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Nur Blähungen oder doch schon Wachstumsschmerzen?

06.08.07  17:37

Hallo zusammen,

unsere Kleine wird am 07.08.07 2 Wochen alt und war die letzten Tage sehr unruhig und hat mehrmals die Milch wieder schwallartig erbrochen. Die Hebamme hat auf die Unverträglichkeit der Vigantoletten getippt, was wohl auch zutrifft, da die Kleine sich wieder wesentlich ruhiger verhält, als während der Tage, als sie die Tabletten bekam.

Heute nun ist sie schon wieder den ganzen Nachmittag unruhig und fordert sich teilweise fast stündlich was zu essen nach, obwohl sie zur regulären Zeit ihre normale Milchmahlzeit getrunken hat. Sie ist sehr zierlich, wog bei der Geburt nur 2720g und hatte letzten Freitag bei der Kontrolle ein Gewicht von 2660g.

Nun hat die Hebamme beim letzten Gespräch etwas von Wachstumsschmerzen berichtet und dass die Kinder diese Schmerzen wohl verstärkt im Schlaf verspüren würden.

Kann es denn wirklich sein, dass diese Schmerzen schon so früh auftreten? Logisch wäre es ja irgendwo, aber ich komm mir derzeit doch etwas hilflos vor, wenn unser Sonnenschein schreit und ich das Ganze nicht recht lokalisieren und zuordnen kann.

Hat jemand Erfahrung damit? Oder vielleicht auch noch ´nen guten Tipp bei Blähungen und/oder Unruhe?

Bin für jede Antwort dankbar.

Liebe Grüße

Silke

S4ilkexK.

07.08.07  10:26

Hallo und meinen Glückwunsch zu deiner Kleinen.

Zu den Blähungen kann ich dir Lefax empfehlen. Einfach 1-2 Spritzer mit in die Flasche oder vor dem Stillen auf einem Löffel geben. Du kannst auch das Bäuchlein mit Windsalbe massieren oder Kümmelzäpfchen holen. Gegen die Unruhe kann ich dir nur empfehlen, trag sie, kuschel mit Ihr, schaukel sie...

U_lt]ioanxgeli

07.08.07  10:39

Hallo Silke,

herzlichen Glückwunsch zu deiner Kleinen.

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob die Kleinen mit 2 Wochen einen Schub haben. Ich weiss nur, dass in der 5. Woche so´n Schub ist, das haben wir nämlich grad durch (Tim wird jetzt 6 Wochen alt). Tim hat aber auch sehr starke Blähungen. Geht sogar soweit, dass er nicht richtig an meiner Brust trinken kann, weil´s so weh tut und die Brust regelrecht verweigert. Ich muss dann abpumpen und ihm die Flasche geben. Momentan geht es aber wieder.

Es kann schon sein, dass deine Kleine bereits Blähungen hat. Tim hat sie auch seit der 2. bzw. 3. Woche. Anfangs noch nicht so schlimm. Wir haben vom Kinderarzt Lefax verschrieben bekommen. Zusätzlich haben wir noch Kümmelsalbe für den Bauch und Kümmelzäpfchen geholt. Die Zäpfchen wirken ganz gut, was ich von der Salbe allerdings nicht behaupten kann. Aber da ist jeder anders. Musst du ausprobieren.

Und dann ist ganz wichtig -wirst du ja auch schon gemerkt haben- dass deine Kleine ganz viel Nähe bekommt. Tim wollte nur rumgetragen werden, ganz viel kuscheln und streicheln/massieren, hat nur gequengelt und geningelt... aber wie gesagt, bei uns spielte der Wachstumsschub in der 5. Woche mit rein. Da war es vorige Woche ganz extrem. Mein Mann und ich, wir waren echt am verzweifeln, weil der Kleine nur geschrieen und gejammert hat. Jetzt geht es inzwischen schon wieder besser. Die Blähungen sind aber immer noch da. Der Kinderarzt meint, dass wir da durch müssen. Nach 3 Monaten ist es vorbei.

Nicht verzweifeln, Silke. Auch das geht vorüber. Wenn sie weint, nimm sie hoch, tröste sie, schaukle sie auf deinem Arm bis sie einschläft. Mehr kannst du momentan nicht machen.

Alles Gute.

g5olf7-7_undx_Tim

08.08.07  17:33

Hallo Silke

also unsere maus hatte das auch, sie ist jetzt 10 wochen alt. wir waren bei einem osteopathen und seitdem geht es ihr viel besser. sie hat zwar noch ab und zu ihre blähungen und schreit wie am spieß, aber nicht mehr täglich stundenlang. sonder nur noch ab und zu und dann läßt sie sich auch ganz gut beruhigen. bei uns haben weder zäpfchen, noch tropfen, noch öl, noch massagen geholfen. nur die behandlung beim osteopathen hat eine echte besserung gebracht. wünsche dir viel kraft. wir waren auch am ende mit den nerven und jetzt geht es uns viel besser. alles liebe claudi

CLlaudi uUnd MCinixmaus

08.08.07  21:36

Hallo Claudi,

was für eine Behandlung hat denn der Osteopath gemacht? Mein Kleiner (knapp 6 Wochen) schaut nämlich fast immer nur in eine Richtung, also er dreht sein Köpfchen immer nach links, auch wenn wir ihn in die rechte Richtung hinlegen... schwups, geht der Kopf wieder in die andere Richtung. Obwohl er auch nach rechts drehen, gucken, liegen etc. kann. Vielleicht ist die linke Seite auch nur seine Lieblingsseite :-/ ... habe Ende August sowieso einen Termin beim Orthopäden und werde das Problem mal ansprechen. Nächste Woche habe ich einen Termin bei einer Physiotherapeutin, die auf Säuglinge spezialisiert ist. Malsehen was die sagt.

gIolf787_un#d_Tim

08.08.07  21:55

Hallo, also als mein kleiner so jung war, hat er auch ständig koliken bekommen von den tabletten, es waren aber die d-flouretten...als ich die weg gelassen habe, war es wieder gut mit dem bauch...ich hatte dann andere bekommen, weiß allerdings nicht mehr welche das waren... |-o

lg *:) @:)

-CAnn8alenxa-

09.08.07  12:45

Vielen Dank...

...für Eure Tipps und Infos.

Eine Bekannte hat mir gestern auch einen Besuch beim Osteopathen nahegelegt. Sie ist schon längere Zeit mit ihrem Sohn dort in Behandlung (der kleine kam 10 Wochen zu früh und ist schwer herzkrank) und seit Beginn der Behandlung macht der Kleine zusehends Fortschritte in der Entwicklung. Und "lenkbarer" sei er durch die Behandlung auch geworden (nicht mehr so schreckhaft, lässt sich gut beruhigen etc.).

Wir haben jetzt die Vigantoletten (Vitamin-D-Tbl.) seit Sonntag abgesetzt und so langsam ist unsere Kleine wieder ganz die Alte. Mit den Blähungen hat sie immer noch zu kämpfen und die Windsalbe, die ich nun lt. Hebamme für einige Tage nach jedem Windelwechsel auftragen soll, bringt auch nur teilweisen Erfolg.

Mittlerweile hab ich das Gefühl, dass sich unsere Kleine abends einfach nur einsam in ihrem Kinderzimmer fühlt und lieber bei Mama und Papa schläft. Denn über Tag ist sie absolut pflegeleicht und so ab 17 Uhr (je nach dem, wann sie am Spätnachmittag gefüttert wird) ist sie total unruhig, quengelt und schreit teilweise ununterbrochen. Blähungen spielen da zwar auch eine große Rolle, aber wenn ich sie dann zu uns hole, ist sie gleich viel ruhiger.

Bleibt nur die Frage offen, ob ich sie nicht zu sehr verwöhne, wenn ich sie immer zu uns hole. Nicht dass sie sich so sehr daran gewöhnt, dass sie abends gar nicht mehr in ihrem Bett schlafen möchte.

Naja - wir gehen erst mal einen Schritt nach dem anderen und sehen zu, dass wir die Ruhe bewahren, um unserem Kind nicht noch zusätzlichen Stress zu vermitteln.

Liebe Grüße

SgiljkexK.

09.08.07  14:07

Logisch, dass sich so ein kleines Würmchen einsam fühlt so alleine im Kizi!! Versuche dich doch mal in ihre Lage zu versetzen - 9 Monate lang war sie immer schön kuschelig bei Mama konnte dich spüren, dein Herz hören. Nun liegt sie da in einer für sie unendlich weiten Umgebung und hört und sieht dich nicht!!

Jan hat die erste Zeit im Wohnzimmer geschlafen, unser SZ ist leider sehr klein und das Bett auch nur 1,60m also konnte er nicht direkt bei uns im Zimmer schlafen. Durch das Stillen lag er aber trotzdem ganz oft dicht bei mir und auch abends war er nicht alleine, weil der Stubenkorb ja im Wozi war. Erst mit ca. 3 Monaten kam er ins Gitterbett ins KiZi und auch dort blieb ich bei ihm, bis er eingeschlafen war. So ein kleines Würmchen kann man weder verhätscheln noch verziehen, im 1. Lebensjahr kann man gar nicht genug Körperkontakt halten und kuscheln, schmusen, etc.

Mit der Zeit kann man dann ja ein Abendritual einführen, dass das Baby/Kleinkind alleine einschlafen lernt, aber wie gesagt - im 1. Lebensjahr muss das noch kein Kind können!!!

Gönne deiner Kleinen Maus und auch dir selbst viele Kuscheleinheiten, sie werden ohnehin so schnell groß :-/ genieße die Zeit und lass sie so lange und so viel bei dir kuscheln, schlafen, etc. wie sie möchte. Abends haben übrigens viele Babys ein besonderes Kuschelbedürfnis und oft auch vermehrt Hunger, sie holen sich quasi ein Depot für die Nacht.

*:)

K|arinf_73

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