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Warum sind japanische Frauen so schlank?

NHomaodd hat die Diskussion gestartet


Ich war für einige Wochen als "Austauschstudent" in Japan (Tokyo und Umgebung) und mir ist in dieser Zeit aufgefallen, dass japanische Frauen sehr schlank und straff sind, mit sehr zarter Haut. Rettungsringe oder "Bauch" habe ich dort bei keiner Frau gesehen. Selbst die 50jährigen Frauen sahen für ihr Alter noch wirklich gut aus und waren fast durchwegs schlank. Unter den 30jährigen Frauen sind pummelige oder gar dicke Frauen eine Ausnahme, Randerscheinung. Ein Paradies für männliche Augen. Meine Frage: hängt das von ihrer Ernährung ab oder warum sind sie oft dünner als z.B. Europäerinnen? Sind das die Gene? Luft, Umgebung? Lebensweise?

Antworten
HHaxse


Hier kannst Du das nachlesen ;-) ;-D

N omaxdd


das kostet aber Geld ;-D

Außerdem entfällt dann eine unter Umständen lustige und erheiternde Diskussion :-/

MTimikxo


Ich kann dir zwar keine Antwort darauf geben, aber das gilt genauso für Männer dort: Diese sind auch oft schlank und sehen später jünger aus, als sie es sind. Bzgl. des Schlank-Seins: Nicht umsonst zählt Deutschland zu den Ländern, die mit massivem Übergewicht zu kämpfen haben, Frauen wie Männer. Also auch ein Paradies für weibliche Augen ;-D

Vielleicht hängt es mit der Ernährung auch zusammen, sie essen ja übermäßig leichtes Essen und wenig Fleisch, das Gegenteil, was bei uns in Deutschland der Fall ist. Reis und viel Gemüse ist in Japan an der Tagesordnung.

S/andrax2x006


Ich glaube aber es liegt auch an der Genetik. Verschiedene Ethnien haben einfach auch gewissen äußerliche/körperliche Merkmale, die genetisch verankert sind.

s-ensZibelmaxn


Ich glaube [[http://www.t-online.de/lifestyle/abnehmen/id_12915526/ernaehrung-die-geheimnisse-japanischer-frauen.html hier ist das ganz gut zusammengefasst]]

kreiOncWhef


Seetang ist gesund!

Ntomadxd


@ sensibelman

Ich glaube [[http://www.t-online.de/lifestyle/abnehmen/id_12915526/ernaehrung-die-geheimnisse-japanischer-frauen.html hier ist das ganz gut zusammengefasst]]

Also letztendlich eine Sache des Willens? Der Triumph des Willens?

GhedankiengeflGechtxe


Also letztendlich eine Sache des Willens? Der Triumph des Willens?

Unter anderem. Dieses Essverhalten wird auch gesellschaftlich verankert sein, wie unseres auch gesellschaftlich verankert ist. Gehe mal in den Supermarkt und schaue dir an was verkauft wird. Eigentlich nur Mist. Süßigkeiten ohne Ende, tausende Milch- und Fleischprodukte und irgend ein Zeugs, dass man in die Mikrowelle wirft.

sWensibe9lmaxn


Also letztendlich eine Sache des Willens?

Naja, mitunter entwickeln sich in einer Gesellschaft Traditionen und Gewohnheiten, die den Menschen und ihrer Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind. Von Gewohnheiten kommen Menschen oft nur schlecht weg. Wir werden ja schon als Kinder auf bestimmte Essgewohnheiten konditioniert- manche Menschen schaffen es, sich von ihren alten Gewohnheiten zu lösen, manche bleiben in ihren Gewohnheiten gefangen. Am Ende ist das wohl eine Frage der Motivation und ja, eine Frage des Willens. Ich habe z.B. festgestellt, das langsames Essen eher satt macht bei weniger verzehrter Nahrung. Weniger Fleisch und weniger tierisches Fett täte nicht nur unserer Gesundheit gut ...

lioVnalaxo


mich würde grade interessieren, wie das die low-carb-fans sehen. so viel reis und doch so schlank- am ende ist es doch das (tierische) fett, das fett macht?

suensimbel}man


wie das die low-carb-fans sehen

Die Frage ist ja nicht nur, was man isst, sondern auch gerade wieviel. Und soviel Reis essen die Japaner nicht (Reis lässt sich mengenmäßig auch problemlos durch Teigwaren oder Kartoffeln ersetzen)- dennoch: etwas Energie müssen auch die Japaner zu sich nehmen.

Ich glaube auch nicht, dass der Reisverzehr das Entscheidende ist, sondern viel bedeutender dürfte der geringere Zuckerkonsum, der höhere Gemüse und Fischkonsum und der geringe Konsum tierischer Fette (auch beim Braten) sein. Insgesamt wohl, dass weniger "gefressen" und vielmehr "gegessen" wird.

Nhathaxlya


Ich vermute auch, dass es am Wegfall des Zuckers liegt und nicht am viel carb oder low carb...

Aber er ist doch sooo lecker...der Zucker. Aus mir wird nie eine gute Japanerin. |-o

N*at8halyxa


Mir fällt grad noch ein: haben die dann GAR keine Süßigkeiten in Japan? Und wenn man denen mal unsere deutschen Leckereien anbieten würde: Kekse, Chips, Schokolade...das würde denen doch auch schmecken, oder?

Ich habe mal versucht, ohne auszukommen. Das geht zwar, aber ich fühle mich schlecht. Ich bin einfach nicht mehr zufrieden, fühle mich auch psychisch schlecht, wenn ich auf Dauer nichts Süßes mehr bekomme. :-(

Müßte ich nur noch japanisch essen (was ich durchaus lecker fände :-D ) würde ich dennoch nach einiger Zeit Depressionen bekommen und wäre schlanker. Mir würde einfach der Zucker fehlen und auch das Fett von Chips usw...

SGa)ndra2(00x6


Ihr glaubt also, dass es wirklich nur an der Ernährung liegt? Dass sich das gesamte Volk so gesund ernährt und die einzelnen dickeren Leute dort leider nicht, der ganze Rest schon?

Das finde ich irgendwie nicht so überzeugend... Natürlich trägt die Ernährung sehr viel dazu bei, wie einzelne Menschen aussehen. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass beispielsweise einedurchschnittliche Europäerin oder eine durchschnittliche Afrikanerin bei gleich ungesunder Ernährung viel schneller zunehmen würden als eine durchschnittliche Japanerin. Es ist einfach so angelegt. Schwarze Frauen haben z.B. sehr oft ein ausgeprägtes Hinterteil, auch wenn sie normalgewichtig sind. Da könnte eine Asiatin noch so viel zunehmen, sie würde niemals so einen prallen Hintern und so weibliche Formen bekommen. Klar gibt es oft Ausnahmen, aber ich rede jetzt auch von einem Querschnitt durch ganze Bevölkerungen.

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