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Huhu @all, möchte hier Meinugen zu meiner Frage sammeln, ich hoffe es beteiligen sich viele. Was meint ihr, muss man sich mit Schönheitsfehlern (die einen sehr stören) abfinden? Oder findet ihr es (...) >>>
Gxi2nny wPotter am 03.03.10 20:34
04.03.10 19:51
Also wenn ich das nötige "Kleingeld" hätte wäre ich SOFORT unterm Messer. Erstmal die hängende Haut wegschnibbeln (hab 35 Kilo abgenommen), dann die Brust straffen und vergrößern, Schlupflider richten lassen, Botox für die Oberlippe (ich mag die ned, die schließt ned richtig mit der Unterlippe ab) usw.
Der Körper ist zwar vergänglich aber solang ich da bin, würd ich diesen Körper gerne so formen wie ich will.
04.03.10 19:59
Hihi, da haben wir eine potentielle OP-süchtige.
Gut, das mit der Hautstraffung verstehe ich... aber eine Brustvergrösserung...? Schlupflider? Ich habe mal ein Foto von dir gesehen und kann mich an keine Schlupflider erinnern... und das mit dem Botox verstehe ich nicht... Willst du damit Fältchen oberhalb der Lippe wegspritzen oder meinst du eine Lippenvergrösserung? Nimmt man da nicht Collagen und so?
Ich denke das es einfach Menschen gibt die sich nehmen so wie sie sind und das Aussehen nicht so wichtig werten und wieder welche die das genaue Gegenteil davon sind. Wenn ich ehrlich bin gäbe es bei mir auch ein Paar Sachen die ich verändern würde, aber ich hätte viel zu grosse Angst das mein Körper die Operationen nicht verarbeiten kann (denkt doch mal an die körperlichen Traumatisierungen usw) oder das ganze noch schlimmer wird als vorher. Dann wünscht man sich vermutlich die alten Lippen, Augen, Brüste usw zurück.
Siguté
04.03.10 23:14
ab und an kommt es ja auch durchaus vor, daß sich menschen nach der op "im spiegel nicht mehr erkennen".
das hatte ich mal bezüglich meines kopfhaars, aber da haare sowohl nachwachsen als auch abgeschnitten werden können, war das nicht so ein problem. wäre das dauerhaft durch eine op, für die ich mich freiwillig entschieden hätte, fänd ich das vermutlich nicht mehr so lustig 
04.03.10 23:54
Stimmt, elamar, so geht es vermutlich vielen.
Ich kenne einige bei denen das ganze Leben Dank so einer Korrektur zerstörrt wurde einfach weil sie sich nicht mehr im Spiegel erkannt haben. Das muss man nervlich erst aushalten können! Was das Aussehen betrifft ist da immer ein Zusammenspiel aus dem äusseren Erscheinungsbild und der Psyche. Und wenn man sich nicht mehr mit seinem eigenen Gesicht identifizieren kann ist es schon bitter.
Es gibt aber tatsächlich auch Patienten die sich eine Typveränderung wünschen. Wenn ihr Aussehen für die Aussenstehenden völlig normal ist steckt vermutlich eine Dysmorphophobie dahinter... Es ist sehr schade das viele Ärzte da mitmachen.
Siguté
(hui, zwei neue Smilies!!)
05.03.10 15:58
das mit der Hautstraffung verstehe ich... aber eine Brustvergrösserung...?
Naja, wenn eine Brust gestrafft wird, wird ja zwangsläufig "Material" weggeschnitten (hab das schon mehrfach im Fernsehn gesehn), manche haben auch viel Haut mit wenig Inhalt. Von dem her kann ich das schon verstehn.
das ganze noch schlimmer wird als vorher. Dann wünscht man sich vermutlich die alten Lippen, Augen, Brüste usw zurück.
Da hatte ich wohl "Glück", schlimmer wär bei mir gar nicht gegangen. 
weil sie sich nicht mehr im Spiegel erkannt haben.
Dann war das aber ne ganz schön drastische Veränderung oder? 
Ich kann mir jetzt nicht vorstellen das sowas passiert weil man 1-2 Körbchengrößen mehr oder weniger danach hat. Passiert vielleicht auch eher bei Veränderungen im Gesicht, da würde ich ehrlich gesagt auch nix verändern wollen. Meine Schlupflieder und die verschieden großen Augen behalt ich, genauso wie die ganzen Narben. 
Wenn ihr Aussehen für die Aussenstehenden völlig normal ist steckt vermutlich eine Dysmorphophobie dahinter...
Ich finde die Meinung von Außenstehenden sollte generell keine Rolle spielen, oft wissen die ja auch nix von den "Mängeln" (außer die sind im Gesicht). Ich hätte mich auf jeden Fall eher erschießen lassen, als zb oben ohne mich an den Strand zu legen.
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(hui, zwei neue Smilies!!)
Cool, nen Kotz-Smilie wär auch nicht schlecht, hätte ich schon paar mal brauchen können.

05.03.10 16:02
Was meint ihr, muss man sich mit Schönheitsfehlern (die einen sehr stören) abfinden? Oder findet ihr es legitim sich operieren (o.Ä.) zu lassen?
Natürlich ist es legitim, der Natur etwas auf die Sprünge zu helfen, wenn man sich so, wie man ist, eben nicht wohlfühlt und die "Schönheitsfehler" zur Belastung werden.
05.03.10 16:39
Natürlich Brustvergrößerung auch. Wie gwendolynn sagt: Haut ohne Inhalt... ich hätt nach so einer Staffung maximal B. Würd blöd aussehen, eine 176 große Frau mit breitem Kreuz und Minititten -.-
Und die Schlupflider am Foto sieht man nicht, weil ich weiß wie ich mich fotografieren muss damit ich halbwegs was gleichschau *grins*
Und die Lippen wären nicht wegen der Falten (hab ich zum Glück noch nicht) sondern weil die Oberlippe an den Seiten nicht ordentlich mit der Unterlippe abschließt. Ich mag meine Oberlippe absolut ned, üüüüüüberhaupt ned -.-
05.03.10 16:45
Wie gwendolynn sagt: Haut ohne Inhalt
Sorry, aber das hab nicht ich gesagt 
05.03.10 17:02
Ich glaube, dass wurde schon mal von irgendwem in dem Thread hier geschrieben. Aber ich finde, dass man durchaus auch lernen kann mit Makeln zu leben. Schafft man es, sich einfach so zu nehmen wie man ist, geht man mit gestärktem Selbstbewusstsein durchs Leben. So habe ich es jedenfalls bei mir bemerkt.
Im Großen und Ganzen finde ich, dass man in der Gesellschaft viel zu viel Aufheben um Äußerlichkeiten macht. Man hat doch wirklich genug andere Probleme...da muss man doch nicht noch auch noch damit anfangen einem Schönheitsideal hinterher zu jagen.
Bei wirklich entstellenden Merkmalen kann ich verstehen, dass man sich das chirurgisch korrigieren lässt. Dafür wurde die plastische Chirurgie auch erfunden, nämlich um Entstellten und Unfallopfern wieder zu einem normalen Leben zu verhelfen.
Wenn ich den ganzen Tag Zeit und keine anderen Probleme hätte, als mir über meinen Körper Gedanken zu machen, dann würde ich wahrscheinlich so einiges finden, was mir nicht gefällt.
Aber was solls. Gibt Wichtigeres im Leben. Ich habe gelernt mich so zu akzeptieren wie ich bin. Von daher mache ich mir keinen Stress mehr damit (den ich mir als Teenie sehr wohl gemacht habe..).
Das, was man heute als Makel bezeichnet, wurde auch stark von der Schönheitsindustrie propagiert. Da hätte man sich vor einigen Jahren wahrscheinlich keine Gedanken drüber gemacht (Bsp.: Ist die Rosette vielleicht zu dunkel? Sind die Schamlippen zu lang?...etc.).
Geschickte Werbung und Weltbildbeeinflussung nenne ich das. Ich werde diesen Profitgeiern jedenfalls kein Geld in den Rachen schmeißen... 
05.03.10 17:08
SChöhnheitfehler , darüber sollte man sich keine gedanken viel wichtiger ist die gesundheit 
06.03.10 17:52
SChöhnheitfehler , darüber sollte man sich keine gedanken viel wichtiger ist die gesundheit
Klar Gesundheit ist wichtiger, trotzdem finde ich das Bedürfniss sich selbst zu gefallen rechtens.
13.03.10 21:57
Natürlich Brustvergrößerung auch. Wie Ginny sagt: Haut ohne Inhalt...
Tja, aus dem Grund hat sich ne ehemalige Freundin von mir mit ca. 21 Jahren mal operieren lassen. Wobei das obige Zitat nur ihre Selbstwahrnehmung war; in Wirklichkeit war es überhaupt nicht so schlimm war, war net alles super straff, aber eigentlich alles normal.
Nur sie hatte super Komplexe, sie fand sich generell scheiße, war auch unselbstbewusst, hatte einen Freund der sie asig behandelte, wurde vorher in der Schule gemobbt und hatte generell so eine "Opferhaltung", die Leute mit Scheiß-Benehmen anzieht.
Sie hat das Pferd aber andersrum aufgezäumt und meinte, sie ist eben nicht wert dass man sie anständig behandelt weil sie so häßlich und scheiße ist, aber wenn diverse Äußerlichkeiten bereinigt sind, hätte sie ja mit nichts mehr Probleme, wäre selbstbewusst und würde ihr Leben auf die Reihe kriegen.
Also hat sich operieren lassen (ihr Freund hat ihr Geld geliehen und dazu einen Kredit aufgenommen, weil sie als arbeitslose Abiturientin ohne Ausbildung & Job nicht kreditwürdig war) war dann unzufrieden weil sie meinte das würde so tellerhaft angeklebt ausshen, typisch amerikanisch, hat sich nachoperieren lassen, fands immer noch scheiße und die Narben waren dann ja auch dicker.
Paar Jahre danach war sie mal stationär im LKH, als ich sie besucht habe, lag ein gezeichnetes Bild rum, stellte sich schließlich raus, dass es ihre ihre Hausaufgabe in Therapie ein Selbst-Porträt war. Sie meinte sie kann eben nicht Gesichter zeichnen.
Als ich meinte, das Gesicht sähe ihr ziemlich ähnlich nur der Körper nicht - Körperbau extrem viel dünner (sie hat normal gegessen, anscheinend auch ohne Erbrechen, aber wenn jemals jemand wie eine Magersüchtige ausgesehen hat, dann sie), Brüste extrem viel größer - war sie ziemlich angepisst, vor allem wegen dem müsste dünner gemalt sein.
Das mal als kleiner Beitrag zur Dysmorphophobie.
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