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Babyzeit genießen und das nackte Überleben

S5hojxo hat die Diskussion gestartet


So. Supermamis schon mal die Keulen warmschwingen, hier komme ich! ;-D

Ich habe einen fast vier Monate alten Sohn, und es geht mir an manchen Tagen recht gut, an den meisten halbwegs okay, und an einigen so bestialisch beschissen, zumindest stundenweise, dass ich vorhin einen Tagtraum hatte, wie ich den Kleinen an den Wegrand lege und irre kichernd davonlaufe, um zu baden, in Ruhe ein Buch zu lesen, die Welt anzubrüllen, dass sie mich einen Scheiß interessiert, oder nachzuzählen, wie viele Hirnzellen noch übrig sind. Es waren mal recht viele, ich fürchte aber, das hat sich erheblich verschlechtert.

Ich fand die Neugeborenenzeit überwiegend schrecklich, und die angebrochenen "Wonnemonate" der Babyzeit haben für mich mit Wonne nur gelegentlich was zu tun. Ja, ich liebe es, wenn er mich ankräht. Oder wenn er auf meinem Arm einschläft und auf einmal so schwer wird, als wäre er mit flüssigem Blei gefüllt. Es ist toll, dass er inzwischen übers ganze Gesicht strahlen kann. Mir geht das Herz auf blablabla. Tut es in dem Moment tatsächlich. Aber das sind Momente. Mein überwiegendes Lebensgefühl ist: warten. Darauf, dass es mir besser geht. Dass ich mich in meinem Leben wieder zu Hause fühle. Dass ich nicht mehr immer mal wieder von der heftigen Empfindung überfallen werde, einen schrecklichen Fehler gemacht zu haben, indem ich ein Kind bekommen habe. Darauf, dass alles wieder ein bisschen mehr nach mir geht, dass es berechenbarer wird und dass meine Hirnzellen gebraucht werden. Das Erbauen großer Burgen aus Pappkartons, das Umbauen des Betts in ein Piratenschiff, gemeinsam riesige Pappdinosaurier basteln, Geschichten erfinden - so etwas reicht mir ja schon. Aber ein Alltag, der um die noch sehr banalen Bedürfnisse eines solchen Winzlings kreist ... uff. Kacken, pinkeln, schlafen (das ist, da er schlecht zur Ruhe findet, ein übermäßig präsentes Thema, jedenfalls tagsüber, was echt nervt), herumschaukeln, Farben gucken, Hund gucken, Wand gucken, noch recht plötzliche Stimmungsumschwünge. Ächz.

Von meinem Hirn werden unzählige Stunden am Tag nur maximal keineahnungwiewenige Prozent gebraucht, und TROTZDEM bin ich überfordert und fühle mich unzulänglich. Mir ist, als würde ich in einem schönen, großen Haus wohnen, wäre dort aber in den Wäschekeller gesperrt worden (mit bergeweise Wäsche zum Waschen, aber ohne Waschmittel), wo mir ab und zu mal was Interessantes durchs Fenster geworfen wird, auf das ich mich gierig stürze, weil ich nicht weiß, wann ich es schon wieder hergeben muss. Es wird etwas besser, aber so stückweise, dass es wehtut, und ich habe erbärmliche Angst. Davor, dass ich es nie schön finden werde, auch wenn ich ziemlich sicher glaube, dass das Blödsinn ist. Davor, dass ich nicht durchhalte, bis es - mein Leben - endlich wieder mehr als "irgendwie okay, jedenfalls meistens, so halbwegs" ist (wobei die Frage nach der Alternative ja zutagefördert, dass es keine gibt, weshalb ich natürlich durchhalte. Oder ich renne irgendwann gegen die Wand, bis ich tot bin, aber das wär doch irgendwie schade, und vermutlich wäre es kurz darauf dann besser geworden).

Ich weiß, dass es einigen anderen auch so ging, auch hier im Forum, herzliche Grüße und danke für euren bisherigen Zuspruch. ;-) Aber jetzt gerade bin ich so ausgelaugt, dass es mir vorkommt, als kämen alle damit besser klar als ich, und als gäbe es kein Licht am Ende des Tunnels. Nie. Mir sagen alle, ich soll die Babyzeit genießen, sie ginge so schnell rum. Aber das tut sie wohl nur im Rückblick - die Tage kriechen dahin wie halb tot geprügelte fette Kröten, und abends bin ich oft zu müde, um mich zu freuen, dass wieder einer geschafft ist. So zu leben ist doch blöd - ich weiß mir aber nicht zu helfen. Und genießen tu ichs nicht, hahaha, ich genieße ja auch keine Wurzelbehandlung ohne Betäubung, nur weil sie irgendwann vorbei ist. Was ich genieße, sind die schönen Momente, und die gibt es ja absolut, aber sie retten nicht die Gesamtsituation. Jedenfalls nicht heute. Gestern gings, aber heute will ich einfach nur, dass er endlich achtzehn ist. Oder wenigstens zwei. Irgendwie finde ich das gemein, dumm und auch traurig, aber herrje - so ist es eben.

Und was will ich mit diesem Beitrag? Weiß ich auch nicht. Vielleicht einfach nur zum zehntausendsten Mal hören, dass es besser wird. Hm. Oder auch erfahren, dass es anderen mit der Babyzeit besser ging. Vielleicht lässt sich da ja was lernen, wobei ich befürchte, dass es Typsache ist. Ich habe mein Leben lang überwiegend das gemacht, was ich gerade tun wollte, und diese Fremdbestimmtheit, kombiniert mit der sehr fordernden und gleichzeitig arg schlichten Situation, haut mich echt aus den Latschen.

Beschimpfungen? Anmerkungen? Kommentare? Immer druff, ich bin gespannt. ;-)

Antworten
MOicQky-dZorxro


Shojo

Es tut mir leid, ich kann dir wirklich überhaupt nichts hilfreiches dazu schreiben, ich wollte dir nur sagen, wenn du mal ein Buch schreibst, sage Bescheid, ich werde es mir kaufen.

Vielleicht könntest du das aber ja auch nebenbei in Angriff nehmen, wenn der Winzling mal schläft und so deine Hirnzellen ein wenig fordern?

Bist du viel alleine mit dem Kleinen? Und wenn ja, kannst du es vielleicht ändern? Klar, ein Säugling ist definitiv nicht der spannendste Entertainer, daher wäre es vielleicht gut (mit ihm zusammen) unter anderen Leuten zu sein.

a|.fixsh


Ein Kommentar: Über Babies weiß ich nichts. Ich glaube aber, die werden von alleine älter, jeden Tag. Und egal, was Du tust, früher oder später wirst Du Dich in der Burgen-bauen-Dinos-malen-und-Einhörner-reiten-Phase befinden. Also, ob Du Deinen Sohn regelmäßig ablegst, um Deinen Kopf gegen die Wand zu hauen oder ob an einem Tag die schönen Momente überwogen haben, es ändert nichts daran, dass diese Zeit vorüber geht.

Von meinem Hirn werden unzählige Stunden am Tag nur maximal keineahnungwiewenige Prozent gebraucht, und TROTZDEM bin ich überfordert und fühle mich unzulänglich.

Nicht "trotzdem". Deswegen. Langweilige, leichte Dinge tun ist einfach. Aufregende, schwierige Dinge tun ist leicht. Aber anstrengende, stupide Dinge tun ist hirnzersetzend und energieabsaugend.

Ich hab Deinen Thread übrigens wieder am Titel erkannt – und ja, das ist gut. 8-) Deine Hirnaktivität zumindest was das Thread-Titel-Schreiben angeht, ist konstant.

S0hoxjo


Dankeschön. ;-) Ich arbeite nebenher, momentan ziemlich viel, und das rettet mir den Arsch (beziehungsweise das Hirn, aber momentan kann ich beides nicht immer voneinander unterscheiden), aber das wiegt nicht auf, dass er die meiste Zeit der Mittelpunkt ist. Und das ändert sich ja auch unter Leuten nur bedingt. Aber ja, Du hast recht, unter Leute gehen hilft oft! Vorhin hat mich auch ein langer Spaziergang mit Hund und Kind wieder aus dem Sumpf geholt. Ansonsten ist das halt so eine Sache - unter Leute gehen mit Baby heißt überwiegend, "unter Mütter" zu gehen. Und ... hm. Das nicht immer schön. Wobei vielleicht tatsächlich demnächst eine Babygruppe sinnvoll wird. Wieder warten - darauf, dass er dafür bereit ist und was davon hat. ;-)

BDarxceloxneta


Vielleicht könntest du das aber ja auch nebenbei in Angriff nehmen, wenn der Winzling mal schläft und so deine Hirnzellen ein wenig fordern?

Ehrlich gesagt, finde ich die Idee gar nicht schlecht! Ich denke mir auch jedesmal bei Shojos Beiträgen, dass sie eine begabte Schreiberin ist.

Shojo, vielleicht könntest du wirklich anfangen, darüber zu schreiben? Du musst das ja nicht mal veröffentlichen, es reicht ja schon als Selbsttherapie, damit du dir zeigen kannst, dass da oben noch genug Hirnaktivität vorhanden ist und auch, um das ganze mit deinem Humor besser zu verarbeiten!

Ich hab Deinen Thread übrigens wieder am Titel erkannt – und ja, das ist gut. Deine Hirnaktivität zumindest was das Thread-Titel-Schreiben angeht, ist konstant.

Geht mir auch so :)_ Shojo, du packst das!

S]hojo


Aber anstrengende, stupide Dinge tun ist hirnzersetzend und energieabsaugend.

Richtig!

Ich hab Deinen Thread übrigens wieder am Titel erkannt – und ja, das ist gut. 8-) Deine Hirnaktivität zumindest was das Thread-Titel-Schreiben angeht, ist konstant.

Das immerhin ist tröstlich! ;-D Und, äh - ich trete mir nachher in den Hintern und beantworte Deine PN endlich mal.

Ich glaube aber, die werden von alleine älter, jeden Tag.

Versprochen? Ich meine - nicht, dass das Einhorn einstaubt!

L%ewiJan


Shojo

Eine gute Freundin von mir, die Mutter geworden ist (mit mehr persoenlicher Erfahrung kann ich bei diesem Thema nicht dienen 8-) ) hat eine grosse Neugier mitgebracht auf die menschliche Entwicklung; an der Frage, wie sich so ein neuer Mensch die Welt erschliesst bzw. die Welt ihn einkassiert, haengen ja jede Menge interessante Ueberlegungen, psychologische, philosophische usw.

Sie hat viel erzaehlt und wir haben das oft diskutiert, als sie junge Mutter war. Es gab da irgendwie eine Menge spannende und ueberraschende Sachen zu beobachten, auch schon beim Saeugling, Bewegungsablaeufe, Lernentwicklungen etc. Zum teil hat sie Bewegungen nachgemacht, um einen besseren Eindruck zu bekommen und solche komischen Sachen. Das hat ihr viel gegeben. Auch eine kluge Frau; die hat's geniessen koennen. (Meistens ;-))

J2ot:uexlia


hi. meine tochter ist 8 monate alt.

ich habe auch manchmal solche tage, aber zur zeit macht meine kleine so eine schöne entwicklung durch:

der 1. zahn, sie krabbelt rückwerts, was sehr witzig ist, sie untersucht dinge richtig, was einfach schön ist zu beobachten. sie erzählt so viel....sie kann alleine sitzen seit ein paar wochen und sie kann sich mit eigener kraft im stehen festhalten....

manchmal kommen mir die tage aber auch immer gleich vor, vor allem in der woche, wenn mein freund den ganzen tag arbeitet.

aber das geht wohl jeder mutter so.

ich versuche mir immer abwechslung zu suchen...

manchmal ist es einfach nur der haushalt. dann setze ich mich mit meiner kleinen auch mal, da sie gerne kuschelt, auch einfach aufs sofa und schau mit ihr nen film, oder ich versuche mit ihr witzige dinge zu machen. ich tanze mit ihr, setzte mich mit ihr vor einen spiegel, weil sie das "andere" baby darin so interessant findet. wir gehen spazieren, ich schau mit ihr bücher an....

vieles kannst du noch nicht so machen mit deinem kind, aber das wird auch bald gehen. je aktiver sie werden, desto mehr kannst du mit ihnen was machen.

manchmal ruf ich auch ne freundin an und telefonier mit ihr über ne stunde...wir haben zum teil den selben alltag, auch wenn unsere kinder andere alter haben.

ich freu mich oft auch, wenn ich endlich mal wieder nur zum eikaufen komm. oder ich mal einen tag das auto habe,d ann kann ich mal wo hinfahren. diese tage sind dann manchmal auch etwas anstrengend und ich freu mich dann irgendwie wieder über einen tag zu hause...

am schönsten ist auf jeden fall immer das wochenende, weil dann mein schatz zu hause ist, dann haben wir ein rictiges familienleben und machen auch oft mal ausflüge...

irgendwie schaff ich es oft, dass der tag doch noch was spnannedes hat. allerdings hat es oft auch mit dem wetter zu tun.

heute zum beispiel habe ich meine tochter draussen im garten gehabt und habe einfach süße fots gemacht. so was liebe ich. das macht richtig viel spass. und meine kleine liebt den garten...da gibt es so viel zu sehen.

oder ich setze sie auf die terrasse auf eine decke und dann spielt sie draussen ne weile alleine. in der zeit kann ich mir auch mal zeit für mich nehmen...

S[h>ojo


vieles kannst du noch nicht so machen mit deinem kind, aber das wird auch bald gehen. je aktiver sie werden, desto mehr kannst du mit ihnen was machen.

Richtig. Warten eben. ;-D

Lewian, das ist eine gute Idee - ausprobieren kann ich es ja mal. Nur bricht bestimmt der Wickeltisch zusammen, wenn ich mich drauflege und wie vom Affen gebissen mit allen verfügbaren Gliedmaßen herumfuchtele, aber auch das sorgt für Ablenkung. :-D

LWiaJn-Jibll


unter Leute gehen mit Baby heißt überwiegend, "unter Mütter" zu gehen. Und ... hm. Das nicht immer schön. Wobei vielleicht tatsächlich demnächst eine Babygruppe sinnvoll wird. Wieder warten – darauf, dass er dafür bereit ist und was davon hat.

Mit den richtigen Frauen kann das eine Menge Spaß machen :)z :)^ .

Ich habe mich damals bereits im KH mit ein paar netten Frauen angefreundet, wir hatten dort bereits unseren Spaß (so weit das die Umstände zu ließen).

Unsere vier Kinder sind an zwei hintereinander folgenden Tagen geboren, so dass wir in den ersten Jahren die Geburtstage zusammen feiern konnten. Die drei sind meine engsten Freundinnen geworden, was bis heute anhält.

Bei meiner zweiten Tochter habe ich mich dann mit einer anderen Freundin zusammengetan, die zufällig ein gleichaltriges Kind hatte und wir haben uns aktiv um die passende Zusammensetzung einer Mutter-Kind-Gruppe in den Räumen unseres Familienzentrums gekümmert. Hat dann auch wunderbar gepasst.

Es gab Zeiten, da waren diese Treffen tatsächlich das Highlight der Woche.

DCumval


Shojo

wenn ich mich drauflege und wie vom Affen gebissen mit allen verfügbaren Gliedmaßen herumfuchtele, aber auch das sorgt für Ablenkung.

Sounds kinky. 8-)

Beschimpfungen? Anmerkungen? Kommentare?

Was brauchste denn jetzt gerade? Eher ein paar Beschimpfungen oder eher ein paar aufmunternde Worte?

I<sabexll


Shojo

Ich kenne ja nun schon Deinen anderen Faden (Stichwort "Erziehungsschule" oder so, bin zu faul zum Gucken ;-)).

Deine Schreibweise gefällt mir auch prima und ich muß die ganze Zeit beim Leben schmunzeln ;-D – aber nun zum Thema (und vielleicht wirst Du mich steinigen, büdde nich'... @:) :-( ):

Wer Dein Kind zum Mittelpunkt macht, bist Du. Du alleine. Das machen weder die "Öko-Mamis" noch die "Super-Mamis".

Angefangen mit diesen Beiträgen bis dahin, dass Du Deinen Alltag anscheinend auf das Kind abstimmst und es nicht eher darin einbindest. Mich haben schon damals (mit 22 bei meiner ersten Tochter) solche "Krabbelgruppen" nicht interessiert, auch nicht das Gerede von Anderen. Wenn sowas mal kam, bin ich gar nicht drauf eingegangen. Und wenn ich "gar nicht" sage, dann meine ich das auch so. Ich habe aus dem Bauch raus gehandelt. Ich habe mein Kind mit ins Bett genommen wenn ICH meinte es sollte so sein, wenn ICH das Gefühl hatte, wir brauchen es BEIDE. Genauso habe ich es schreien lassen oder auch nicht schreien lassen – mal so mal so.

Ich habe mein Leben lang überwiegend das gemacht, was ich gerade tun wollte, und diese Fremdbestimmtheit, kombiniert mit der sehr fordernden und gleichzeitig arg schlichten Situation, haut mich echt aus den Latschen.

Das meine ich damit, wenn ich sage, DU machst das Kind zum Mittelpunkt. Warum eigentlich? Was genau ist es, was Dich abhält Dinge zu tun? Was genau lässt Dich das Gefühl haben Fremdbestimmt zu sein? Was genau nimmt Dir die Zügel aus der Hand?

Natürlich hat man eine zusätzliche Verantwortung.

Rein sachlich, situationsbedingt gesprochen: Ein "Hindernis" welches in manchen Situationen Vorbereitung, bzw. Einfallsreichtum, bzw. Flexibilität erfordert. Aber wo ist der Unterschied dazu, z.b. eine Arbeit zu haben die einen sehr fordert? Da kann man auch nicht wie man will, muß auch Rücksichten nehmen, ist auch fremdbestimmt, oder nicht?

Ich verstehe Deine (emotionale) Situation – aber raus kommst Du nur, indem Du auf DICH hörst. Fremdbestimmen lässt Du Dich nämlich nicht von dem Zwerg, sondern von zig Einflüssen die von Außen auf Dich einprasseln.

Sieh' Deinen Kleinen als Bereicherung, als einzubindendes Mitglied, und nicht als DIE Hauptperson. Das ist er nicht. Er ist lediglich schutzbedürftiger und abhängiger als Andere. Und diese Bedürfnisse werden in der Tat weniger, fast von Tag zu Tag....naja, oder sie ändern sich zumindest ;-).

Mache Dich nicht verrückt! Belebe die fetten Kröten wieder. Lasse sie quacken, gestehe es ihnen zu, quacken zu dürfen.

Frage Dich jeden Morgen, jeden Mittag, jeden Nachmittag, jeden Abend: Worauf habe ich jetzt Lust? Was würde ich genau jetzt gerne machen wenn ich völlig unabhängig wäre? Und erst DANN überlege Dir, ob es eine Möglichkeit gibt das auch mit Zwerg zu machen – und nicht umgekehrt!!!!

:)* :)*

aW.fisxh


Und, äh – ich trete mir nachher in den Hintern und beantworte Deine PN endlich mal.

Da trete ich ich gleich mal hinterher. ;-D

Versprochen? Ich meine – nicht, dass das Einhorn einstaubt!

Wird er denn nicht regelmäßig gestriegelt?

SMhoj%o


und vielleicht wirst Du mich steinigen, büdde nich'... @:) :-(

Ich bin gerade zu schwach, um die nötigen Kiesel aufzuheben. ;-D Außerdem:

Frage Dich jeden Morgen, jeden Mittag, jeden Nachmittag, jeden Abend: Worauf habe ich jetzt Lust? Was würde ich genau jetzt gerne machen wenn ich völlig unabhängig wäre? Und erst DANN überlege Dir, ob es eine Möglichkeit gibt das auch mit Zwerg zu machen – und nicht umgekehrt!!!!

Großartig! Ganz ehrlich - klingt so schlicht, aber gerade durchweht mich regelrechter Abenteuergeist! Ich habe schon eine ganze Weile Lust auf den Zoo, zum Beispiel - was hindert mich eigentlich? Der Kleine will vier Dinge vor allem - schlafen (kann er im Trageding), Unterhaltung (heißt für ihn vor allem: rumgucken oder plaudern), essen/trinken (alles dabei) und frische Windeln (hey, da er im Kinderwagen nur liegen mag, wenn man ihn schlafend reinlegt, nehme ich den einfach mit und packe unten alles nötige Zeug rein ... und oben rein dann den Kleinen, falls er mir unterwegs einpennt und es sich gerade anbietet). Bei dem Wetter kann ich im Prinzip den ganzen Tag im Zoo bleiben.

Aber wo ist der Unterschied dazu, z.b. eine Arbeit zu haben die einen sehr fordert? Da kann man auch nicht wie man will, muß auch Rücksichten nehmen, ist auch fremdbestimmt, oder nicht?

Ich bin freiberuflich und mache meinen Job sehr gern. Und teile mir die Zeit frei ein, was manchmal schon heißt/hieß, vierzehn Stunden durchzuackern, aber ich HÄTTE es auch anders machen können. Dass das ganz meine Entscheidung ist, das schätze ich sehr. Und mit Kind kann ich halt tatsächlich nicht, noch nicht, mehrere Stunden am Stück konzentriert arbeiten, wenn ich es gerade will, und ich kann auch nicht einfach wach bleiben und den Schlaf nachholen, wenn ich möchte. Das ist schon ein gutes Stück fremdbestimmter, also, kindbestimmter, als ich es je kennengelernt habe. Aber ja, ein Gutteil davon ist mit Sicherheit in meinem Kopf und nicht in der Situation. Wie heißt das noch gleich, wie war das Wort, das mit Mitleid aufhört und mit Selbst anfängt? ;-D

Danke! Und schau, Dumal, das waren ja aufmunternde Beschimpfungen, sozusagen! Grundlegend nehme ich aber durchaus beides, Hauptsache, ich hänge hier nicht mehr so fertig rum.

Unsere vier Kinder sind an zwei hintereinander folgenden Tagen geboren, so dass wir in den ersten Jahren die Geburtstage zusammen feiern konnten. Die drei sind meine engsten Freundinnen geworden, was bis heute anhält.

Die Kinder meiner doofen Freundinnen sind alle ein bis achtzehn Jahre älter oder werden nie geboren, seufz. Aber ausprobieren werde ich so eine Krabbelgruppe schon, wenn er krabbeln kann, spannend ist das ja schon irgendwie. Wenn es doof ist, kann ich ja einfach wegbleiben.

Wird er denn nicht regelmäßig gestriegelt?

Ich nähere mich dem nicht freiwillig, der macht mir Angst!

IAsa&belxl


Bei dem Wetter kann ich im Prinzip den ganzen Tag im Zoo bleiben.

Eben. Genau sowas meine ich. Es ist doch völlig schnurz WO der Kleine nun pupst (oder mehr ;-D) – solange er in keiner Umgebung/Gesellschaft ist, die ihm schadet (...hmm...es sei denn, Du lässt ihn im Affengehege zurück, da könnte es einige Probleme geben....so ganz eventuell aber nur... :=o :=o ":/ ;-D)

Schau Dir DEINE Bedürfnisse zuerst an und stimme sie DANN auf ihn ab.

Mit dem Arbeiten ist es natürlich schwieriger. Und es sagt ja auch Keiner, dass es nicht wirkliche Abstriche gibt. Andererseits muß man da aber auch sagen: Es war ja vorab schon Deine eigene Entscheidung. Und ich weiß ja nicht was genau Du arbeitest, vielleicht findest Du noch einen Weg – vor allem wenn es sich erst mal so ein wenig eingependelt hat bei Euch. (Ich habe erst eine Ausbildung angefangen, da war meine Tochter schon 2,5 Jahre alt und ich schon alleinerziehend. Zur Unterstützung hatte ich zugegebenermaßen aber auch die Omas...diese allerdings auch nur in NOTfällen – wobei ich aber auch froh war, wenn sie dann mal freiwillig die Kleine übernommen haben, unter der Prämisse, dass diese das auch wollte ;-))

Also: Hänge nicht mehr "durch" um Dich letztendlich von so Klugscheißern wie mir belehren zu lassen, sondern Lebe Dein Leben! (omG wie schrecklich pathetisch – ist aber nun mal so ;-D)

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