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Hallo Leute, habe seit Montag, nach jahrelanger Odyssee endlich die Diagnose.Ich habe Fibromyalgie.Allerdings hat der Rheumatologe, welcher die Diagnose gestellt hat kaum Erfahrung mit solchen (...) >>>
Krari"bixk1 am 03.10.09 20:51
18.02.10 20:21
Da es - im Gegensatz zu dem, was "sheep" zu wissen glaubt - nach aktuellem Stand des medizinischen Wissens keinerlei seriöse Belege für einen Zusammenhang zwischen Fibro-artigen Beschwerden und VitaminB12-Mangel gibt, kann dies auch keine Indikation für die Verordnung auf Kassenkosten sein. Das ist auch nicht von Kasse zu Kasse verschieden.
1. Ich glaube nicht zu wissen sondern vermute nur.
2. Nur, weil es wissenschaftlich nicht bewiesen ist, heißt das noch lange nicht, dass es zwischen B12 Mangel und Fibroartigen Beschwerden nicht doch einen Zusammenhang geben kann.
3. Man kann ja Fibro und einen B12 Mangel haben. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
4. Ebenso ist es nicht ausgeschlossen, dass eine hohe B12 Gabe Fibro-Leiden lindern kann. B12 soll ja auch Neurodermitis lindern obwohl beim Patient nicht zwingend ein Mangel vorliegen muss. Bei einer Gürtelrose wird mit unter auch B12 eingesetzt.
5. Es kann aber auch sein, dass man kein Fibro hat sondern tatsächlich "nur" einen B12 Mangel. Ebenso könnte es sein, dass man nur Fibro hat.
6. Gelika1 hat einen nachgewisenen B12 Mangel (was das aktuelle Blutbild zeigt, muss man erst mal sehen) und die Diagnose Fibro. Sollten sich ihre Beschwerden vollständig mit einer B12 Gabe beheben lassen, dann kann man wohl davon ausgehen, dass die Ursache ihrer Beschwerden ein B12-Mangel ist. Sollten die Beschwerden nur teilweise behoben werden, dann ist der B12 Mangel wohl nur zum Teil Schuld und das restliche Beschwerdebild ist dann wohl auf die Fibro zurück zu führen. Es kann auch sein, dass sich durch die B12 Gabe gar nichts bessert, dann hat Gelika Fibro und ihr Körper hat zum Glück noch keine Mangelerscheinungen gezeigt. Ob sie nun Mangelerscheinungen hat oder nicht, Fakt ist, dass ihr B12 zugeführt werden muss sobald das B12 im Serum unter der Norm ist. Und die Ursache für einen erniedrigten Wert sollte naürlich auch abgeklärt werden. Sollte die B12 Aufnahme im Körper gestört sein, dann wird sie auch ihr Leben lang B12 zusätzlich nehmen müssen. Und ja, dann muss es sogar die Kasse zahlen, selbst, wenn ihre aktuellen Beschwerden keine Mangelerscheinungen sind. Aber ob es Mangelerscheinungen sind oder nicht, das kann man natürlich auch erst sehen, wenn eine gewisse Zeit B12 verabreicht wurde! Dewegen kann man auch zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen, ob es nun Fibro, B12-Mangel oder beides ist.
18.02.10 21:16
1. Ich glaube nicht zu wissen sondern vermute nur.
Schön, dass Du das einsiehst - vor eineigen Tagen hast Du noch behauptet:
Selbst wenn man tatsächlich unter Fibromyalgie leidet, kann eine Gabe von Vitamin B12 die Symptome auch lindern ohne, dass jetzt speziell ein MAngel voröiegen muss.
Solche aus der Luft gegriffenen Aussagen sind fahrlässig und schädlich, weil sich Kranke dadurch falsche Hoffnungen machen.
2. Nur, weil es wissenschaftlich nicht bewiesen ist, heißt das noch lange nicht, dass es zwischen B12 Mangel und Fibroartigen Beschwerden nicht doch einen Zusammenhang geben kann.
Es gibt eine Studie zu diesem Thema - mit dem Ergebnis, dass sich die B12-Spiegel von Fibro-Patienten nicht von denen Gesunder unterscheiden.
. Ebenso ist es nicht ausgeschlossen, dass eine hohe B12 Gabe Fibro-Leiden lindern kann.
Natürlich - es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass Eigenurin oder Voodoo-Zauber gegen Fibro helfrn. Es gibt aber auch keinen Grund, warum es helfen sollte. Ebensowenig Grund gibt es für die Annahme, dass B12 helfen sollte. Wilst Du jetzt Fibro-patienten einfach mal alle Nahrungsergänzungen überkippen, die es so gibt?
Sollten sich ihre Beschwerden vollständig mit einer B12 Gabe beheben lassen, dann kann man wohl davon ausgehen, dass die Ursache ihrer Beschwerden ein B12-Mangel ist. Sollten die Beschwerden nur teilweise behoben werden, dann ist der B12 Mangel wohl nur zum Teil Schuld und das restliche Beschwerdebild ist dann wohl auf die Fibro zurück zu führen.
Das ist eine völlig naive Annahme - leider werden viel zu oft auf solchen Trugschlüssen Therapiegebäude aufgebaut. Auch bei Fibro gibt es Spontanbesserungen, auch bei Fibro gibt es Placeboeffekte (und zwar bei zu 30% der Patienten), auch bei Fibro können gleichzeitig andere Dinge passieren, die zu Beschwerdelinderung führen. Aus einer Besserung im Einzelfall eine Wirkung einer Therapie abzuleiten, ist unmöglich.
Sieh's endlich ein, dass da keinen Zusammenhang gibt - was Du für Dich selber tust, ist Deine Sache, aber hör auf, anderen leere Versprechungen zu machen.
Grüße
18.02.10 21:36
Hallöle ihr lieben Mit"streiter"-leider 
ich danke euch für die vielen guten Ratschläge und Tipps. Habe mich mal auf der Seite, die the-caver angegeben hat eingeklinkt und muss sagen, den überwiegenden Teil verstehe ich gar nicht. Ich glaube, da braucht man schon eine medizinische Ausbildung um ein wenig dahinterzusteigen. Die hab ich leider nicht und so muss ich immer glauben, was einem die Götter in weiß erzählen. Und das deckt sich manchmal überhaupt nicht mit den eigenen Empfindungen. Ich habe auch den Eindruck, dass viele nur noch dem schnöden Mammon verfallen sind. Und uns das auch noch versuchen unter dem Deckmäntelchen "Budget-kürzung" plausiebel zu verklickern.
Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum sie mir ein Medikament, von dem es mir tatsächlich besser geht als sonst, und ich auch noch andere Pillen weglassen könnte, nicht verschreibt. Angibt, es wäre für dieses Krankheitsbild nicht zugelassen - und ich in vielen Net-Seiten (und the-caver hat dies ja auch bestätigen können) nur davon lese, das es sich bewährt hat. Von dem Valoron- auch ein Opiat - habe ich noch nichts gelesen. Mal ganz davon abgesehen, dass das Valoron mir natürlich auch schon arg geholfen hat, die Lebensqualität zu verbessern. Ich bin ja vorher 8 Jahre von Arzt zu Arzt gelaufen und niemand konnte oder wollte mir helfen. "... da müssen sie durch, da müssen sie die Zähne mal zusammenbeißen, das ist nur psychisch bedingt ... und .. und ... und....", sind die Sätze die ich zu hören bekam. Trotzdem bin ich ja bestrebt wieder mal ein bissel aktiv am Leben teilzuhaben und nicht nur Arbeit - Bett - Arbeit - Bett (welche Partnerschaft macht das auch lange mit), denn im Bett will ich ja nur schlafen "hihi" - und versuche nun alles zu bekommen, was mir hilft oder gut tut.
Sport sollte ja bekanntlich auch helfen und so bin ich bis vor 1 1/2 Jahren immer mal wieder mit den Inlinern unterwegs gewesen, bis ich mich so auf den A .. llerwertesten gesetzt habe, dass ich mir den 10. BW gebrochen habe. Genau dort, wo ich auch schon immer die größten Schmerzen hatte "schnief". Jetzt ist herausgekommen, dass der Bruch nach 1 1/2 Jahren noch immer nicht ganz verheilt ist und so war ich gestern beim MRT. Hab mir eine CD mitgeben lassen und hab sie mir abends angeschaut. Was ich da sah, hat mich sehr wütend und auch unsicher gemacht. Es hat sich für mein Laienauge so dargestellt, als ob es schlimmer geworden ist, der Deckplatteneinbruch ist größer geworden. Damals hat man, obwohl ich drum gebeten habe, kein Abschluss-MRT gemacht, sondern lediglich eine Röntgenaufnahme. Als ich nach dem Sturz ins KH eingewiesen wurde hatte man auch auf dem Röntgenbild nüscht von einem Bruch gesehen, wie soll dann etwas anders sein
?
Ich möchte eigentlich gern noch ein wenig plaudern und auch auf die Erfahrung, die Sheep jetzt mit der "Tollen Frau Ärztin" gemacht hat, eingehen - aber mir fehlt die Zeit. Ich muss den Platz räumen, da wir nur einen Puter haben. Da mach ich das morgen 
Ach so, vielleicht kann mir einer von euch verraten, wie ihr das immer mit den Zitaten macht - damit auch ich mal auf einzelne Passagen eingehen kann. Wär echt supi.
Eine gute - schmerzfreie Nacht wünscht euch die
18.02.10 21:58
Habe mich mal auf der Seite, die the-caver angegeben hat eingeklinkt und muss sagen, den überwiegenden Teil verstehe ich gar nicht.
Dann schau Dir die Patientenversion der Leitlinie an, die sollte verständlich genug sein: Links auf "Leitlinien für Patienten", dann in der Tabelle auf "Fibromyalgie-Syndrom" (ziemlich weit unten, bei "Schmerztherapie").
ch kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum sie mir ein Medikament, von dem es mir tatsächlich besser geht als sonst, und ich auch noch andere Pillen weglassen könnte, nicht verschreibt.
Ich kann es schon nachvollziehen - solange Du Fluoxetin (oder andere Medikamente aus derselben Gruppe) nimmst, soltest Du Tramal meiden, weil es zu Wechelwirkungen kommen kann.
Sport sollte ja bekanntlich auch helfen und so bin ich bis vor 1 1/2 Jahren immer mal wieder mit den Inlinern unterwegs gewesen
Sport ist sogar eine der wirksamsten Therapien, und zwar vor allem Ausdauersport. Wichtig ist aber, sich dabei nicht zu überlasten, was viele Fibro-Patienten regelmäßig tun. Irgendwann kommt dann der Gedanke "Sport = mehr Schmerz", was dann das Ende der Betätigung ist. Die Kunst liegt also darin, sich niedrig genug zu belasten und sich nicht in irgendwelchen Fitnessstudios ein Pensum für Gesunde aufbrummen zu lassen!
Ach so, vielleicht kann mir einer von euch verraten, wie ihr das immer mit den Zitaten macht
Wenns weiter nichts ist *g*: Unterhalb des Eingabefeldes für Deinen Text sind rechts neben den Smilies ein paar Symbole. Klick auf das linmke in der unteren Reihe (die Anführungszeichen) und sie erscheinen im Textfeld. Jetzt einfach den Text, den Du zitieren willst kopieren (mit der Maus markieren und dann Strg-C drücken) und zwischen den Anführungszeichen wieder einfügen (Strg-V). Voila!
Grüße
19.02.10 12:17
Schön, dass Du das einsiehst - vor eineigen Tagen hast Du noch behauptet:
Das hat nichts mit Einsicht zu tun sondern ich habe die ganze Zeit nur vermutet und Ratschläge gegeben. Es war nie in meinem Sinne Behauptungen aufzustellen und diese als das einzig Wahre hinzustellen.
Solche aus der Luft gegriffenen Aussagen sind fahrlässig und schädlich, weil sich Kranke dadurch falsche Hoffnungen machen.
Entschuldige bitte, dass ich mich vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt habe
Abgesehen davon, habe ich auch geschrieben, dass ich im Internet gelesen habe (Erfahrungsberichte von Patienten), dass das B12 bei Fibro helfen kann. Ob das nun stimmt oder nicht oder ob man diesem Glauben schenken kann, muss wohl jeder für dich selbst entscheiden. Dafür sind wir alle alt genug, nicht wahr?
Es gibt eine Studie zu diesem Thema - mit dem Ergebnis, dass sich die B12-Spiegel von Fibro-Patienten nicht von denen Gesunder unterscheiden.
Ach Studien... Weißt du, die werden doch eh immer wieder über den Haufen geworfen. Also wo bleibt da die Glaubwürdigkeit?
Natürlich - es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass Eigenurin oder Voodoo-Zauber gegen Fibro helfrn. Es gibt aber auch keinen Grund, warum es helfen sollte. Ebensowenig Grund gibt es für die Annahme, dass B12 helfen sollte.
Der Grund warum und weshalb es hilft ist doch völlig egal. Am Ende zählt doch das Ergebnis.
Das B12 hat sogar bei meinen chronischen Blasenentzündungen geholfen. Ich war selbst verblüfft und mein Arzt ebenso. Auch wenn er und ich keine Erklärung dafür haben, Fakt ist, die Blasenenzündungen gehören der Vergangenheit an. Und da bin ich auch ganz froh darüber.
Wilst Du jetzt Fibro-patienten einfach mal alle Nahrungsergänzungen überkippen, die es so gibt?
Nö, warum? Zum einem ging es hier nur um das B12 (also nicht um andere Vitamine und Mineralien) und letztendlich muss doch jeder für sich entscheiden was er probiert, um zu sehen, ob es ihm dadurch besser geht. Klar sollte man sich jetzt nicht mit allem möglichen Vitaminen und Mineralien vollpumpen die es so gibt. Vor allem, da es auch schaden kann anstatt es nützt. Abgesehen von den wasserlöslichen Vitaminen: Nimmt man davon zu viel ein, dann wird der Rest einfach vom Körper ausgeschieden. Eine Überdosierung ist also ausgeschlossen. NAtürlich sollte man aber nicht selber an sich herumdoktorn. Selbst eine Vitamineinnahme sollte mit dem Arzt besprochen werden.
Das ist eine völlig naive Annahme - leider werden viel zu oft auf solchen Trugschlüssen Therapiegebäude aufgebaut.
Warum naiv? Ich habe mich mit der Außerung nur auf Gelikas Fall bezogen. Sollte sich bei ihr heraus stellen, dass sie immer noch einen Mangel hat, wird sie so oder so B12 bekommen müssen. Es ihr dann nicht zu geben wäre einfach nur dumm und fatal.
Auch bei Fibro gibt es Spontanbesserungen, auch bei Fibro gibt es Placeboeffekte (und zwar bei zu 30% der Patienten), auch bei Fibro können gleichzeitig andere Dinge passieren, die zu Beschwerdelinderung führen. Aus einer Besserung im Einzelfall eine Wirkung einer Therapie abzuleiten, ist unmöglich.
Du weißt doch nicht nicht mal, ob die Diagnose Fibro richtig ist. Es ist nicht selten, dass Falschdiagnosen gestellt werden. Wie gesagt, es bringt einfach nichts darüber zu diskutieren. Man muss abwarten und Tee trinken
Und wie gesagt: Am Ende zählt das Ergebnis! Und ob es nun einem durch Voodoo-Zauber, Handauflegen, Vitaminen oder Placeboeffekt besser geht, ist doch völlig wurscht! Hauptsache es geht einem wieder gut! Das ist das Einzige was zählt!
Sieh's endlich ein, dass da keinen Zusammenhang gibt - was Du für Dich selber tust, ist Deine Sache, aber hör auf, anderen leere Versprechungen zu machen.
Ich mache hier nirgens Versprechungen. Ich gebe nur das wieder, was ich gelesen und selbst erlebt habe. Welche Schlüsse der Leser hier daraus zieht ist ihm überlassen.
Gestehe dir mal lieber ein, dass ein Leben nicht nur auf nachweisbaren Fakten beruht sondern, dass es auch Dinge geben kann, die sich, heute und auch morgen, einfach nicht erklären lassen.
19.02.10 13:00
Nun gut - wenn Dich die medizinischen Fakten schlicht und einfach nicht interessieren, erübrigt sich ja alles weitere. Ende der Diskussion von meiner Seite.
19.02.10 13:51
Nichts gegen Fakten, aber diese können sich nun mal auch als ein Irrtum herausstellen.
19.02.10 16:11
[...]Die Begleit-Symptome der Fibromyalgie, wie Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Gereiztheits- und Unruhe-Zustände sind aber zweifelsohne zentralen Ursprungs und haben ihre Ursache in Störungen des Neurotransmitter-Stoffwechsels im Gehirn, vor allem im Bereich von Serotonin sowie der Vorstufe Tryptophan. Daneben, so sind die aktuellen Erkenntnisse, spielen auch erhöhte Homocysteinspiegel, auf dem Boden eines B12-Mangels, sowohl im Gehirn, wie auch im Bereich des Spinalkanals, eine wichtige Rolle.[...]
Quelle: www.fibromyalgie-fms.de/index.php?id=121
Fibromyalgie - Differentialdiagnose – nicht immer ganz einfach
Da es sich bei der Diagnose "Fibromyalgie" um eine Ausschlussdiagnose handelt, sollten vor der Diagnosestellung einige andere definierte Erkrankungen sicher ausgeschlossen werden:
* Rheumatische Erkrankungen (sollte mit den Entzündungswerten im Blut und der Ansprechbarkeit auf Entzündungshemmer eigentlich nicht so schwer sein)
* Vitamin B12-Mangel kann manchmal zu ähnlichen Beschwerden führen, die neurologischen Schäden des Mangels treten meistens vor der Blutarmut auf
* Polyneuropathie, eine neurologische Erkrankung
* Borreliose, eine Infektionskrankheit, die sich manchmal nur sehr schwierig von der Fibromyalgie differenzieren lässt
* Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse
* Multiple Sklerose, eine Autoimmunkrankheit des Nervensystems
* Epstein-Barr-Virus-Infektionen, eine Infektionskrankheit, nach der häufig eine starke Erschöpfung und andere Symptome, die auch bei der Fibromyalgie auftreten können, über lange Zeit erhalten bleiben
* Tendopathien, degenerative Erkrankungen der Sehnen oder Sehnenansätze, meist in Folge von Über- oder Fehlbelastungen
* Übertraining durch zu intensive oder zu lange sportliche Betätigung, z. B. bei Leistungssportlern, aber auch ambitionierten Hobbysportlern
* Depressionen und andere psychische Erkrankungen, die moderat abgeklärt werden sollten, ohne den Patienten gleich in die "Psychokiste" stecken zu wollen.
Und soviel zum Thema "Nein, Fibro ähnelt dem B12-Mangel eben nicht: [...]"
19.02.10 17:03
Ich sprach von medizinischen Fakten, nicht von Internetseiten fragwürdiger Vereine (die es sowohl in der Fibro- als auch in der Ernährungsszene zuhauf gibt). Aber da Du offenbar nichts kapieren willst, war das jetzt definitiv mein letztes Posting hier.
20.02.10 00:47
Ich sprach von medizinischen Fakten, nicht von Internetseiten fragwürdiger Vereine (die es sowohl in der Fibro- als auch in der Ernährungsszene zuhauf gibt).
Dann zeig doch mal deine sogenannten medizinischen Fakten. Letztendlich bist du derjenige, der hier die ganze Zeit Behauptungen aufstellt und diese nicht mal belegt.
Zu den Vereinen und Internetseiten: Klar gibt es sicherlich fragwürdige Vereine und Internetseiten. Aber es ist sehr schwer diese von nicht-fragwürdigen unterscheiden zu können. Woran willst du z.B. erkennen, dass der Verein hinter meinem Link unseriös ist?
Ach ja... letzteres Zitat stammt im Übrigen von einer Homepage eines Krankenhauses (kann dir gerne noch den Link nennen). Zweifelst du auch deren Kompetenz an?
Aber da Du offenbar nichts kapieren willst, war das jetzt definitiv mein letztes Posting hier.
Wenn einem die Argumente ausgehen...
Dich kannn man nicht gerade ernst nehmen, wenn du hier plötzlich den Schwanz einziehst 
20.02.10 02:21
Ach weißt Du, dafür ist mir einfach meine Zeit zu schade - ich muss meine Schmerzpatienten versorgen, die Entwicklung eines Schmerzzentrums vorantreiben, Publikationen und Vorträge fertigmachen, Ärzte fortbilden, den Überblick über aktuelle Literatur und Forschungsstand zur Schmerztherapie behalten, die Kontakte zu anderen Schmerzkliniken aufrechterhalten, außerdem gibts noch ein Privatleben. Es reicht schon noch, um Leuten auf med1 mal fundierte Tipps zu geben - aber mich mit irgendwelchen Typen rumzuärgern, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, weil sie zwei Begriffe hintereinander in Google eingeben zu können, dazu fehlt mir die Lust. Es ging mir auch nur darum, Fibro-Patienten vor Deinen durch nichts belegten Theorien zu warnen - was Du selber glaubst oder nicht glaubst, ist mir eigentlich piepegal.
20.02.10 10:53
Wie war das gleich noch mal mit: "Ende der Diskussion von meiner Seite.", "...war das jetzt definitiv mein letztes Posting hier." Vielleicht hälst du dich auch einfach mal daran 
Weißt du, du magst ja über medizinisches Wissen zu verfügen aber auch du bist nicht unfehlbar. Deine Fakten hätten mich schon mal interessiert, denn man kann zwar vieles via Internet erfahren, aber auch nicht alles. Das ist mir natürlich klar. Auch, wenn du Google & Co. skeptisch gegenüber stehst, manchmal ist es doch sehr nützlich. Immerhin habe ich über Internet schon vieles über Krankheitsbilder und ähnlichen erfahren, wo ein Arzt nicht mehr weiter gewusst hätte. ein arzt kann nun mal nicht alles wissen, dafür ist die medizinische Informationsflut zu groß. es bleibt daher nicht aus, dass sich Patienten auch selber informieren müssen.
Es ging mir auch nur darum, Fibro-Patienten vor Deinen durch nichts belegten Theorien zu warnen
Kannst du doch gerne tun. Jeder darf in diesem Land seine Meinung äußern - du wie auch ich.
was Du selber glaubst oder nicht glaubst, ist mir eigentlich piepegal.
Warum gehst du dann auf meine Beiträge ein, wenn dir das doch sooo egal ist?
22.02.10 11:04
Vielen Dank für den Link zu den Leitlinien! Bei mir wurde 2003 FM von einer internistischen Rheumatologin diagnostiziert. Ich kann vieles von dem, was Du schreibst und was ich auch in den Leitlinien wiederfinde, nur unterstreichen. Im Laufe der Jahre habe ich viele FM-Patienten kennen gelernt- überwiegend Frauen- und ich kenne keine, die nicht in irgendeiner Form ein Lebenstrauma (häufig Missbrauch) zu verarbeiten hatte. In einer Reha sagte ein Schmerztherapeut, der durch das Trauma erlittene und meistens unterdrückte Schmerz bahne sich über den Körper den Weg nach außen.
Ich lebe heute gut mit der Fibro, nehme nur bei Bedarf (ca. 10 Stück pro Monat) Ibu 600. Amitriptylin habe ich mit Erfolg und ohne große Veränderung der Schmerzsituation ausgeschlichen (vor 1 Jahr). Ich habe insgesamt 130 Stunden Pschotherapie gemacht und in mehreren Rehas und Kursen Entspannungstechniken erlernt, die mir z.B. bei Schlafstörungen helfen. Ich gehe liebevoll mit mir selbst um, achte auf Erholungsphasen und sage deutlich, wenn ich eine schlechte Phase habe. Ich mache inzwischen Nordic-Walking (ging früher gar nicht!), fahre Rad, bowle und gehe ab und zu schwimmen. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hätte ich diese Form körperlicher Aktivitäten nicht für möglich gehalten. Der Weg dahin war für mich die Auseinandersetzung mit meinem Schmerz- sowohl psychisch, als auch physisch. Ich "rede" mit meinen Schmerzen, räume ihnen den Raum ein, den sie brauchen, lasse mich aber nicht davon beherrschen.
Trotzdem gibt es Situationen, in denen ich etwas ratlos bin. Ich habe außer FM auch Polyarthrose und Probleme mit der gesamten Wirbelsäule (u.a. 3 Bandscheibenvorfälle und dengenrative Prozesse, "kaputtes" Iliosacralgelenk). Das macht es manchmal schwer, den richtigen Arzt zu konsultieren. Meine Rheumatologin ist eben eine internistische Ärztin und Orthopäden kennen sich meist mit FM nicht aus. Was mir fehlt, ist eine ganzheitliche Behandlung, zumal ich zusätzlich auch noch eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Letztere ist im Moment gut eingestellt, aber bevor das überhaupt erkannt wurde, hat auch die Schilddrüse (deutlich zu hoher Parathormonspiegel) dazu beigetragen, dass ich Schlafstörungen und Muskelschmerzen hatte. Was ich damit sagen will: Es ist schwer, die Ursachen zu unterscheiden und ich wünschte, es gebe in meiner Nähe ein Schmerzzentrum...
24.02.10 16:09
Hallo,
melde mich mal wieder zu Wort, nachdem ich ein Paar schlimme Wochen hinter mir habe. Ich habe mir die Zeit genommen, sämtliche Meinungen oder Diagnosen von Euch Nichtärzten zu lesen. Bis ich meine Diagnose erhalten habe, wurde ich von meinem Hausarzt zu Fachärzten überwiesen, wie Endokrinologe, Internist, Hämatologe, HNO. Ich mußte zur MRT wo ein Kernspin des Gehirnes gemacht wurde.Mir wurden etliche Liter Blut abgezapft. Bei all diesen Untersuchungen kam nichts heraus, außer das der Hämatologe einen Lymphknoten herausschneiden wollte und der Internist eine Darmspiegelung machen wollte. Der Rheumatologe kam ganz zum Schluß und damit die Diagnose. Mittlerweile war ich bei einem Arzt, welcher sich speziallisiert hat und bekam die gleiche Diagnose. Dieser hat mir einen Therapieplan aufgestellt. Leider muss man die meisten Anwendungen selbst zahlen und ich müßte öfters nach Mannheim fahren. Suche noch nach einem anderen Weg.
Leider finde ich es schade, dass sich hier etliche Teilnehmer profilieren wollen und Arzt spielen. Bei der Fibro kann es sehr wohl zu Anschwellungen kommen.Ich habe diese auch in den Händen, Füssen und massiv am Morgen im Gesicht. Gutgemeinte Ratschläge sind ja ganz nett, aber bei einigen hat man das Gefühl, dass sich die Leute überhaupt nicht auskennen und zu jeder Erkrankung im Forum Ihre Meinung preisgeben müssen. Ich wollte mich hier eigentlich mit Leidensgenossen austauschen!
25.02.10 10:12
Ein hallo an euch alle,
mir ging es in den letzten Tagen verdammt schlecht, deshalb hab ich auch hier nicht reingeschaut - schade dass hier so ein Schlagabtausch geführt wurde - es sind doch nur die Erfahrungen, die jeder Einzelne gemacht und erlebt hat mal wichtig für einen anderen und der Austausch dazu. Hätte mir Sheep
nicht mal den Tipp gegeben, hätte ich das nie überprüfen lassen ----- denn nun habe ich die Diagnose - trotz Fibro-Diagnose auch noch Vitamin B12 Mangel. Habe mich auch gleich nach der Kostenübernahme erkundigt - direkt bei der AOK. Dort wurde mir gesagt, dass diese nur übernommen werden, wenn ich eine "perniziöse Anämie" habe - muss mich darüber erst noch schlau machen - was das ist und wie das diagnostiziert werden kann - weil da wohl irgendein Eiweißmolekül das Vitamin nicht bindet und ich so für den Rest des Lebens das Zeugs gespritzt bekommen muss. Ich muss jetzt zur Arbeit eilen, hab diese Woche Spätdienst und bin danach zu nix zu gebrauchen "schnief". Aber ich melde mich auf alle Fälle wieder.
Geht respektvoll miteinander um, denn wir sitzen doch eigentlich alle irgendwie im gleichen Boot.
Habt einen schönen Tag 
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