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Psychologie Studium

FZlauscheJtie}rchxen hat die Diskussion gestartet


Ich komme jetzt in die 12.Klasse (Gymnasium) und würde gerne Psychologie studieren, habe aber erfahren, dass man dafür einen Notendurchschnitt von 1,6 braucht! Schon bei 1,7 könne man mit sechs JAHREN (nicht Semestern!) Wartezeit rechnen.

Ich werde NIE einen Notenduchschnitt von 1,7, geschweigedenn 1,6 schaffen! Nicht nach der 12 und schon gar nicht im Abi, nichtmal unter den optimalsten Voraussetzungen. Es gibt da Fächer, von denen ich einfach nichts verstehe und in denen ich nie im Leben auf eine 3 bzw. 2 kommen werde! Die meißten werden jetzt sagen: "Wenn du's wirklich willst und hart dafür arbeitest, schaffst du das!" Aber während der vergangenen 17 Jahre habe ich oft genug feststellen müssen, dass "die meißten" keine Ahnung haben, wovon sie eigentlich reden. Das, nur um diese Dauer-Optimisten schonmal abzuschütteln. Man muss das ganze ja 'mal realistisch sehen.

Jetzt zu meiner eigentlich Frage:

Hat hier vielleicht jemand Tipps für mich, wie ich trotzdem um diese lange Wartezeit herumkommen kann und/oder sie zumindest vermindern kann und/oder weiß andere Studienfächer, die ähnlich wie Psychologie sind und mit denen man auch später ähnliche Berufe ausüben kann (mein eigentlich Berufswunsch geht dann natürlich auch in die Richtung Psychologin/Psychaterin) ??? Sonstige Tipps und Informationen sind natürlich auch gerne gelesen. :-)

Antworten
Nraddewlchen


Hi Flauschertierchen!

Erstmal muss ich Dir eine Illusion nehmen, um die Wartezeit kommst Du leider nicht herum...

Mir gehts nämlich genauso wie Dir, möchte auch Psychologie studieren, aber mit einem Durchschnitt von 2,8 kommt man eben nicht weit. Du hast also die Möglichkeit vorher eine Ausbildung (vielleicht auch im sozialen Bereich) zu absolvieren und so die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken oder auf einen anderen Studiengang auszuweichen. Als Alternative käme da vielleicht Sozialpädagogik/ Sozialarbeit für Dich in Frage, welches auch eines der Fächer ist, bei dem Du einen Quereinstieg in die Psychologie versuchen kannst. Das ist auch der Weg für den ich mich entschieden habe...

Zu guter Letzt bleibt nur noch die Hoffnung durch das Losverfahren auf eine Uni zu kommen, aber ich denke die Chance ist sehr gering.

Ich hoffe Dir ein wenig geholfen zu haben!

LG, Naddelchen

hherr Nschamxlos


psychologie

ihr lieben psychologie-studiums-interessierten!

mein ratschlag an euch; überlegt euch das sehr gut, ob ihr dies fch wirklich gern studieren wollt.

denn es ist ganz anders, das zu studieren, als viele vorher denken.

das studium ist an den meisten unis ungemein mathematisch, statistisch und empirisch ausgerichtet. jede menge statistische verfahren und tests müsen da verstanden und gelernt werden.

nicht dass ihr denkt, es würde da sehr um die psyche des individuums gehen.

liebe grüsse,

N)ad:delc|hen


Gut überlegt!

Glaube mir, ich wäre froh an dem Studium was abschreckendes zu finden, um mich so leichter für ein anderes Fach entscheiden zu können...Nur wo Du gerade von Mathematik sprichst- das war schon immer mein Lieblingsfach und daher sehe ich das nicht unbedingt als Hürde. Ich glaube schon zu ahnen was auf mich zukommt und ich weiß auch, dass es sicherlich Themen geben wird, die mir weniger liegen als andere. Aber wenn man mal ehrlich ist, ist das doch in jedem Beruf so?!

Falls Du Psychologie studierst, kannst Du uns ja ein bißchen über das Studium erzählen. Wäre Dir sehr dankbar!

D8aMastUexr


Ab in die Niederlande!!!

Liebe Leute,

ein kleiner Tip: wenn ihr wirklich Psychologie studieren wollt, dann macht das doch in den Niederlanden. Soweit ich weiss ist die einzige Voraussetzung das deutsche Abitur und ein bestandener Sprachtest an der niederländischen Uni. Solltet Euch aber nochmal genauer informieren

NIoahx_C


Ich kann es dir nur empfehlen - die beste Alternative!

Das niederländische Studienangebot Psychologie hat sich in den letzten Jahren als Alternative zum Studium in Deutschland entwickelt. Während in Deutschland ein hoher Numerus Clausus (NC) (Der NC lag 2002/2003 zwischen der Note 1,5 - 2,0 je nach Bundesland, in dem die Allgemeine Hochschulreife erworben wurde und einer Wartezeit von 10 Halbjahren) den Zugang für viele Interessenten erschwerte ist der Studiengang in den Niederlanden zulassungsfrei. Allerdings sind folgende Bedingungen zu erfüllen:

Voraussetzungen: Allgemeine Hochschulreife, Mathematik bis zum Schulabschluß (Kann kein Mathematikabschluß nachgewiesen werden, muß während des Grundstudiums Mathematik nachgeholt werden).

Eine niederländische Sprachprüfung, bzw. Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse in Niederländisch wird ebenfalls vorausgesetzt. Bei fehlenden Sprachkenntnissen wird häufig ein Intensivkurs mit einer Dauer von 4-5 Wochen während der Sommerferien (Juli, August) angeboten.

Abschluss: Bachelor, Master

Dauer: 3 bzw. 4 Jahre

Studienverlauf: In ihrem deutschsprachigen Studienführer "Studieren an der Universität Groningen" wird der Ablauf eines Psychologiestudiums folgendermaßen beschrieben: "Das erste Studienjahr ist für alle Psychologiestudenten gleich: Fächer wie Psychologie, Physiologie, Statistik sowie Methoden und Techniken psychologischer Forschung vermitteln Grundkenntnisse und einen Überblick über die Gesamtdidziplin. Zudem werden fachspezifische Fertigkeiten trainiert: das Beobachten menschlichen Verhaltens und Interviewtechniken. Nach der Einführungsphase ergänzen Statistik und Gesprächsführung das obligatorische Kernprogramm. Zudem führen die Studierenden ein eigenständiges Forschungsprojekt nach eigenem Konzept durch. Aus den im Einführungsjahr vorgestellten Fächern wählen sie sich Neigungsfächer hinzu, mit denen sie sich mehr und mehr auf eine bestimmte Ausrichtung zum Examen spezialisieren. Zur Wahl stehen z.B. Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie. Funktionslehre, klinische Psychologie, Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie oder Entwicklungspsychologie. Der selbstgewählte Schwerpunkt bestimmt das Lehrprogramm der folgenden Studienphase. Im Rahmen ihrer Spezialisierung führen die Studierenden im letzten Studienjahr ein mehrmonatiges Forschungsprojekt (oder ein Praktikum) durch, das die Grundlage für die Examensarbeit bildet. Damit wird das Studium abgeschlossen."

Anerkennung: Die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen aus einem Studium an niederländischen Hochschulen in Deutschland erfolgt gemäß den Regelungen des deutsch-niederländischen Äquivalenzabkommens vom 23.3.1983.

Da Studiengänge und Abschlüsse an niederländischen Hochschulen mit denen an deutschen Hochschulen niveaugleich sind, sind Anrechnungen und Anerkennungen problemlos möglich. Eine Reihe von Studiengängen an niederländischen Universitäten und Fachhochschulen finden im deutschen Hochschulwesen allerdings kein oder kein volles Äquivalent. In solchen Fällen ist in jedem Fall eine Anrechnung einschlägiger Studien- und Prüfungsleistungen auf deutsche Studiengänge möglich.

Im Wege einer groben Zuordnung können Studiengänge an niederländischen Universitäten denen an deutschen Universitäten gleichgestellt werden.

Das o.a. Abkommen regelt darüber hinaus, dass Hochschulabschlüsse, die in den Niederlanden den unmittelbaren Zugang zur Promotion ermöglichen, in Deutschland in der gleichen Weise Zugang zur Promotion geben. Außerdem dürfen niederländische Hochschulgrade, soweit sie an anerkannten Hochschulen nach einem ordnungsgemäßen Hochschulstudium erworben wurden, in Deutschland in der Originalform ohne Herkunftsbezeichnung geführt werden.

ZNimt


Flauschetierchen:

Um Psychiater zu werden musst du Medizin studieren. Danach kannst du dann den Facharzt für Psychiatrie machen.

Ich habe eine Bekannte die Psychologie studiert hat.

Habe nur gehört, dass es verdammt viel Statistik ist.

Ansonsten haben ja die anderen schon fast alles dazu gesagt.

Gruß Zimt

G8ehir1nknhoeVdel


@ Flauschetierchen

Dasselbe ziehe ich auch in Betracht. Ich bin zwar erst in die 11. Klasse bekommen, aber habe mich da schon ein wenig informiert. Um da einen Einblick zu gewinnen, würde ich dir empfehlen das Buch "Psychologie" von Zimbardo zu kaufen.

Leider musste ich auch das feststellen, was hier schon erwähnt wurde. Das meiste bezieht sich auf Statistiken, Tabellen, Studien, Beispielen und vorallem Beobachtungen. Das hat mich ganz schön erstaunt, weil jeder, wenn das Wort Psychologie fällt, automatisch an einen Psycho-Therapeut denkt.

In dem Buch wird eben auch vorallem deutlich, dass die Psychologen vergangener Tage unbedingt die Psychologie als eine Wissenschaft betrachten wollten, mittlerweile wird dies ja nun auch vollkommen akzeptiert, aber das war nicht immer so. Und genau dieser Gedanke stört mich, auf der einen Seite versucht man mittels der Versuche Beweise aufzustellen, oftmals auf mathematischer Basis, um menschliches Verhalten zu beschreiben, auf der anderen Seite dachte ich das sich die Psychologie eher mit Unerklärliches in der menschlichen Psyche befasst. So habe ich mich irgendwie getäuscht, kann auch daran liegen, dass mich eher die Persönlichkeitspsychologie interessiert, und die wird ja, so wie ich gehört habe, eher vernachlässigt.

Naja also das primäre Ziel ist es erstmal das Abitur zu bestehen, aber weiß zufällig einer welcher Zweig sich eher mit der Persönlichkeit, dem Charakter und auch natürlich auch Persönlichkeitsstörungen (Depressionen, Schizophrenie usw.) befasst? Also das Ganze in diagnostischer und therapeutischer Richtung.

ZIimxt


Gehirnknödel:

Psychiatrie.

Facharzt für Psychiatrie, wiegesagt: Medizin musst du dann studieren

LG Zimt

heerr% schdamxlos


psych-studium...

...mhh, aus eigener studienerfahrung kann ich übers psychologiestudium nicht besonders viel beitragen (hab halt nicht psycho sondern med studiert) - aber ziemlich viele so aus dem bekanntenkreis haben psychologie im haupt- oder nebenfach studiert. daher mein tip mit der gruselig vielen statistik und arg trockenen materie, der von den anderen hier bestätigt wurde. und ich finde j eh, dass, wenn schon, psychoanalyse spannender ist als psychotherapie. und dafür muss man halt wirklich erstmal med studieren und dann noch eine zusatzausbildung machen (diese letzteren muss man beim psychologiestudium auch machen, wenn man damit praktisch tätig werden will - es dauert also alles eeeewig lang...)

gruss,

NZoah_xC


Ja, der Weg zur Psychiater/in in wirklich sehr lange und teuer. Generell der Weg zum Therapeuten!

CByntLhia2x3


Hmmm...

Immer Fragen her...

Ich studiere Psychologie...

Auf Diplom. Im 8. Semster, was heißt, ich habe mein Vordiplom in der Tasche (alle VD-Prüfungen bestanden), habe alle nötigen Lehrveranstaltungen beendet (also alle Scheine gemacht) und einige Diplomprüfungen schon gemacht. Fehlen jetzt noch ein paar andere Diplomprüfungen und meine Diplomarbeit - vor der ich mich sehr scheue, weil das IMMER eine empirische Arbeit sein muss, die man ganz selbstständig aufzieht.

Es ist richtig, dass du mit einem Psychologiestudium KEIN Psychiater werden kannst. Aber Psychotherapeut - wahlweise in den Ausrichtungen Psychoanalyse/Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie/kognitive Verhaltenstherapie oder Gesprächsstherapie (humanistisch ausgerichtet). Eine dieser 3 Ausrichtung kann man wählen entweder für den Erwachsenenbereich (dann wird man psychologischer Psychotherapeut) oder für den Kinder- und Jugendbereich (dann wird man Kinder und Jugendpsychotherapeut - DAS können auch Pädagogen und Sozialpädagogen werden).

UND in der Tat ist das ein SEHR SEHR langer Weg und auch ein sehr sehr teurer Weg. Man sollte das nur machen, wenn man SICHER ist, dass es das richtige ist. Die Regelstudienzeit für Psychologie liegt bei 9 Semstern - in der Zeit schaffen es 2% der Studenten!!! Die Durchschnittszeit beträgt 13 Semster - das sind 6 1/2 Jahre. Dann ist man Psychologe. Die Therapeutenausbildung dazu dauert nochmal 3-5 Jahre (je nach Institut und je nach Tielzeit/Vollzeit). Diese Weiterbildung MUSS privat finanziert werden und kostet zwischen 10.000 Euro und 70.000 Euro :-o

(Will man promovieren verlängert es sich NOCHMAL um 2 Jahre!)

OHNE diese Ausbildung hat man SO GUT WIE KEINE Chance mehr, als Psychologe einen Job zu bekommen, da Beratungsstellen zunehmend abgebaut werden und in Kliniken dazu übergegangen wird, nur noch Psychotherapeuten einzustellen.

Wenn ihr noch Fragen habt - raus damit ;-)

ABER ich studiere eben noch auf Diplom (ZUM GLÜCK!!!!!) - die Regelung für die gestuften Studiengänge Bachelor/Master of Science sind ganz ganz anders. Da weiß ich nur grob bescheid.

LG

Cynthia

Czynt^hixa23


ich wieder...

Ich bin natürl

C[ynthZia23


grrr... zu früh abgeschickt...

Also. Ich bin natürlich wieder nur davon ausgegangen, was für MICH in Betracht kommt und das ist der Bereich "klinische Psychologie" und auch NUR DAFÜR gilt das was ich oben geschrieben habe (also keine Jobs ohne Weiterbildung etc.)

Es gibt natürlich gaaanz viele andere Möglichkeiten - die sind aber von Uni zu Uni verschieden. Ich hab das Glück an der größten Psychologiefakultät in ganz deutschland zu studieren, d.h. hier sind die Möglichkeiten sehr vielfältig. Alles gibt's hier aber auch nicht...

Also hier gibt es:

- klinische Psychologie (Vorstufe der Psychotherapie)

- klinische Neuropsychologie

- Umweltpsychologie

- Arbeits- und Organisationspsychologie (Wirtschaft)

--> Eines dieser Anwendungs- und Interventionsfächer MUSS hier auch belegt werden und da drin gibt es dann 2 Prüfungen!

Als Grundlagenfächer gibt es dann noch:

- Sozialpsychologie und Entwicklungspsychologie

- Kommunikations- und Kognitionspsychologie

- Biopsychologie und Motivationspsychologie

--> Eine dieser Kombinationen muss ebenfalls gewählt werden, darin gibt es eine Prüfung in jeweils EINEM der Kombifächer

(z.B. in Saarbrücken soll es auch noch Medienpsychologie geben)

- Statistik, Diagnostik, Forschungsmethoden

--> MUSS von ALLEN belegt werden

Dann gibt es noch psychologische Nebefächer, in denen man sich als Nachbarfach prüfen lassen kann, die aber von anderen fakultäten gegeben werden:

- Forensische Psychologie

- Psychopathologie

- medizinische Psychologie

- pädagogische Psychologie

Mit abgeschlossenem Psychologiestudium kann man natütlich in der Forschung und Lehre in jedem dieser Teilgebiete arbeiten (dafür braucht man die Therapeutenausbildung NICHT - außer für den klinischen Bereich - man sollte aber promovieren)

Außerdem kann man je nach Ausrichtung natürlich bei der Polizei, beim Militär, in der freien Wirtschaft, in Schulen (Stellen knapp!), in der Erwachsenenbildung, in der Werbebranche, in der Verkehrsbranche, bei Städten (Umweltpsychologie) etc arbeiten und das ohne Therapeutenweiterbildung.

Will man aber in irgendeiner Weise klinisch/medizinisch arbeiten, sollte man auch OHNE Wartezeit nicht damit rechnen vor 30 in den Beruf einsteigen zu können...

Außerdem gibt es seit neuestem auch 2 ganz seperate Studiengänge "Sozialpsychologie" und "Wirtschaftspschologie" Das sind ganz eigene Fächer!

Wie da die NCs liegen, weiß ich nicht.

Bei Psychologie lag er in den letzten Jahren bei allem zwischen 1,2 und 2,2! Das ändert dich ständig. In mein Jahrgang kamen auch Leute rein, mit 2,2er Abi - 3 Jahre vorher wäre nicht mal ich mit 1,3er Abi rein gekommen...

Ich würde mich in jedem Fall bewerben. Vielleicht hat man Glück (es sei denn es ist eine 3 vor dem Schnitt! Dann ist es wohl ausgeschlossen!). Ablehnen kann man immer noch.

LG

Cynthia

Cuynthi\a23


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