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Psychologie Studium

D<ieA schöine Fabxienne


Ich glaube, dass es immer weniger gibt, die es studieren wollen, weil man in D einfach damit im Vergleich zu anderen Ländern viel investieren muß, aber letztendlich nicht so viel verdient.

Ich kenne jemanden, der hatt vor Jahren Psychologie in Frankreich studiert, dann eine Weiterbildung als Sexualtherapeut, das passt zu ihm, ist seine Lebensaufgabe, nur in Frankreich hat er normal gutes Geld verdient, dann ist er in die Staaten und hat heute eine Praxis in New York. Keine Kasse, nur Selbstzahler. Der bekommt die Stunde ( 50 Minuten) um die 400 USD, in Frankreich bekam er umgerechnet bei Selbstzahlern 50Euro

dPj e{lemenDt o.f crimxe


grüße vom psychologie gelangweilten

In dem Buch wird eben auch vorallem deutlich, dass die Psychologen vergangener Tage unbedingt die Psychologie als eine Wissenschaft betrachten wollten, mittlerweile wird dies ja nun auch vollkommen akzeptiert, aber das war nicht immer so. Und genau dieser Gedanke stört mich, auf der einen Seite versucht man mittels der Versuche Beweise aufzustellen, oftmals auf mathematischer Basis, um menschliches Verhalten zu beschreiben, auf der anderen Seite dachte ich das sich die Psychologie eher mit Unerklärliches in der menschlichen Psyche befasst.

du hast es erfasst! so funktioniert wissenschaftliches arbeiten! Man macht Beobachtungen über "unerklärliches" und konstruiert, bzw. erfindet daraus Theorien über das funktionieren solcher Systeme. Dann leitet man aus der gerade zusammengeschusterten Theorie Hypothesen ab und testet diese. D.h. wenn es um Theorien geht muss man empirisch vorgehen. Und es geht immer um Theorien, die sind ja die Programme der Wissenschaft. Das Schema gilt im Prinzip für alle Wissenschaften.

Man muss sich klar machen, dass es sich bei einem Psychologiestudium um ein wissenschaftliches Studium handelt, kein Therapeutisches, d.h. man wird vor allem Theorien lernen und die Methodik um solche zu prüfen.

Dann schickt man Versuchspersonen in ein Labor und lässt sie eine Stunde lang Draht aufwickeln und gibt ihnen dann 2 Euro und misst dann ihren Happy Faktor. Unterm Strich kommt dann kognitive Dissonanz raus. Das ist Psychologie. Nicht mehr und nicht weniger.

Wer sich selber Heilung verspricht geht lieber gleich zum Psychiater. (Den Verdacht hab ich bei vielen)

Viele Grüße von einem der gezwungenermaßen Psychologie studieren muss und nicht die geringste Lust drauf hat. Mich nervt das. Mich nerven die Profs, mich nerven die Studenten – da sind echt einige dabei nach dem Motto "Ich durchschau deinen Charakter an der Art, wie du deinen Apfel ist". Wer glaubt, so was (lernen) zu können, dem ist nicht mehr zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Cvynt5hia23


dj

Da gebe ich dir nur teilweise recht.

erstmal die Frage: Studierst du Psychologie in Haupt- oder i, Nebenfach? das ist nämlich absolut nicht zu vergleichen...

Was du geschrieben hast, stimmt vorallem für das Grundstuidum und für TEILE des Hauptstudiums. Auf jeden Fall ist alles sehr wissenschaftlich - das stimmt (und einersetis finde ich das auch wichtig, andererseits regt es mich auch - Stichwort Diplomarbeit!)

ABER im Hauptstudium hat man ja die Möglichkeit neben den beiden Hauptfächern Diagnostik und Intervention (die auch wieder SEHT wissenschaftlich sind) 4 freie Fächer zu wählen - und wenn man dort nicht gerade Sozialpsychologie, Kommunikationspsychologie, Kognitionspsychologie und Umweltpsychologie wählt, dann ist es auch nicht mehr soooo extrem wissenschaftlich.

Ich habe zB. die Kombi klinische Psychologie Ausrichtung Psychotherapie gewählt und das ist wirklich WENIG rein empirisches Geblubber - fast ausschließlich Praxisbezug, Therapieansätze, Wissen über Störungsbilder. Genau das selbe gilt für Psychopathologie und Forensik (da kommen nur noch die juristischen Grundlagen dazu) -->ALLES brennen interessant und wenig empirisch, sondern sehr sehr Praxisbezogen!!! Und bei Entwicklungspsychologie ist ca die Hälfte Theorie undd die anderer Häfte Praxis.

Man kann das Studium also - NACH dem Vordiplom - durchaus so ausrichten, dass es weniger Empirisch ausgerichtet ist. Natürlich bleiben die beiden Hauptfächer sehr empirisch und um die Diplomarbeit als empirische Studie kommt man auch nicht rum - aber im Hauptstudium muss das nicht mehr der Hauptteil sein.

Wenn man Psycholgie aber nur im Nebenfach studiert, kommt man an diesen Punkt gar nicht erst. Die armen Nebenfächler werden ja nur mot VD-Stoff zugedröhnt und da musste ich auch echt durchbeißen - viel viel Schrott debei! Da heiß es nur "Durchhalten bis zum Hauptstudium!"

GANZ FATAL FALSCH ist die Aussage, dass man zu therapeutischen zwcken einen Psychiater bevorzugen sollte. DAS KANN GANZ ÜBEL ENDEN! Ich will den Psychiatern keinesfalls ihre Daseinsberechtigung absprechen - sie sind gerade bei extrem schweren Störungen wie SChizophrenie extrem wichtig - eben weil NUR sie Pychopharmaka verschreiben dürfen - was bei vielen schweren Störungen einfach unerlässliche ist. Aber genau da liegt das Problem. Die meisten Psychiater verschrieben Pillen und gut ist. Von Psychotherapie haben die wenigsten etwas gehört - was ja auch ganz klar ist, weil ein Psychiater eben KEIN Therapeut ist - es sei denn, er hat die Folgeausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten gemacht (was aber eben auch jeder klinische Psychologe kann!)

Auch bei schweren Krankheiten ist eine KOMBINATION aus Psychiater (für biologische Dinge und Medikamente) und Psyhotherepeut für die Therpie UNERLÄSSLICH.

bei leichteren Störungen würde ich IMMER erst den Gang zum Psychologen oder besser Psychotherepeuten empfehlen - bei bedarf (Suizidgefahr, Medikamentenbedarf) wird DER dann den Psychiater hinzuziehen (weil ein Psychologe keine Einweisung vornehmen lassen kann).

Pschologe ist NICHT gleich Psychotherapeut. NACH dem Psychologiestudium kommt eine 3-5 jährige Aufbauausbildung zum PSychotherapeuten - mit fast ausschließlich PRAXIS. Mit Arbeit in Psychiatrie, in Ambulanzen und Tageskliniken, mit Supervision etc.

Daher ist eine PSYCHOTHERAPEUT IMMER vorzuziehen (egal ob der diese Ausbilung nach einem Psychologie oder nach einen Medizinstudium gemacht hat).

LG

Cynthia

C;ynth5iaY23


ach und dj,

klar gibt es FURCHTBAR nervige Mitstudenten - wobei MICH persönlich die Nebenfächler extrem nerven.

NIcht alle Nebenfächler - keinesfalls - aber eine ganz bestimmte Spezies von NEbenfächler, die leider recht häufig auftritt: Die, die im Hauptfach PHILOSOPHIE studieren und im Nebenfach mal ein wenig Psychologie machen wollen, um uns dann allen zu erklären, dass wir ja gar keine Ahnung haben, weil wir ja über "gar nicht greifbare und spirituelle" Dinge reden und dass es die meisten Dinge, über die wir reden, ja gar nicht gäbe :-o

DIE gehen mir was auf den Keks...

Dann sind da noch die GANZ alternativen - die find ich auch schon wieder toll...die wollen mal alles anderes machen - wissen aber noch nicht wie und haben völlig den Blick für jede Realität verloren... naja..

Seine Mitstudenten kann man sich in keinem Fach aussuchen...

Was mir mal signifikant aufgefallen ist (ohne dass es mich auch nur im geringsten stören würde), dass extrem viele Psychologiestundenten schwul sind... 80% sind Frauen und von den 20% Männer sind ca. die Hälfte schwul ;-) Wenn Frau im Studium einen Freund finden will, gibt es sicher geeignetere Fächer ;-)

LG

Cynthia

P.S. Im Übrigen - nochmal zum ersten Beitrag - isrt genau auf Grund dieses Wissneshaftsbezuges und der EXTREMEN Ausprägung auf Naturwissenschaften iund Mathematik im Grundstudium, Psychologie eines der Fächer, wo die meisten abspringen!

Wir haben im 1. Semster mit 150 Studenen angefangen. nach dem 3. Semster waren wir keine 80 mehr.

dYj elkemenit `of crinme


ich mach nebenfach psych. Wollte eigentlich lieber VWL machen aber geht nich so wirklich, vielleicht komm ich noch drumrum. und ja: ich halte

WENIG rein empirisches Geblubber - fast ausschließlich

Praxisbezug, Therapieansätze, Wissen über Störungsbilder.

das ist doch gerade empirisches Vorgehen.

Sozialpsychologie, Kommunikationspsychologie, Kognitionspsychologie und Umweltpsychologie wählt, dann ist es auch nicht mehr soooo extrem wissenschaftlich.

was denn dann?

GANZ FATAL FALSCH ist die Aussage, dass man zu therapeutischen zwcken einen Psychiater bevorzugen sollte. DAS KANN GANZ ÜBEL ENDEN!

interessant, dass es da auch so Grabenkämpfe gibt.

Ich bin ja Soziologe. Da werden Psychologen auch eher belächelt...

(Mein 2. Nebenfach: Philosophie... ;-D )

aber noch mal zurück: was soll man denn an einer PSychologischen Fakultät einer Universität machen ausser wissenschaftlicher Forschung und Lehrer? Das ist ja kein Krankenhaus.

m'axshxreck


Na ja, aber Soziologie beinhaltet ja auch nicht gerade wenig Statistik und Methodenlehre...Stichwort: Empirische Sozialforschung. Die meisten Gesellschaftwissenschaftler wollen damit eigentlich so wenig wie möglich zu tun haben.

C5ynt0hiax23


Moment...

Grabenkämpfe gibt es mal gar nicht...

Psychiater haben eine WICHTIGE Funktion - eine, die von Psychologen gar nicht übernommen werden könnte (außer vielleicht von Neuropsychologen), weil einfach die meidizinischen Kenntnisse fehlen und Psychologen daher eben keine Psychopharmaka verscvhreiben dürfen.

ich finde nur, jedes Fachgebiet ist für andere Einstzabereiche wichtig und daher ist der psychiater nicht generell vorzuziehen. Bei Schoziphrenie oder schweren Depressionen oder Suizidgefahr ist er sicher erstmal der ERSTE Absprechpartner - dann muss aber DAZU (nicht stattdessen) auch eine Psychotheprapie einsetzen - und DAS kann eben kein Pychiater (und auch kein Psychologe), sondern nur ein Psychochotherapeut... Das kann ein Psychotherapeut sien, der AUCH Psychiater sidt - muss aber eben nicht...

Und dass die Psychologen bei den Soziaologen belächelt werden, finde ich eine Frechheit--- Eine Überheblichkeit sondersgleichen...

ICH finde Soziologie auch SEHR interessant und würde das niemals belächeln - ja ich versuche meinen Bruder zu ermuntern, es zu studieren! Soziologie und Psychologie sind 2 Seiten EINER Medaille - in vielen unserer Psychologischen Lehrbücher hat die Soziologie einen eigegen teil zu jeder Störung - und das sollte umgekehrt genau so sein - denn GUT ist nur, wer sich UMFASSEND auskennt und BEIDEN Seiten eine Berechtigung zuspricht!

Und su hast eine sehr abstruse Vorstellung von Empirie...

Oraxisbezug und Therapieansätze haben mit empirie wenig zu tun - zumindst nicht mit dem, was ich als Empirie kennen gelernt habe...

Wenn die Symptome einer psychoschen Störung aufgezählt werden und der Verlauf der Störung und verschiedene Arten der behandlung, hat das doch mit empirischer Forschung nicht mehr viel zu tun... Es ist vielleicht teilweise ERGEBNIS empirischer Forschung, aberdoch auch von schlichter Beobachtung und von dem empiriischen vorgehen müssen wir ja icht so viel wissen - es zählen die Ergebnisse (in DIESEM Fach - für das empirische Vorgehen , gibtes dann ein ANDERES fach).

Wie ist dein "was denn dann?" gemeint?

LG

Cynthia

GBehhirnkxnoedel


Ok, ich melde mich nochmal *g*

Ich persönlich fand hier folgenden Satz ganz entscheidend:

Wer sich selber Heilung verspricht geht lieber gleich zum Psychiater. (Den Verdacht hab ich bei vielen)

Das habe ich mir mehrmals durchdacht. Die eigentliche Frage in diesem Zusammenhang ist, ob man in der Lage ist, wenn man selbst psychische Störungen hat, anderen Menschen zu helfen(bezogen auf die Psychotherapie).

Ja oder nein? Nun, gewissermaßen ist es ja logisch, dass jemand mit leichten oder mittelschweren Depressionen oder auch anderen Formen psychischer "Abnormalitäten" sich mit sich selber am meisten beschäftigt. Ich nenne hier bewußt leichte Krankheiten, da es bei schwierigeren Fälle schon komplizierter ist und dieses verhindern. Es müssen auch gar keine Krankheiten in diesem Sinne vorliegen, sondern jediglich ein Hauch von Melanchonie, dessen Stärke es ist, oberflächliche Verhaltensweisen zu durchschauen. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber gerade solche Menschen besitzen doch das gewisse emotionale Feingefühl, welches besonders bei depressiven Patienten gut anschlägt. Gerade solche Menschen können es doch am ehesten nachvollziehen und somit eine recht gute Verbindung und Vertrauensbasis aufbauen.

Das ist meine Meinung und das ist auch der Grund, weshalb mich diese selbstgemachte Objektivität dieses Faches so "erschrocken" hat. Um die eigentliche Frage nochmal zu nennen: Kann man mit einem depressiven Charakter ein guter Psychologe sein?

IZn/terneJtzer


@ gehirnknoedel

Sag mal, ich hab auch überlegt, mir den Zimbardo zuzulegen. Gleiche Situation wie du. Gerade 11. Klasse, Tiefster Osten der Republik ;-) und interessiert. Dann hab ich jetzt allerdings entdeckt, dass es verschiedene Zimbardos gibt, leider zu meiner Verwirrung. Kannst du mir deine Version empfehlen und welche ISBN hat deine?

Ciao

Internetzer

I9nEternertxzer


@ all

So, von euch bin ich auch verwirrt. Ich habe folgende Frage: Was machen jetzt einzeln (im Beruf, also die Tätigkeiten, nicht im Studium!) a) Psychologe b) Psychotherapeut und c) Psychiater?

Gnehirnlkn_oedxel


@ internetzer:

Gleiches Schicksal ;-)

Zimbardo kann ich dir nur empfehlen, ist sehr populär. Von mehreren Versionen wusste ich gar nichts. Ich bin damals einfach in den Buchladen und da lag es.

Schau mal nach "Psychologie" von Philip G. Zimbardo, 16. aktualisierte Ausgabe (eigentlich egal). ISBN: 3-8273-7056-6. Der Preis liegt bei 49,95€, eine Investition, die sich allemal lohnt. ;-)

CJyntbhiax23


internetzer,

das hab ich doch ausreichend erklärt... mag mich nicht wiederholen!

psychologen arbeiten gaaaaanz vielfältig in hunderten bereichen. ein paar hatte ich bereits beschrieben...

Im klinischen bereich verlieren sie zunehmen an bedeutung, denn da muss man mittlerweile für fast alles psychotherapeut sein.

Psychotherapeuten therapieren... um sich selbstständig zu machen MUSS man psychotherapeut sein, in kliniken dürfte man theoretisch auch nur als psychologe therapieren - da bekommt aber heutzutage keinen job mehr mit.

Fazit: willst du in den klinischen bereich, also therapieren muss du schon die weiterbildung machen...

psychiater dürfen außerdem noch psychpharmaka verschreiben, was psychologen und psychotherapeuten, die nicht vorher medizin studiert haben nicht dürfen...

LG

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