?

[[http://freenet.meome.de/app/fn/artcont_portal_news_article.jsp?catId=84878]]

Es gibt ein gutes Buch von G. Niklewski zum Thema Borderline,

hier werden auch Behandlungsmöglichkeiten geklärt. Er arbeitet im Klinikum Nürnberg Nord, die seit Jahren eine Psychotherapeutische

Abteilung für BPS betreiben.

Die Diagnostik ist schwierig, da sich verschiedene Symptome mit denen anderer Störungen überschneiden, also Postraumatische Belastungsstörung - Dissoziative Störung - Emotional instabile Persönlichkeitsstörung (mit Typ BPS) ...

[[http://www.borderline-selbsthilfe.de/Index/Page10357/BL3/bl3.html]]

Na dann, gute Lektüre und viel Erfolg

PS: Der erste Schritt auf dem weg zur Heilung für zum Hausarzt, der einen zum Facharzt überweist ...

Geammak-Atö"mchxen


Ähem..

Genauer: [[http://icd.web.med.uni-muenchen.de/ALL/F60-F69.html]]

das scheint ja doch ganz gut untersucht und abgrenzbar zu sein mit der Borderline - Störung. Demgemäß muss ich aber sagen, dass in meinem Bekanntenkreis diese Diagnose schlicht falsch gestellt wurde. Ist wohl was dran, dass diese Diagnose oft leichtfertig vergeben wird. was für eine Flachpfeife von Therapeut. Sollte mehr und bessere Supervision geben.

b`lue_~Sxky


komisch

bei mir wurde borderline so diagnostiziert,dass der psychologe in der psychiatrie einen zettel in der hand hielt mit ein paar punkten drauf,zu denen er mich befragte.

alles was zutraf kreuzte er dann an.war eine gewissen anzahl von punkten ich weiß nicht mehr genau wieviele.

nach dem anzkreuzen guckte er mich dann an und sagte:borderline syndrom!

mehr habe ich von ihm nicht erfahren.

habe nur en heftchen bekommen wo grob drinstand wie sich so ein borderliner verhält.das weiß ich doch selber,wenn ich das doch haben soll.kam mir vor wie ne anleitung:du bist borderliner jetzt schau:so musst du dich verhalten.

danach wurd ich heim geschickt mit der begründung ich sähe nicht aus als wär ich krank.ich käme gut alleine klar.(wortwörtlich)

das ende der geschichte ist:ich komme jetzt gar nicht mehr klar,kann kaum mehr aus dem haus,mache eine abulante therapie bei einer psychologin und habe mir ein bisschen wissen aus buch und internet verschafft.

aber ganz ehrlich:100% weiß ich noch immer nicht was das eigentlich ist was ich habe...

soviel zum thema ärzte,diagnosen und kliniken...

wollte ich nur mal erzählen. :-)

S,h/ivadixva


@ Männchen

das mit dem medis muss man ausprobiren .Was bei dem einen hilft ,wirkt bei dem anderen gar nicht .Von den meisten Medis habe ich zugenommen .

Johanniskraut kan man bei leichten Stimmungsschwankungen einsetzen .Aber bestimmt nicht bei depressionen ,die mit Selbstmordgedanken einhergehen.

Borderline ist schwer zu diagnostizieren und schwer in eine Schublade zu stecken .es gibt Punkte an denen sich die Ärzte orientieren .Aber es gibt immer Abweichungen .

So solen Borderliner schnell Beziehungen eingehen und sexuelle Kontakte ,die sie aber auch schnell wieder wechseln .

Das ist bei mir gar nicht der Fall .Meine kürzeste Beziehung dauerte 2 Jahre .

Man kann uns nicht in eine Schublade stecken .

Sicher ist bei vielen Selbstschädigendes Verhalten ein Symptom .Aber auch das kann von ubermässigen Trinken ,über Kaufsucht bis hin zur Selbstverletzung gehen.

Es gibt viele gute Bücher über Borderline .

Allerdings kan nur ein Arzt b.z.w. mehrer Ärze unabhängig voneinander die Diagnose stellen .

Weil in letzter Zeit viel zu leichtfertig damit umgegangen wird .

m5äunncNhexn


selbstmordgedanken hab ich net...hab schon mal geguckt wegen johanniskraut finds aber net ne freundin meinte das gibts au ganz normal im supermarkt...

Gaammag-AtöEmchen


Johanniskraut

Du musst in der Apotheke fragen. Im Supermarkt ist das Zeug zu schwach, da musst Du fast die halbe Packung nehmen. und dann ist es wieder so teuer wie in der Apotheke. (Jarsin 750 ist so ein Präparat, dass relativ hoch dosiert ist.)

Google auch mal mit den Begriffen: gesamthypericin studie

da findest Du einiges über die Wirkung von johanniskraut. Johanniskraut vermindert übrigens die Wirkung der Pille. nur falls es dich irgendwie betreffen sollte. ;-)

Viele Grüße

S2cHhn_ufffxel


Jeder ist Boarderline

Ich habe diese Erkrankung und muss jedem Recht geben der sagt das die Ärzte es falsch diagnostizieren oder gar behandeln. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch links und rechts denken oder viele kurze Beziehungen oder gar Wutausbrüche und auch das selbstzerstörerische Verhalten macht jeder!! Deshalb finde ich es total scheiße das immer nur allgemein über dieses Krankheitsbild geredet oder geschrieben wird. Vor allem werden die Menschen in den Wind geschossen die damit leben müssen da es weder spezielle Medikamente oder Therapien dafür gibt und das find ich echt arm. Ich habe dadurch schon viel verbaut bekommen und würde mir wünschen endlich mal richtige Behandlungsmöglichkeit und Medikamente geben würde. Ich fühl mich immer wie ein zwischending und bin dem gnadenlos ausgeliefert.

puumXuc^kelx2


Hallo zusammen,

bin selbst Borderliner. Wenn man sich in eine Schublade stecken lässt, kommt man auch in eine rein. Da kann man dann jahrelang drinsitzen und jammern, dass es keine guten Medikamente gibt oder keine effektiven Therapien. Oder aber man nimmt die Sache selbst in die Hand und macht sich auf den Weg! Prinzipiell ist es dann egal, ob nun die übertragungsfokussierte psychoanalytische Therapie von Kernberg et al. hiflt oder doch die verhaltensorientierte Therapie von Marsha Linehan. Die Aussage, es gäbe keine Therapiemöglichkeiten möchte ich zurückweisen. Therapie hilft immer so gut, wie man sich darauf einlässt. Von selbst tut sich jedoch nichts, man muss sein Leben schon selbst in die Hand nehmen und es auch ändern wollen! Man muss bereit sein, seine ganze Persönlichkeit und Handlungs-/Verhaltensweisen erstmal in Frage zu stellen. In der Therapie geht es einem anfangs erstmals schlechter als besser, weil alles kaputt gemacht wird - so erscheint es einem jedenfalls. Viele brechen an diesem Punkt die Therapie vorzeitig ab. Nach dem Motto: es bringt ja eh nichts, oder der Therapeut ist eine Flasche. Es ist immer einfach einen Misserfolg auf andere abzuschieben, dann muss man ja nichts an sich ändern. Ich kann jedem nur raten: bleibt dran und haltet durch, es lohnt sich die Welt auch in Grautönen wahrzunehmen!!

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Klinik für dissoziative Störung & Traumabewältigung in NRW

Hallo, ich leide unter dissoziativen Störungen & hab ein Trauma. Momentan bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Klinik für eine stationäre Therapie. Gibt es hier irgend jemanden der mir eine Klinik empfehlen kann & von dort ein wenig berichten möchte? Mein Favorientsind die Klinik am Osterbach in Bad Oeynhausen (Wicker KG, leider lange Wartezeit), sowie die Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie in Münster. War dort schon mal jemand?

Es würde mich sehr freuen von Leuten zu lesen die ähnliche Problem haben/hatten.

Grüße Roxy

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