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rheuma

11.12.09  22:45

Hallo ich war nach 2 monaten endlich beim Arzt weil ich schmerzen in der rechten hand hate speziell in den finger gelenken . Mein arzt verschrieb salbe und tabletten und nahm blut ab .

Nach einer woche waren die schmerzen noch schlimmer und ich bin wieder hin er meinte meine ergebnisse sind da und ich muss in eine rheuma klinik da war ich auch . Die haben mich auf kortison und schmerztabletten eingestellt und test gemacht und stellten fest das ich eine autoimunerkrankung habe . meine leukos sind bei einweisung bei 10.8 gewesen und waren 4 tage später bei 13.8 hat das was mit den medikamenten zutun oder mit der erkrankung . ich bin wieder daheim muss jetzt viele medikamente nehmen aber schlauer bin ich nicht weder was ich so noch tun kann denn momentan fühle ich mich schlapp und einfach ausgelaugt habe nieren schmerzen und übelkeit. ich weiss das kann alles von den medikamenten sein aber kann ich auch mit ernährung oder so was machen .

dHonNe3x5

12.12.09  23:09

Hallo done35,

da du hier in diesem Forum schreibst, gehe ich davon aus, dass du auch in den anderen Beiträgen mal liest. Es wird hier immer wieder auf die Rheuma-Liga verwiesen. Das kann ich dir auch nur empfehlen: www.deutscherheumaliga.de

Da kannst du dich über andere Möglichkeiten informieren. Vielleicht gibt es in deiner Nähe auch eine Selbsthilfegruppe. Die bieten z.B. Arztvorträge über die verschiedensten Themen an.

Deine momentanen Beschwerden können schon Nebenwirkungen der Medis sein, die du ja noch nicht so lange nimmst. Der Körper muss sich erst darauf einstellen. Bist du in engmaschiger Betreuung? Also hast du in Kürze wieder einen Arzt-Termin? Wenn nicht, solltest du noch vor Weihnachten möglichst mit deinem Arzt sprechen. Gerade in der Anfangsphase sollten die Laborwerte, z.B. Nierenwerte, öfter überprüft werden, später reicht vielleicht alle viertel Jahre.

Zur Ernährung: mein Arzt sagt immer - ausgewogen ernähren, viel Obst und Gemüse, Milch und Käse und auf das Gewicht achten. Manche propagieren vegetarische Ernährung - aber das ist umstritten und muss jeder für sich entscheiden. Wenn du darauf besonders achtest und feststellst, das es dir z.B. nach dem Essen von Schweinefleisch schlechter geht, dann kannst du es ja in Zukunft weglassen.

Jetzt solltest du dir und deinem Körper wahrscheinlich erstmal Ruhe gönnen zzz und ansonsten tun, was dir Spaß und Freude macht :)D, ohne dich großartig anstrengen zu müssen.

Ich wünsche dir alles Gute :)_ und einen schönen 3. Advent. :)- :)- :)-

s$elxli60

12.12.09  23:35

ich habe beim rheumatologen erst am 13.1 .2010 wieder ein termin und nur zum spritzen von methotrexat einmal die woche zum normalen dok .

Das andere werde ich mal lesen und danke für deine nachricht wünsche dir auch einen schönen dritten advent.

dionex35

17.12.09  10:22

Hallo Done,

ich hoffe, Sie sind sich über die möglichen Nebenwirkungen von Methotrexat im Klaren.

An einer vegetarisch ausgerichteten Ernährung führt kein Weg vorbei.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

FVor_gerobn

17.12.09  10:57

Gerade chronisch Kranke brauchen eine ausgewogene Ernährung. Kein vernünftiger Arzt würde einem Rheumapatienten empfehlen sich nur vegetarisch zu ernähren. Im Einzelfall kann es zwar helfen, weniger Schweinfleich zu essen, aber auf Medikamente zu verzichten geht auch dann nicht. Die werden immer angepaßt an die Aktivität der Erkrankung, ob mit od. ohne (Schweine) Fleisch. Die Wirkungen und die evtl. Nebenwirkungen von MTX werden regelmäßig kontrolliert. Leider ist es nun mal so, dass alle Medikamente die gut wirken auch Nebenwirkungen haben können. Bei nicht vertretbaren NW od. keiner guten Wirkung würde der Arzt es dann absetzen.

Dvi3no2G00x0

17.12.09  15:31

Hallo,

Rheuma- Basistherapie

Über potentiell schwerwiegende Folgen einer nicht medikamentös behandelten entzündlich-rheumatischen Autoimmunerkrankung muß man sich als Rheumatologe, Patient (und Forenschreiber) im Klaren sein und nur der Rheumatologe hat den Überblick über Nutzen und Risiko einer medikamentösen Basistherapie, denn nur er kennt Patient und seine individuelle Ausprägung seiner spezifischen Rheumaerkrankung.

Dein Rheumatologe ist also in erster Linie Dein Ansprechpartner, bei der Rheuma-Liga oder bei Rheuma-Online bekommst Du gute ergänzende Informationen. (Bei www.rheuma-online.de gibt es viele Infos zu den verschiedenen Medikamenten und ein großes Patientenforum)

Hier eine differenzierte seriöse Information zum Einsatz und Dosierung von Methotrexat bei entz.-rheumatischen Erkrankungen (also NICHT Dosierung Krebstherapie, NICHT Schuppenflechte Therapie)

www.rheuma-online.de/a-z/m/methotrexat.html

Wichtig ist angesichts des möglichen schweren Verlaufs vieler entzündlich-rheumatischer Autoimmunerkrankungen, nach Diagnose im Frühstadium schnell medikamentös zu intervenieren, so der Stand der Rheumatologie. Es gibt ein zeitliches Behandlungsfenster kurz nach Auftreten erster Symptome, in welchem der Patient die beste Chance hat, eine gute Lebensqualität und gute Gelenke zu erhalten. Und eventuell für einen längeren Zeitraum oder sogar den Rest des Lebens keine Krankheitssymptome mehr zu haben (Remission genannt) und die Medikamente später reduzieren oder -natürlich nur bei ärztlicher Empfehlung- ganz absetzen zu können. Daher ist gerade im Frühstadium die medikamentöse Therapie mit sog. Rheuma- Basismedikamenten enorm wichtig.

Unter dem schwammigen Begriff "Rheuma" werden über 400 teils völlig verschiedene Krankheitsbilder des Begwegungsapparates zusammengefaßt.

Informiere Dich bei seriösen Seiten der Rheuma-Liga und bei Rheuma-online. Sei vorsichtig gegenüber selbsternannten "Experten"seiten und Geldmachern, die so einfach gestrickte verganzheitlichte Pauschalsätze sagen wie Rheuma sei heilbar oder Ernährung/ Psyche sei alles und man selbst sei "schuld", man sei mental falsch drauf und man müsse Therapien beim Wunderheiler soundso machen oder das neue Wundermittel kaufen und daran glauben und dann sei man wieder gesund. Da lassen sich auf Kosten der Gesundheit anderer Millionen verdienen.

Ernährung

Eine gesunde ausgewogene Ernährung kann eine Therapie begleitend unterstützen.

Eisenarme vegetarische Ernährung ist insbesondere bei jungen Rheumatikerinnen erst mal nicht zu empfehlen, ohne den Eisenstatus zu kennen- genauso wenig wie man ohne Kenntnis des Eisenstatus zusätzlich Eisen supplementieren sollte.

Bei Rheumatikern ist es überdies sinnvoll, Lebensmittel mit einer entzündungsfördernden Säure namens Arachidonsäure eher weniger zu sich zu nehmen. Besonders in Schweinefleisch ist sie enthalten. Eine Liste mit arachidonsäurereichen Lebensmitteln und weitere Informationen findest Du hier:

www.vis.bayern.de/ernaehrung/ernaehrung/ernaehrung_krankheit/rheuma.htm

Entzündlich-rheumatische Autoimmunerkrankungen werden nicht durch falsche Ernährung verursacht. Schon Neugeborene können solche Erkrankungen haben.

Liebe Grüße *:)

Lia

LKiaM_Lia

17.12.09  20:08

Danke für eure antworten und naja nebenwirkungen habe ich nur leichte nieren schmerzen übelkeit .Das einzige was ich īsagen kann ist das immer noch schmerzen habe in meiner rechten hand .

Das MTX bekomm ich ja morgen erst zum 2 mal .Das einzige was ich jetzt seid 3 wochen nehme ist kortison und schmerzmittel.

Ich hoffe nur das das mit der Autoimmun erkrankung schneller weg geht . Ich habe keine angst vor rheuma ich weiß damit kann mann leben .Aber beide krankheiten zusammen damit komm ich noch nicht ganz klar .

vieleicht kann ja jemand von euch berichten .

Frohes fest

dKonek35

17.12.09  20:21

Lass dir das vom Arzt nochmal ausführlich erklären. Der hat sich da etwas mißverständlich ausgedrückt. Rheuma bzw. eine Rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung.

D!ino2U00x0

24.12.09  09:26

Hallo,

eine absolute Arztgläubigkeit ist nicht immer der Weisheit letzter Schluß.

Umso mehr verwundert auch, daß hier Forumsteilnehmer sehr bestimmt äußern, was angebracht ist oder nicht, etwa die Verwerfung von vegetarischer Nahrung, die ja sehr individuell und nicht absolut angewendet werden kann.

Fest steht aber auch, daß, falls gar noch Übergewicht besteht, ein Zusammenhang von Rheuma und falscher Ernährung die Lage zumindestens nicht verbessert. Wie Forschungen zeigen, ist eher vom Gegenteil auszugehen.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

F2orgeBroxn

24.12.09  11:41

Seit wann ist denn rein vegetarische Nahrung gesund? Ist mir neu. Ich dachte immer, das ist eine Glaubenseinstellung, ähnlich einer Sekte od. es geht um den Tierschutz. Wie dem auch sei. Wer sich vor seiner Erkrankung vegetarisch ernährt hat, kann es auch weiterhin tun. Aber Leute die sich schon vor der Erkrankung ausgewogen ernährt haben, müssen dann nicht zwangsläufig zu Vegetarier werden.

Duiano2{000

27.12.09  09:12

Hallo Dino,

Ihre letzte Bemerkung ist sicher richtig.

Daß Sie eine vegetarische Ernährung bislang rein ideologisch gesehen haben, ist leider nur die halbe Wahrheit. Es steht fest, daß Vegetarier im Vergleich zu Mischköstlern weniger anfällig sind für bestimmte Krankheiten.

In vorliegendem Falle sollte man sich klar machen, daß gerade Rheuma die Folge falscher Ernährung sein kann, etwa durch Übereiweißung und Übergewicht.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

F(oWrgeFrXon

27.12.09  11:11

Der Beitrag von Lia Lia hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Es gibt so viele unterschiedliche Arten von Rheuma und bei einigen Arten weis man schon von vorherein, dass sie lebensbedrohlich sind. Kein allzugroßes Übergewicht zu haben, macht deshalb einen Sinn, weil die Gelenke durch die Erkrankung ohnehin gefährdet sind, und Übergewicht die Gelenke noch zusätzlich belastet. In Teil- od. gar Vollremission gelangt man durch Normalgewicht und vegatarische Kost nunmal nicht. Das schaffen nachweislich nur die entsprechenden Medikamente.Die meisten rheumatischen Erkrankungen sind nun mal Autoimmunerkrankungen. Man sollte seinem Arzt vertrauen und die verschriebenen Medikamente einnehmen. Die haben Erfahrungen damit und nicht an irgendwelche Wundermittel od. seltsame Ernährungsempfehlungen als einzige Therapiemöglichkeiten sehen.

D|inoY200x0

09.01.10  21:04

Umschläge aus Heilpflanzen können ohne synthetik helfen

pn

Wfomraninxlove

01.04.10  00:24

hi

weiß jemand, ob es möglich sein könnte, das man als Rheumatiker mit einem überstarken Immunsystem, welches ja bekanntlich den eigenen Knorpel (Körper) angreift, weil ein vermeintlicher Feind dort ist.

Habe lange mit einer infizierten Freund geschlafen und mich seit 1 Jahr nicht selber infiziert. Kann es daran liegen oder an dem statistisch geringen Infektionsrisiko eines Mannes bei einer Frau beim Vaginalkoitus ohne Blutbeteiligung; bzw. weil die Frau medikamentös so gut eingestellt ist, dass bei Kontrollen die Viruslast nicht nachweisbar ist?

für eine Antwort jetzt schon danke!

mfg.

sdtQarc!oiin

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