Hallo erstmal... . Also unsere Zwergin, 6 Monate, hat so ihre Probleme mit dem Einschlafen. Seit sie ihre Beine anziehen kann, zieht sie sie bei Müdigkeit reflexartig in Richtung Bauch, was dazu (...) >>>
G#raue ?Sxocke am 31.01.12 17:22
02.02.12 19:28
Mein Sohn ist jetzt 18 Monate alt und schläft in der Regel durch und auch gut ein.
Ich habe ihn allerdings nie alleine einschlafen lassen, blieb schon immer dabei.
Mit nur einem Kind kann man sich diesen Luxus gönnen 
Mit ca. 7-9 Monaten fing er an beim Einschlafen im Bett herumzutoben.
Erst war er müde und legte sich hin, dann ging es plötzlich los.
Bauch - Rücken- Seite- links- rechts-oben - unten...
Er wurde immer wacher dabei und war irgendwie aufgeregt.... das konnte gut mal 1-2 Stunden so gehen.
Was schließlich half:
Ich lege ihn auf sein kleines Sofa im KiZi, dicht an die Lehne und lege mich daneben... so dass er nur noch wenig Spielraum hat zum rumdrehen. So schläft er binnen weniger Minuten ein und ich lege ihn in sein Bett.
Wir lieben dieses in den Schlaf schmusen beide, auch wenn es sicher nicht die ideale Methode ist. Immerhin schläft er nicht alleine ein und auch nicht in seinem Bettchen.
Aber für uns passt es genau so.
Ích bin der Meinung, es ist gut sich auch mal auf sein Gefühl zu verlassen. Jedes Kind und jedes Elternpaar sind ganz individuell. Und so müssen auch die Rituale sein. Sie müssen einfach passen 
02.02.12 19:29
andererseits behauptest du, dass in dem Punkt angeblich jedes Kind gleich ist, nämlich zu so einem hochsensiblen Kind gemacht und kein Kind so geboren wird.
Du interpretierst aber auch gewagt, hm? Ich habe sogar nur gefragt. Nicht geschrieben "Kein Kind wird hypersensibel geboren". Es gibt regulationsgestörte Babys (in der Mehrzahl sind das die "Schreibabys", also exzessiv schreiende Säuglinge) aber nicht jedes (wenn da überhaupt ein Zusammenhang besteht), wird ein hypersensibler Erwachsener. Diese Hypersensibilität wird man nämlich tatsächlich nicht mehr los. Das ist man, so wie man blauäugig oder rothaarig ist.
02.02.12 19:39
sondern daß ihre Füße (reflexartig) anfangen unter ihren Körper zu wandern, sich also ein Dreieck bildet wo nur noch Kopf und Füße die Unterlage berühren
Ist das irgendwie normal? Das klingt total extrem 
02.02.12 19:42
Du interpretierst aber auch gewagt, hm?
Nee, aber du hast – für mich relativ klar – geschrieben, dass du der Ansicht bist, dass Babys zu hypersensiblen Menschen gemacht werden... Für mich hat das in dem Moment keinen Interpretationsspielraum gelassen. Wenn du es anders gemeint hast, dann tut es mir leid. 
Es gibt regulationsgestörte Babys (in der Mehrzahl sind das die "Schreibabys", also exzessiv schreiende Säuglinge)
Ist das nicht nur in den ersten drei Monaten? Oder kann das länger dauern? Ich kenne die sog. "Schreikinder" nur so, dass es während der ersten drei Monate extrem ist, danach wird es meist relativ schnell besser. Ich glaube auch, dass die Hypersensibilität erst in den letzten paar Jahren "entdeckt" wurde, genau wie das "Burn-Out-Syndrom". Daher weiß ich nun nicht ganz genau, ob man das bei Säuglingen schon "diagnostizieren" kann oder nicht.
Ich von mir kann sagen, dass ich kein Schreibaby war und auch sonst keine Regulationsstörungen hatte, trotzdem heute hypersensibel bin (ist aber auch nur eine "Begleiterscheinung" einer tiefergreifenden Geschichte). Vielleicht geht es auch umgekehrt!? 
02.02.12 21:31
Stellst Du noch n Bild vom Papa in der gleichen Position über dem Kind rein...? 
Süsse Maus, und die Schlafposition find ich echt zum kugeln! 
Ich hoffe, Ihr findet sehr bald eine erfolgreiche und stressfreie Methode fürs Einschlafen und Weiterschlafen der Kleinen. 
Spannender Faden übrigens!
Zeigt wieder mal auf, dass es soviele Meinungen über die richtige Erziehung gibt, wie es Eltern gibt (sogar Nichteltern glauben zu wissen was das Beste für die Windelkönige und -königinnen ist).
02.02.12 21:46
Nee, aber du hast – für mich relativ klar – geschrieben, dass du der Ansicht bist, dass Babys zu hypersensiblen Menschen gemacht werden... Für mich hat das in dem Moment keinen Interpretationsspielraum gelassen.
Zur Erinnerung, ich schrieb:
Wird ein Kind hochsensibel geboren oder wird es dazu gemacht? Für Babys ist Schreien und Strampeln auch Reizverarbeitung. Das zu unterdrücken kann nicht gut sein.

Ich kenne die sog. "Schreikinder" nur so, dass es während der ersten drei Monate extrem ist, danach wird es meist relativ schnell besser
Das sind dann die Drei-Monats-Koliken, meistens. Regulationsstörungen können durchaus länger bleiben.
Ich von mir kann sagen, dass ich kein Schreibaby war und auch sonst keine Regulationsstörungen hatte, trotzdem heute hypersensibel bin (ist aber auch nur eine "Begleiterscheinung" einer tiefergreifenden Geschichte). Vielleicht geht es auch umgekehrt!?
Vielleicht hängt es auch gar nicht zusammen?
Hypersensibel heißt, dass man mit Erlebten, Eindrücken etc. nicht gut zurecht kommt und schnell reizüberflutet ist, das ist bei Erwachsenen gar nicht so unproblematisch. Wie kommst du damit zurecht?
02.02.12 22:18
es gibt mit sicherheit babys die hochsensibel sind und nicht dazu gemacht sind
Da bin ich mir nicht so sicher.
Caoimhe, den Teil meinte ich, ist aber auch jetzt egal. Vielleicht habe ich auch nur etwas falsch verstanden. 
Vielleicht hängt es auch gar nicht zusammen? Hypersensibel heißt, dass man mit Erlebten, Eindrücken etc. nicht gut zurecht kommt und schnell reizüberflutet ist, das ist bei Erwachsenen gar nicht so unproblematisch. Wie kommst du damit zurecht?
Nee, ich meinte auch nicht, dass es zusammenhängt. Ich wollte damit nur sagen, dass ja wohl ein Unterschied zwischen regulierungsgestört und hypersensibel besteht und man im Säuglingsalter wohl nicht ausmachen kann, was genau ein Kind denn nun genau ist. Es kann ja noch nicht reden und man kann es nur anhand des Verhaltens etwas analysieren. Es könnte also demnach sein, dass ein Säugling tatsächlich hypersensibel ist und sich das aber wieder verläuft im Laufe derzeit, weil es umgekehrt nämlich genauso sein kann. Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich geschrieben... 
Ich komme damit halbwegs zurecht. Bei mir sind halt noch ein paar andere Dinge, hab vor ein paar Jahren eine Therapie gemacht wg. diversen psychischen Grunderkrankungen. Ich würde aber mal sagen, dass ich alles recht gut im Griff habe. Also alles halb so wild. Ich meide halt Einkaufszentren, Großstädte etc. weitestgehend, weil ich Angst davor habe und sofort in so einen derealisationsähnlichen Zustand "verfalle". Aber das gehört hier auch eigentlich nicht hin und – wie gesagt – es ist auch nicht so schlimm.
Schlimmer finde ich dagegen, dass ich mich in jeden Menschen reinversetze (oder es versuche) und dann oft das Problem zuende denke, was mich zwischenzeitlich richtig aus der Bahn werfen kann. Mich nehmen die Probleme anderer Leute oft mehr mit als meine eigenen, weil ich sie irgendwie als meine ansehe kurzzeitig.
Das ist aber wohl eine "Begleiterscheinung" des Borderline-Syndroms. Alles etwas komplizierter... 
Um noch mal auf Babys mit Hypersensibilität zurückzukommen: Ich glaube, es ist für einen Erwachsenen einfacher damit zu leben als für einen Säugling. Mir kann man Dinge erklären, Säuglingen nicht. Ein Baby ist ständig reizüberflutet, kommt nicht zur Ruhe und man kann einfach nichts machen. 
02.02.12 22:19
Man, ich wollt gar nicht so viel zu mir schreiben... 
Wir sind sowieso vom eigentlichen Thema abgekommen.
03.02.12 22:35
katastrophe86
Nein, Babys können auch noch mit sechs, sieben, acht Monaten (und älter)Schreibabys sein. Ich weiß nicht mehr ganz genau wann es aufgehört hat, aber mein Sohn hat das sogar erst relativ spät gezeigt – und ja, er war ein Schreibaby.
03.02.12 23:04
ähm, sorry, hab ich irgendwo geschrieben das meine Kinder großartig geschrien haben? tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, das haben sie nie...
Du hast das hier geschrieben
Meine Kinder hab ich hingelegt, bin raus , fertig. Wenn sie bissl Terror gemacht haben bin ich hlat immer wieder mal rein aber irgendwann sind sie IMMER eingeschlafen.
und daraus, dass sie "Terror" gemacht hätten, kann man sehr wohl "interpretieren" dass sie geschrieen und nicht nur "ein bisschen" geknatscht haben...
Mein Kleiner hat oft bissl genörgelt, geknatscht, aus müdigkeit, aber nie geschrien.. Und da war rausgehen, leise sein und ihm ruhe lassen immer noch besser als daneben zu hocken und sie festzuhalten..
Kann ja sehr gut sein (wobei ich in einem gewissen Alter auch das nicht gemacht hätte. Da wäre ich bei einem quengelnden Säugling wohl im Zimmer geblieben, hätte ihn mit meiner Nähe beruhigt – ohne ihn festzuhalten – weil das ja nicht nötig gewesen ist bei Euch. Super, dass Du da so ein Glück gehabt hast... und das noch bei beiden Kindern!
Aber dann kannst Du Dir wahrscheinlich auch nicht so ganz vorstellen wie es mit einem etwas komplizierter gestrickten Schlafverhalten ist.. oder?
Und mittlerwweile ist er 3 und die Große 7 und beide schlafen ohne Probleme.. Außerdem bin ich immer wieder rein und hab sie beruhigt, gestreichelt, SChnulli gegeben, letztendlich kamen sie aber immer zur Ruhe..
Wie gesagt – Du sprachst von Terror. Nicht von "ein bisschen Quengeln". Dazwischen liegen Welten. Abgesehen davon ist die Frage auch ob man einen Säugling mit ein paar Wochen schon alleine lassen muss (oder sollte?) wenn er unglücklich ist. Ich finde nicht. Es gibt ja auch noch etwas zwischen den Extremen "rausgehen" und "festhalten": Mein Sohn ist meistens einfach beim Stillen eingeschlafen, oder einfach so in meinem Arm und ich habe ihn dann so hingelegt.. oder er ist mit meiner Hand an seinem Händchen eingeschlafen (bzw er hat seine Wange in meine Hand gedrückt, das hatten wir öfter)
Ich find es unmöglich MIR jetzt hier nen Strick zu drehen, mir meine Aussagen im MUnd rumzudrehen nur weil ich mein Kind zum Schlafen nicht festhalte oder in den Schlaf wiege?
Nein, daran ist nichts "unmöglich" – ich denke, Du solltest aufpassen, wie Du etwas formulierst: Unter Terror verstehe ich Schreien und kein "ein bisschen Quengeln"
Du bist selbst enorm vorwurfsvoll gewesen und solltest jetzt auch Kritik vertragen: wer kritisiert, sollte auch einstecken können, sonst wird das unglaubwürdig.
Wenn Du schreibst, dass Du den Terrror Deiner Kleinen ignoriert hast und sie hätten dann nach mehrmaligem wieder reingehen ja auch geschlafen, dann ist das ein ganz anderer Tonfall (und eine andere Wortwahl) als die in der Du jetzt beschreibst wie Du vorgegangen bist. Abgesehen davon ist immer noch die Frage wo man jetzt die Schwelle setzt zwischen "Schreien" und "aus Müdigkeit Quengeln" – bei beidem kann sich der Winzling ja einsam fühlen und das würde ich persönlich einfach nicht riskieren)
Du hast scharf kritisiert wie andere Eltern sich verhalten – und jetzt findest Du es unmöglich, wenn man unter "Terror" schreien versteht und das von Dir praktizierte nicht für "besser" hält als sanftes Festhalten 
Das ist echt daneben.
Stimmt, ich finde Deine Haltung wirklich daneben.
03.02.12 23:17
Dazwischen liegen Welten. Abgesehen davon ist die Frage auch ob man einen Säugling mit ein paar Wochen schon alleine lassen muss (oder sollte?) wenn er unglücklich ist.
Wenn das Kind es braucht, dann definitiv. Meine Tochter, die tagsüber nur auf dem Arm oder im Kinderwagen schläft muss nachts in ihr Bett gelegt werden, Mobile an, schläft. Wenn sie weint laufen wir natürlich gleich an ihr Bett, wenn sie aber ein Sekündchen knatscht bestimmt nicht.
03.02.12 23:31
Wenn das Kind es braucht, dann definitiv. Meine Tochter, die tagsüber nur auf dem Arm oder im Kinderwagen schläft muss nachts in ihr Bett gelegt werden, Mobile an, schläft. Wenn sie weint laufen wir natürlich gleich an ihr Bett, wenn sie aber ein Sekündchen knatscht bestimmt nicht.
Versteh mich nicht falsch: Ich bin nicht der Meinung das alle Kinder dasselbe brauchen. Und manche Kinder brauchen eben wirklich absolute Ruhe, das kann ich mir schon vorstellen...
Mir ging es dabei aber eher darum, dass es einfach sein kann, dass Kinder dieses "sanfte Festhalten" brauchen
Und auch, dass ein Kind, dass "Terror" macht für mich eben nicht dasselbe ist wie ein Kind das knatscht...
Ich habe es vielleicht jetzt auch ein bisschen unglücklich formuliert, aber der Punkt ist einfach dass ich es blöd finde wenn jemand schreibt: DU machst das unmöglich, ich habe das ja auch anders hingekriegt – und dann etwas beschreibt, dass auch nur in begrenztem Maße auf andere Kinder die anders gestrickt sind übertragen werden kann: Nicht jedes Kind ist eben so, dass es – nach ein bisschen "Terror" – zufrieden einschläft wenn es alleine gelassen wird.... Und genau so klang der Beitrag auf den ich mich bezogen habe.
Das es Kinder gibt, die eben dann nicht weinen – klar, kann ich mir auch vorstellen. Aber ich glaube nicht, dass das die "Regel" darstellt und ich glaube auch nicht, dass man daraus eine ableiten darf....
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