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Komisches Schönheitsideal - ich schäme mich dafür

C%enGiblbe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wie bereits im Titel erwähnt, habe ich irgendwie 'unnormale' (denke ich ??? ) Vorstellungen von Schönheit. Ich finde Frauen mit einem BMI von 15/16 figurtechnisch am schönsten. Irgendwie ist das nicht normal, oder? Ich würde liebend gern so aussehen und alles essen wollen können, aber mein Setpoint liegt halt bei BMI 18/19 und ich bin damit dermaßen unzufrieden, ich finde alles an mir dick, ich finde normalgewichtige Personen jetzt nicht hässlich oder dick, aber mir gefällt das irgendwie nicht. Sport mache ich viel, das macht auch Spaß, aber das gibt mir kein besseres Körpergefühl.

Woran liegt das? Wie kann ich das ändern (ohne Therapie)? Ich schäme mich für diese Oberflächlichkeit, ich bin eigentlich ein Mensch, dem die inneren Werte wichtig sind. Nur bei mir irgendwie nicht?!

Antworten
P2fefferDminzbonsboxn


Hm. Wenn ich mir Bilder ansehe wo Frauen mit einem BMI von 15 drauf sind. Dann hat das nichts mehr mit einem zarten, feenhaften o.ä. Wesen zu tun sondern ich finde das das krankhaft dünn und abgemagert aussieht, und ich kann mir wirklich nichts daran schön reden. So enorm dünn ist meiner Meinung nach kaum jemand von Natur aus. Bei BMI 16 finde ich es auch noch sehr, sehr dünn. und für mein persönliches empfinden zu dünn. Erst ab 18 finde ich es für meinen persönlichen Geschmack gut. Wobei 18 auch noch sehr schlank ist. Schau Dir mal BMI 18 Bilder an. Findest Du diese Frauen dick? Meiner Meinung nach ist es oft so wenn man Bilder sieht mit Frauen die eine ähnliche Figur haben wie man selbst, dann sieht man seine eigene Figur mal aus einem anderen Blickwinkel und kommt dazu, dass man selber doch gar nicht so dick ist wie man meint. So geht's mir zumindest.

Ansonsten ist es halt so, dass das einfach dein persönlicher Geschmack ist. Solange Du jetzt nicht anfängst ungesund zu hungern um diesen -meiner Meinung nach- doch etwas verschrobenen Idealen gerecht zu werden, ist doch alles okay. Nur solltest Du versuchen, dich so anzunehmen wie du bist.

P9feffe1rminpzbonbxon


Ach Cenible, ich seh gerade.... deine alten Fäden.

Hör mal, meinst Du nicht es wäre besser, wirklich mal eine Therapie in Angriff zu nehmen?

Cuen:ib/le


Ich habe, je nach Gewichtsschwankung, auch einen BMI von 18, irgendwas. Und ich finde mich ehrlich nicht schlank. Weder so, noch auf Fotos oder im Spiegel. Ich würde gerne gesund abnehmen und dann halt zufrieden sein und basta. Ich finde wenig essen schränkt meine Lebensqualität ein, ich weiß nicht, ob der Preis einer schönen Figur das wieder wett macht.

P.S. Ich bin in Therapiepause.

LZucix32


Hatte schon durch Krankheit ein BMI von 16. Auf Fotos sehe ich wie eine Leiche aus. Und 10 Jahre älter als als ich damals war. Richtig hässlich. War mir damals peinlich ins Schwimmbad zu gehen. BMI von 16 fällt unter Magersucht. War froh als ich wieder etwas zunahm.

I8ndmay


Cenible,

du wirst dich mit einem BMI von 15 weder schön finden, noch glücklich sein. Dein Problem liegt woanders.

C8o{mran


Cenible bei aller Höflichkeit ... bitte nicht schon wieder. Die gleiche Problemstellung wurde dir schon in zig anderen Fäden ausreichend beantwortet, ohne dass du mit der Antwort zufrieden warst. Es kommt bei dir nicht an.

Was erhoffst du dir vom 4. Versuch? @:)

C-enibxle


Ich will garnichts bezwecken, mir fällt das halt immer öfter in letzter Zeit auf, dass ich Untergewicht schön finde. Ich weiß nicht, wie ich das beeinflussen könnte, es ist ja irgendwie auch eine Geschmackssache, aber vllt hat jmd einen Tipp?

Ich will nämlich selbst so aussehen, aber ich denke auch, dass ich nicht glücklich werde. Die logische Schlussfolgerung wäre das Gewicht zu halten und so viel essen wie immer und joggen, da ich mich wohl letzendlich nie als schlank bezeichnen könnte..? ":/

EAhemacliger Nutxzer (#x51561x0)


Aus der Foren-Netiquette:

Medizinisch bedenkliche Inhalte

Dieses Forum dient der gegen­seitigen Hilfe, es kann deshalb nicht im Interesse von med1 liegen, wenn medizinisch bedenk­liche Inhalte beför­dert werden. Das betrifft haupt­säch­lich (aber nicht aus­schließ­lich) die Ver­harm­losung, Relati­vierung oder gar Ver­herr­lichung von Drogen­konsum jeder Art (legal wie illegal, inkl. Cannabis- oder Nikotin­konsum und Alkohol­rausch) sowie andere medizinisch bedenk­liche Verhaltens­weisen wie z.B. Ess­störungen oder krank­haftes Unter- oder Über­gewicht. Diese krank­haften Zustände und Ver­haltens­weisen dürfen im Forum nur diskutiert werden, wenn deren Krank­haftigkeit nicht in Frage gestellt und eine Änderung des krank­haften Zustandes bzw. der krank­haften Verhaltens­weise angestrebt wird. Auf Mengen­angaben sollte im Forum "Untergewicht" bzw. in Fäden, die inhaltlich in dieses Forum passen, generell verzichtet werden.

[[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Medizinisch.bedenklich]]

Cenible, in deinem Thread [[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/732201/?p=16#p22676447 Bin ich mollig? (siehe Bilder)]] kam letzten Endes von der Moderation folgende Aussage:

Der Faden wird an dieser Stelle geschlossen.

Dieses Forum hat bezüglich der Veränderung einen klaren Standpunkt. Wir bieten Menschen mit Sorgen und Problemen eine Anlaufstelle, allerdings ist es Voraussetzung, dass auch ein Wunsch besteht, sein Verhalten zu ändern, sowie die erforderliche Krankheitseinsicht.

Ohne einen solchen deutlich erkennbaren Wunsch kommt jede Diskussion der Verharmlosung eines gesundheitlich schädigenden Verhaltens gleich, und das ist hier im Forum nicht erlaubt.

Siehe [[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Medizinisch.bedenklich Forumsregeln]]

Wenn Cenible bereit ist ihr Verhalten zu ändern, sich auf die Therapie einlässt, der Wunsch und der Wille zur Veränderung gegeben ist, dann können wir über eine Reaktivierung des Fadens sprechen.

[[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/732201/?p=16#p22676447]]

2 weitere Threads von dir wurden mit der selben Begründung geschlossen, der letzte erst Ende Januar. Was hat sich seitdem bei dir verändert?

P.S. Ich bin in Therapiepause.

Darf ich fragen warum? Und kannst du die Therapiepause nicht anderweitig überbrücken, zB durch Krisenintervention, regelmäßige Besuche beim Hausarzt, Telefonseelsorge oder Selbsthilfegruppen?

H}ypmerioxn


Cenible

Was hat sich seitdem bei dir verändert?

BzunuterHqund88


@ Cenible:

Ich will dich nicht desillusionieren, aber meiner Meinung nach wirst du dieses Gedankenmuster ohne Therapie niemals durchbrechen (wenn du es denn überhaupt willst). Deine Vorstellung und Sichtweise auf Figuren von Menschen und dein Schönheitsideal ist gestört durch die Essstörung..

Wie gesagt, ich sehe es nicht unbedingt als Oberflächlichkeit, sondern als einen Aspekt einer Essstörung. Daran KANN man arbeiten, wenn man denn WILL. Bei deinen Fäden und auch wenn ich mir den hier anschaue, weiß ich allerdings nicht, ob du wirklich willst.. :|N

Nur am Rande: Ich war magersüchtig, hatte einen BMI von 14 und dachte, ich würde toll aussehen. Alle wahnsinnig schlanken Menschen mit BMI 18-20 waren für mich fett. Ich mochte mich so wie ich war, auch auf Fotos etc und habe jeden ausgelacht, der mir sagte, dass ich furchtbar aussehen würde. In meiner Therapie habe ich an dieser Körperschemastörung gearbeitet, habe mich langsam als so furchtbar erkannt wie ich wirklich aussah und fand mich während meiner Zunahme auch mit BMI 18 noch zu dünn und nicht attraktiv.

So wie dir geht es, wenn die Wahrnehmung (zumindest in den meisten Fällen) gestört und absolut verschoben ist..

Warum bist du denn in Therapiepause?

CGenibxle


Was sich bei mir verändert hat? Ich habe keine Fressanfälle mehr, mich lange nicht mehr erbrochen, habe mein Kalorienpensum bei 2000-2500kcal angesiedelt, ich erlaube es mir zu essen, verletze mich nicht mehr (mache dafür so oft es geht Sport) und das alles hab ich geschafft nachdem ich meine Therapie beendet habe. Mit Therapiepause meinte ich, dass ich momentan keine Therapie machen möchte, aber ich schätze, dass ich in den nächsten Monaten vllt eine neue Therapie starten werde.

@ BunterHund88:

Wie kam es bei dir, als du dich als erste mal 'echt' gesehen hast? Wie war der Moment? Ich finde es immer schwierig von Wahrnehmungsstörung zu reden, ich weiß ja, wie ich aussehe von der Masse her, nur warum bewerte ich das anders?

eCsgephtXwieder


@ Cenible:

Das was du beschreibst sind Anzeichen einer Magersucht.

Du beschreibst deine Empfindungen und Vorlieben und scheinst deine Aufmerksamkeit vor allem darauf zu fixieren. Und diese "Gefühle" praktisch als eine Art nicht hinterfragbare absolute Wahrheit zu sehen. Und genau da liegt das Problem: Deine Vorliebe für einen BMI um 15 ist durch irgendwelche Zusammenhänge und Verknüpfungen in deinem Unterbewusstsein entstanden - dir ist nicht bewusst, warum du diese Gefühle hast und was sie ausgelöst haben. Wenn du diesen Gefühlen aber die Macht über dein Handeln gibst, ohne sie kritisch zu hinterfragen, dann gibst du den Einflüssen, die dazu gefühhrt haben, eine gewaltige Macht über dein Leben. Vor allem gibst du damit unbekannten Dingen eine gewaltige Macht, auch über deine Gesundheit. Sowohl deine seelsiche als auch deine körperliche.

In unserer Gesellschaft und den Medien wird einem praktisch ständig eingeredet, dass man sich "wohlfühlen" müsse. Der Sinn hinter dieser Suggestion ist, dass Menschen nach ihren Gefühlen handeln, ohne diese zu hinterfragen. Denn auf diese Weise kann man ihnen mehr Dinge verkaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Die Werbepsychologie (und auch die staatliche Manipulation durch Medien/Nachrichtensendungen) hat hier enorme Möglichkeiten, die nicht unterschätzt werden sollten.

Worauf ich aber hinaus will: Für einen "selbst-bewussten" Menschen ist es essentiell, seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse tiefer zu hinterfragen und zu ergründen. Und auf diesem Weg unbewusste Anteile und Mechanismen auf die Ebene des Bewusstseins zu holen. Denn nur auf die Dinge, die uns bewusst sind, können wir aktiv Einfluss nehmen und sind nicht mehr "Opfer" aufgrund der Umstände (oder unserer "Gefühle").

Praktisch bedeutet dies: Du hast die Möglichkeit, dich mit deinem Verstand zu entscheiden, dass du nicht weiter abnehmen möchtest. Bzw. im Gegenteil zu versuchen, auf einen BMI über 20 zu kommen - zum Beispiel weil dir deine Gesundheit und ein respektvoller Umgang mit deinem Körper wichtig ist. Und wenn es dir mit dieser Entscheidung "schlecht geht", dann ist das ganz normal: In den Momenten entwickelst du dann Selbstdisziplin und bist dir nicht zu schade, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen, wenn du hinter einem Ziel oder einer Überzeugung stehen kannst. Und dieses "schlecht fühlen" kannst du wiederum nutzen, um herauszufinden, was genau dich wirklich belastet... womit dich das Zunehmen konfrontiert - oder anders gesagt: Wofür diese Vorliebe für einen BMI von 15 ein Verdrängungsmechanismus war, welche unbequemen und unverarbeiteten Wahrheiten und Erlebnisse aus der Vergangenheit du durch diese Vorliebe ausgeblendet und unterdrückt hast.

Ich drück dir die Daumen, dass du es schaffst, (wieder) zuzunehmen und dich damit wohlzufühlen. Alles Gute!

WIaterDli2


Hmm, ich denke mal das kommt auch auf den individuellen Körpertyp/die Körperform an. Ich werde z.B. von den meisten Bekannten schon als übergewichtig, aber nicht als "fett" wahrgenommen, aber habe "objektiv" 20 Kilo Übergewicht. Dieses ist aber an Brust und Po verteilt, so dass ich dennoch eine Taille und eine Art Sanduhrfigur hab. Bei einer Frau, die z.B. nur an der Hüfte Fett sammelt und eine eher kleine Oberweite hat oder eine, wo das Fett ausschließlich am Bauch sitzt, sieht dann ganz anders und ggf. auch dicker aus bei gleichem BMI.

Basiert deine Vorstellung von wie du aussehen möchtest und wie du jetzt aussiehst auf Spiegelbildern? Kannst du vergessen, mach lieber z.B. mal ein Foto von dir, ggf. in Unterwäsche oder so und guck dir das an. Da solltest du eher sehen, ob du schon völlig knochig aussiehst. Vorm Spiegel können unsere Hirne ganz schön viel ausblenden... :=o

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