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Babyzeit genießen und das nackte Überleben

SfhoYjo


Dumal, danke! Du überschätzt mich zwar etwas (ich hatte zwar keine Hollywood-Gedanken vorher, sondern dachte mir schon, dass die allererste Babyzeit nicht ganz so meins ist, war aber von der tatsächlichen Wucht dann sehr geplättet), aber trotzdem tut es gut, das zu lesen! ;-) Und ja, es sind Momentaufnahmen - zwischendurch gibt es Tage, die ich fast durchgehend schön finde. Aber eben trotzdem sehr, sehr zehrend, und es fängt erst ganz langsam an, eher schön zu sein als zehrend (wobei das Wissen, dass ich irgendwann wieder genug Schlaf bekommen werde und in Ruhe lesen kann und solche Dinge, unverzichtbar ist). Irgendwie, glaube ich, vor allem deshalb, weil ich oft so vereinnahmt bin, dass ich kaum über den Tellerrand des aktuellen Tages hinausschauen konnte. Meine Mutter hat gesagt, ich soll jeden Abend kurz aufschreiben, wie der Tag war, ich hab es mal versucht und stellte fest: Manchmal hab ich mich am Abend elend gefühlt und dachte, na toll, das wird wohl nie besser. Blätterte einen Tag zurück - einen! - und stellte fest: gestern fand ich es ziemlich okay. Vorgestern schrecklich, davor richtig schön. Angefühlt hat es sich aber, als sei mir seit Wochen elend. Ich habe also richtiggehend den Überblick verloren, und Zeit wird erst allmählich wieder zu etwas Überschaubarem. Die ersten Wochen haben Jahre gedauert, und jetzt hat die Zeit eine so ausgeleierte Haut, dass ich sie erst mal einer Rückbildung unterziehen muss. ;-D

selbst wenn es da jemanden gebe der den Kleinen nehmen könnte ich wäre im Kopf so gefangen vom Gedanken an mein Kind dass ich das nicht Freiheit nennen könnte

Ist auch ein bisschen Gewohnheit, denke ich. Mein Kleiner ist ja recht regelmäßig mit seiner Oma unterwegs. Beim ersten Mal stand ich die Hälfte der Zeit auf dem Balkon und habe gelauscht, völlig bescheuert, ob ich ihn irgendwo weinen höre. Beim zweiten Mal war es schon deutlich besser, und inzwischen bin ich sehr vergnügt, wenn sie unterwegs sind. Klar ist er im Hinterkopf, aber da sind ja auch mein Mann und mein Hund meistens irgendwie, also die ganz nahe Familie, und die "Dauerpräsenz" des Lütten ist bei mir mit der Zeit besser geworden. Allerdings musste ich mich davon frei machen, die freie Zeit dann in vollen Zügen genießen zu wollen, das war ein bisschen arg hoher Druck. Mit dem Hund eine Runde Fahrrad fahren, in der Sonne liegen und ein Buch lesen, ganz in Ruhe baden oder auch eine Weile schlafen im sicheren Wissen, für zwei Stunden nicht gestört zu werden - das ist für mich schon ein sehr erholsamer Freiraum geworden. Und der Tag im Zoo neulich hat sich auch sehr frei und schön angefühlt, und auch wenn ich über Isabells letzten beitrag etwas erbost bin, bin ich ihr für diese Perspektive doch sehr dankbar. ;-)

S[inhcerfa


Manchmal hab ich mich am Abend elend gefühlt und dachte, na toll, das wird wohl nie besser. Blätterte einen Tag zurück – einen! – und stellte fest: gestern fand ich es ziemlich okay. Vorgestern schrecklich, davor richtig schön. Angefühlt hat es sich aber, als sei mir seit Wochen elend.

Dieses Phänomen kenne ich – aus der Beobachterperspektive. Ich habe lange Zeit Neugeborene und ihre Eltern betreut. Wie oft kam ich zum Dienst, und eine, zwei oder alle Mütter (manchmal auch Väter) schilderten mir ihre Ängste darüber, dass sich ihr Kind absolut untypisch und besorgniserregend verhalten würde (kaum schlafen, nur schlafen, nix essen, nur essen.....). Und das nun schon soooo lange :-o. Häufig ging es dabei um die letzten zwei vergangenen Stunden :-D. Ich hatte dann oft meine liebe Mühe damit, ihr Verhältnis zur Zeit sanft wieder in rationale Bahnen zu lenken. "Typisches Verhalten" am zweiten, dritten Lebenstag..."so kenne ich ihn/sie gar nicht". Da musste ich innerlich immer ein wenig grinsen. Der Tipp mit dem Aufschreiben hat dann meistens geholfen, um das gefühlte Zeit-Raum-Kontinuum mit den objektiven Zeitkriterien zumindest gedanklich ins Gleichgewicht zu bringen. Gefühlt war weiterhin alles durch den Wind.

Aber es wird besser. Immer mehr. Du bist momentan ja schon beim 24 Stunden-Zeitintervall angekommen ;-)

IUsa<beRlxl


shojo

Laufstall braucht er noch nicht, er kommt noch keine fünf Zentimeter allein vorwärts. Hochstuhl geht noch nicht, er ist noch viel zu klein. Ist Dir bewusst, dass wir hier noch von einem recht kleinen Baby reden? Das bedeutet einen großen Unterschied, habe ich mir sagen lassen.

Siehste, hast Du Dir sagen lassen ;-).

Mir ist sehr wohl bewußt, von welchem Alter wir sprechen.

Und das soll jetzt nicht so rüberkommen, als würde ich meine Erfahrungen und mein Verhalten als allgemeingültig oder gar "richtig" darstellen! Ich kann aber eben nur von meiner Erfahrung sprechen, also bitte nicht falsch auffassen @:).

Ich habe eben zwei unterschiedliche Mädchen großgezogen. Beide von Anfang an an den Laufstall gewöhnt. Weil ich meine Intuition habe sprechen lassen: Auch wenn es für uns Erwachsene teilweise sogar brutal aussehen mag sein Baby in einen Laufstall zu sperren – so stellte ich mir vor, dass es dem Kind, welches ja noch gar nicht den Drang und die motorischen Möglichkeiten hat die "Welt" zu erkunden, eher eine Geborgenheit gibt in einem "abgeschlossenen Raum" zu sein. Und das wie gesagt von Anfang an. Vom Bettchen zum wickeln/füttern in den Laufstall (selbstverständlich auch Knuddel und Kuschelzeiten zwischendrin ;-)).

Natürlich ist ein Riesenunterschied zwischen 4 Monaten und z.B. 10 Monaten. Die Entwicklung im ersten Jahr ist rasend schnell. Dennoch ist der Laufstall entgegen seines Namens nicht erst geeignet wenn das Kind laufen kann – im Gegenteil. DAS wäre ein Einsperren, bzw. ist ab einem Jahr, bzw. schon ab dem Krabbelalter nur eine Alternative wenn man mal dringend "muß" oder so ;-). Oder eben wenn man wirklich mal eine Stunde in Ruhe Kaffeetrinken (oder Schreiben ;-)) möchte. Und ich bin eben der Meinung, dass das auch für das Kind völlig ok ist, wenn der Laufstall mitsamt Lieblingsspielzeug dann neben dem Kaffeetisch (Schreibtisch) steht, man verfügbar ist für das Kind. Klar ist dabei aber (und auch aus Kindersicht absolut nachvollziehbar) dabei, dass das Kind von klein auf lernen muß, dass der Laufstall sein "Freund" ist. Ein Raum in dem es sich wohlfühlt. Fängt man mit dem Laufstall erst mit einem halben Jahr oder später an – na klar, dass es sich dann nicht mehr drin wohlfühlt und ehrlich gesagt würde ich ihn zu, bzw. ab diesem Zeitpunkt für ein Kind auch in der Tat für recht "brutal" halten.

Und das soll jetzt nur eine Anregung sein ;-).

Ich sehe Dein Problem eher darin, dass Du momentan nicht wirklich entscheiden oder erkennen/entscheiden kannst (oder willst?) was genau Deine freie Zeit ist?

Äh – was?

Ich meine damit, dass ich den Eindruck habe, dass Du noch nicht den Mittelweg gefunden hast wann Du Deine Bedürfnisse auch mal durchdrücken darfst und wann nicht. Was ich aber nicht wertend meine.

Jaja, machs Dir ruhig ganz leicht – ganz ehrlich? Ich werde wütend. Du faselst von Laufställen und Hochstühlen, setzt also ein ganz anderes Alter voraus.

Siehe oben, nein, ich setze kein anderes Alter voraus – im Gegenteil. Und leicht mache ich es mir sicher nicht. Meine zweite Tochter hat nach ihrer Geburt zwei – drei Wochen lang durchgehen geschrien, es sei denn, sie schlief vor Erschöpfung mal ein paar Stunden. Und ich war verzweifelt – bis ich herausfand, dass sie schlicht auf dem Bauch schlafen/liegen wollte. Ich hatte auch auf andere (Statistiken) gehört, die besagten, dass der plötzliche Kindstot zu 80% bei Bauchschläferkindern einträte. Und auch ich dachte, ok, dann muß sich das Kind eben ans Rückenschlafen gewöhnen. Pustekuchen – sie hatte da schon ihren eigenen Willen ;-).

Also weder hatte ich es leicht, noch mache ich es mir leicht. Es gab noch mehr solcher Dinge. Ich war auch nicht von Anfang an und durchgehend eine superzufriedene Mutter.

Und nein, leider schläft er nicht einfach ein, wenn er müde ist – das wäre ja eine Pracht! Ich betüddele ihn nicht ständig, er liegt oft in meiner Nähe auf seiner Decke, oder ich liege neben der Decke und lese.

Hey, sorry @:) – ich habe damit nicht DICH gemeint, das war eine allgemeine Aussage.

Ich wüsste ganz gern, was Du denn tun würdest, wenn Dein sattes, sauberes Baby auf der Decke liegt, ein zwei Spielzeuge hat, rumschaut, Du liest gerade oder bist am Rechner, und es fängt an zu nörgeln. Du weißt, es ist vermutlich ein wenig müde, mehr nicht. Was tust Du? (Geht mit Deiner Antwort dann gern weiter )

Was habe ich getan...tja, ich oute mich mal als Mutter, die hat nörgeln lassen. Und auch mal schreien lassen. Wenn ich das Baby hochhob und es sofort aufhörte zu schreien (frischgewickelt und gefüttert) – tja, dann habe ich es wieder hingelegt und schreien lassen.

Viele sagen, "Schreien lassen" sei reine Bequemlichkeit. Ich möchte gerne mal wissen, was daran "bequem" ist? Oder man würde das tun um sich faul auf's Sofa hauen zu können, bzw. an den PC (Letzteres war damals nur noch nicht so aktuell ;-)), zu telefonieren etc.. Pustekuchen. Ein Kind schreien zu lassen ist der pure Stress.

Und bevor das jetzt falsch ankommt: Ich habe es nicht den ganzen Tag "schreien" lassen – ich habe es damit an eine Regelmäßigkeit im Tagesablauf gewöhnt, die meiner Meinung nach schon für ein Baby sehr wichtig ist. Auch hier gehen ja die Meinungen sehr auseinander, Viele sagen, das Kind findet seinen eigenen Rhythmus, man solle es lassen....man kann auch Beides: Teilweise auf das Kind hören und selbst Rhythmus einbringen.

Und Shojo – das sind wie gesagt meine Erfahrungen, dass ist meine Meinung. Sie ist weder allgemeingültig noch in irgendeiner Form "richtig". Ich bin eben zwei Mal gut damit gefahren.

Es tut mir auch leid wenn ich Dir (oder auch Anderen hier) ein wenig zu nahe getreten sein sollte mit meinen Anführungen @:). Ich habe da Niemanden direkt gemeint, sondern einfach meinen Eindruck wiedergegeben. Also ich meine jetzt das was ich von wegen der Ansprüche schrieb.

IdsabSell


Hanseline

Das Verhalten deiner Kinder hat dich zu dem Schluß gebracht, daß ein weinendes Baby doch hungrig oder müde sein muß, sonst würde es nicht weinen. Und daß man ein müdes Baby einfach nur in Ruhe lassen müsse, damit es einschläft.

DAs habe ich nicht gesagt. Ich sagte, bei MIR war es so und ich zählte Möglichkeiten auf....

Und nein – pflegeleicht war zumindest meine zweite Tochter beileibe nicht. Trotz Laufstall und meiner guten Erfahrungen damit.

Shojo

Doch, bestimmt! Und wenn nicht, dann eben zu wenig. Oder es spürt Dein schlechtes Gewissen. Oder Dein Zuviel an Liebe. Oder das Zuwenig. Oder Du bist zu aufgeregt. Oder Du denkst zu viel nach. Oder ... also, irgendeinen grund MUSS es doch haben, und es liegt zwingend an Dir. Basta.

Weißt Du, auf Zickenkrieg habe ich keine Lust.

Ich habe nirgends geschrieben, dass es an DIR liegt wenn Dein Kind schreit!

Dumal

Also mal platt gesagt: Man kann's auch übertreiben...

Nein, ich denke nicht, dass Shojo übertreibt....(...)....Shojo ist meines Erachtens nach keineswegs mit "Hollywoodkino"-Gedanken an die Sache rangegangen.

Mag mißverständlich rübergekommen sein – aber ich habe damit nicht Shojo direkt angsprochen, oder?

Das ist ihre Ausdrucksform und das tut sie hier – sie drückt sich aus. Shojo schreibt um sich zu sehen, sich sichtbar zu machen und auch um andere zu sehen.

Ja dann habe ich den Eingangsbeitrag mißinterpretiert. Ich habe nicht gewußt, dass es ein Faden sein soll indem sie sich einfach mal aussprechen/ausschreiben möchte. Das sei ihr von Herzen gegönnt und ich kann es auch absolut verstehen wenn man sich einen Weg sucht um den Stress/Druck loszuwerden. Dann halte ich mich mit meinen "Ratschlägen" ab jetzt zurück ;-) @:)

LviSan0-Jixll


er kommt noch keine fünf Zentimeter allein vorwärts.

Bitte nicht täuschen lassen... das dachte ich auch, bis mir meine Tochter im Alter von drei Monaten vom Wickeltisch gefallen ist, während ich nur ganz kurz ans Telefon musste %:| .

Mein Mann war im Krankenhaus, ich erwartete seinen Anruf. Das Telefon klingelte im Wohnzimmer, als ich die Kleine gerade im Kinderzimmer wickeln wollte.

Ich ließ sie kurz liegen, weil sie ihre Lage bis dahin wirklich noch kein bisschen selbst verändern konnte. An diesem Tag hat sie gelernt, sich auf den Bauch zu drehen und sich rückwärts zu schieben :-o , bis sie vom Tisch fiel. Guter Gott, war das ein Schock... ich hab sie sofort eingepackt und bin zum Kinderarzt gerast. Unterwegs traf ich meinen Zahnarzt, dem ich völlig aufgelöst die Geschichte erzählte und der sie dann auf offener Straße untersuchte. Zum Glück war nichts Schlimmes passiert...

Solche Momente wiederholen sich noch oft im Leben eines Kindes, auch wenn man noch so gut aufpasst. Irgendwann wird es mal einen Faden darüber geben, da kann ich dann viel beisteuern ;-D .

H!e.id`i5


Hi,

sehe gerade deine Faden (aber habe nicht alles gelesen!)

Alleine mit Baby wird total unterschaetzt und ist frustrierend, anstrengend, vereinsamend, die grauen Zellen reduzierend.

Ich war mit meinem ersten Kind ein Jahr zu Hause, und mir ist OFT die Decke auf den Kopf gefallen. Mit half sehr, raus zu gehen (und meine Beduerfnisse zu befriedigen nach Einkaufen, Sport (Club mit Babyversorgung), Frischluft) und auch, mich mit anderen (meist Muettern mit Kindern ;-) zu treffen.

Die Kombination Kind und Arbeiten ist optimal – wenn niemand dabei zu kurz kommt. Ich hoffe, dir gelingt das (mir nicht – nun zwei Kinder und nie genug Zeit.... ;-D )

Schlaefst du denn genug?

Hast du mal an eine postnatale Depression gedacht?

Uebrigens sind die ersten Monate auch garnicht soo spannend, fand ich hinterher. Das zweite Lebensjahr ist aufregender als das erste, finde ich...

Resumee: kuemmere dich um dich, deine Beduerfnisse; und eine glueckliche Mutter ist dann auch besser fuer jedes Kind !

Und such der Hilfe/Austausch/Ablenkung.

Alles Gute! *:)

c@aithlxinn


Shojo,

das ist schade... ich wiederum kann es nicht nachvollziehen, warum du meinen Beitrag nun nicht "verstehst", denn er sagt im Prinzip das Gleiche aus, das Isabell auch gesagt hat und ihr gegenueber konntest du deine Gedanken durchaus in Worte fassen. Und deine eigenen Aussagen nicht wiederfinden? Leben im ArArsch ? Hirnzellen abgestorben (woertlich "es waren mal mehr)? Ok, ich verstehe, wir sind offenbar im Thema weiter. *:)

Caithlinn :-)

L@ovHuxs


Shojo

Allerdings ist dieses Einfügen ein allmählicher Prozess - ein Neugeborenes kann das eben nur bedingt.

Was für das Neugeborene stimmt, gilt auch für die neu geborene Mutter. @:) :)* :)* :)*

IBzzy3.1


@ Hanseline

deine Geschichte klingt sehr wie meine. Ich hatte zwar keinen Not-KS, aber auch eine sekundäre Sectio, nach der es mir wochenlang besch*** ging. Vermutlich auch mit Depressionen. Und Jonathan hatte eine Wirbelsäulenblockade, die mir im KH schon aufgefallen ist (er guckte penetrant weg von mir), über die trotzdem von ALLEN Seiten hinweg gegangen wurde ("hm muss man beobachten", "ja stimmt, aber das gibt sich" oder so) und das führte dazu, dass er IMMER NUR eine halbe Stunde am Stück schlafen konnte und dann vor Schmerzen schreiend aufwachte. Ja, NORMAL dass ein Kind schreit, "es gibt halt Schreikinder" (Hebamme), "er muss das halt erst lernen mit dem schlafen" (viele andere). ICH musste aktiv werden, und das wo ich selbst total verunsichert war, was denn nun ist – ich die totale Mimose, und alles andere normal (wenn er mal ne Sekunde ruhig war, kam sofort der Kommentar "der ist doch ganz friedlich?!?")... Naja, hätte ich nicht auf all die Leute gehört, hätte ich ihn früher behandeln lassen. Zu allem Überfluss hat der Chiropraktiker die Blockade dann am falschen Ort vermutet und auch falsch behandelt ("ich hab schon über 500 Säuglinge behandelt, keiner hat JE SO geschrieen, das KANN gar nicht weh tun") – erst nach 4 Behandlungen bin ich auch da wieder weg und zum Osteopathen, obwohl ich sonst nicht so viel von alternativen Methoden halte. 1x dort, mein Kind war wie ausgewechselt. Leider waren bis dahin 5 Monate rum und ich ein Nervenwrack.

Naja. Diesmal wird alles besser ;-).

@ Isabell

mich würde noch deine Antwort interessieren! Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich durch deinen Beitrag vor ein paar Seiten doch etwas angegriffen gefühlt, daher meine lange Antwort. Falls du mal Zeit hast. :)*

Klar du hast mehr Erfahrung, aber gerade das mit dem Laufstall – Jonathan war auch schon im Laufstall als er ganz klein war, fand das zeitweise auch toll, aber als er beschlossen hat, das ist nix mehr für ihn, war trotz "Gewöhnung" NIX mehr zu machen. Und das obwohl er da auch noch nicht krabbeln o.ä. konnte. Spielzeug war für ihn erst sehr spät interessant. Schon als wenige Tage alter Säugling hat er sich masslos über Mobiles aufgeregt, hat etwas gedauert bis ich verstanden habe, dass er sich deshalb so ärgert, weil er nicht dran kam und ihn das Gewackel etc genervt hat (und ich rede nicht von beleuchteten dudelnden Helikoptern oder Bärchen – DAS würd ich jetzt keinem Baby zumuten, sondern nur von einem ganz einfachen selbst gebastelten).

Eins noch, dann bin ich auch ruhig:

Das ist ihre Ausdrucksform und das tut sie hier – sie drückt sich aus. Shojo schreibt um sich zu sehen, sich sichtbar zu machen und auch um andere zu sehen.

Ja dann habe ich den Eingangsbeitrag mißinterpretiert. Ich habe nicht gewußt, dass es ein Faden sein soll indem sie sich einfach mal aussprechen/ausschreiben möchte. Das sei ihr von Herzen gegönnt und ich kann es auch absolut verstehen wenn man sich einen Weg sucht um den Stress/Druck loszuwerden.

ich hatte es eben auch so verstanden, hier mal Dampf abzulassen und andere Mamis zu hören, denen es auch so geht. Das heisst aber für mich definitiv nicht, dass man deswegen bei Ratschlägen auf Durchzug schaltet, ich finde vieles was du sagst gut :)* . Und ich habe auch selbst viel weiter vorne geschrieben, "man soll über selbstgewähltes Schicksal nicht jammern". Ich denke der Knackpunkt ist, man (ich jedenfalls) hat solche Gefühle und das kann man nicht ändern – aber man kann durchaus seine Einstellung dazu ändern, sprich wie man damit umgeht. Also – hier mal Frust ablassen, sich zuhause an einem schlechten Tag denken "ich bin nicht allein, auch bei anderen läuft es nicht perfekt", tief durchatmen und weiter machen, die beste Lösung finden, lockerer werden....

Natürlich hast du recht, in vielen Situationen nützen Konsequenz, klare Strukturen und so weiter. Aber manchmal schadet sie auch und vieles ist eben nicht übertragbar. Ich habe z.B. sehr konsequent versucht, einen "flexiblen 3-4h Rhythmus" einzuführen. Mit dem Ergebnis, ein dauerhungriges nervöses Baby und selbst erst fast abgestillt zu haben und dann beim "Ankurbeln" Milchstau und Mastitis zu bekommen. Tja und dann kommt eine Freundin daher, die ihren Zwerg nach 2h Schlaf einfach wieder hinlegt mit den Worten "der hat noch keinen Hunger" (obwohl der bei mir auf dem Arm EINDEUTIG Such-Schmatz-Trinkenwollengeräusche/bewegungen gemacht hat, weil ich ja auch schon Milch habe). Der Kleine macht einmal kurz "mäh" und ist dann ruhig. :-o So hat meiner halt nicht "funktioniert".

S<h|ojxo


Weißt Du, auf Zickenkrieg habe ich keine Lust.

Ich auch nicht. Ich habe mich schon persönlich angesprochen gefühlt, freue mich aber, wenn ich das missverstanden habe! Und das mit dem Laufstall ist eine wirklich gute Anregung und quasi gerade noch rechtzeitig, damit er sich daran gewöhnen kann, solange es ihn noch nicht einschränkt. Zumal ihn darin auch, im Gegensatz zur Decke auf dem Boden, der Hund nicht umrennen kann. ;-)

Reines Auskotzen ist das hier für mich nicht, ich bin froh über alles, was mir hilft, und das ist ja jetzt schon die zweite Anregung von Dir, die ich gut gebrauchen kann. Danke!

Viele sagen, das Kind findet seinen eigenen Rhythmus, man solle es lassen....

Davon bin ich auch kein Fan. Bisschen zu viel verlangt von so einem Kleinen - zumal Babys ja gerade mit hoher Anpassungsfähigkeit geboren werden, sodass sie sich an alle möglichen Umstände anpassen können, die sie vorfinden. Wenn sie dann aber nichts vorfinden ... da wundern mich einige Probleme auch nicht. Unser Kleiner hat abends ab halb sechs eine recht gleichbleibende Routine und schläft seit gut zwei Monaten zwischen 18:30 und 19:00 gut ein, und er wirkt oft richtig erleichtert, wenn er nach einem noch etwas unstrukturierten Tag endlich in seinem sicheren Abend "strandet". Für den Tag habe ich es aber noch nicht hinbekommen, dass wir da eine richtige Struktur drinhaben, die auch ihn hinreichend überzeugt.

Ein Kind schreien zu lassen ist der pure Stress.

Herzklopfen, Scheißausbrüche, Milcheinschuss - japp, scheußlich. Nörgeln lasse ich den Kleinen auch, schreien lassen bekomme ich nicht hin, das macht mich fertig. Nur kurz, wenn ich etwa gerade an der Tür bin und er gerade da losbrüllt - dann muss er einen Augenblick warten. Oder falls er mal loslegen sollte, wenn ich unter der Dusche bin, ich werde nicht tropfnass auf ihn losspringen und ihn hochreißen. ;-)

Bitte nicht täuschen lassen... das dachte ich auch, bis mir meine Tochter im Alter von drei Monaten vom Wickeltisch gefallen ist, während ich nur ganz kurz ans Telefon musste %:| .

(Lian-Jill)

Ich traue ihm kein Stück, keine Sorge! ;-D

LGovHxus


Shojo

Weiß nicht, wann und warum es geklickt hat, aber es fühlt sich anders an. Nur noch anstrengend, nicht mehr schrecklich, und oft auch ganz okay bis sehr schön.

Ok, vielleicht doch nicht nur ein allmählicher Prozess, sondern auch ein Klick-Prozess :-D .

Für deine Gehirnzellen: Vielleicht hast du Interesse, dich mal mit Bachblütenessenzen zu beschäftigen? Die 38 Essenzen beschreiben 38 Arten unglücklich zu sein. In zwei oder dreien erkennst du dich vielleicht selbst wieder, ein ein paar anderen deinen Sohn. Und in wieder anderen ein paar Freunde oder Verwandte, auch Mitschreibende hier in med1 :-) . Abgesehen davon, dass es erleichtert, dass ich nicht allein mit meiner Art bin, mir Schwierigkeiten "zu machen", ist es auch angenehm festzustellen, wieviele mögliche Probleme es gibt, die man selber NICHT hat :-D .

IWsabwelxl


izzy31

mich würde noch deine Antwort interessieren!

Konkret auf was? Ich bin da jetzt grade etwas überfragt, welche direkte Frage ich nicht beantwortet habe ;-).

Klar du hast mehr Erfahrung,...(...)...

Darum geht es mir gar nicht. Und überhaupt: Inwiefern habe ich mehr Erfahrung? Nur weil es länger her ist? ;-)

(Und falls wir uns nicht mehr "sehen": Viel Glück für die Geburt!! @:) :)* :)* )

Shojo

Ich auch nicht. Ich habe mich schon persönlich angesprochen gefühlt, freue mich aber, wenn ich das missverstanden habe! Und das mit dem Laufstall ist eine wirklich gute Anregung und quasi gerade noch rechtzeitig, damit er sich daran gewöhnen kann, solange es ihn noch nicht einschränkt. Zumal ihn darin auch, im Gegensatz zur Decke auf dem Boden, der Hund nicht umrennen kann.

Reines Auskotzen ist das hier für mich nicht, ich bin froh über alles, was mir hilft, und das ist ja jetzt schon die zweite Anregung von Dir, die ich gut gebrauchen kann. Danke!

Puhh...ich gebe doch zu, dass es mich bei Dir sehr gestört hätte, betroffen hätte, wenn wir Beide da nicht auf einen grünen Zweig gekommen wären @:).

Aber nochmal: Ich möchte hier nicht rüberkommen als hätte ich die "Mutter"weisheit mit Löffeln gefressen.

Was mich nur zwischenzeitlich gestört hat, war das Jammern/Meckern oder wie auch immer. Das liegt allerdings daran, dass ich ebenso zwischenzeitlich vergesse, dass es sich hierbei um einen Faden mit einem konzentrierten Thema handelt – heißt: Hier ist Keiner am tagelangen Dauermeckern ;-), sondern es ist eben das Thema, hier meckert Jemand NUR an dieser Stelle und nicht ständig .... tja...das Alter eben ;-D – diesbezüglich muß ich doch ein wenig Abbitte leisten @:).

IGzzVy31


@ Isabell

Geburt – danke :-).

Ich glaube wir reden aneinander vorbei, mich hätte einfach nur interessiert ob das was ich sage schlüssig ist als Antwort auf deinen Post.

Du hast mehr Erfahrung weil du zwei Kinder gross gezogen hast und ich hab erst eins und der ist erst 2.5. Das ist alles, so much for the facts.

LiovHxus


Und selbst im Faden kann von Durchmeckern nicht die Rede sein ;-) .

Noch ein Gedanke zur relativen Zeit: Was im Augenblick sich endlos zieht ist im Nachhinein wie nie dagewesen. Was im Augenblick nur so vorbeifliegt ist im Nachhinein das, was das Leben ausmacht ausgemacht haben wird - korrekterweise..

IYsab*ell


izzy31

Ich glaube wir reden aneinander vorbei, mich hätte einfach nur interessiert ob das was ich sage schlüssig ist als Antwort auf deinen Post.

Du hast mehr Erfahrung weil du zwei Kinder gross gezogen hast und ich hab erst eins und der ist erst 2.5. Das ist alles, so much for the facts.

Ach soooo! ;-)

Also ich finde das was Du sagst und auch die Anderen absolut verständlich, das mal als Erstes.

Mein "Problem" dabei (und das geht auch an LovHus, von wegen "Und selbst im Faden kann von Durchmeckern nicht die Rede sein":

Vielleicht bin ich wirklich – und das ist jetzt nicht als Scherz gemeint – schon eine Generation zu "alt". Ich hatte damals nicht eine solche Möglichkeit wie diese hier, sondern nur mein Tagebuch und auch das habe ich nicht sonderlich bemüht. Und auch wenn ich jetzt (bzw. seit ein paar Jahren) die Möglichkeit des Internets/dieses Forums habe, liegt es mir noch immer fern bestimmte Dinge die sich in meinem Leben ereignen, die ich als "gegeben" sehe, so zu thematisieren, so zu "zerstückeln", sozusagen zu "zerdenken" wie es hier passiert. Sie sind einfach so und ich muß sehen wie ich damit klarkomme. So bin ich aufgewachsen, so habe ich es gelernt.

Dabei fallen mir eben immer solche Sachen auf, dass vermehrt auf Andere "gehört" wird (Internet?), dass wie gesagt auch Dinge mehr zerredet werden, die früher (oh jee, ich mag das nicht ;-D) selbstverständlich waren.

Ich war auch eine junge Mutter (22), mußte mich durchsetzen gegen eigene Mütter und Schwiegermütter etc. – habe das aber nicht als so heftig empfunden. Ist der Druck größer geworden und machen wir ihn uns selbst (durch die neuen Möglichkeiten wie z.B. das Internet)?

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