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Babyzeit genießen und das nackte Überleben

MKae8x2


Sorry, zwetschge, da muss ich dir widersprechen ;-) .

Für mich waren die Sorgen in der Baby- und Kleinkindzeit nicht kleiner, sondern anders. In dem Moment fühlt es sich gleich an. Und nur, weil ich heute aus Erfahrung weiß, dass irgendwann alle Kinder durchschlafen, war es damals doch schrecklich, nicht genügend Schlaf zu bekommen. So schrecklich, wie es heute ist, wenn ich nicht weiß, ob unser Sohn nun einen Ausbildungsplatz bekommt.

Es kommen immer neue Herausforderungen, immer wieder Situationen, die man sich so nie vorstellen konnte und darum wieder neu damit umgehen muss. Hat man einmal ein Problem gemeistert, dann wirkt es im Nachhinein gar nicht so schlimm.

Man hat es ja geschafft :-D .

S!hojxo


Hab ich auch schon oft gedacht - Situationen, die hinter einem liegen, sind oft nicht mehr so arg, wenn man nur weiß, dass es gutgegangen ist. ;-)

Und grundlegend sind ja Sorgen und Belastungen nicht messbar, jeder empfindet sie unterschiedlich. Für eine Freundin von mir wäre Freiberuflichkeit unvorstellbar, wegen der Unwägbarkeiten, für mich wäre eine Vierzig-Stunden-Woche in einem Büro blanker Horror. Ich habe immer, so lange ich denken kann, Zeit für mich gebraucht, und will dann auch nicht gestört werden (ich besitze nicht mal ein Handy, weil ich den Gedanken an potenzielle Dauerverfügbarkeit so schlimm finde). Insofern bin ich eigentlich recht optimistisch, dass ich das spätere Mitsorgen wesentlich besser verpackt bekomme als das Rundumversorgen eines noch ganz hilflosen Wesens. Es erfordert ganz andere Eigenschaften, die bei mir deutlich ausgeprägter sind als etwa das mütterliche Bedürfnis, ein winziges Wesen zu versorgen.

Bei meiner Tante ist es andersrum - die hätte am liebsten zwanzig Babys zu versorgen, die niemals größer werden sollen, während sie ihre erwachsene Tochter durchaus wieder gegen den Winzling eintauschen würde, fürchte ich, der sie mal war. ;-D

w5hitHeo magMixc


Vorbehaltlos lieben:

Ja das das nicht ewig anhält weiß ich auch, aber es ist jetzt ein schöner Trost für schlimme Tage, dass da so ein Krümel auf einen wartet und sich riesig freut die Mamie zu sehen.

Ich glaube aber auch das ich die bessere Kinder-Mamie bin. Ich bin auch überfordert mit den Babys. Auch wenn Kinde rmich lieben, bezieht sich das auf das "ich kann schon sprechen und mich alleine fortbewegen und bin schon über 1 Jahr"-Alter.

Shojo

mit dem 1. Geburtstag wird alles superdupermegatoll.

Am Tag danach reden wir dann weiter. ;-D ]:D

S\hojxo


Ich glaube aber auch das ich die bessere Kinder-Mamie bin

!!!

M}oMppexn


Schlage trotzdem drei Kreuze, wenn es mir wirklich gut damit geht, ein Kind zu haben, ganz kann ich es mir noch nicht vorstellen.

So geht es mir heute allerdings auch noch, nach fast 16 Monaten. @:)

Aber ohne meine Kleine kann ich es mir dann auch nicht mehr vorstellen. Ich soll tatsächlich Mutter sein... naja, aber es muss wohl so sein, denn wäre es nicht so, wäre meine kleine, pummelige Knutsch-Nerv-Ziiege ja nicht da, und eine Welt ohne ihr lautes, manchmal ganz schön dreckiges Lachen, ihre Wut, ihre Bockigkeit, ihr wütend-forderndes "Mama!" und ihr sanftes ich-bin-grad-aufgewacht-und-möchte-dich-bei-mir-haben "Mama", oder ohne das Funkeln in ihren Augen... nein, das wäre nicht mehr meine Welt.

Schätze mal, ein bisschen bleibt es vielleicht immer so, kann das sein? So wie man sich nicht so alt fühlt wie man ist. Geht zumindest mir so.

Sjhyojxo


Ich hab mich vor drei Wochen noch doppelt so alt gefühlt, wie ich bin! ;-D

M%opxpen


Ich fühle mich immer irgendwie jünger. ;-D Nicht weil ich so ausgeruht und fit bin, sondern weil ich immer denke, boah, jetzt bist du schon 30. Irgendwie sind dir die 30jährigen viel erwachsener und reifer vorgekommen als du es heute bist.

L6oVv3Huxs


Irgendwie sind dir die 30jährigen viel erwachsener und reifer vorgekommen als du es heute bist.

Das war eine Täuschung. Wirst du sehen, wenn du 40 wirst: Sie sind es genauso wenig du :)z .

Gratuliere zu der gesunden Selbsteinschätzung 8-) .

Irsabrexll


Danke LovHus, Du nimmst mir die Worte von der Tastatur ;-) @:)

Das gilt auch für 40-jährige.

Ich muß es mir echt manchmal "auf der Zunge zergehen lassen": Ich bin 43! Wüßte ich es nicht sicher, ich würde es nicht glauben ... ;-D ;-D

LLovHous


Das gilt auch für 40-jährige.

:|N Mit 40 war ich endlich so schlau, wie ich immer sein wollte :)z 8-) . Inzwischen lässt es schon wieder nach :°( . Ab 50 und Kinder aus dem Haus sollte man eigentlich nur noch die schönen Seiten des Lebens genießen :p> .

I/sabEell


LovHus...kommt darauf an, wie man "schlau" definiert ;-).

Aber ich weiß was Du meinst. Stimmt schon, man ist in vielen Dingen gelassener, kann mehr einstecken, bzw. besser mit bestimmten Dinge umgehen. Man weiß eben mehr vom Leben (berühmt-berüchtigte "Lebenserfahrung"). Trotzdem fühle ich mich nicht so, wie ich mir mit sagen wir mal 25 vorgestellt habe mich mit 43 zu fühlen (fühlen zu "müssen"?).

Ich "vergesse" mein Alter einfach immer – ich kann's schlecht erklären, aber früher habe ich mehr darüber nachgedacht als heute.

Ich drück's mal so aus:

Früher war ich "Isabell, die 29-jährige", heute bin ich "Isabell die einfach da ist". ;-)

S\hojxo


Früher war ich "Isabell, die 29-jährige", heute bin ich "Isabell die einfach da ist". ;-)

Das trifft es exakt - bloß dass es bei mir mit 27 oder so aufgehört hat, eine besondere Rolle zu spielen.

Mir kommen "die anderen" auch immer erwachsener vor. Allerdings auch die Gleichaltrigen, nicht nur die älteren.

Bei uns passiert gerade was Tolles - der Lütte ist albern. Er lacht nicht nur, sondern albert richtig rum. Haut auf den Breilöffel und schmeißt sich fast weg, macht den Mund auf und gleich wieder zu, um sich dann scheckig zu lachen ... ich bin hin und weg!

I]sPabbexll


Mir kommen "die anderen" auch immer erwachsener vor. Allerdings auch die Gleichaltrigen, nicht nur die älteren.

:)z – Geht mir auch so. Manchmal wenn ich Menschen in meinem Alter begegne oder im Fernsehen sehe, habe ich so ein "die/der ist älter als ich – Gefühl"...und dann ...Äh...nö, ist ja eigentlich sogar X Jahre jünger.... ;-D ;-D

Bei uns passiert gerade was Tolles – der Lütte ist albern. Er lacht nicht nur, sondern albert richtig rum. Haut auf den Breilöffel und schmeißt sich fast weg, macht den Mund auf und gleich wieder zu, um sich dann scheckig zu lachen ... ich bin hin und weg!

x:)

Ich habe mir damals einen alten Pulli mit Textilstiften beschrieben: "Vorsicht! Gefahr! Mein Kind isst Brei"....das tat irgendwie gut dieses Ding anzuziehen....so bekloppt es auch ist ;-D ;-D

S-hoxjo


Ich hätte nicht gedacht, dass sie so früh schon einen Sinn fürs Rumalbern entwickeln. Ich dachte, da muss ich noch eeeeewig drauf warten! Und ich wusste nicht, dass es schon so früh so viel Spaß machen kann, so ein ganz einfaches Rumalbern miteinander. Tja - reingefallen, unterschätzt, selber schuld. ;-D

MHa=ec82


Ich dachte, da muss ich noch eeeeewig drauf warten!

Naja, schließlich handelt es sich um deinen Sohn 8-) ;-D .

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