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Im falschen Körper (wäre gern eine Frau)

m.fgpni`co1p98x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich weiß zwar nicht, ob das hier das richtige Forum dafür ist, aber ich bin so verzweifelt und weiß einfach nicht, was ich machen soll :-(

Ich hab das Problem im falschen Körper zu sein, also wäre gern eine Frau, obwohl ich leider ein Junge bin :-(

Wem es auch so (er)-geht, also wer sich im falschen Körper fühlt, kann mich gerne anschreiben.

Suche also dringend Gleichgesinnte, fühle mich bisher so allein damit :-(

Gruß

Nico

Antworten
dxerinNdasli{chtg~eht


___mfgnico1984___

"Im falschen Körper geboren", das kennen auch biologische Männer, die Männer sein wollen. Und Frauen ebenso. Man hat den falschen Typ von Körper "erwischt".

Noch schlimmer natürlich, wenn das Geschlecht nicht stimmt.

Ich bin zwar nicht vom Problem betroffen, aber von der Einsamkeit , die damit verbunden ist und die durchaus von Außenstehenden nachvollzogen werden kann.

Nicht nur, daß man sich von seinen Geschlechtsgenossinnen getrennt fühlt (und daran wird sich auch nach einer Operation nichts ändern), sondern man fühlt sich auch "von sich selbst" getrennt.

"Operation" möchte man da vorschnell sagen, aber man muß die Risiken sehen. Nicht immer ist das Resultat "weiblich". Meist fangen dann viel größere Probleme an. Zu lange Nase, zu langes Kinn, zu große Ohren, zu große Hände, Knochiger Körperbau, Bart- u. Körperbehaarung. Und im "neuen" Intimbereich wird auch nicht alles optimal sein. Und welcher Mann will mit "einer umgebauten Frau" zusammen sein? Letztlich bleiben Transvestiten unter sich, zu denen man eigentlich auch nicht richtig gehört.

Ich würde sagen, da sollte man sich vorher nichts schönreden lassen. Die Ärzte, die das machen, sind von ihrer Arbeit eingenommen. Die werden das gern machen, auch aus beruflichem Ehrgeiz und finanziellen Interessen und sie werden nicht alle Nachteile voher an die Wand zeichnen.

Vor diesem Schritt sollte man ein paar Jahre drüber nachgedacht haben. Vielleicht kam sogar manche/er schon zu dem Schluß: "Besser in einem falschen aber ästhetischen Männerkörper, als in einem männlichen Frauenkörper."

In der Suchmaschine unter "Geschlechtsumwandlung":

[[http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=Geschlechtsumwandlung]]

Leuntae75


Hatte einen Freund, der sich hat operieren lassen und so auch physisch zur Frau geworden ist.

Mein Tip: Suche eine Gruppe von Transsexuellen auf (gibt es in jeder größeren Stadt) und lasse Dich beraten.

Ärzte können Dir Hormone verschreiben, die den Körper weiblicher formen. Dann könntest Du nochmal nachfühlen, ob es wirklich das Richtige ist. Der letzte Schritt wäre die OP (m.E. brauchst Du dafür ein psychologisches Gutachten).

Bist Du in der Pubertät, dann plädiere ich für Abwarten und weiter beobachten, wie sich Deine Gefühle entwickeln.

Eine Transsexuellen-Gruppe könntest Du trotzdem aufsuchen.

Viel Glück....

J(ensGxB


Wenn ich mal was dazu sagen darf?

Folgende Begebenheit: Ich habe letzte Woche in einem Treffpunkt für psychisch Kranke einen jungen Mann kennengelernt, der sich als Frau fühlt und auch das deutlich zeigt! Er zieht Frauenkleider an und trägt Frauenschmuck. Was besonders bemerkenswert ist, er lebt zur Zeit mit einer Frau zusammen. Jetzt könnte man überlegen, warum lebt er nicht mit einem Mann zusammen? Ich würde sagen, es kommt immer darauf an, wo die Liebe grad hinfällt. Ein Mann, der sich als Frau fühlt, halte ich nicht für ungewöhnlich. Ich wollte es nur mal sagen, ich weiß nicht ob hier nur Ärzte zu schreiben!

Grüße, Jens

L&una7x5


Ja, es gibt auch Transvestiten sowie Crossdresser.

Transvestiten begnügen sich damit, sich wie das andere Geschlecht zu kleiden, stylen etc.

Transsexuelle fühlen sich jedoch so stark dem anderen Geschlecht zugehörig, daß sie einen biologischen Eingriff (Hormone, OP) vornehmen lassen.

JYensxGB


Also ist das krank oder nur eine Abart?

Ja, es gibt auch Transvestiten sowie Crossdresser.

Transvestiten begnügen sich damit, sich wie das andere Geschlecht zu kleiden, stylen etc.

Transsexuelle fühlen sich jedoch so stark dem anderen Geschlecht zugehörig, daß sie einen biologischen Eingriff (Hormone, OP) vornehmen lassen.

LQobtta


Jens

Ich denke, das ist ein Fehler der Natur.

Eine (weibliche) Seele in einen (männlichen) Körper zu stecken.

Davon kann man sicher krank (depressiv) werden. :-|

JeensxGB


Ich seh das anders!

Für mich gibt es, wie gesagt, immer eine logische Erklärung: Wenn wir jetzt mal eine eingezäunte Weide nehmen, mit Ochsen ohne das ein weibliches Tier dabei ist, fangen die Ochsen nach einer Zeit automatisch an mit Schwulitäten. Warum? 1)Weil sie in Gefangenschaft leben 2) Weil kein weibliches Tier dabei ist 3) Weil ihre Triebe es nicht anders können.

Ein Menschen lebt auch in Gefangenschaft, es ist immer ein unsichtbarer Zaun um ihn rum. Egal wie und wo er sich bewegt, er ist immer in Gefangenschaft. Darum hat mich auch dieses Thema so interessiert! Das sind zum Beispiel Abhängigkeiten. Wenn ein Mann keine Frau findet, wird er krank. Das ist sowas wie ein Naturgesetz. Das nenne ich eine logische Erklärung!

Grüße, Jens

dQerindFaslichxtgeht


___JensGB___

Es ist eine Entgleisung der Natur, die krank machen kann. Oder höchstwahrscheinlich seelisch krank macht. Daß damit jemand glücklich wird, ist wohl die große Ausnahme.

Für die "Betroffenen" (und auch oft die Eltern und näheren Angehörigen) ist dies immer ein "besonderer Lebensweg", der auch einen "Leidensweg" einschließt. Am Ende hat so ein Mensch ein ungewöhnliches Leben mit ungewöhnliches Erfahrungen geführt. Es gibt durchaus, sozusagen "am fernen Horizont" einen positiven Aspekt einer seelische Bewußtseinserweiterung, die anders nicht denkbar wäre. Aber das ist etwas, das nur der Betroffene mit sich und seinem Gott ausmachen kann. Und das auch nur "im Rückblick". Keinesfalls ist das zu verallgemeinern oder als Art "Lebenshilfe" anzubieten. Es ist und bleibt ein ziemliches Unglück für den Betroffenen.

Ich stieß mal durch Zufall auf die Webseite einer wunderschönen Frau, bis ich so langsam dahinter kam, daß es der Deutsche Olympiateilnehmer der Ruderregatta war, der sich vor Jahren zur Frau umoperieren ließ. (in der Szene bestimmt allgemein bekannt)

Das hat mich sehr erschüttert. Die verzweifelten Versuche, auch nachher noch, Anerkennung zu erlangen, durch "zur Schau stellen der hier zweifellos gegebenen Weiblichkeit" und dagegen die Anfeindungen und der Spott einer grausamen Welt.

JKensxGB


Jetzt mal ans Eingemachte!

Versucht euch doch mal in meine Sichtweise zu versetzten! Versucht doch mal solch eine Krankheit zu erklären, ohne das in eurer Erklärung die Seele eine Rolle spielt.

Ich halte das mit Gott und Teufel für Quatsch, eine Seele gibt es nur im Glauben. Das ist eine altmodische Denkensweise. Ich halte mich für einen modernen Menschen mit einer modernen Denkensweise. Wenn wir weiterdiskutieren bringe ich weiter völlig neue oder teilweise schon bekannte Ideen rein. Ihr scheint in den Gedanken überhaupt nicht beweglich zu sein!?

Grüße, Jens

T,iggierentxe


???

fangen die Ochsen nach einer Zeit automatisch an mit Schwulitäten. Warum? 1) Weil sie in Gefangenschaft leben 2) Weil kein weibliches Tier dabei ist 3) Weil ihre Triebe es nicht anders können.

Häää?

Willst du das nur auf Ochsen beziehen?

d`eriCnda(slichtPgeht


___JensGB___

Du kannst doch glauben was du möchtest. Bisher hat hier niemand versucht, dich "zu missionieren". Aber versuche auch du nicht, dein Weltbild anderen aufzudiktieren.

Aus allem spricht "deine gekränkte Seele", da kannst du die Seele und ihre Existenz leugnen, soviel du möchtest. Wenn du eine Lösung mit Logik und/oder sogar mit Mathematik für dich persönlich findest, dann preise dich glücklich. Aber verlange nicht von der Welt, daß sie sich nun angesichts deines Schmerzes von Gott loslöst. (an denTeufel glaube ich übrigens auch nicht, du verwechselst das wohl mit "Kirchenglauben" und "Kindergartenbildern")

Bleib in der Sache so gelassen wie möglich. Es hat keine Sinnn, hier Dampf ablassen zu wollen. Du prügelst die Falschen. Wobei es "die Richtigen" gar nicht gibt. Ohne ein paar tiefere Gedanken kommst du damit nicht klar. Und wenn du hier vorschreiben willst, wo es langgehen soll, dann ist es besser, du machst deinen eigenen Tread auf.

Ruhe bewahren

J=ensGxB


Ich finde wir sollten nicht immer auf der Stelle treten!

Ihr habt eure Meinung, ich hab meine, Ok. Dieses Thema können wir irgendwie beenden, wenn ihr damit einverstanden seid das ich mich an den brennenden Punkten mitbeteilige. In diesem Forum denke ich, das heißt ich arbeite, denken ist für mich Arbeit. Wenn ihr meint, das ich nur spinne laß ich's. Ich habe meine Erfahrungen, ihr habt eure. Da kann man doch was vernünftiges erarbeiten, oder? Ich bin nicht der Dööfste und ich bin auch kein Spinner. Ich will euch ja gar nicht mein Weltbild aufzwingen! Es geht doch um die, die Hilfe benötigen, oder nicht?

Wenn ein Klempner einen Wasserhahn repariert, dann macht er das mechanisch und so denke ich. Andern Kranken zu helfen ist keine Philosophie, das ist harte Denkarbeit. Ich habs immer so gemacht, warum sollte ich das ändern?

Grüße, Jens

d#erikndasDlichtgxeht


___-___

Mach es so, wie es dir die Stimme deines Herzens sagt. Alle anderen Stimmen werden sich als Täuschung erweisen oder dich verlassen.

Kvleixo


Lotta

Ich denke, das ist ein Fehler der Natur.

Eine (weibliche) Seele in einen (männlichen) Körper zu stecken.

Wenn man die Natur des Menschen in Mann und Frau mit den dazugehörigen Seelen einteilt, dann kann man nur zum Ergebnis kommen, dass es ein "Fehler" ist. Ich akzeptiere natürlich diese Meinung.

Für mich ist es weder ein Fehler der Natur, noch sonst ein Fehler. Die Natur bringt auch Zwitter hervor, also wo sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsteile mehr oder minder vorhanden sind. Diese Menschen haben natürlich sowohl männliche als auch weibliche Hormone und je nach dem, welche überwiegen, fühlen sie sich. Das ist genauso ein trauriges Thema, denn nach wie vor gehen Ärzte und Eltern her und operieren so ein Baby, anstatt es aufwachsen zu lassen und es selber entscheiden zu lassen, ob es sich als Mann oder Frau fühlt. Da gibt es die tragischsten Schicksale, weil die Eltern das dem Kind auch nicht einmal sagen und meistens ist die Entscheidung, die Arzt und Eltern oder manchmal willkürlich vom Arzt (habe so eine Dokumentation gesehen) gegen die Entscheidung der Eltern getroffen und operiert wird - die falsch, aber die falsche für das Kind. Es wächst auf in einem Körper, mit dem es sich überhaupt nicht anfreunden kann.

Dann gibt es Menschen, die sich ohne operativen Eingriff nach der Geburt, trotzdem in dem Körper nicht wohl fühlen und hauptsächlich auch durch diese strikte allgemeine Trennung von Frau und Mann.

Davon kann man sicher krank (depressiv) werden.

Oh ja, davon wird man krank, aber nur durch das Verhalten der Gesellschaft, weil sie den Betreffenden zu erkennen gibt, dass er nicht zur Norm gehört, dass er ander ist und dass er "falsch" ist. Er entspricht nicht der Norm von Mann oder Frau und schließlich gibt es ja genauso Normen, wie Frau und Mann zu denken und zu fühlen hat. Es ist doch das einfachste jemanden für krank zu erklären, anstatt sich mit seinen Gefühlen und seinen Gedanken auseinanderzusetzen. Nur weil jemand nicht der Norm entspricht, heißt es für mich noch nicht, dass er krank ist. Natürlich ist für mich das, was die Natur hervorbringt. Denken ist menschlich, gesund und krank sind menschliche Denkweisen.

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